Missverständnis (5)

Kunde: „Ich hätte gerne Pfefferminztee.“

Drogistin: „Offen oder als Beutel?“

Kunde: „Offen, bitte.“

Die Drogistin bringt den Pfefferminztee in den abgefüllten Teesäckchen zu 50g und 100g.

Sagt der Kunde: „Nein, keinen Beutel bitte, offen“

Drogistin „… Aber … wie wollen sie sie dann mitnehmen?“

Kunde (nachdenklich): „Ah, ja.“

Manchmal denkt man nicht daran, dass das was für uns klar ist, für andere auch etwas anderes bedeuten kann.

„Offen“ bedeutet, man bekommt den Tee lose in einem Säckchen, Teebeutel sind die kleinen Fertigprodukte rechts.

Stärkungsmittel

Kundin:Ein Stärkungsmittel, bitte“

Drogistin:Was für eines wollen Sie? Haben sie etwas schon gehabt, das sie gut fanden?“

Kundin “Na, das in der Schachtel!“

(ok, das hilft auch nicht weiter).

Schliesslich holt die Kundin einen Zettel heraus auf dem steht:

Remy

das ist ein Stärkepulver um die Wäsche zu stärken….

an was hast Du gedacht?

Missverständnis (4)

Eine Kundin begreift überhaupt nicht, was das „3 x täglich einnehmen“ beim Antibiotikasirup für ihr Kind bedeutet.

Es war etwa 6 Uhr abends.

Kundin: „Muss ich sie mitten in der Nacht wecken, um ihr die Medizin zu geben?“

Apothekerin: „Nein, geben sie ihr jetzt eine Dosis und die nächste morgen früh, dann am Mittag wieder, dann vor dem Schlafen … usw“

Die Kundin schaut drein, wie wenn sie kein Wort glaubt, aber sie geht.

10 Minuten später klingelt das Telefon.

selbe Kundin „Ich habe gerade das Antibiotikum für mein Kind abgeholt und darauf steht: ‚Alle 3 Stunden geben’ was bedeutet das?“

Aaaargh!

Missverständnis (3)

Junge Kundin kommt mit einer Salbe gegen Pilzinfektionen: „Auf der Creme steht ‚lokal auftragen‘. Ich muss aber heute abend aus der Stadt raus. Was soll ich tun?“

… ‚Lokal‘ bezieht sich auf die betroffene Hautstelle, nicht den Wohnort. Also kein Problem.

Missverständnis (2)

Kunde kommt mit Packung Voltaren, die er vor etwa einer Stunde auf Rezept bekommen hat wieder zurück:

„Ich hätte lieber Tabletten, nicht Zäpfchen, wenn das geht“.

Ein Blick auf die Packung: „Das sind Tabletten“.

„Oh.“ Sagt der Kunde, „aber da steht drauf ANAL-getikum“.

(Das heisst einfach nur: Schmerzmittel)

Missverständnis

Die Ärztin verschreibt der Patientin Agiolax Pulver- offenbar weil sie etwas gegen Verstopfung verlangt hat.

Nach 3 Tagen kommt die Patientin wieder in die Apotheke und sagt:

„Jetzt habe ich das ganze Pulver reingekippt und die Toilette ist immer noch Verstopft!“


Kein Wunder, denn Agiolax ist gegen Verstopfung beim Menschen.

Solche Sachen kann man nicht erfinden, das passiert wirklich!