Lassen Sie mich wiederholen …

Lassen sie mich das noch mal wiederholen:

Sie haben also ein Medikament gegen ihre Arthritis in der Dosierung 2 Tabletten, zu nehmen 3 mal täglich verschrieben bekommen, dann aber entschieden nur 1 Tablette pro Tag zu nehmen (also effektiv 1/6 der Dosierung) aber Sie können sich nicht vorstellen, warum Sie immer noch Schmerzen haben und nicht laufen können?

Ooooookay.

Vielgeliebte Sätze in der Apotheke

Ich habe eben 2 Stunden beim Arzt gewartet. Geht das nicht etwas schneller?

Das kann nicht sein, dass meine Versicherung das nicht zahlt. Die übernehmen alles.

Ich fliege heute Mittag in die Ferien, und ich brauche alle meine Medikamente für eine 3 Monats Reise.

10 Franken? Das ist zu teuer, das letzte Mal habe ich nur 9 bezahlt!

Kann ich den Apotheker sprechen? (Sie steht vor ihnen)

Könnten sie es mir nicht einfach geben?

Ich habe das bisher immer ohne Rezept bekommen!

Aber das ist pflanzlich, also ist es ungefährlich.

Sie habe ich hier noch nie gesehen. Sind sie neu? (Nach 10 Jahren!)

Ich brauche ein paar Spritzen … für meine Grossmutter (gesagt von einem deutlichen Bodybuilder)

Der Arzt hat gesagt, ich soll das … holen (rezeptpflichtiges) Medikament. Was Rezept? Er hat mir keins gegeben.

Warum wird das …. nicht mehr hergestellt?

Ich möchte gerne mit dem Chef reden. Sie wissen schon, dem Mann. (Das ist der Lehrling)

Warum wird das nicht bezahlt von der Krankenkasse? Es steht doch auf dem Rezept?

Ich hätte gerne meine weissen Tabletten.

Was ist das Beste gegen…. (Krankheit)? Ich brauche etwas, das sofort hilft!

Das brauchen sie mir nicht zu erklären, ich bin von der Spitex.

Warum brauchen sie die Krankenkassenkarte? Ich habe sie ihnen schon mal gezeigt! – (Ja, vor etwa 3 Jahren)

Können sie das nicht unter dem Namen und der Versicherung von meinem Mann eingeben?

3 Flaschen Resyl Plus Tropfen.

Könnte ich eine Spritze kaufen und eure Toilette benutzen?

Ist Aspirin 500 nicht stärker als Saridon 400? 500 ist doch höher dosiert?

Nach was schmeckt das?

Ich hätte gerne das Medikament, das gestern in der Sendung … gezeigt wurde.

Meine Medikamente, die ich per Post bekomme, sind nicht angekommen wie sie sollten. Mein Arzt hat gesagt, ich kann in der Apotheke eine Packung holen gehen.

Zuviel Sonne

Junger Kunde: „Also diese Sonnencreme, die sie mir letzte Woche verkauft haben ist nichts wert! Nachdem ich den ganzen Tag in der Badi in der prallen Sonne gelegen bin, war mir am Abend Übel und Schwindlig und ich musste brechen!“

Was Sonnenstich?“

Merke: Sonnencreme schützt vor Sonnenbrand, aber nicht vor Sonnenstich oder Hitzschlag!

Gibt das an?

(Achtung: erst ab 18 Jährig lesen / NSFW / Nix für sensible Gemüter!) Aus Amerika:

Eine Frau ruft in der Apotheke an und verlangt den Apotheker.
Frau: „Morgen muss ich bei der Arbeit einen Drogentest machen lassen.“
Apotheker: „Ja, und?“
Frau: „Nun, gestern war ich wandern und da hatte ich Oral-Sex mit einem Mann … und offenbar hat der vorher Kokain genommen.“
Apotheker: „Äh, ja?“
Frau: „Wird das in meinem Test angeben?“
Apotheker: „Oh, das … das kann ich nicht beantworten.“


Grundsätzlich kommt das darauf an, wie viel Kokain der Typ hatte, wie viel davon sich im Samen wieder findet und wie viel die Frau davon … zu sich genommen hat.

Übrigens ist es richtig, dass man vor so einem Drogentest besser kein Mohnbrötchen isst. Ein Teil von den Mohnsamen wird vom Stoffwechsel nämlich in Opioide umgewandelt und die geben dann auch an.

Kommunikationsprobleme

Telefon.

Frau: „Mein Name ist Mayer mit ‚A‘. Mein Mann kommt heute Mittag vorbei und holt eine Packung Aspirin. Könnten Sie das bereitlegen und dann noch eine Packung Pulmex dazulegen?“

PharmaAssistentin: „Ja, natürlich.“

Die PharmaAssistentin legt die beiden Sachen auf die Seite, angeschrieben mit dem Namen und informiert die anderen Mitarbeiter.

Spätnachmittags. Telefon. Gleiche Frau wie am Morgen (aber sauer): „WARUM HABEN SIE MEINEM MANN DAS PULMEX NICHT MITGEGEBEN?“

PharmaAssistentin: „OH, er war hier? Die beiden Sachen liegen immer noch auf der Seite bereit.“

Stellt sich heraus, dass sie dem Mann nicht gesagt hat, dass etwas bereitliegt, sondern nur, dass er eine Packung Aspirin kaufen soll.

Das hat er dann getan.

Da wir nicht jeden der ein Aspirin kauft  (einige) fragen können, ob er vielleicht der Herr Mayer (mit ‚a‘ ) sei, ist das Pulmex halt nicht mitgekommen. Und etwas gesagt hat der Mann auch nicht.

Tja. Vielleicht sollten die beiden noch etwas an der Kommunikation arbeiten?

Unsensibel

Aus der Rubrik: ‚auch Apotheker machen Fehler‘:

Ziemlich mollige junge Frau kommt in die Apotheke: „Ich muss das Elevit abholen.“

Noch bevor die Apothekerin sich versichert, dass das Rezept auf sie selbst lautet, sagt sie: „Wann kommt das Baby denn?“

Sagt die Frau ziemlich sauer: Ich bin nicht schwanger, das ist für meine Schwester“.

Autsch.

„Sind sie schwanger?“

Also von all den Dingen, die wir den Patienten fragen müssen, wenn wir ein Dossier für ihn eröffnen ist das die …sensibelste Frage.

All die anderen Fragen – ob sie regelmässig Medikamente nehmen müssen (wegen einer chronischen Krankheit), ob sie andere Medikamente nehmen, ob sie Allergisch sind gegen irgendwelche Medikamente, ob sie sonst Allergien haben) kann man eigentlich jedem stellen. Die Frage nach der Schwangerschaft sollte man allen Frauen im Gebärfähigen Alter stellen – und da kann man ziemlich dreinlaufen. Stell die Frage einer etwas beleibteren Person und sie ist es nicht, ist die Chance gross, dass sie leicht beleidigt reagiert. Stell die Frage einer Frau, die es gerne wäre aber z.B. nicht werden kann und sie ist ziemlich traurig nachher. Stell die Frage einer (deutlich) schwangeren Frau – und man steht ziemlich blöd da. Stell die Frage der Mutter oder dem Vater, die das Rezept abholen kommt für die Tochter und … man kann es sich glaub vorstellen.

Am besten wäre es eh, die Patienten würden das gleich von sich aus sagen. Lieber einmal zuviel als zuwenig.