Das Cursormonster:
Junior liebt es – was kein Wunder ist, es wurde auch von einem Vater für sein Kind entwickelt.
Hier geht’s zum Monster – Bitte füttern.
Awwww!
Das Cursormonster:
Junior liebt es – was kein Wunder ist, es wurde auch von einem Vater für sein Kind entwickelt.
Hier geht’s zum Monster – Bitte füttern.
Awwww!
… weil ihr ja sowieso alle da draussen seid und Ostern feiert (hoffentlich).
Es rumpelt im Raum nebenan.
Ich (rufe): „Junior, was machst Du?“
Junior (ruft zurück): „Es ist nichts passiert!„
…
ich glaube ich geh‘ besser nachschauen.
Letztes Wochenende hat Junior uns wieder einmal gezeigt, dass das Tagi immer wieder für eine Überraschung gut ist. Am Samstag war er bei meinen Eltern, weil sowohl ich als auch mein Kuschelbär arbeiten mussten. Mittags bekam ich dann den Telefonanruf, den man fürchtet: Junior ist krank und kotzt seit einer Stunde immer wieder. Mein Verdacht ist gleich: Norovirus. Ich muss meinem Kuschelbär unbedingt sagen, er soll auf das Schildchen am Eingang vom Tagi schauen, wenn er ihn jeweils abholt – da steht nämlich drauf, was im Moment aktuell dort herumgeht.
Unangenehm finde ich, dass es für Kinder keine frei verkäuflichen Medikamente gegen die Übelkeit mehr gibt – das Itinerol haben sie letzhin rezeptpflichtig gemacht. Gut, für mich ist das kein Problem – ich kann das trotzdem mitnehmen in der Apotheke … aber was machen andere Eltern in der Situation? Man kann nicht immer zum Kinderarzt und mit einem akut kotzenden Kind ins Spital zu fahren ist auch keine wirklich gute Lösung. Jedenfalls – nach Zäpfchen-Gabe ging es dann graduell besser und zumindest das Flüssige blieb drin.
Sonntag war dann soweit wieder gut, dass wir auch mit ihm nach draussen konnten.
Kuschelbär hat das dann ausgenutzt und ihn das erste Mal auf ein richtiges Velo (das ist „Fahrrad“ für die Deutschen Leser) gesetzt. Vorher war er nur mit Laufrad und Windschattenvelo unterwegs.
Und man mag es kaum glauben: er fuhr! Einfach so, ohne geübt zu haben:
Junior ist jetzt etwas über 4 Jahre alt. Er ist ein unglaubliches Bewegungstalent. Ich bin stolzer als ich es sagen kann. :-D
Das braucht man dazu:
Eier – weiss oder braun
Ostereierfarben – ich habe Kaltfarben gewählt, dann gibt es sicher keine Probleme wenn Junior mitfärbt. Man kann das aber mit allen Eierfarben machen – auch mit natürlichen Farben. Dann nimmt man einfach ungekochte Eier
Essig (um die Eier zu entfetten und für die Farbe),
eine Menge Blümchen und Blättchen aus dem Garten – immerhin ist Frühling, da lässt sich doch einiges finden.
alte Strümpfe und Schnur, Schere und Löffel
Die Eier werden hartgekocht und etwas abkühlen gelassen. Die Blumen und Blätter fixiert man mit den Strümpfen auf den Eiern – je mehr, desto besser.
Dann kommen die bestrumpften Eier ins Färbebad, wo sie 6-10 Minuten bleiben. Herausnehmen (dafür sind die Löffel da, wenn man nicht gerade sehr bunte Finger will) und trocknen lassen, bevor man die Strümpfe entfernt.
Wer es glänzend will, kann die Eier noch mit etwas Öl einreiben.
Und fertig sind unsere Eier für Ostern! Mit weissen Eiern wird das schöner – man kann aber auch braune nehmen – das blaue in der Mitte recht ist ein braunes.
Junior hat super mitgeholfen – wir sind stolz auf das Ergebnis.
Junior geht ja inzwischen schön auf die Toilette, putzt selbst nach (manchmal muss man noch etwas nachhelfen), wäscht die Hände (ok, *das* gibt noch gelegentlich Diskussionen, aber es wird gemacht) und spült.
Und spült.
Und spült – und lacht …
WAS macht der da? Ich muss nachschauen.
Da steht er vor der Toilette, reisst ein Stück Toilettenpapier ab – legt es sorgfältigst so hin, dass ein Teil auf dem Rand der Toilette liegt und der andere Teil gerade noch das Wasser berührt … und spült. Das Toilettenpapier verschwindet *flupp* im Strudel – lacht!
„Junior! – lass das, das ist Verschwendung!!“
sage ich, mit bemüht strengem Ton – und muss mir doch das Lachen verkneifen, denn ich muss an das hier denken:
Als Junior letzthin mit einer heftigeren Erkältung zu kämpfen hatte, fand ich die perfekte Methode um herauszufinden, wie krank er sich denn fühlt.
Dazu muss man wissen, dass er Zäpfchen gar nicht (mehr) mag. Als er letztens über Bein-Schmerzen geklagt hat und ich ihn gefragt habe, ob er etwas dagegen haben muss, hat er erst „Ja“ gesagt, sich dann aber total gesperrt, als ich wirklich ein Zäpfchen brachte. Weil er sonst nichts hatte, habe ich dann darauf verzichtet ihm etwas zu geben.
Jetzt bei der Erkältung ging es ihm wirklich nicht gut. Der sonst so aktive Junge hing nur noch auf dem Sofa oder im Bett herum. Das ist ziemlich beunruhigend, weil ich anderes von ihm gewohnt bin. Er hatte Fieber (grenzwertig hoch) und fühlte sich schlecht – offenbar Gliederschmerzen und Ohrenschmerzen. Später sollte sich herausstellen, dass es eine Mittelohrentzündung ist. Jedenfalls behandelte ich ihn mit Algifor Sirup. Den mag er ziemlich – schmeckt auch nach Orangen und ist reichlich süss.
Am Abend klagte er wieder. Weil wir uns aber langsam der Maximaldosierung näherten, habe ich ihm gesagt: „Ich kann Dir keinen Sirup mehr geben, aber Du kannst noch ein Zäpfchen haben. Möchtest Du eins?“
Er meinte „Ja“ und ich ging (zweifelnd) eins holen.
Wie ich zurückkomme liegt er immer noch auf dem Bett, hat sich aber in der Zwischenzeit die Hosen und Unterhosen runtergezogen und wartet mit mir zugestrecktem Po ergeben auf das Zäpfchen.
Oh. Offenbar geht es ihm wirklich nicht gut.
