Blogfundstück. Oder: nicht nur bei uns.

Blogfundstück von Blogamaspätenbendleser. Das Original ist hier zu finden. Ist zwar schon etwas her, aber ich fand’s süss!

Faschingsdienstag

Ich war grad unterm Tisch von einem Apotheker ein Kabel verlegen, als das Teleklingel fonte.
Er: „Ja? Herr [Patient]! Wie geht es Ihnen? Lange nichts mehr gehört! Wie? Bauchschmerzen? Wieviel Krapfen haben Sie denn schon gegessen? WAS? HEUTE? WIEEE???!! IN DER LETZTEN STUNDE? Warum machen Sie denn sowas? Ja, wir sind da, kommen Sie nur vorbei! Auf wiederhören!“
Er, zu mir gerichtet: „Herr [Techniker], das glauben Sie mir jetzt nicht. Kennen Sie jemanden, der schon mal 16 Krapfen in nur einer Stunde gegessen hat?“
Ich: „Ähm… Naja… um ehrlich zu sein…“
Er: „Der Mann ist 83 Jahre alt!“

Im Zuge eines Lachanfalls bin ich dann so derb an die Tischplatte geknallt, dass mir der Apotheker eine Kopfschmerztablette geschenkt hat. Und einen Krapfen. ;)

Eine „strahlende“ Vergangenheit

Als die Radioaktivität entdeckt wurde, dachte man noch, es sei eine gute und gesunde Sache. Madame Curie – die den Begriff „radioaktiv“ praktisch erfand und 2 Nobelpreise für ihre Entdeckung und Erforschung verschiedener Elemente (Uranium, Radium, Thorium…) erhielt – musste aber am eigenen Körper erfahren, dass dem eher nicht so ist. Heute ist man einiges weiter mit dem Wissen und setzt sich nicht mehr freiwillig der Strahlung aus, wenn es sich vermeiden lässt.

Aber als die radioaktivität noch neu und strahlend war, wurde sie neben der Röntgendiagnostik auch in verschiedenen „gesunden“ Produkten genutzt: In Zahnpasta (s. Bild),  Gesichtscreme, Zäpfchen, in Schokolade, Trinkwasser …

Hier ist eine Seite mit einigen derartigen Produkten.

Was wohl die Erklärung dahinter war, dass das „gesund“ wirken sollte?

Apotheken-Service mit Note 1

Zum letzten Post passt irgendwie auch das: Apotheken-Service mit Note 1

Berlin  –  Die Apotheken sind die beliebtesten Dienstleister in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Kurzerhebung der Kommunikationsagentur Faktenkontor. 1000 Bundesbürger waren befragt worden, in welcher Branche sie die Servicequalität als „sehr gut“ einschätzen. Die Apotheken konnten die meisten Stimmen holen – 40 Prozent der Befragten gaben die Note 1

Die Erhebung bestätigt den allgemeinen Trend. Denn auch in der Vergangenheit schnitten die Apotheken bei Verbraucherumfragen in der Regel sehr gut ab. Beim Dienstleistungsindex des Instituts für Demoskopie Allensbach landeten die Apotheker 2008 auf Platz 1.

Irgendwie widerspricht das (schön :-) ) dem „Apotheken-Bashing“ das ich sonst so in der Presse sehe.

Glas

Glas finde ich ja ein erstaunliches Material, glänzend, durchsichtig, fest, aber: wer weiss schon, dass es sich dabei thermodynamisch um eine unterkühlte Flüssigkeit handelt, die halt nur sehr langsam „fliesst“ – darum sind sehr alte Fenster unten auch dicker als oben- Ausserdem macht es optisch enorm was her.

Hier habe ich ein paar hübsche  Wallpaper gefunden mit Glas-Motiven.