Teilnehmer für Befragung gesucht

per mail erreicht  mich dieser Aufruf:

als Kommunikationsdienstleister im Health-Care-Bereich sind wir auf der Suche nach Apotheker/innen und PTAs, die anonym an unserer Befragung teilnehmen möchten.
Es geht um Internutzung, Suche nach Fachinformationen und soziale Vernetzung. 

Unter dem Link http://synexus.4imedia.com/apotheker/ kann an der Befragung teilgenommen werden. Es dauert höchstens zehn Minuten. Es gibt auch kein Richtig oder Falsch. Wir sind auf der Suche nach authentischen Erfahrungen, Interessen und Anregungen.

Es können auch Apotheker / Pharmaassistentinnen aus der Schweiz oder Österreich teilnehmen.

Was ein Wannen Beileger ist, weiss ich allerdings auch nicht :-)

Tipp für Teilnehmende: Felder nicht leerlassen, sondern ein „-“ reinsetzen, ansonsten motzt das System beim Abschicken.

WordPress-glitch

Danke an den einen (!?) Besucher, der heute fast 2000 Seitenaufrufe gemacht hat:

wpgltch

 

Das ist aus meiner Statistik .

(Nein, ich glaube auch, dass da mehr als nur einer heute hier war. Hallo?)

Seite für Apotheken: Pharmapro.ch

Manchen vielleicht schon aufgefallen: das kleine Bildchen mit Link unten rechts in der Seitenleiste:

pharmapro

Es führt auf die Seite von Pharmapro, einer Seite für Apotheken und Apotheken-Angestellte. Dort findet man den wahrscheinlich übersichtlichsten Stellenmarkt (Stellenangebote und Stellengesuche) für Apotheker, Pharma-Assistentinnen und Drogistinnen in der Schweiz (Schaut mal vorbei: Momentan ist wieder viel offen!)

Ausserdem brauchbare News aus Pharmaindustrie, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik rund um die Apotheke.

Und weil die Schweiz mehrsprachig ist, gibt es die in deutsch und in französisch und in italienisch (mit unterschiedlichen Stellenanzeigen).

News und Stellenangebote lassen sich per Newsletter abonnieren.

Xavier Gruffat von der französischen Seite hat mich wegen einer Zusammenarbeit angefragt. So hat er auch ein paar meiner Blogposts auf französisch übersetzt:

Zum Beispiel den hier: longue attente à la Pharmazie  / Original hier: vom Patientengeheimnis und ungeduldigen Kunden

Und da ich ihre Seite wirklich gut finde, habe ich da zugesagt – also: schaut mal dort vorbei!

Wenn es quakt wie eine Ente … moderne Quacksalberei: Miracle Mineral Supplement MMS

Letztens in meinem Spam Ordner – gleich 3 x Werbung für diesen gefährlichen Schwachsinn – jetzt reichts. Wie ihr wollt, dann schreibe ich halt mal über Euer Wundermittelchen. Immerhin ist das auch DIE Gelegenheit, zu zeigen, an was man heute Quacksalbereien erkennt. (Auszüge aus gute Pillen, schlechte Pillen in blau)

Auszüge aus dem mail in fett, kursiv. Meine Kommentare normal.

Eine neue Dimension für die Gesundheit

Das medizinische Wunder MMS ist wieder lieferbar!!!

suggeriert: das gibt’s schon länger und es war so gefragt, dass es nicht mehr erhältlich war.

„Für AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine Lösung.“ 

Jim Humble

Wer zum Teufel ist dieser Jim Humble?- Und für englisch-sprechende: humble = bescheiden ist das gar nicht. Aber wir sehen hier schon den Punkt

Vielseitig wirksam – Besondere Vorsicht ist ratsam, wenn ein Mittel gegen viele verschiedene Leiden mit völlig unterschiedlichen Ursachen helfen soll, beispielsweise gegen Bluthochdruck, AIDS und Krebs. Eine solche Allround-Pille ist leider ein Wunschtraum.

MMS Miracle Mineral Supplement 

Das Wundermineral

Ein Mineral? Also etwas natürliches? Und Supplement? Etwas, das der Körper zum arbeiten braucht und zuwenig hat? Nööö!– dazu komme ich noch.

Eine seit Jahrzehnten für die Desinfektion von Trinkwasser eingesetzte Chemikalie erweist sich als vielleicht stärkstes Antibiotikum für den Menschen. Was zur Hoffnung Millionen Kranker werden könnte, wird von offizieller Seite jedoch bewusst totgeschwiegen

Hmm, wohl doch kein Mineral? Ach, da sehen wir gleich etwas weiter typisches:

Seit Jahrzehnten bewährt – Statt „seit Jahrzehnten bewährt” müsste es eher heißen „seit Jahrzehnten beworben und verkauft“. Aber nicht alles, was häufig verkauft wird, ist auch wirksam und unbedenklich.

„Für AIDS, Hepatitis A, B und C, Malaria, Herpes, Tuberkulose, die meisten Krebsformen und viele weitere ernste Erkrankungen gibt es nun eine Lösung. Zahlreiche Krankheiten lassen sich jetzt erfolgreich bekämpfen*. In Afrika nahmen mehr als 75.000 Menschen an verschiedenen Praxistests teil, im Rahmen derer Sie  das Mineralienpräparat „MMS“ erhielten.

Das * weist auf eine fast ganzseitige Liste Beschwerden hin, auf die das als „Zaubermineral“ betitelte Mittelchen helfen soll.

Besser als die Schulmedizin- Die Anbieter mancher Mittel versprechen Heilung selbst dann, wenn alle Möglichkeiten der Schulmedizin ausgeschöpft sind. Solche Heilversprechen werden in der Regel leider nicht von einer neutralen, verlässlichen Stelle überprüft. Unseriöse Quacksalber geben dennoch solch ein Versprechen, um in ausweglosen Situationen, z.B. bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen, zweifelhafte Produkte zu verkaufen. Für diese als „letzter Strohhalm“ feilgebotenen Präparate muss meist viel Geld bezahlt werden.

Die Regierung von Malawi führte unabhängig davon auch eigene Testreihen mit MMS durch. Die Heilungsquote lag bei 99 Prozent. Über 60 Prozent der in Uganda behandelten AIDS-Kranken waren binnen drei Tagen symptomfrei, 98 Prozent innerhalb von einem Monat. Über 90 Prozent der behandelten Malariapatienten waren innerhalb von vier bis acht Stunden wieder gesund. Auch dutzende weitere Erkrankungen konnten erfolgreich behandelt und können dank dieser neuen Mineralienlösung künftig in Schach gehalten werden. 

Und natürlich keinerlei Angaben, wo sich denn die Studie nachlesen liesse. Ich habe auch nach langem Suchen nichts gefunden im Netz. Keine Studie, nicht mal eine genauere Quellenangabe.

Wirksam – und doch nicht als Arzneimittel zugelassen-  Wenn ein Mittel belegbar gut wirksam und verträglich ist, warum wird dann nicht die Zulassung als Arzneimittel beantragt? Das hätte doch den Vorteil, dass das Produkt von Ärzten verordnet werden könnte und von Krankenkassen bezahlt würde. Aber so mancher Anbieter scheut das Urteil neutraler Fachleute, die durchschauen könnten, dass die Wirksamkeitsbelege mangelhaft sind oder sogar fehlen.

Das Mineralienpräparat hilft auch gegen Erkältungen, Grippe, Lungenentzündung, Halsschmerzen, Warzen, Entzündungen im Mundraum und selbst bei entzündeten Zähnen (MMS ist bislang das einzige Mittel, das Zahnentzündungen bekämpfen und sogar heilen kann).

Noch mehr Anwendungen! Und wieso das alles?

Als Erfinder bin ich der Ansicht, dass diese Informationen zu wichtig sind, als dass eine einzelne Person oder Gruppe die alleinige Kontrolle über das Mittel haben sollte.“

Jim Humble

Und (auf der gute Pillen, schlechte Pillen) Seite nicht erwähnt, aber auch noch beliebt: wir bauen eine Verschwörungstheorie auf, die hilft zu erklären, weshalb das Mittel nicht schon längstens von den Ärzten und der Pharmaindustrie übernommen wurde.

So geht das mail weiter:

Thomas B.

Ich selbst nehme jetzt in regelmäßigen Abständen MMS (seit Januar 2010). Bei Entzündungserscheinungen (Ohren-Nebenhöhlen) brauche ich kein Antibiotika mehr nehmen! Meine Gelenkschmerzen sind weg! Bei meiner Tochter (9 Jahre) waren innerhalb von 5 Tagen (Fußbäder 2x täglich) alle Dornwarzen am Fuß verschwunden.

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Hallo,

ich bin Arzt in einem Deutschen Krankenhaus und habe mit MMS 17 Krebspatienten in diesem geheilt, teilweise Menschen im Endstadium. Wenn das rauskäme, verlöre ich meinen Job und käme vermutlich ins Gefängnis! Bitte veröffentlichen Sie diesen Erfahrungsbericht, vielleicht überzeugt es andere Menschen ja, sich den letzten Ruck zu geben, es wenigstens auszuprobieren!

Vielen Dank!

Doc

Erfahrungsberichte als „Wirksamkeitsbelege” – Gerade wenn nachvollziehbare Daten aus wissenschaftlichen Studien fehlen, verweisen die Hersteller gerne auf umfangreiche Erfahrungen mit den Mitteln. Seien Sie auf der Hut bei Behauptungen, die mit begeisterten Erfolgsberichten angeblicher Patienten begründet werden. Diese sagen ebenso wenig über den tatsächlichen Nutzen und die Risiken eines Arzneimittels oder einer Nahrungsergänzung aus wie Behauptungen, die auf Weltanschauungen basieren.

Soweit so Misstrauen-erregend. Aber, Woraus besteht dieses MMS? 

„MMS“ wird in der Regel in 2 Fläschchen angeboten: In einem ist eine ca. 30 %M Natriumchlorit resp. -hypochloritlösung (NaClO2) enthalten, im 2. Fläschchen entweder eine wässerige Lösung von Wein- oder Zitronensäure oder verdünnte Salzsäure als sogenannter „Aktivator“. Von beiden Lösungen sollen einige Tropfen in etwas Wasser gegeben und so konsumiert werden. Beim Zusammengeben beider „MMS“-Lösungen entsteht Chlordioxid (ClO2), ein bernsteinfarbenes, sehr aggressives und toxisches Gas mit Geruch nach Schwimmbad (Chlor), das z.T. im Wasser gelöst bleibt. Die Angaben auf den verkauften Fläschchen entsprechen weder dem schweizerischen Lebensmittel- noch dem Chemikalienrecht.

Wie erinnern uns: Mineralienlösung? Supplement? Hmmmpf. Was wird denn hier supplementiert? Braucht hier jemand Chlordioxid für irgendeinen Prozess im Körper??

Auf irgendeiner dieser MMS verkaufenden Seiten steht noch das hier:

„Chlordioxid ist der wirksamste Bakterienkiller, den die Menscheit kennt.“
(Amerikanische Gesellschaft für Analytische Chemie, 1999)

– ja, allerdings als Desinfektionsmittel, nicht zum Einnehmen!!

Chlordioxid wird in wässrigen Lösungen eingesetzt als Desinfektionsmittel – von Gebäuden und auch zur Trinkwasserdesinfektion. Es zerfällt mit der Zeit, im Trinkwasser darf es dann nur noch in sehr geringer Menge vorhanden sein: Deutschland 0.2 mg/l, Schweiz: 0.05 mg/kg.

In höheren Konzentrationen wird es als Bleichmittel (zum Beispiel für Stoffe) verwendet,

Dass man (konzentriertes) Desinfektionsmittel nicht trinken sollte dürfte jedem klar sein..

Chlordioxid greift im Magen-Darm-Trakt die Schleimhäute an, was zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfällen führt.

Der Erfinder der MMS-Tropfen bezeichnet Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach Einnahme des Präparates übrigens als gutes Zeichen, dass die MMS-Tropfen wirken.

Tatsächlich sind das eher Vergiftungserscheinungen. Die aus der Flüssigkeit austretenden Gase greifen auch die Lunge an und führen zu starker Atemnot. Eine vielzahl solcher Fälle sind in den Giftnotrufzentralen bekannt.

Mehrere Gesundheitsbehörden warnen inzwischen vor MMS und haben teilweise auch konkrete Maßnahmen zum Verbraucherschutz ergriffen: darunter die der Vereinigten Staaten (FDA), Kanada (Health Canada), von Grossbritannien (Food Standards Agency) und Frankreich (L’Agence française de sécurité sanitaire des produits de santé, Afssaps)

Im Oktober 2010 folgten Warnungen der Swissmedic (Schweizerisches Heilmittelinstitut): Warnung vor dem sog. Wundermittel ‚Miracle Mineral Supplements‘ (MMS),[

Im Juli 2012 warnte das deutsche Bundesamt für Risikobewertung (BfR), und rät von der Einnahme und der Verwendung dringend ab.

Also: Finger weg von dem Zeug!

Die Vertreiber bauen auf die Ängste der Nutzer, für die ein solches Mittel leider oft ein letzter Strohhalm ist. Ein teurer – und hier sogar ziemlich giftiger Strohhalm. Man kann ja noch behaupten, dass die Pharmafirmen das nicht auf dem Markt haben wollen – aber wenn die Behörden selber warnen … ich denke, das ist deutlich.

Sparmassnahmen am falschen Ende: bitte nicht bei der Arzneimittelinformation!

Nach neuen gesetzlichen Vorschriften von Anfang 2013 gibt es die swissmedicinfo, wo die Pharmafirmen alle ihre Arzneimittelinformationen und Änderungen derselben angeben müssen.

Das wäre schön und gut, wenn nicht ein paar Pharmafirmen daraufhin beschlossen hätten, dass sie es sich in dem Fall sparen können, diese Info auch noch an die Documed und die emediat weiterzuleiten.

Hört sich nach nicht viel an, hat aber ziemliche Konsequenzen für die Apotheke (und andere im Gesundheitssystem).

Die Documed und emediat welche Kompendium und galdat veröffentlichen, sind private Firmen. Ihre Leistung wurde insgesamt etwa zur Hälfte durch die Pharmafirmen und die Leistungserbringer finanziert.

Das Kompendium ist das Standart-Nachschlagewerk für Informationen zu Medikamenten in der Schweiz. In ihm sind (im Buch und online) die Informationen gesammelt, die vereinfacht in den Packungsbeilagen stehen – nur viel ausführlicher. Wirkung, Nebenwirkung, Kontraindikationen, Pharmakologie, Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit – an was man denken kann: alles drin. Plus die Identa: wie die Tabletten aussehen.

Der pharmINDEX der galdat ist der Stamm mit Medikamenteninformationen, auf dem die Programme mit denen wir in der Apotheke arbeiten fundiert. Darin stehen die Arzneimittelinformationen (wie im Kompendium) aber auch zusätzlich Informationen wie Fabrikabgabepreis, Verkaufspreis (sofern von der Spezialitätenliste vorgeschrieben), ob und wie das Medikament von der Krankenkasse übernommen wird. Ob es Limitationen gibt – etc. Das benutzen nicht nur wir, sondern auch die Ärzte und Spitäler und auch die Drogerien.

Es ist für die Medikamentensicherheit und Praktikabilität immens von Vorteil eine zentrale und zuverlässige allgemeingültige Datenquelle zu haben. Bevor es die gab mussten Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal die wichtigen Informationen mühsam aus den einzelnen Firmenkatalogen zusammenklauben.

Der Entscheid der Pharmafirmen bedeutet, dass es da für (immer mehr) Medikamente keine Updates gibt bei Änderungen. Und wir haben häufig Änderungen.

Das sah man dann auch sehr rasch daran, wie sich im Apothekenprogramm die Medikamente mit dem Nachsatz (qap?) = quality approved? vermehrten. Das war die Kennzeichnung, die an die Medikamente der Firmen gehängt hat, wo in der Fachinformation eine Änderung stattgefunden hat, welche noch nicht ins Computersystem übertragen werden konnte.

qap

Nach einer Weile hat man die Kennzeichnung übrigens geändert zu (!) … wahrscheinlich wegen der Reaktionen der Patienten, die das so auch auf den Dosierungsetiketten wiederfanden. Was mich persönlich allerdings stört an dem Ausrufezeichen … das wurde früher von Ärzten dazu verwendet auf aussergewöhnliche Dosierungen hinzuweisen, oder dass sie keine Änderung des Medikaments wünschen. Auf den Computergenerierten Rezepten findet sich das (!) jetzt aber (die benutzen ja auch den galdat Stamm) – und das irritiert mich gewaltig.

(!)

Das sorgt natürlich allgemein für Unsicherheiten – nicht nur wegen der Bezeichnung. Demnach müsste man jetzt die Daten – wie vorher – bei den Firmen einzeln nachfragen/nachschauen gehen. Oder auf der swissmedicinfo – nur sind dort die Informationen eben nicht verknüpft.  Da steht nichts davon, wie die Kasse das zahlt, wie der Preis ist, einen Interaktionscheck kann ich da auch nicht machen – das ist aber neben den Medikamenteninfos das, was ich zum arbeiten brauche!

Die Medikamentensicherheit sollte den Pharmafirmen eigentlich wichtiger sein, als der eingesparte Betrag … für den ein Vasella vielleicht eine Woche gearbeitet hat …

Das gab tatsächlich entsprechend starke Reaktionen bei den Apothekern, die (angeführt durch die IFAK) eine Petition dagegen gemacht haben. Und das hat etwas bewirkt. Jedenfalls sind einige der Pharmafirmen wieder dazu übergegangen die Info wieder selber weiterzugeben.

Ich hoffe, der Rest folgt auch noch. Sowas hier:

prontolaxstreuli

… Ist einfach nicht wirklich gut. Auch für die Patienten nicht.

Gesucht wird … bei Pharmama

wie fragt man nach einer Schnupperlehre –ich kann zumindest sagen, wie nicht.

wo bekomme ich gefälschte rezepte her???? – ummm. Ich dachte immer, die fälscht man am besten selber?

rezept fälschen anleitung – Ach nee. Auch nicht hier.

norovirus durchgemacht immunität – leider nein. So wie’s aussieht ist das wie beim Grippevirus: er verändert sich immer wieder, so dass man das im schlimmsten Fall jedes Jahr wieder bekommen kann. Das kann ich bestätigen – wir haben es mit Junior zusammen bisher 3 x durchgemacht. Nix mit Immun werden.

mein mann ist schwer erkältet und die kinder verschnupft – mein Beileid. Holt Euch was ihr braucht aus der Apotheke, legt Euch ins Bett, trinkt viel Tee und kuriert das in Ruhe aus.

es gibt solche schwangerschaftstest mit wissen ob bub oder madchen – nein. Gibt es nicht. Versuch’s in 10 Jahren noch einmal.

pille danach nehmen auch wenn man keinen orgasmus hatte?Auch dann kann man schwanger werden, jaha. Besser wäre es allerdings vorher vorzusorgen und zum Beispiel mit Kondom zu verhüten.

was ist wenn man vaginaltabletten schluckt – je nach Wirkstoff wirkt es nicht. Je nachdem wird dir auch ziemlich übel? Da solche Anfragen in der Apotheke hauptsächlich dann kommen, wenn man das schon gemacht hat, kannst Du mir letzteres wahrscheinlich besser sagen als ich.

aus tabletten sprengstoff basteln – aus welchen wohl? Ich glaube nicht einmal die Nitroglycerin-Kapseln, die man gegen Angina perctoris nimmt eignen sich letztlich dafür. Auch nicht, wenn man ein paar hundert Packungen kaufen würde …

hilfe regenwurm in toilette – Ugh. Iiih. Ist es wirklich ein Regenwurm ? (die kommen sonst von alleine nur ganz schlecht in die Toilette) … oder ist es vielleicht ein Spulwurm? Die Parasiten sehen aus wie blasse Regenwürmer

komme bei ein rezept nicht nach kann es nicht im Telefon erklären – dann würde ich vorschlagen das entweder in eine Apotheke zu *bringen* (wir können noch einiges lesen und erkennen, was Otto Normalbürger nicht kann … oder aber Du fragst noch einmal beim ausstellenden Arzt nach.

wie sieht ein schwangerschaftstest aus wenn man schwanger ist – siehe Packungsbeilage … und merke: ein „bisschen“ schwanger gibt es nicht.

ist es normal das aus einer nekrose eiter rausläuftSowas fragt man nicht im Internet! Wenn Du denkst, Du hast eine Nekrose (abgestorbenes, totes Gewebe), dann geh das jetzt (!) dem Arzt zeigen. Egal ob da Eiter rauskommt oder nicht.

„ich bin ärztin“ – Hallo! Ich bin Apothekerin.

was tun wenn ritalin rezept abgelaufen ist? – möglichst rasch ein neues besorgen, falls man das braucht?

wenn man ein rezept in der apotheke einlöst bekommt das die krankenkasse mit? – nur wenn man das auch via Krankenkasse abrechnen lässt. Wenn man es selber zahlt und nie einschickt nicht. Siehe auch hier. 

nach dem essen ist vor dem essen – Hmmm. Das ist hier kein Fussball (nach dem Spiel ist vor dem Spiel) – wenn es um die Medikamenteneinnahme geht, bedeutet nach dem Essen: etwa 30 Minuten nach der Mahlzeit. Vor dem Essen: 30 bis 60 Minuten vor der Mahlzeit. Wenn Du natürlich so alle 2 Stunden isst, dann stimmt das etwa …

ist es moeglich ein zaepfchen in die vagina ausversehen zu tun bei kleinkindern – ich bin sicher, das ist möglich … wenn man von einfacher Anatomie des (weiblichen) Körpers keine Ahnung hat. Anus und Vagina liegen nicht nur an (leicht) unterschiedlichen Orten, die sehen auch verschieden aus. Bitte besorge Dir ein Buch über Babypflege.

bioflorin im deckel steht nicht einnehmen – Jaaa – das bezieht sich allerdings nicht auf die Bioflorin Kapseln selber, sondern eher auf den Deckel – respektive was da drin ist: das Trocknungsmittel. Die Kapseln darfst Du problemlos einnehmen.