6 Millionen Besucher zählt der Blog seit ich hier auf WordPress bin. Das soll gefeiert werden! Zu diesem Anlass verlose ich 10 von meinen Büchern Einmal täglich – Um ein Buch zu ergattern müsst ihr mir nur einen Kommentar hier unter diesem Post auf dem Blog hinterlassen … und (jetzt kommt der Haken!) darin erwähnen, wo ihr eine Rezension darüber schreiben werdet. Eigener Blog, Amazon und Facebook sind die Varianten. Für jedes dieser Kanäle verlose ich je 3 Bücher – und eines zusätzlich, ohne zu schauen, wo. Teilnehmen (und kommentieren) kann man bis am Mittwoch 17.6.2015 (in 2 Wochen). Mehrfachkommentare sind nicht erlaubt, auch nicht mit mehreren Namen – wenn so etwas auffällt, wird die Person disqualifiziert. Dann wird ausgelost und die Gewinner direkt benachrichtigt. Bitte schaut, dass Ihr eine email-Adresse angebt unter der Ihr erreichbar seid. Bei nicht-erreichen eines Gewinners innert 3 Tagen geht das Buch weiter an den nächsten, den ich ziehe. Die Bücher werden per Post verschickt. Mitmachen können alle Leser aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Eure Namen, email-Adressen etc. werden nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Eine Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Viel Glück!
Schlagwort: Internet
Werde ich demnächst durch einen Roboter ersetzt?
Der Frage ging eine Gruppe Forscher nach. Maschinen können ja heute schon erstaunliches – und da wird weiter-entwickelt. Alles werden sie dennoch nicht können. Ein Job ist umso sicherer vor Automatisierung je mehr man dabei mit (eigenen) Lösungen auf Probleme aufwarten muss, es nicht ohne persönlichen Kontakt mit anderen Menschen geht, man Verhandeln muss und je weniger man sich dabei in enge Stellen quetschen muss …
Daraus haben die Forscher dann eine Formel entwickelt und die sagt, dass ich als Apothekerin …
Yay – … nur eine 1.2 % Chancen habe in dem nächsten 20 Jahren durch einen Roboter ersetzt zu werden. Naja – Roboter gibt es in der Apotheke ja schon … aber die sind dann wirklich nur für den Teil „in enge Stellen quetschen“ und die Ware rausholen zuständig.
Nicht so schön steht es um meinen Mann, der Mechaniker ist:
Hoppala – naja, in dem Fall gut, ist er selbstständig (und hat noch eine Frau, die arbeiten kann).
Wer selber nachschauen will, wie es um seinen Job steht, kann das hier: Will Your Job Be Done By A Machine?
(Ah ja – das sind natürlich grobe Schätzungen … und es können sich noch einige Sachen verändern, ausserdem gingen sie von den Verhältnissen in den USA aus), aber es ist doch Interessant zu sehen, wie sich manche die Zukunft vorstellen. … Jetzt bist Du vorgewarnt ;-)
Glücksspiel mit der Gesundheit
Immer mehr versuchen via Internet an (rezeptpflichtige) Medikamente zu kommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: manchen ist es zu peinlich dafür vorher zum Arzt zu gehen, oder sie wollen sparen: Geld oder Zeit. Dass das arg auf Kosten der Gesundheit gehen kann, scheinen immer noch viele nicht zu wissen.
Eigentlich sollte einem ja die eigene Vernunft sagen, dass da etwas nicht stimmen kann, wenn man einfach so (und soviel man will) rezeptpflichtige Medikamente ohne Arztrezept zu „Schnäppchenpreisen“ per Knopfdruck bestellen kann. Aber … die Menge der am Zoll dann beschlagnahmten und untersuchten Produkte zeigt, dass das nicht so ist.
Geschätzte 95% der abgefangenen Medikamente sind Fälschungen. Und die können echt alles enthalten. Als Beispiel dieses Bild (von Pfizer, via Dr. Schweim) von Ponstan Tabletten:
Hier mal: keinerlei Wirkstoff, stattdessen Borsäure, gefärbt mit gelber Strassenfarbe (bleihaltig) und Überzug mit Fussbodenwachs. Fein. Wie gesagt, da kann alles drin sein – auch Wirkstoffe, die man wegen übler Nebenwirkungen ausser Handel genommen hat, manchmal auch gar nichts, manchmal tatsächlich der richtige Wirkstoff – nur in der falschen Dosierung … deshalb nenne ich es ein Glücksspiel mit der Gesundheit.
Der österreicherische Apothekerverband hat aktuell dazu auf facebook eine Aktion laufen, die man verfolgen kann: Fakes don’t care (But we do).
Internetso (statt Intermezzo)
(nur weil ich die Animation so mag :-) )
Empathy Cards
Ihr kennt das vielleicht. Jemand den ihr mögt ist krank geworden. Sehr krank. Die klassischen „Werd‘ bald gesund“-Karten dafür sind fast schon ein Hohn und treffen es überhaupt nicht.
Dafür gibt es jetzt etwas. Zumindest in englisch.
Emily McDowell hat eine Kartenserie kreiert, die ich einfach fantastisch zutreffend finde. Sie hat das gemacht nachdem sie selber eine Zeitlang sehr krank war … das sind die Karten, die sie wohl selber gerne bekommen hätte.
Alle Karten und mehr zu finden hier: http://emilymcdowell.com/collections/cards/Empathy-Cards
Zu der oben schreibt sie übrigens: Ich weiss, dass die Leute, die das tun, wohlmeinend sind. Sie versuchen zu helfen. Aber wenn Du krank bist oder wenn Du einer kranken Person nahe stehst, dann weisst Du, dass die Leute in dieser Situation generell gut über die Behandlungsoptionen aufgeklärt sind (auch sie haben Internet) und die Entscheidung getroffen haben, die für sie am besten ist. Es ist wirklich erschöpfend, wenn man seine Wahl dann gegenüber Leuten verteidigen muss, die fast nie so informiert sind wie Du selber über deinen Zustand. Die Karte zeigt, dass Du das verstehst.
Schön finde ich auch die:
Please let me be the first to punch the next person who tells you everything happens for a reason. I am sorry you are going through this.
Lass mich der erste sein, der die nächste Person eins haut, die dir erzählt, dass alles was einem passiert einen Grund hat. Es tut mir leid, dass du da durch musst.
Passt Euch so was auch?
Aber ich habe doch gar kein …
Kuschelbär (ja, so nenne ich meinen lieben Mann hier) nimmt zu Hause einen Anruf entgegen. Er ist in englisch – Nummer unterdrückt. Die nette Dame kündet sich freundlich als vom Windows Support an. Angeblich hätten wir ein Problem mit unserem Computer – Viren so wie’s aussieht. Und sie will uns zeigen, wie wir die wieder loswerden …
Ich daneben höre nur die Seite meines Mannes:
„Sorry, Ich kann kein Englisch.“
„Was Windows Support? Computer Problem??“
„Aber wir haben gar kein …“
Klick
Tja. Pech gehabt. Auch wenn ich meinem Kuschelbär danach erklären musste, was das denn für ein Anruf war und was sie wirklich wollten: Passwörter abfragen, eventuell mit seiner Mitarbeit einen Trojaner installieren und so Zugriff auf den ganzen Computer bekommen. Zum Daten abgreifen (zum Beispiel für’s Internetbanking) – nicht zum helfen.





