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Blog im Ferienmodus

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Da ich die nächsten 2 Wochen in den Ferien weile, wird es hier mit den Apothekenthemen ruhiger, dafür dürft ihr (müsst ihr?) ein paar Ferienfotos aus warmen Ländern anschauen 🙂

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Ferienmodus

Happy

I will be back – mit mehr Geschichten aus und um die Apotheke. Bis dahin befindet sich der Blog (mit mir) im Ferienmodus.

Hier kommt in der nächsten Zeit also wenig … vielleicht ein paar Ferienimpressionen, mehr davon auf Instagram (siehe auch Seitenleiste rechts unten).

Bis bald! Pharmama

Auch Ärzte machen Ferien

Ja, ganz ehrlich, ich meine: dürfen sie ja auch. Es scheint einfach immer wieder überraschend zu kommen für manche Patienten.

Ganz doof ist das bei selbst-dispensierenden Ärzten (diejenigen, die die Medikamente selber an die Patienten abgeben/verkaufen). Da hatte ich letzte Woche morgens einen älteren Mann in der Apotheke, der vorher etwa 1 Stunde vor der Arztpraxis gewartet hat, in der Hoffnung, dass sie doch noch öffnet, weil er seine Dauer-Medikamente „für Blutdruck und das Herz“ braucht. Angeschrieben war offenbar nichts – auf dem Anrufbeantworter hat der Arzt aber seine Abwesenheit angegeben und noch 2 Ersatzärzte. Allerdings, nachdem ich dem ersten angerufen habe und der AUCH in den Ferien weilt, habe ich beschlossen dem Mann einen Vorbezug für seine Medikation zu machen.

Er war dankbar. Ganz im Gegensatz zu der Frau einen Tag später, die sauer auf uns war (hässig für die Schweizer), weil wir „noch immer“ kein Rezept für ihr dringend benötigtes Medikament vom Arzt gefaxt bekommen haben.

„Ich habe es heute morgen um 9 Uhr dort verlangt.“
– Jetzt ist nach 5 Uhr.

Pharmama: „Wissen Sie, ob die Praxis noch offen hat? Dann könnte ich dort nachfragen.“

Frau: „NEIN, die Praxis hat heute zu – darum komme ich ja jetzt zu Euch!“

Hmpf. Offensichtlich noch ein Arzt in den Ferien. Aber das bringt gar nix, wenn sie ihm auf den Anrufbeantworter redet, oder das der Praxisassistentin mitteilt (die offensichtlich gelegentlich auch in dessen Ferien in der Praxis sind), wenn er selber nicht da ist.

Korallenriff vor Sharm

Nicht erschrecken ob der Menge Posts - ich bin grad dran ein paar Sachen mit dem Blog zu verbinden. Flickr und Tumblr und Pinterest - wenn ich dort was finde, kommt das hier. Aber es wird sicher nicht jedesmal so viel sein  - das ist, weil es die letzten X Sachen übernimmt.

Nicht erschrecken ob der Menge Posts – ich bin grad dran ein paar Sachen mit dem Blog zu verbinden. Flickr und Tumblr und Pinterest – wenn ich dort was finde, kommt das hier. Aber es wird sicher nicht jedesmal so viel sein – das ist, weil es die letzten X Sachen übernimmt.

Preisgestaltung

Mal ein Thema nicht um die Apotheke, sondern eher privat. Ich bin am überlegen, wohin wir in den Herbstferien wollen, respektive, was wir da machen wollen. Eine Möglichkeit ist eine Mittelmeerkreuzfahrt. Das habe ich noch nie gemacht und ich denke, das ist etwas, das auch mit Junior gut möglich ist.

Bei meinen Nachforschungen im Internet (gibt es da viele Varianten) und im Reisebüro bin ich auf etwas interessantes gestossen. Es gibt von manchen Kreuzfahrtveranstaltern Seiten speziell für die Schweiz und solche für Deutschland (ich bin sicher auch für andere Länder). Lustigerweise kommt die Seite für Deutschland bei einer Googel-Suche des Veranstalters bei mir erst viel weiter unten. Aber wahrscheinlich ist das Absicht. Die Seiten .de und .ch bieten dieselben Reisen an -manchmal mit unterschiedlichen Namen. Im Moment (!) ist der Preis bei beiden Seiten für die gleiche Reise auch gleich (eigentlich sogar etwas günstiger, weil es in Franken ist).

Aber … schaut Euch mal an, was die Reise sonst kostet –  von Deutschland aus gebucht:

und dasselbe von der Schweiz aus gebucht:

Was sie im Normalfall in der Schweiz verlangen ist praktisch das doppelte des deutschen Preises! Und ja, das ist tatsächlich so  -ich habe dann in einem Reisebüro in Deutschland nachgefragt: sie haben auch Prospekte die sie nur an Deutsche abgeben dürfen und andere, die für die Schweizer bestimmt sind. Mit sehr unterschiedlichen Preisen drin.

Nett. Soviel (mal wieder) zur Hochpreisinsel Schweiz. Manchmal glaube ich die denken „Mit denen können wir’s ja machen!“

Grrrrr!

Ausgeschüttet

Das ist eine Geschichte aus den Ferien, die ich Euch noch nicht erzählt habe. Wir fuhren ja selber, was meist gar kein Problem ist (Johannesburg und Durban mal beiseite-gelassen). Wir haben vor etwa 1 Stunde Swaziland hinter uns gelassen und waren auf dem Weg weiter südwärts durch Südafrika auf der N2.

Die N2 ist eine der Hauptstrassen und meist auch gut befahren – trotzdem ist es eine einspurige Strasse, bei der man aber weit voraus sehen kann. Sehr weit, wie man auf dem Foto erkennen kann:

Nur, was sehe ich da vorne? Stauen sich da die Autos? Hat da jemand etwas gesehen? – ach nein, wir sind ja nicht mehr im Krüger, wo es Staus hauptsächlich gibt, wenn jemand einen Löwen oder ein Nashorn entdeckt hat und alle das sehen wollen. Also ein Unfall?

Das sehen wir, als wir fast da sind:

Ja, da liegt ein Lastwagen im Strassengraben. Mist. Wahrscheinlich Sekundenschlaf.

Und da stehen Autos neben der Strasse. Viele. Und Leute, die aussteigen und rennen – oh, je. Wenn da jemand verletzt ist, sollte ich vielleicht meine Reiseapotheke hervorholen und schauen, ob ich helfen kann …

 

Oh.

Ah, darum!

Das war ein Biertransporter (SAB steht auf den Kisten). Und was die ganzen Leute da gerettet haben -waren Bierkisten mit den paar Flaschen, die das überlebt haben.

Ich bin kein Lückenbüsser!

Es sind Schulferien und da auch viele Ärzte Familien haben, sind sie jetzt weg.

Das ist schön für sie, nur … ich bin etwas stinkig, wenn ich (schon wieder) einen Patienten in der Apotheke stehen habe, der dringend ein Medikament braucht, das ihm ausgegangen ist – oder nächstens ausgeht, und das er bisher immer vom Arzt direkt bekommen hat.

Nett, huh?

Noch ein Selbstdispensations-Nebeneffekt.

Oh wie gern würde ich in einem solchen Moment sagen: „Sehen sie, der Arzt hat halt nicht immer offen – die Apotheken schon!“ (Wenn nicht wir – eine Apotheke hat immer offen)

Ich bin nicht / will nicht sein nur die Ersatzlösung und der Lückenbüsser!

So, fertig genervt.

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