Zahnarzt-geschockt

Am Mittwoch war ich beim Zahnarzt. Dass ich erst jetzt darüber schreibe, hat damit zu tun, dass ich noch ein bisschen zu geschockt war.

Der Grund für den Zahnarztbesuch war, dass ich am letzten Tag unserer Ferien auf dem Flugplatz mir einen Zahn abgebrochen habe. Beim (und jetzt kommts!) Salat-essen. Auf einmal machte es „Krack“ und ich hatte die Hälfte meines Backenzahns nicht mehr dort wo er hingehört.
Nun gut, es war der Zahn, der schon eine Wurzelbehandlung hatte, also tat es wenigstens nicht weh.

Also machte ich kaum zu Hause einen Termin mit dem Zahnarzt.

Der Zahnarzt wirft einen Blick in meinen Mund, sagt „Uiui“ (DAS hört man gar nicht gerne) und sagt: „Das gibt wohl eine Krone. Da muss ich den Rest des Zahnes abschleifen, vorbereiten, dann die Krone anmessen, sie herstellen lassen und sie dann anpassen.“

Aber erst mal: ein kleines Röntgenbild.
Dank modernster Technik hat man das Bild wenige Minuten nach dem machen schon auf dem Bildschirm.

„Oh je“. Sagt der Zahnarzt (DAS höre ich noch viel weniger gerne) „Sie haben eine chronische Entzündung unter dem Zahn, da kann ich nicht einfach eine Krone auf den Zahn machen. Da muss ich erst den Hauptteil des Zahns herausholen, damit ich darunter auskratzen kann und dann hält der Rest des Zahns wohl nicht mehr. Es wäre besser, wenn wir den Zahn ganz herausholen, darunter gründlich auskratzen, es heilen lassen und dann ein Implantat setzen.“

Und wieviel kostet das etwa?
Dreieinhalbtausend Franken.

Ugh.

Wieder da!

Wir sind wieder da!

Ich gehe ja sehr gerne in die Ferien (und geniesse es sehr), aber ich komme auch gerne wieder zurück.

Es war ein bisschen ein Kontrastprogramm, das Zurückkommen: In Port Elizabeth hatten wir noch warmes Wetter und Regen (das Wetter vorher war dagegen sehr gut), in Johannesburg hatten wir Gewitter und in Zürich Temperaturen um die Nullgradgrenze und Schnee!

Momentan bin ich super müde, v.a. weil ich im Flugzeug nicht schlafen kann, selbst auf einem Nachtflug nicht – was einerseits an der unbequemen Sitzposition und andererseits mit meiner latenten Flugangst zu tun hat. Sagte ich latent? Ich habe schon erwähnt, dass wir in Johannesburg Gewitter hatten – beim Abflug sind dann auch gleich 2 Blitze ins Flugzeug eingeschlagen. Ein Erlebnis, auf das ich gerne verzichten kann. genau wie auf das Geholper. Dabei hört man übrigens nur ein lautes „Tack!“ und es wird seeeehr hell. Gemacht hat es dem Flugzeug allerdings nichts und der Pilot hat anschliessend sehr nett erklärt, was da gerade passiert ist.

Junior war dagegen ein Musterkind was das Fliegen angeht. Kein kicken an den Vordersitz, kein Geschrei, das Essen blieb (mehrheitlich) auf dem Tablett und er hat alle jüngeren Frauen in der Umgebung angeflirtet. Er hat wenigstens auch ein bisschen was schlafen können … ich dagegen geh jetzt erst nochmal hinliegen.

Übrigens …

…. falls sich jemand gefragt hat, warum ich heute erst am Abend ein Post aufgeschaltet habe …

das liegt daran, dass heute Morgen mein Kuschelbär 15 Minuten bevor mein Arbeitstag anfing (!) mich mit den Worten „Oh. Der Wecker ist nicht ab.“ aufgeschreckt hat.

Ich war dann trotzdem nur 3 Minuten zu spät im Geschäft.

So ganz klar, wie das gegangen ist, dass ich den Weg, für den ich sonst mindestens 20 Minuten brauche in so kurzer Zeit geschafft habe (inklusive vorher was anziehen) weiss ich auch jetzt noch nicht so genau. Vielleicht kann man das Raum-Zeit Kontinuum wirklich etwas falten.

Haare lassen

Heute war es soweit: Junior musste ein paar Haare lassen.

– damit er endlich wieder wie ein Junge aussieht, – damit er nicht so schwitzt in den Ferien und damit es hinten nicht ständig so Mini-Nester gibt in den Haaren.

Seit der Abstimmung Anfang September (schneiden oder nicht schneiden) sind seine Haare noch ein bisschen länger geworden. Von daher fällt der Entscheid etwas einfacher. Das letzte Resultat der Abstimmung war übrigens: 3 für schneiden, aber dezent, 1 für: die Haare müssen runter und 1 dagegen.

Jedenfalls war es gar nicht so schwer, wie ich gedacht habe. Mit der richtigen Coiffeurschere, etwas Wasser, einem Kamm und Kuschelbärs Hilfe war es eine Sache von wenigen Minuten.

Ich bin auch wirklich zufrieden mit dem Ergebnis :-)

Perfektes Kleine-Jungen Essen (5)

Toast mit Ei

– Wenn es mal rasch gehen soll

Rezept:

Sauce:

1 Schälchen Quark

ein paar Löffel Mayonnaise und Sauerrahm

ein paar Löffel Frischkäse (wie Boursin oder …)

zusammen mischen, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Kräuter (wie Kresse, Petersilie, Schnittlauch) klein schneiden, untermischen

Eier hart kochen, in Scheiben schneiden

Toast mit der Sauce bestreichen (darf ruhig dicker sein)

Eier darauf verteilen

geniessen!