„Pe-Ha“- Los

Kundin in der Drogerie:

„Ich brauche ein Shampoo, aber es darf absolut kein „PH“ enthalten!“

Man versuchte ihr zu erklären, dass es sich bei dem pH nicht um einen Inhaltsstoff, sondern um eine Angabe der Säure handelt – im Sinn von: je näher dem normalen Haut-pH von 5.5, desto milder für Haut und Haar. Das war aber hoffnungslos – sie wollte einfach nicht verstehen, also suchte man nach einem Produkt, wo nichts mit pH drauf steht. Einen pH hat es natürlich trotzdem …

Gar nicht so einfach, wie man denkt. Da gibt es pH-neutrales Shampoo, pH 5.5, pH Hautneutral, pH 5, etc. Man glaubt es kaum, wo das alles draufsteht.

„pH“ – das ist die Abkürzung für den lateinischen Begriff „potentia hydrogenii“ und heißt übersetzt „Wasserstoffionen-stärke“.

Der pH-Wert dient dazu, Säuren und Laugen voneinander zu unterscheiden und ihre Stärke zu kennzeichnen. Denn alles, was Wasser enthält, hat auch einen pH-Wert, der mittels elektrischer Meßgeräte oder aber den sogenannten Indikatoren, wie z. B. Lackmus festgestellt wird. Die Skala reicht dabei von pH 0 bis pH 14, wobei der Mittelwert von pH 7 als neutral bezeichnet wird. Wasser hat diesen Neutralwert von pH 7. Alkalische Seifenlösungen, sprich Laugen, haben einen pH-Wert größer als 7. Demgegenüber rangieren saure Lösungen, so beispielsweise Essigsäure, Milchsäure und Kohlensäure, auf dieser Skala zwischen 0 und 7.

Unsere Haut hat einen leicht sauren pH von 5.5 – und braucht das auch, als zusätzlichen Schutz vor Bakterien. Den sogenannten Säureschutzmantel sollte man nicht kaputt machen durch sehr basische oder auslaugende Produkte.

Kreditkartenprobleme

Das unmögliche ist passiert: Die Kreditkartengeräte sind ausgestiegen.
Alle.
Offensichtlich ein Verbindungsproblem.

Raaaah!

Währenddem versucht wird, das zu reparieren, haben wir an alle Geräte Hinweise geklebt, dass das Gerät momentan nicht funktioniert und man darum bar zahlen muss – oder in der Nähe am Automat Geld wechseln.

Pharmama: „Das macht 15.20.-„

Kunde: – gibt mir die Kreditkarte

Pharmama: „Tut mir leid, aber im Moment können sie nicht mit Karte bezahlen.“

Kunde: – lacht … und versucht mir wieder die Karte zu reichen.

Pharmama: „Ich kann im Moment keine Karten annehmen. Das System ist aus. Die Maschine funktioniert nicht. Sie müssen bar zahlen.“

Kunde: „Oh, aber es ist keine Kreditkarte, es ist eine Postcard.“

Pharmama: „Es funktionieren im Moment gar keine Karten.“

Kunde: „Könnten sie es nicht an einer anderen Kasse versuchen?“

Pharmama: „Alle Geräte sind im Moment ausgefallen.“

Kunde: „Nun, also … was soll ich tun?“

Pharmama: „Wenn sie kein Bargeld haben, könnten sie am nächsten Geldautomat welches beziehen.“

Kunde: „Oh, muss ich wirklich? Wo kann ich meine Sachen hinlegen?“

Pharmama: „Lassen sie sie nur hier, ich pass’ darauf auf.“

… Nächster?

Drogerie in Amsterdam, Niederlande

Von Monsterbiene

von meiner letzten Reise ein Bild einer Drogerie aus Amsterdam. Apotheke habe ich dort leider keine gesehen – dafür war der Zwischenstopp zu kurz. Beeindruckt hat mich die Fassade mit der Holzeinfassung für die Schaufenster und der“Mohrenkopf“ darüber.

Zwar keine Apotheke, aber sicher zeigenswert!

Was tun bei einem „stalkenden“ Kunden?

Ja, die gibt es. Auf einmal hat man da den (meist älteren) Herrn, der unsere Freundlichkeit vielleicht etwas missversteht oder zuviel hineindeutet und der anfängt einem Blumen zu bringen … oder Schokolade … oder einfach nur so mehrmals die Woche vorbeischaut um zu reden, bevorzugt natürlich mit seinem „Opfer“. Meistens trifft  das dann die Lehrlinge, die sich noch nicht so abgrenzen können – und vielleicht auch etwas naiver sind- Ausserdem wissen sie meist nicht, wie sie dann mit so einem umgehen sollen. Ignorieren? Höflich bleiben, aber nicht zu freundlich? Deutlich sagen, dass man das nicht will?

Wenn wieder mal jemand bei uns so einen Stalker hat, haben wir ein paar Verhaltensregeln.

Erstens: es gibt niemand die Adresse oder Telefonnummer der Angestellten heraus. Auf gar keinen Fall. Wir sind zwar mit Namensschildern angeschrieben, aber meist gibt es zumindest mehrere in der Schweiz mit dem gleichen Namen – und den Vornamen wissen die Kunden ja nicht.

Zweitens: Wenn der Kunde kommt, sollte möglichst jemand anders iauf ihn zugehen und hn bedienen und nicht sein „Opfer“ – oft ist das aber nicht möglich

Drittens: In dem Fall, wo das nicht möglich ist, lässt man die Angestellte nie alleine mit dem Kunden – das heisst, entweder steht jemand dabei – dann wird das Gespräch sicher nicht zu persönlich, oder man holt sie nach einiger Zeit weg – Telefon, die Arbeit ruft etc.

Dabei höflich bleiben, aber nicht „zu“ freundlich, nichts persönliches preisgeben … bis jetzt hat das und obige Massnahmen ausgereicht.

Das oben beschriebene ist nicht wirklich Stalking – das kommt noch viel extremer daher und braucht dann auch extremere Masnnahmen. Manchmal entwickelt sich so etwas über eine gewisse Zeit und wenn … ist es nötig, da so früh wie möglich einzugreifen.

Habt ihr schon einmal Bekanntschaft mit so einem hartnäckigen Verehrer oder gar Stalker gemacht?