Medikamente per Internet? Besser nicht.

Wenn man bedenkt, wieviele der Medikamente, die man per Internet bestellen kann gefälscht sind, mit nicht getesteten Inhaltsstoffen, z.T. giftigen Zusätzen, mit falschen Angaben auf der Packung und wenn man sieht, wo die meisten dieser Tabletten herkommen (aus Billigwerkstätten in Hinterhöfen oder alten Fabriken in Drittweltländern) … also, mir wäre meine Gesundheit zu wichtig, als sie so aufs Spiel zu setzen. Nur weil man ein paar Franken sparen will, oder nicht den offiziellen Weg gehen will – der durchaus da ist: Auch Dein Arzt  kann Dir Viagra, Cialis etc. verschreiben.

Erkältungszeit

Man sagt (nicht ganz zu Unrecht) eine unbehandelte Erkältung dauert 1 Woche, eine behandelte Erkältung dauert 7 Tage.

Das ist schon so.

Aber wir können zumindest die Symptome (Beschwerden) lindern: dass die Nase nicht so läuft wie ein Wasserhahn, dass der Husten die Umgebung nicht so stört in der Vorlesung oder im Konzert, dass die Gelenke nicht so schmerzen. Ich finde das ist doch schon was!

Klar, inzwischen gibt es Tamiflu (und Relenza), das bei einer echten Grippe (also einer Virusinfektion) hilft. „Hilft“ bedeutet in dem Fall: es verkürzt die Krankheitsdauer um 2-3 Tage – wenn man es innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der Symptome nimmt. Das heisst man muss genau dann, wenn man sich am miesesten fühlt, seinen geschundenen, erschöpften Körper zum Arzt schleppen, um sich ein Rezept ausstellen zu lassen. Irgendwie nicht ideal.

Ausserdem ist es reichlich teuer.

Günstiger ist da die Grippeimpfung, die man irgendwann vor der Erkältungszeit machen kann. Natürlich hilft sie nicht gegen jede Art der Erkältung sondern halt „nur“ gegen die Grippe. Aber wer die richtige Grippe mal gehabt hat, weiss, das das ein meilenweiter Unterschied ist im Befinden.

Halloween in der Apotheke

Richtig: heute Nacht ist ja Halloween!

Halloween, wie es die Amerikaner nennen, Samhein für die Wicca, Allerheiligen für die Katholiken.

In dieser Nacht sind die Tore zur Anderswelt und zum Totenreich besonders durchgängig. Für die Verstorbenen stellt man abends eine Kerze ins Fenster – damit sie den Weg finden.

Bei uns ist es ja nicht üblich sich zu verkleiden und herumzulaufen und wildfremde Menschen nach Süssigkeiten zu fragen (irgendwie bin ich noch froh darüber), aber in Amerika ist das ein populärer ummm … Feiertag.

Mir gefallen dafür die geschnitzen Kürbisse und natürlich die Kerzen.

Ferienvorbereitungen

Im Moment bin ich an den (hoffentlich) letzten Sachen am schauen wegen unseren Ferien.

Da ich wieder ein paar Sachen via Internet gebucht habe (1 Hotel, 2 Campingplätze, 1 Lodge), muss ich halt selbst die Bestätigungen zusammensammeln – dafür habe ich auch einiges Geld gespart.

Das Reisebüro braucht es auch noch – aber inzwischen kann man soviel selber machen und meistens ist es günstiger. Dasselbe Hotel in Kapstadt kostet via Reisebüro 120 Franken mehr für 2 Nächte.

Dann habe ich erfolgreich ein Game Reserve (sowas wie ein Privat Park) gesucht, wo wir am Ende der Reise 2  Nächte etwas luxuriöser verbringen – vorher sind wir ja im Wohnmobil unterwegs. Sozusagen das „Zückerchen“ zum Abschluss. Etwas erschwert wurde die Suche natürlich dadurch, dass längst nicht alle Lodges auch Kleinkinder aufnehmen. Das kann ich schon begreifen – ich bin gespannt, wie Junior sich verhält, wenn wir die Tiere beobachten gehen.  …. Ich denke mal, ich nehme sicher das „Gstältli“ mit, um ihn festhalten zu können und der Nuggi als Schalldämpfer ist sicher auch eine gute Idee.

Auch was in Südafrika politisch so läuft, finde ich interessant. Ich habe da vor Jahren, als ich mit den Eltern dort war einen Comic gefunden, der sich auch immer wieder über die aktuelle Situation auslässt – manchmal erfährt man so mehr als über unsere Medien-:

ich präsentiere: „Madam and Eve“.

Es handelt sich dabei um einen Comic der auf noch herzige Weise die Probleme der weissen Madam, ihrer schwarzen Maid Eve (immer erfinderisch, was neue Einnahmequellen anbelangt) und der englischen Grossmutter (die natürlich ihren Gin and Tonic trinkt) in der heutigen Gesellschaft von Südafrika karikiert. Dabei sind sie topaktuell – im Moment z.B. mit den Rücktritten der Regierung.

Ich weiss jedenfalls, was ich auf dem Flugplatz in Jo’burg auf dem Rückweg kaufen werde …