Myst-eriöses Apartment

Oh Mann, ich wünschte das wäre meine Wohnung :-)

Falls Du das Computerspiel Myst kennst, brauche ich nicht zu erklären, wie dort ein Hinweis zum nächsten Rätsel führt, das wieder Hinweise gibt auf weitere Geheimnisse. Man folgt einer Spur. Denksport pur.

Ein Architekt in New York hat – ohne das Wissen der Familie, für die er das 8.3 Mio teure Apartment renovierte – etwas mehr getan, als nur die Wohnung schön einzurichten. Der Familienvater, der mit Frau und 4 Kindern dort einzog wollte, dass er ein Gedicht, das er selbst geschrieben hat irgendwo versteckt. Der Architekt hat aber eine Schatzsuche daraus gemacht. Unglaublich!

Bilder und Text hier in der New York Times.
Der Familie hat er nichts davon erzählt, offenbar hat er auch eine Menge auf eigene Rechnung, respektive mit Hilfe von Freunden gemacht. Erst 4 Monate nachdem die Familie eingezogen ist, entdeckte ein Schulfreund, der auf Besuch war den ersten Hinweis – auf der Heizungsverschalung im Kinderzimmer. Paneele, die sich öffnen lassen, Hinweise hinter Bildern, Worträtsel, Schlüssel, versteckte Geheimfächer in Möbeln und ein Buch mit einer hilfreichen Geschichte und versteckten Tips.

Oh, Wow.

Benenn die Droge!

Ein interessantes Fragespiel, das ich gefunden habe.
Man muss anhand der Hinweise und Effekte die Droge benennen (kann auch ein Medikament sein). 4 Hinweise pro Substanz, sie werden immer einfacher.

NameThatDrug.com
NameThatDrug.com – Identify The Drug

Das ist vielleicht eher was für Leute vom Fach (- oder aber von der Gasse), aber es hat ein paar tolle Hinweise samt Filmen und Beispielen, wie es sich verhält wenn man auf der Droge ist.

Weil die Seite aus Amerika ist, sind die genannten Medis natürlich amerikanische Markennamen. Es gibt sie allerdings alle auch in der Schweiz oder in Deutschland.
Ambien = Stilnox CR(ein Schlafmittel), Prozac = Fluctine (Antidepressivum), Vicodin = CoDafalgan (Schmerzmittel mit Codein), Ketamin = Ketalar (Narkosemittel), Ibuprofen = Brufen (Schmerzmittel), Oxycontin (langwirksames Schmerzmittel), Rohypnol (Schlafmittel, in Amerika illegal), Ritalin (Mittel gegen Hyperaktivität), Viagra (gegen Impotenz), Nitrous Oxide = Lachgas, Caffeine = Coffein, Nicotine = Nikotin, Botox = Botulinostoxin (gegen Falten)
Marijuana, PCP (Phencyclidine), Heroin, Cocain, Extasy, Crystall Meth, LSD (Lysergsäurederivat).

Anhängliche Kunden

Ich finde es toll, wenn Kunden zurückkommen und sagen, sie kommen gerne in die Apotheke weil xy da ist und weil xy drauskommt und immer so freundlich ist. Selbst so ein Kompliment zu bekommen ist immer ein gutes Gefühl.

Aber da gibt es auch die Schattenseite. Die Kunden, die wirklich NUR noch zu einem wollen, kann man noch tolerieren, wenn sie warten können (denn meistens sind sie ja nicht alleine in der Apotheke). Aber manchmal geht es wirklich zu weit. Da ist der (ältere) Verehrer, der der Drogistenlehrtochter Blumen bringt und von uns ihre Adresse haben will (sorry: nein!). Da ist die Kundin, die so lange mit einem über ihre Hunde reden will, dass die Mittagspause, die man eigentlich hätte, vorbei ist, wenn sie endlich geht.

Da ist es schwierig den professionellen Abstand zu wahren und den Leuten möglichst schonend beizubringen, dass man halt am arbeiten ist und noch andere Dinge zu tun hat.

Manchmal muss man etwas deutlicher werden.

Ich erinnere mich da an eine Pharmaassistentin, die mir erzählte, wie ein Drogenabhängiger in ihrer Lehre so eine Beziehung zu ihr entwickelt hat. Immer musste sie ihn bedienen, und als er herausgefunden hat, dass sie (wie in den meisten Apotheken) kleinere Verletzungen behandeln, kam er öfter mal mit kleinen Wunden um sich verarzten zu lassen von ihr. Das war besonders „creepy“, weil er sich die Wunden offensichtlich selbst zufügte.

Als er also wieder einmal kam, mit einer Reihe winziger Schnittwunden schnappte sich besagte Pharmaassistentin statt dem normalerweise verwendeten Wasserstoffperoxid die Flasche mit Alkohol 70%!

Ich sollte das vielleicht erläutern. Wasserstoffperoxid ist ein sanftes Desinfektionsmittel, Alkohol 70% dagegen brennt ziemlich, vor allem auf offenen Wunden wie die Kratzer mit denen der Drögeler so gerne kam.

Angeblich hat man ihn bis vorne im Laden schreien gehört.

Muss ich noch erwähnen, dass er danach nicht mehr so häufig auftauchte?

Der Ball ist rund …

… und ein Spiel dauert 90 Minuten. Soviel ist klar.

Ich verfolge die EM ja hauptsächlich von zuhause vom Fernseher mit – gezwungenermassen könnte man sagen, da Kuschelbär die Fernbedienung gepachtet zu haben scheint. Das ist aber nicht so schlimm, denn eigentlich finde ich es doch ganz interessant.

Trotzdem habe ich da noch ein paar offene Fragen:

Woran liegt es ….

… dass beim Fernsehen jeder Ballwechsel lautstark kommentiert und kritisiert werden muss? (Und zwar so lautstark, dass Junior es 2 Zimmer weiter sicher auch mitbekommt)

… dass es bei der einen Mannschaft (die man unterstützt) immer als Foul gesehen wird …

… dass dasselbe bei der gegnerischen Mannschaft auf jeden Fall eine Schwalbe gewesen ist?

… dass immer wenn ein Spieler in Grossaufnahme gezeigt wird, dieser garantiert gleich auf den Rasen spuckt? (Igitt)

… dass der Schiri blind zu sein scheint und taub, dass er die lautstarken Kommentare und Zurufe von all den Zuschauern nicht hört?

… dass es nur bei der gegnerischen Mannschaft ein „Offside“ gibt, aber nicht bei der eigenen?

… dass der Goalie immer Schuld ist, wenn es ein Tor gibt – ok, immerhin hat er ihn durchgelassen?

… dass die Mannschaft, die „besser gespielt hat“ nicht unbedingt auch die Mannschaft ist, die gewonnen hat?