No comment.

Telefon.

Kundin: „Ich habe gestern vergessen alle meine Medikamente zu nehmen. Soll ich heute 2 Dosen davon nehmen?“

Ich finde heraus, was für Medikamente sie nimmt und erkläre ihr, wie sie am besten wieder auf ihr Schema kommt – und: Nein, 2 Dosen aufs Mal ist keine gute Idee. Soweit so gut, eine vernünftige Frage.

Kurz darauf läutet wieder das Telefon und … es ist die gleiche Frau. Sie räuspert sich (ich bin nicht sicher, ob sie ihre Stimme verstellen wollte) und sagt: „Was soll ich machen, wenn ich von manchen meiner Medikamente 2 Dosen genommen habe und mir jetzt schwindlig ist?“

Seufz.

Mir ist kalt

Frau in der Apotheke: „Haben Sie etwas gegen zu tiefe Temperatur? Meine Körpertemperatur ist nur 35.4 Grad!“

Pharmama: „Hmmm, ich habe Medikamente gegen zu hohe Temperatur – also Fieber, aber gegen zu niedrige? … Nein … Fühlen sie sich denn sehr unwohl?“

Frau: „Ja!“

So schlecht sieht sie nicht aus. Sie ist nicht mal besonders warm angezogen – und es ist Winter.

Pharmama: „In dem Fall würde ich es erst Mal mit wärmeren Kleidern und Bettflasche versuchen – dazu heissen Tee trinken …“

Frau: „Mein Arzt sagt, ich soll Pretuval nehmen.“

Pharmama: „Sind sie denn Erkältet?“

Frau: „Nein.“

Pharmama: „Das ist ein Medikament gegen Erkältung: Schnupfen, Husten und Fieber … also zu hohe Temperatur … ich denke das wäre kontraproduktiv *- zumindest ist es etwas warmes zum Trinken.“

Was könnte sonst noch das Problem sein? Eine Schilddrüsenunterfunktion? Sie nimmt sonst keine Medikamente, hat einen normalen Blutdruck und ausser dass ihr kalt ist, keine weiteren Probleme.

Da würde ich auch wieder sagen (heissen) Tee trinken und abwarten. Wenn es wirklich nicht besser wird, dann würde ich mal die Schilddrüsenfunktion überprüfen lassen.

Note: Man bekommt von Fiebermitteln keine Untertemperatur. Es senkt nur die erhöhte Körpertemperatur. Aber ich bin einfach nicht dafür, dass man Medikamente gegen etwas nimmt, wenn man das gar nicht hat – dann ist das nur eine unnötige Belastung für den Körper.

Und … aufgeräumt!

Letzhin. Mein Kuschelbär nachdem er wiederholt über Spielzeug gestolpert ist, sagt zu Junior: „Du musst dein Zimmer aufräumen. Ruf mich, wenn Du fertig bist!“

Als er etwas später in das Zimmer kommt, ist er bass erstaunt: Der Boden Spielzeugfrei, alles ist weg.

Das ging ja schnell. Wahrscheinlich hat er einfach alles in den Schrank geworfen – denkt mein Kuschelbär.

Ein Blick in den Schrank, zum schauen, wie er es verräumt hat, stellt ihn allerdings vor die nächste Frage: Wo sind die ganzen Sachen, Junior? Hier sind sie nicht.“

Die Eltern unter meinen Lesern ahnen es wahrscheinlich schon …

Junior geht auf alle Viere und beginnt die Spielsachen wieder unter dem Bett hervorzuziehen ….

Aus den Augen, aus dem Sinn ist das Motto im Moment.

Wenn Junior aus seinem Zimmer (oder Küche, Bad …) ruft: „Du siehst das nicht, Mama!“

Dann … könnt ihr sicher sein, dass ich nachschauen gehe, weil er dann garantiert etwas macht, wovon ich ihm gesagt habe, er soll das nicht.