… nicht, dass mir das nicht passieren wird :-)
zu lesen einmal täglich
Same procedure as every year.
Happy New Year to all!
Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.
Hier ist ein Auszug:
Etwa 55.000 Touristen besuchen Liechtenstein jedes Jahr. Dieser Blog wurde 2012 1.300.000 Mal besucht. Wäre es Liechtenstein, würde es 24 Jahre dauern, bis so viele Menschen es gesehen haben.
Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.
Die meist angeklickten Artikel sind alles welche, die ich schon vor 2012 geschrieben habe und wo die Leute durch Suchen drauf landen. Elektronische Zigaretten, die „Erfolgreich-Pille“ und Paracetamol. Und es interessiert, was denn für Medikamente von den Krankenkassen übernommen werden und wann man sie einnimmt.
Die Top-Referrer waren: der kinderdoc, josephine und der shopblogger. Danke Euch, Leute!
Und noch mehr Dank (auch auf die Gefahr hin, das wie eine Oskar-Rede klingen zu lassen) gebührt meinen Lesern hier und natürlich den Top-Kommentatoren: turtle of doom, Mr. Gaunt, Wolfram, dem Apothekertyp und McCloud. Für mich gehört ihr schon fast zur Familie!
Was gibt es 2013? Mein Comic in der Astrea wird leider nicht weitergeführt, aber für Euch hier im Blog habe ich noch eine Menge an Lager. Genau wie die Blogposts, die jetzt – nachdem wir die Feiertage (fast) überstanden haben, wieder regelmässiger erscheinen dürften, auch wenn es im Geschäft bei mir in dem Jahr nicht einfacher werden dürfte. Eher im Gegenteil, so wie die Bedingungen allgemein immer schwerer werden. Nun ja, dafür geht mir das Blogfutter nicht aus.
In dem Sinne: Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg bei euren Unternehmungen!
Der Tag vor Weihnachten. Einer der stressigsten Tage in der Apotheke – jeder und jede muss „nur noch schnell“ … dazwischen läutet das Telefon immer wieder einmal – und mindestens einmal sind wir vor lauter Kunden nicht dazu gekommen es abzunehmen, obwohl wir die Belegung aufgestockt haben.
Dann kommt die ältere Stammkundin mit einem Abholzettel und reklamiert:
„Sie sollten wirklich diese Telefonnummer da drauf löschen oder ändern. Jetzt habe ich fast eine Stunde lang versucht, sie anzurufen und nie kam ich durch! Ich wollte fragen, ob sie das bestellte schon bekommen haben.“
Gut, wir waren sehr beschäftigt, aber so lange?
Pharmama: „Welche Nummer denn?“
Die Kundin zeigt auf den Abholzettel von uns.
„Diese hier.“
Unsere Telefonnummer steht zuunterst unten. Darüber unsere Adresse, darüber das bestellte Produkt samt Pharmacode und darüber die Patienteninfo. Da … deutet die Kundin drauf.
Pharmama: „Die unter Ihrem Namen?“
(zeige) – sie nickt.
Pharmama (sehr vorsichtig): „Das ist Ihre Telefonnummer.“
Klassisch. Heutzutage weiss man kaum noch die eigene Telefonnummer … ist ja alles abgespeichert im Telefon und so. Und sich selber ruft man auch kaum an.
Die bestellte Ware war übrigens hier.
Gut, *der* Krug ist dieses Jahr an uns vorbeigegangen, aber … einige von uns sind auch diese Festtage da draussen und arbeiten. Genau wie Josephine und der kinderdoc – ich denk‘ an Euch, Leute!
…
In 2008, the following message was left on my office voicemail around 8:30 p.m. Christmas Eve:
„Hello, I’m calling from Local Pharmacy about a refill for Dr. Grumpy. It’s on patient Amy Loid, for her medication. The idiots at her nursing home didn’t realize she was all out until 5 minutes ago, and then were stupid enough to think they could just waltz down here and get more. But no, there were no refills.„So if someone could please call me to refill this, this bunch of bozos at the care home want it tonight. And I’ll be here, tonight, on Christmas Eve, at Local Pharmacy, all damn night. So you can reach me whenever you call. My name is Joy. Thank you.“
Ich bin nicht gut darin, das Alter einer Person zu schätzen und gelegentlich liege ich arg daneben.
Das ist unangenehm, weil ich ja auch versuche Medikamenteninformation an den Patienten weiterzugeben … aber nicht zwingend der Patient selber in der Apotheke vor einem steht.
Zum Beispiel: das Rezept für die 65 jährige Frau … die Frau vor mir sah etwa aus, wie wenn sie in dem Alter wäre. Aber als ich anfing ihr ein paar Sachen zu erklären … „Diese hier nehmen Sie …“ unterbrach sie mich mit den Worten: „Aber das ist für meine Mutter!“
Oder das andere Rezept für eine 55 jährige Frau, das von einem Mann gebracht wurde (samt Versicherungskarte). Statt ihn zu fragen, ob das für einen Verwandten ist, fragte ich „Ist das für ihre Mutter?“
„Nein, es ist für meine Frau.“
Boden tu dich auf!… Gottseidank hat er dabei gelächelt.