Wenn Morpheus einen pharmazeutischen Hintergrund gehabt hätte …
Bevor wir entscheiden musst Du mir sagen was für andere Medikamente Du nimmst, ob Du chronische Krankheiten hast, Allergien oder Intoleranzen und ob Du schwanger bist oder stillst …
zu lesen einmal täglich
Wenn Morpheus einen pharmazeutischen Hintergrund gehabt hätte …
Bevor wir entscheiden musst Du mir sagen was für andere Medikamente Du nimmst, ob Du chronische Krankheiten hast, Allergien oder Intoleranzen und ob Du schwanger bist oder stillst …
Mit einem Auge auf der Statistik kam ich nicht überhin in den letzten Wochen eine Zunahme von Besuchern auf dem Blog kommend von einem sehr seltsamen "Referrer" zu sehen: redirect-ad-feeds.com/irgendwas
Wenn ich das richtig sehe, ist das sogenannter Referrer-Spam. Das funktioniert so (korrigiert mich, wenn ich falsch liege): Via Virus (oder Trojaner) wird der Computer so umgemodelt, dass bei einer Web-Suche statt der gewünschten Resultate Seiten angezeigt werden, die damit nichts zu tun haben. Diese Seiten bekommen auf einmal einige (mehr) Aufrufe. Wenn diese Seiten jetzt ihre Statistiken öffentlich machen, erzeugt das Backlinks zu der redirect-ad-feeds-Seite – so profitiert sie davon.
Keine Ahnung, warum ich so umgeleitete Besucher bekomme – meine Statistiken sind so nicht zugänglich (Oder?). Es ist aber auch der Grund, warum ich die Seite hier nicht als Link angebe.
Tut mir jedenfalls leid für die Besucher – hauptsächlich aus Amerika.
Liebe Besucher, die hier gar nicht hin wolltet: Euer Computer ist infiziert. Was immer ihr gesucht habt – ihr werdet es hier leider nicht finden. Bitte lasst ein (neues und aktuelles) Virenprogramm – am besten im "Safe-Modus" drüber laufen und entfernt doch das Problem auf Eurem PC!
Dear Visitors (from the USA): if you landed here and did search for something completely different – go check whether your computer might be infected with a program that hijacks your browser and redirects your searches – called "redirect-ad-feeds".
…
Lustigerweise habe ich heute morgen einen Anruf bekommen von einem – mit starkem Akzent englisch redenden Herrn, der mich überzeugen wollte, ich hätte ein Problem mit WIndows und sollte doch ein Programm auf meinem PC installieren.
Pharmama: "Aber … ich habe doch gar keinen PC …"
Pffft! Und tschüss!
Im Anhang sende ich dir ein Bild von einer kleinen Apotheke in Calabar, Nigeria.
Eva Maria
Du weißt, du bist ein Apotheker, wenn …
(idee nach http://pharmacychick.com)
Die Patientin, der wir die Schlaftabletten nach Absprache mit dem Arzt nur noch Tages-dosis-weise abgeben (und: Nein, Keinerlei Ausnahmen), finden wir auf der Sperrliste wieder.
Entzückend!
Dass sie hochgradig abhängig ist von den Dingern wissen wir – daher auch die fraktionierte Abgabe (wie es im Fachjargon heisst). Sie zeigte auch immer typisches Suchtverhalten – ich kann die Geschichten gar nicht alle wiedergeben, wie oft sie schon Tabletten verloren hat, sie angeblich gestohlen wurden, die Freundin welche brauchte, es ihr selbst mehr schlecht geht psychisch und sie darum mehr braucht, jemand in der Familie gestorben ist und sie darum nach XY Stadt gehen muss an die Beerdigung und darum vorher die Tabletten braucht …
Trotzdem hatten wir damit ihre Tabletteneinnahme ziemlich unter Kontrolle … dachten wir.
Aber die Frau ist clever. So wie's aussieht hatte sie mit zumindest einer anderen Apotheke und mindestens einem anderen Arzt ähnliche Abmachungen. Dass das so lange gut gegangen ist, zeugt von straffer Organisation: sie durfte nie die Ärzte und zugehörige Apotheken verwechseln …
Jedenfalls hat sie jetzt doch einen Fehler gemacht … und ihr ganzes Kartenhaus aus Lügen ist zusammengebrochen.
Auch sie darf jetzt nur noch von einem Arzt in einer Apotheke die Schlafmittel beziehen. Und dank der Sperrliste, die an alle Apotheken regional herausgegeben wird, wissen das jetzt alle.
Tja.
Frage an die Apotheker – und auch alle anderen, die in einem Geschäft arbeiten, mit Blick nach draussen:
Was ist das seltsamste, absurdeste, interessanteste, das ihr je aus eurem Geschäft heraus / vor eurem Laden gesehen habt?
Meines dürfte wohl das gewesen sein, wo irgendein A… sein Auto so ungeschickt auf den Parkplatz vor der Apotheke abgestellt hat, dass das Tram – das ja auf seinem Gleis nicht ausweichen kann – nicht mehr durchkam. Das Tram kommt. Hält. Klingelt Sturm. Autos hupen, ein kleiner Auflauf sammelt sich, aber der Besitzer des Autos ist nicht aufzutreiben. Bei uns drin war er jedenfalls nicht.
Ein paar Männer kommen auf die Idee das Auto von Hand von den Gleisen zu wuchten. Dazu versetzen sie das Auto durch rhythmisches gleichzeitiges Drücken von oben in hüpfende Bewegung. Jeweils wenn das Auto in der Luft ist, wurde es dann seitlich geschubst. Das funktionierte auch .. nur dass am Ende einer der Männer sein Bein drunter hatte, als das Auto wieder runter-kam.
*Kracks.* Bein gebrochen.
Das Tram kam dann zwar vorbei, der Mann aber danach ins Spital.
Das sah etwa so aus (wie im Mittelteil des Videos). Ja, Autos sind schwer – aber nicht unmöglich zu bewegen.