Der Arzt ist Schuld!

Eine jüngere Frau gestern, als Erklärung, warum sie auf einmal so Mühe hat, die Pille regelmässig zu nehmen:

"Eigentlich ist es die Schuld des Arztes. Ich habe die Pille immer genommen, wenn ich die Kontaktlinsen herausgenommen habe. Jetzt hat er mir gesagt, ich soll keine Kontaktlinsen verwenden – und prompt vergesse ich die Pille zu nehmen …"

:-)

Wie man den Apotheker ärgern kann (Teil 2)

Kommen Sie 3 Tage nach Einlösen des Rezeptes zurück in die Apotheke und behaupten, dass der Arzt Ihnen ein Mittel gegen Husten aufgeschrieben hat und nicht das gegen Heuschnupfen, das sie bekommen haben.

Die Apothekerin muss sich zur Kontrolle durch einen Berg anderer Rezepte wühlen, mit dem Laden voller Kunden, während Sie weiterhin lautstark reklamieren, wie unzuverlässig wir seien.

Endlich hat man das Rezept, auf dem … genau das steht, was wir abgegeben haben: das richtige- und ihre Reaktion? "Oh, na dann ist ja gut." – und Abgang.

Keine Entschuldigung für den Aufstand.

Krankenkassenberatung in der Apotheke?

Die Apotheken sind auf der Suche nach neuen (bezahlten) Dienstleistungen. Letzthin hatten wir die Diskussion, ob wir Krankenkassen-beratungen anbieten sollen / wollen.

Es ist relativ einfach – zumindest was die Grundversicherung betrifft unterscheiden sich die Krankenkassen nicht im Leistungskatalog – der ist gesetzlich vorgegeben. Unterschiedlich sind aber die Monatsprämien, die man dafür hinlegt und gegebenenfalls der Service drum herum. Vergleiche lassen sich mit Hilfe des Internets auch relativ einfach aufstellen. (Siehe hier: *klick*)

Wir haben Erfahrung mit den Krankenkassen, wir arbeiten ja täglich mit ihnen – Ja, ich könnte Empfehlungen geben, welche gut sind und welche Probleme machen.

Aber sollten wir deshalb auch offiziell Krankenkassen-Beratungen machen?

Und uns dann dafür von den Krankenkassen bezahlen lassen? Dann könnte man uns zu recht nicht mehr als unabhängig bezeichnen.

Einträglich wäre es schon: Ein Vermittler bekommt von der Krankenkasse zwischen 1-3 Monatsprämien für eine erfolgreiche Vermittlung – das sind ab 300 Franken aufwärts. Minimum. Das erklärt auch, warum die so aggressiv neue Leute rekrutieren und Telefonwerbung machen, obwohl das nicht mehr erlaubt ist. Aber: kann man da wirklich sicher sein, dass man den besten Plan für sich bekommt und nicht die Krankenkasse, die dem Vermittler am meisten bezahlt?

Sollte ich das gratis anbieten? Arbeit für nichts? Kann ich mir nicht leisten.

Oder soll ich den Patienten selber dafür zahlen lassen? 50 Franken fände ich dafür angemessen – aber ich weiss schon, wie die Leute auf das reagieren würden.

Was denkt ihr? Würdet ihr so eine Dienstleistung in Anspruch nehmen / weiterempfehlen? Und: was wärt ihr bereit dafür zu zahlen?

Wiederbelebung à la Mr. Bean

Au ja - daran habe ich mich grad bei der letzten Weiterbildung erinnert. Bin ich froh, wird es heute als nicht mehr nötig angeschaut zu beatmen. Wenn man die Herzmassage richtig macht, ventiliert man auch die Lungen. Nicht dass Mr. Bean auch nur etwas richtig hinbekommt ... Wer mal wieder richtig lachen will. Hier in Originallänge:

Au ja – daran habe ich mich grad bei der letzten Weiterbildung erinnert. Bin ich froh, wird es heute als nicht mehr nötig angeschaut zu beatmen. Wenn man die Herzmassage richtig macht, ventiliert man auch die Lungen. Nicht dass Mr. Bean auch nur etwas richtig hinbekommt … Wer mal wieder richtig lachen will. Hier in Originallänge:

Auf der anderen Seite: immerhin macht er etwas …(und der Hammer finde ich, wie er mit dem kindersicheren Verschluss kämpft).

sehr erfreuliche Entwicklung

Junior kommt ja im Sommer in die Schule – voraussichtlich in eine Kleinklasse, da er noch etwas Unterstützung benötigt. Offenbar aber reicht die Empfehlung der Kindergärtnerinnen und des Vor-Heilschul-Pädagogischen Dienstes dazu nicht aus, so dass wir das "Vergnügen" eines Besuchs beim Schulpsychologen hatten.

Ich sag nur: das ist auch eine Art Arbeitsbeschaffung :-)

Jedenfalls haben wir nach dem gemeinsamen Gespräch jetzt auch von ihm den Antrag für die Kleinklasse. Aber – amüsant fand ich die Bemerkung:

Junior ist ein bewegungsfreudiger, altersgemäss entwickelter Bub, der dank des Einsatzes der Eltern, der Lehrpersonen, des VHPDs, Physio- und Psychomotoriktherapie und Logopädie eine sehr erfreuliche Entwicklung hin zum heutigen Stand gemacht hat. Er braucht aber noch eine engere Begleitung im Schulalltag, als dies durch die Regelklasse gewährleistet werden kann, um seine etwas kurze Konzentrationsspanne auszugleichen und ihn bei der Sache zu behalten, weswegen es für ihn optimal wäre, zunächst in einer Kleinklasse eingeschult zu werden.

2 Sätze – 

aber ich finde, er hat noch die Grosseltern und das Tagesheim vergessen – wenn er schon so ziemlich alle erwähnen muss :-) Ganz offensichtlich braucht es heute noch ein Dorf um ein Kind aufzuziehen … oder die gleiche Menge an heilpädagogisch ausgebildeten Leuten …