Mutter – Sohn -Verhältnis

Eine um die 40 jährige Frau bei mir in der Apotheke: "Mein Sohn ist 16 und er hat eine feste Freundin – und jetzt hat er mir gesagt, er ist bereit für Sex."

Meine Reaktion abwartend …

Ich reagiere … sparsam: "Ja – und?"

Frau: "Ich brauche also Kondome … und dann hätte ich da eine Frage …"

Pharmama: "Hmmm?"

Frau: "Er hatte als Kind eine Krankheit und … es ist nicht sicher, aber es könnte seine Penis-funktion beeinträchtigt haben. Gibt es da etwas, das ich ihm geben könnte als Hilfe?"

Pharmama: "Es ist nicht sicher?"

Frau: "Nein."

Pharmama: "Dann .. würde ich vorschlagen Sie warten ab. Solange man das nicht sicher weiss, dass das ein Problem gibt, würde ich auch nichts machen. Wenn / Falls gibt es Mittel, die der Arzt verschreibt und die wir dann versuchen können."

Und in Gedanken: Ihn da unter Druck zu setzen ist da sicher kontraproduktiv. Man muss auch daran denken, dass viele "Potenz-Probleme" psychische Ursachen haben.

Das Anliegen spricht für ein gutes Mutter-Sohn Verhältnis … und obwohl ich das noch nett finde von der Mutter, sich da Gedanken zu machen und so vorzusorgen … irgendwie wäre mir das etwas zuviel des Guten.

Was meint ihr?

Apotheken aus aller Welt, 378: Donnybrook, Australien

Dank DocCheck auf diesem tollen, lustigen Blog gelandet, möchte ich doch dringend den „weißen Fleck“ in Australien mit einem Apotheken von dort füllen: in meinem Work+Travel Jahr machte ich Station im Südwesten von Australien, in Donnybrook, der „GeburtsStätte“ des „Granny Smith“-Apfels. Leider konnte ich nicht für einige Zeit mitarbeiten, doch der freundliche Inhaber beantwortete geduldig meine neugierigen Fragen über australische Apotheken und das dortige Gesundheitssystem … seither kann ich zwar über den Irrsinn im deutschen (bin PTA in öffentl. Apo bei Stuttgart) nicht weniger den Kopf schütteln, aber … bei denen geht es nicht besser … liegt das an „Apotheke“ :-)???!!!

Anja

donnybrook1 donnybrook

„Donnybrook“? Australien hat wirklich die lustigsten Orts-Namen. Ich erinnere mich noch an Plätze wie „Seldom Seen River“ und „Balla Balla“ …

und was wohl das UFO da macht?

Nein! Nicht die Ohrringe!

Die stark geschminkte Frau (etwas zu stark: Modell Fassadenkleister) fragt mich wegen einem Problem an ihren Ohren. Ihre Ohrläppchen sind rot, entzündet und teilweise verkrustet. Und es beisst.

Frau: „Was könnte das sein?“

Im Moment hat sie keine Ohrenringe an, aber ich sehe die Löcher, also frage ich: „Sie tragen normalerweise Ohrenringe?“

Frau: „Ja, wieso?“

Pharmama: „Und das ist an beiden Ohren aufgetreten?“

Frau: „Ja, aber am einen mehr.“

Pharmama: „Was haben Sie bisher versucht?“

Frau: „Nichts weiter, nur die Ohrenringe abgezogen, weil die störten und desinfizierende Wundsalbe.“

Pharmama: „Das ist gut. Ist es dann besser geworden?“

Frau: „Etwas, aber es beisst immer noch ziemlich.“

Pharmama: „Es könnte sein, dass Sie auf ihre Ohrenringe reagieren.“

Frau: „Was? Nein, das kann nicht sein! Die habe ich seit Jahren.“

Pharmama: „Nun, wenn es eine Allergie ist – was ich vermute – kann die auch noch später auftreten.“

Frau (abwehrend): „Das ist sicher keine Reaktion auf die Ohrenringe …“

Pharmama: „Aber es ist besser geworden, seit Sie sie rausgenommen haben?“

Frau (widerstrebend): „Etwas ..“

Pharmama: „Und was für Ohrenringe haben Sie? Aus was bestehen die?“

Frau: „Das ist alles hochwertiger Modeschmuck.“

Pharmama: „Auch dann kann es gut sein. Sehen Sie, man reagiert empfindlicher an den Ohrenlöchern. Ich selber kann auch keine Ohrenringe anziehen, wenn es nicht Gold ist.“

Frau: „Aber ich hatte noch nie Probleme mit meinen Ohrenringen!“

Pharmama: „Ich gebe ihnen eine Cortisonsalbe. Damit sollte es rasch besser werden. Tragen sie es 2 x täglich auf …“

Frau: „Sollte ich es mit einem Ohrenring in die Löcher geben?“

Pharmama: „Nnnein … tatsächlich würde ich – bis das ganz weg ist – total auf Ohrenringe verzichten.“

Frau: „Aber damit käme die Salbe auch in die Löcher …“

Pharmama: „Ja, und wenn es allergisch ist, kommt auch das worauf sie reagieren in die Löcher. Besser nicht. Aussen auftragen reicht.“

Frau: „Und danach kann ich wieder Ohrenringe anziehen? Richtig?“

Pharmama: „Wenn es ganz weg ist, können Sie einen Versuch machen. Aber falls die Reizing wieder auftritt … nun, dann sind Sie sicher, dass das an den Ohrenringen liegt.“

Frau: „Vielleicht, wenn ich ein paar von den älteren versuche? Vielleicht reagiere ich nur auf die neueren?“

Pharmama: „Vielleicht. Aber falls Sie auch bei diesen reagieren – wäre es gut, wenn Sie auf den Modeschmuck verzichten – Sie können aber noch solche aus Gold oder Chirurgenstahl versuchen. Auf die reagiert man meist nicht.“

Frau: „Ich habe keine aus Gold. Dann kann ich meine ganzen Ohrenringe nicht mehr brauchen?“

Man merkt, sie hängt an ihrem Schmuck – Modeschmuck oder nicht.

Pharmama: „Nun – sie werden es versuchen müssen und schauen.“

M… aus

Gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit sehe ich eine kleine Maus im Strassengraben sitzen. Das hat jetzt gar nichts mit meinem Post von vor ein paar Tagen zu tun – das hier war eine kleine Feldmaus und sie kam nicht mehr das Betonbord hoch, das da die Strasse begrenzt.

Also denke ich: "Der helfe ich", halte an, knübel ein Blatt Papier zum transportieren heraus (ich werde nicht s gerne gebissen, auch Mausbisse schmerzen) und als ich mich zur Maus runterknie … rennt sie auf die Strasse und direkt unter den Hinterreifen eines Autos das gerade vorüberfährt.

*platsch*

Aus die Maus.

Ich mache jetzt vielleicht doofe Sprüche darüber – aber das hat mich doch etwas mitgenommen. So ein blödes Vieh! Ich wollte ihr doch nur helfen! Die arme Maus.

:-(

The Swiss Confederation of United Nations

.. hach, wie vertrauenserweckend!

Bekomme ich doch ein mail von oben genannter Institution (hätten wohl manche gerne, aber die gibt's nicht) die mir als Scam-Opfer (bin ich nicht, würde ich aber wohl werden, wenn ich auf die mail reinfallen würde) Geld verspricht.

Tatsächlich für einmal ein ziemlich professionell geschriebenes mail:

UNITED NATIONS COMPENSATION COMMISSION,
IN CONJUNCTION WITH THE
EUROPEAN UNION.
AND THE SUPPORT OF WORLD BANK GROUP FACT FINDING, EUROPE.
BERN, SWITZERLAND

Attention: Beneficiary

YOUR COMPENSATION PAYMENT FROM THE $300m GIVEN TO VICTIMS OF SCAM

IMF — Your Email Address has been selected to receive a compensation payment.
UN Information Service — The United Nations Compensation Commission (UNCC) has made available a total of $300,044,579 to some governments for distribution,in a bid to pay all outstanding victims of scams for this fiscal year 2013. The Governing Council met with the Secretary General of the United Nations, Ban ki-moon and held series of meetings. The fund was then made available by adopting a decision early last year (2012) to receive 5% of all export sales of petroleum, petroleum products, and natural gas from 10 countries with a very stable economy for a period of 6 months.
Payment is being made in accordance with the Governing Council's decision in respect of over 19,740 estimated (reported and unreported) cases across the countries. There are five (5) major categories of claims in which the payments would be made, depending on the category your case falls under. Category “A” (claims of individuals who have been scammed below $25,000), Category "B" (claims of individuals who have been scammed above $25,000 up to $50,000), Category "C" (claims of private legal entities who have been scammed above $50,000 up to $100,000), Category "D" (claims of corporate legal organizations who have been scammed above $100,000 up to $150,000) and Category "E" (claims of public sector enterprises who have been scammed above $150,000 up to $200,000).
Further information about how you can receive your money, contact United Nations Association of the UK – uncc.paymentscheme@yahoo.co.uk
The Swiss Confederation of United Nations

wenn es nur nicht von vorne bis hinten erfunden wäre.

Ein Versuch Leute, die schon einmal auf so etwas hereingefallen sind (und entsprechen leichtgläubig) zu erreichen?