ganz frisch aus einem Land, aus dem Du laut Deiner Landkarte noch keine Bilder hast: aus Litauen.
Das Gelbe ist die Universitäts-Apotheke in Vilnius – eine sehr
sehenswerte Barock-/Renaissance-Stadt. Langweilige Ketten-Apotheken hat es hier wie anderswo auch ausreichend, aber die finde ich etwas weniger
interessant. Die Stadt hat reichlich Charme – und im Moment sind es 25
bis 30 Grad mit Sonne a discretion.Das Graublaue ist das Medizin- und Pharmahistorische Museum in Kaunas, ebenfalls ein nettes Städtchen. Ist laut Reiseführer aber eher nur für
die interessant, die sich von Berufs wegen in diesem Fach bewegen –
bisher sei die komplette Beschriftung ausschließlich auf Litauisch…
Ansonsten ist hier Englisch kein Problem.
Apothekenmuseum in Székesféhervár, Ungarn
Und aus Ungarn, dem Apothenkenmuseum von Székesférhervár
Danke noch einmal an Katrin für diesen schmucke Apothekenmuseum!
Könntest Du mir jetzt noch sagen, wie sich der Ort ausspricht? (P.S: ich hätte das nie gemerkt, aber google meint, in der Bezeichnung ist ein r zuviel drin – also habe ich das rausgenommen).
Apotheken aus aller Welt, 396: Lörrach, Deutschland
Bahnhofapotheke in Lörrach (Deutschland)
Leider nur Fotos von außen. Innen ist die Apotheke sehr modern eingerichtet.
Danke an Maggy, die selber unter http://maggyschreibt.blogspot.co.at/ bloggt! Irgendwie hat die Front etwas western-mässiges an sich.
Blind Date mit 2 Hirnhälften
Ach – ihr wisst schon: linke Hirnseite: Logik, Genauigkeit, rechte Hirnseite: Intuition, Kreativität … für ein erfolgreiches (blind) Date braucht es beides. Oder?
Eine Trauerkarte von der Apotheke?
Die Menschen sterben. Jeder einmal. Wir in der Apotheke sehen das auch. Wie erfahren wir es, wenn einer unserer Patienten gestorben ist?
Leider kaum. Manchmal nur, wenn ein Angehöriger uns die nicht mehr gebrauchten Medikamente zurückbringt – häufig in einem (grossen) Plastiksack. Gelegentlich sagen sie dazu noch, dass das die Medikamente von Herr X oder Frau Y sind, die gestorben ist – fast häufiger noch geschieht das fast Wortlos – und ich erkenne nur, von wo das kommt an den Dosierungsetiketten, die ich von den Packungen knübeln muss. Ein anderes Mal erfährt man es nur durch die Todesanzeige in der Zeitung – aber meist komme ich nicht dazu die zu lesen. Selten kommt der Partner oder ein Kind des Patienten vorbei und erzählt es uns.
Ich glaube die meisten Leute verstehen nicht, dass wir mit unseren Patienten eine Beziehung haben, die etwas über das einfache Ausgeben von Medikamenten hinausgeht.
Oft wissen wir von den Patienten, was ihre Probleme waren – zumindest die gesundheitlichen, manchmal auch etwas mehr. Mit vielen haben wir geredet auch neben den reinen Fakten der Dosierung und der Medikamente. Und bei einigen leiden wir direkt mit, wenn es ihnen schlechter geht.
Wenn ich so weiss, dass einer unserer Patienten gestorben ist – speziell jemand, den wir häufiger (und gern) gesehen haben, dann schreibe ich auch eine Trauerkarte.
Eigentlich ist das ein Bruch des Patientengeheimnisses (das selbst nach dem Tod weiter Gültigkeit hat) … demnach dürfte niemand auch nur wissen, dass ein Behandlungsverhältnis bestanden hat – selbst wenn ich nur schreibe, dass wir ihn/sie als freundlichen Menschen kennenlernen durften und ihn/sie auch vermissen werden.
Was ich bis jetzt an Rückmeldungen bekommen habe, war positiv, aber …
Was denkt ihr? Sollte ich das nicht mehr machen? Ist das überhaupt seltsam, von der Apotheke eine Trauerkarte zu bekommen?
Apotheke einmal anders
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Nachdem ich das ganze Pharmaziestudium über Fan deines Blogs war, wollte ich sobald ich in der Praxis angekommen bin auch irgendwas in die Richtung machen. Seit 3 Monaten mache ich jetzt mein praktisches Jahr und knippse einfach alles, was ich lustig oder kurios finde.
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