Ich will deine Produkte testen!
im maileingang vor ein paar Tagen:
Hallo ich habe schon viel über eure Produkte gehört. Meist sehr positiv. Daher möchte ich auch gerne eure Produkte ausprobieren. Wäre es möglich eventuell ein paar proben zu bekommen damit ich mich von euren Produkten Überzeugen kann?
Meine Adresse wäre …
(entfernt)
Würde mich wirklich riesig freuen.
LG Franziska
Aber natürlich!
Wenn Du mir noch sagst, welche Produkte denn?
…
Aber ich habe wieder etwas gelernt. Offenbar gibt es Leute, die das fast professionell betreiben: Produktemuster sammeln. Und dafür wild irgendwelche Websitenbetreiber anfragen.
ehemalige Apotheke in Zürich, Schweiz
ein „Apotheken“-Foto, das ich gestern in Zürich gemacht habe. Darum, weil die Apotheke offenbar die Vergangenheit des Hauses darstellt. Ich dachte mir, vielleicht kennst du dieses Haus ja noch nicht :-)
Von Céline eine Nicht-mehr-Apotheke. Das gibt’s auch in der Schweiz. So wie es aussieht, werden da jetzt Blumen verkauft …
Was bist Du?
In einem ruhigeren Moment habe ich bei mir in der Apotheke die Schublade im Büro ausgeräumt. Offenbar habe ich die auch als Ablageplatz für Visitenkarten von unseren Vertretern benutzt … da hat sich ziemlich was angesammelt.
Ich glaube ich habe das schon irgendwo geschrieben: ich sage „Vertreter“, aber eigentlich – auf den Visitenkarten steht was anderes drauf.
Das zum Beispiel:
- Aussendienst-Mitarbeiter (Bayer)
- Pharmaberater (Drossa, Galderma Iomedica, LEO, Spirig)
- Regional Manager (Meda) (Janssen)
- Gebietsleiterin (Advance)
- Medical Sales Representative (Sandoz)
- Verkauf Aussendienst Fachhandel (Medela)
- Verkaufsberater (Vifor, Pharmamedica)
- Zertifizierter Pharmaberater (mundipharma)
- Regionalleiter Deutschschweiz (Servier)
- Verkaufsleiter Deutschschweiz (Streuli)
- Customer Service Associate (Astra Zeneca)
- Regionaler Verkaufsleiter (3M)
- Eidg dipl Pharmaberater (Spirig)
- Gebietsverantwortlicher (Sigvaris)
- Pharma-Vertreterin (Interdelta)
- Aussendienst OTC (Pfizer, Axapharm)
- External Sales Representative (Sandoz)
- Commercial Retail Soecialist (Pfizer)
- Aussendienstberater (Mavena)
- Sales Manager Pharma (Pharmamedica)
- Beratung und Verkauf (Advance)
- Fachberaterin Consumer Care (Merz)
- Apotheken-Besucherin (Gebro)
- Sales Representative (Berlis, Servier)
- Verkaufsberaterin (Novartis)
- Key account Manager Pharmacies (Pfizer)
- Area sales Manager (Swissmedicalsolution)
- Beratung OTC (Gebro)
- Gebietsverkaufsleiterin (Doetsch Grether)
- Area Manager OTC (Boehringer)
- Verkauf Apotheken Drogerien (Sanofi)
- Sales Representative (MSD)
- Pharmareferent OTC (IBSA)
…
Ziemlich kreativ, nicht?
Aber jetzt „gwundert“ es mich: Was steht auf Eurer Visitenkarte drauf (wenn Ihr eine habt) … oder: was würdet ihr als Jobbezeichnung drauf machen?
Und was bedeutet es?
Bei mir würde „eidg. dipl. Apothekerin“ drauf stehen. Wobei ich jetzt ja noch „Schriftstellerin“ anfügen könnte :-)
P.S: ich habe versucht die Namen und Nummern auf den Karten im Bild unkenntlich zu machen. Aber selbst wenn ihr das lesen könntet: die sind teils so alt, dass sie ziemlich sicher nicht mehr stimmen. Das ist ja auch der Grund, weshalb ich die aussortiert habe.
ehemalige Apotheke in Bad Orb, Deutschland
ich bin grad dran die älteren mails durchzuarbeiten. Ein paar habe ich „hintenan gestellt“, weil es Bilder von … „Nicht-mehr-Apotheken“ sind. Trotzdem finde ich die bringens-wert. Diese hier zum Beispiel: (Danke, Jan!)
Auf den Bildern ist die „Alte Stadt-Apotheke Bad Orb“ abgebildet. Sie beherbergt keine Apotheke mehr, sondern ein Modegeschäft, war früher aber der Sitz des Apothekers Franz Leopold Koch, der als Begründer des Heilbades Bad Orb gilt. Aus dem Stadtrundgang-Flyer folgender Text zur Apotheke:
„Zum Salinenplatz zurückgekehrt, kommen wir zur früheren Alten Stadt-Apotheke. Hier lebte und wirkte der Apotheker Franz Leopold Koch, der „Erfinder“ und damit Begründer des Heilbades Orb. Koch wurde 1782 in Erfurt geboren, sein Vater war dort kurmainzischer Kammerrat. Nach dem frühen Tod der Eltern kamen die Kinder zu Verwandten. Franz Leopold konnte in Hammelburg die höhere Schule besuchen und Apotheker lernen. 1807 kam Koch als „Provisor“ (Verwalter) einer Aschaffenburger Filial-Apotheke nach Orb, die er 1809 übernahm. 1812 erbaute er seine eigene Apotheke.
Wirtschaftliche Zwänge (Salz war ein Hauptgrundstoff für die junge Chemieindustrie geworden und aus schwachprozentiger Brunnensole nicht mehr rentabel herzustellen) führten im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts auch in Orb zu Überlegungen, die schon von alters her bekannte Heilkraft des Solwassers zu nutzen. Koch, als Apotheker in Mainz einmal schwer erkrankt, hatte im benachbarten Wiesbaden die Heilkraft der Thermen am eigenen Leib verspürt. Das brachte ihn auf die Idee, eine Badeanstalt zu gründen. Neben seiner Apotheke eröffnete er 1837 das erste Badehaus mit acht „Badecabinetten“. Damit begann also vor 170 Jahren die Kur in Bad Orb.“ (Flyer „Historischer Stadtrundgang Bad Orb“, 6. Auflage 2007)Ich hoffe, du findest Verwendung für die Bilder. J In Bad Orb gibt es mittlerweile natürlich auch noch aktive Apotheken (wie auch sonst in einem Kurort…), die aber allesamt sehr unansehnlich waren und daher nicht den Weg auf meine Kamera fanden…






