Damit das hier auch einmal gesagt ist …

… Ich weiss, ich bringe hier nicht überwiegend viel privates, ein wenig von uns und vom Junior, viel weniger noch vom Rest der Familie: zum Beispiel meinen Eltern. Ich habe das unglaubliche Glück, dass beide noch leben und auch gesund und aktiv sind. Und … sie sind einfach die besten!

Liebe Mama, lieber Papa: DANKE!

Ich weiss, ich sage das Euch viel zu wenig, aber für mich seid ihr die wahren Vorbilder. Danke für Eure Unterstützung, Danke für Eure Flexibilität, Danke für … einfach Euch.

Ihr seid die besten Eltern, die man sich vorstellen kann.

Ich liebe Euch.

Notfall-bemusterung?

Es ist Abend und bald Feierabend. Die letzte halbe Stunde sind wir nur noch zu zweit, eine in der Drogerie (heute die Pharmaassistentin Donna) und eine Apothekerin (ich) in der Apotheke.

Nach einem heftigen, aber zum Glück rechtzeitig endendem Ansturm von Kunden kommen wir dazu die Apotheke zu schliessen.

Fragt meine Kollegin Donna:  „Hast Du das mit meinem Kunden vorher mitbekommen?“.

Pharmama: „Nein – ich war zu beschäftigt mit meinen.“

Donna: „Ich war grad an einer Kundin, da kommt der Mann zu uns und redet drein: „Ich habe einen Notfall und brauche ganz dringend jetzt grad ...“

Donna: „Ich habe ihn dann unterbrochen und da es sich dringend anhörte meine Kundin gefragt, ob ich ihn rasch vorziehen darf. Ich durfte.

Der Kunde fragte dann nach Wundsalbe …“

Ich verdrehe en bisschen die Augen: ein Wahnsinns-Notfall, das. Hmm, aber: okay.

Donna: „Ich habe es ihm verkauft, Pflaster wollte er keine.  Und DANN fragt er: „Hätten Sie mir noch ein paar Parfümmuster?“

Mir bleibt ein bisschen der Mund offenstehen. Der Magen!

Donna: „Du weißt, die Kundin, die er praktisch weggedrängt hat, stand auch noch in der Nähe und noch mindestens eine andere Person, die wartete … und da bin ich einfach durchgefallen und mein Mund hat gesagt, bevor mein Hirn ihn bremsen konnte: „Ich dachte Sie hätten einen Notfall? Der will sicher nicht warten, bis ich Ihnen das herausgesucht habe?“

Ah. Typisch Donna. :-)

Donna: „Worauf er etwas von „Oh ja, richtig“ gemurmelt hat und verschwand.“

… ich musste lachen

Donna: „Ja, Du lachst jetzt, aber falls da eine Reklamation kommt …“

Pharmama: „Kein Problem.“

Schmackhaft machen …

Ich war mit meinem Kuschelbär aus essen am Wochenende. Der Kellner hat es offenbar sehr genossen uns die Tagesspezialitäten nahe zu bringen. Ich denke, das lag unter anderem daran, dass er gerne „Couscous“ sagt.

Aber es liess mich darüber nachdenken, dass ich die Beschreibung der Medikamente an meine Patienten auch etwas aufpeppen könnte: „Heute habe ich Ihnen ein Abführmittel in flüssiger Form, sehr leicht mit einem Apfelgeschmack und erstaunlich kontrastierendem salzigem Abgang. Auf der anderen Seite kombinieren Sie das am besten mit viel klarer Flüssigkeit und etwas Bewegung an der frischen Luft …“

:-)

Und wie würdet ihr den Patienten ihre (neuen) Medis gluschtig machen?