PPP – Teil 2

Liebe Rätselfreund*innen!

Schwelt bei Euch inzwischen das Rätselfieber? Gut! Denn analog zum vorangegangenen Pfingsträtsel geht es auch diesmal am zweiten Tag um ein chemisches Element.

Es wurde bereits vor 5‘000 Jahren medizinisch eingesetzt. Entgegen der landläufigen Meinung jedoch kaum zur Wundbehandlung, sondern vielmehr zum Räuchern, ausserdem auch zum Bleichen von Textilien. Heutzutage finden seine chemischen Verbindungen vor allem in der Rheumatologie Anwendung, beispielsweise als Badezusatz. Ansonsten sind seine chemischen Verbindungen momentan vor allem in der Homöopathie im Einsatz.

Das war jetzt doch hoffentlich nicht zu schwer? Nehmt den Buchstaben, der im Periodensystem für dieses Element steht – et voilà: Ihr habt den zweiten
Lösungsbuchstaben. Nun müsst Ihr nur noch herausfinden, wie Ihr den in das gesuchte Lösungswort einordnet.

Nochmal:
Es geht nicht um die heutige Tageslösung; vielmehr soll Euch diese auf die Gesamtlösung führen. Und wer Pharmama (pharmama08(at)gmail.com ) heute die korrekte Lösung schickt, ist mit 6 Losen in der finalen Verlosung dabei.

Bis morgen!
Euer
?Riddler?

PPP – Teil 1

Liebe Rätselfreund*innen!

Ich habe mir gedacht, ich mache es Euch beim ersten Rätselteil mal einfach. Okay, das habe ich beim letzten Mal auch schon behauptet – aber diesmal wird es wirklich einfach. Zumindest, wenn man(n)/frau auch beim letzten Rätsel am Start war…

Also: beim letzten Rätsel ging es ja um die Entdeckung des Penicillins, eines Antibiotikums. Und so soll es auch heute wiederum um eine antibiotische Stoffklasse gehen. Die kann allerdings noch sehr viel mehr. Einige ihrer Vertreter haben nämlich auch antimykotische bzw. immunsuppressive Eigenschaften. Und sie werden über das Cytochrom-P450-Isoenzym CYP3A4 metabolisiert und inhibieren es.

Wie genau nennt man nun diese pharmakologische Stoffklasse? Der 7. Buchstabe ihres Namens ergibt die erste Teillösung unseres Rätsels.

Nota bene: es geht in diesem Rätsel nicht um die heutige Tageslösung. Vielmehr ist der heutige Lösungsbuchstabe einer vor sieben, die zur Gesamtlösung führen.

Aber wer bereits heute die korrekte Gesamtlösung an pharmama08(at)gmail.com schickt (woran ich wirklich zweifle!), nimmt dann auch mit 7 Losen an der finalen Verlosung teil.

Wenn der Lösungsversuch jedoch falsch gewesen sein sollte, seid Ihr hiermit bereits raus.

Sorry!

Bis morgen dann,

Euer ?Riddler?

PPP – die Einleitung

Liebe Rätselfreund*innen!
Ich freue mich sehr, auch in diesem Jahr wieder für Pharmama – und vor allem für Euch – ein pharmazeutisches Rätsel gebastelt haben zu dürfen. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr, bei dem viele von Euch bereits kurz nach der „Halbzeit“ die Lösung bereits erraten konnten, habe ich den Schärfegrad erhöht und mir nun eine ganz andere Form des Rätsels überlegt:
Diesmal geht es nicht um irgendwelche geographischen Koordinaten, die Euch zur Lösung des Rätsels führen sollen – nein: heute sollt Ihr „ganz einfach“ nur 7 (in Worten: sieben!) Buchstaben ermitteln, die – in der korrekten Reihenfolge zusammengefügt – einen der grössten Erfolge der modernen Pharmakologie ergeben.
In den nächsten 7 Tagen werdet Ihr 7 verschiedene Rätsel lösen müssen. Jedes dieser Teil-Rätsel ergibt einen einzelnen Buchstaben. Diese Buchstaben müsst Ihr dann „nur noch“ in die korrekte Reihenfolge bringen – schon habt Ihr die Lösung von Pharmamas diesjährigem Pfingsträtsel.
Klingt einfach? Ist es aber nicht!! Wirklich nicht!!!
Nachdem Ihr mein letztes Rätsel schneller als kalkuliert lösen konntet, habe ich mir nämlich ein paar besondere Gemeinheiten einfallen lassen. Aber die werdet Ihr in Kürze selber erleben können.

Wie auch im vergangenen Jahr gelten folgende Regeln:

  • jede/r von Euch darf jeweils nur eine Lösung an pharmama08(at)gmail.com einsenden; erneute Lösungsversuche werden ignoriert
  • die/der Erste von Euch, die/der die korrekte Lösung einsendet, bekommt einen Sonderpreis
    Aber diesmal gibt es auch eine neue Regelung:
  • Je früher Ihr Eure Lösungen einsendet, umso mehr Lose habt Ihr in der finalen Auslosung der Preise.

  • Also: wer bereits am 1. Rätseltag die korrekte Lösung einsendet, ist mit 7 Losen am Start. Am 2. Tag dann mit 6 Losen. Und so weiter bis zum 7. Rätseltag, an dem die korrekte Lösung nur noch mit 1 Los in der Lostrommel vertreten ist. Es liegt also an Euch, das
    Risiko zu kalkulieren: lieber länger warten (und auf Sicherheit gehen), aber dafür mit geringeren Chancen bei der Auslosung dabei zu sein – oder doch früh ins Risiko zu gehen, mit besseren Chancen auf einen Preis, aber leider auch auf ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Rennen. Doppelgewinne sind aber ausgeschlossen!
    Ich möchte jetzt nicht in Eurer Haut stecken, dieses Rätsel ist nur für echte Zocker*innen!
    Solltet Ihr diese neuen Regeln jetzt spontan nicht verstanden haben – keine Sorge: ich werde Sie Euch in den nächsten Tagen bei jedem neuen Rätselteil erneut kommunizieren.
    Also: lehnt Euch zurück, werdet locker und lasst die Rätsel-Hand-und Hirnknochen knacken – denn schon morgen geht es los!

Euer
?Riddler?

P.S.:
Beim letzten Mal waren die Diskussionen, Kommentare und Reaktionen im
Kommentarbereich unter den jeweiligen Blogeinträgen noch eher spärlich. Okay, Ihr wollt den Miträtselnden natürlich keine Tips geben, was Ihr selber schon herausgefunden habt. Aber ein wenig mehr Kommentar-Traffic fände ich diesmal sehr schön. Ich werde mich dann auch gerne mal mit einzelnen – mehr oder weniger hilfreichen – Kommentaren beteiligen. ;)

Die nächste „neue Dienstleistung“? orale Kontrazeptiva verschreiben?

Es liegt vielleicht nicht weit oben auf meiner „Wishlist“ für die Apotheke, aber es ist eine Möglichkeit, die aktuell diskutiert wird: Apotheker sollen als neue Dienstleistung die oralen Kontrazeptiva verschreiben / abgeben dürfen.

Mara hat mich kontaktiert, da sie als Apothekerin und Doktorandin an einem Projekt dran ist, ein Teilprojekt ihrer Dissertation ist eine Umfrage, ob Schweizer Apotheker/innen interessiert sind, die Dienstleistung «Verschreibung von hormonellen Kontrazeptiva» anzubieten. Sie sucht weiterhin Apotheker*innen, die an der Umfrage teilnehmen, damit sie auch Aussagekräftig ist – ihr findet sie im aktuellen Pharmajournal (oder schickt mir rasch eine mail an pharmama08(at)gmail.com für den Link dazu).

Grundsätzlich finde ich das interessant – in anderen Ländern (wie den UK, den USA, Neuseeland, tatsächlich laut WHO in 35 von 147 Ländern) wird das schon praktiziert und angeblich sind nach Umfragen auch eine Mehrheit der deutschen Ärzte einem Klassenswitch der oralen Kontrazeptiva nicht abgeneigt. Die „Pille“ gehört neben dem Kondom (immer noch) zu den meistverwendeten Verhütungsmitteln … und auch ich hatte in der Apotheke schon Situationen, wo ich froh gewesen wäre, wenn ich das hätte anbieten können. Im Rahmen des „Pille danach“ Gespräches zum Beispiel. Ausserdem weiss ich, wie lange es dauert, wenn es kein Notfall ist, einen Termin beim Frauenarzt zu bekommen. 3-4 Monate (meinen Juni Termin habe ich im Februar abgemacht).

Aber zuvor brauche ich etwas mehr. Wenn ich als Apothekerin so etwas machen soll, dann gilt das wie für die anderen neuen Dienstleistungen und Kompetenzen, die man erwerben kann: ich muss das nötige Wissen dafür haben (zum Teil auch neu lernen: es ist schon etwas her, seit meiner Ausbildung und es hat doch einiges geändert).

Dann fände ich Richtlinien gut, anhand derer man die Abgabe macht.

Dokumentation – im Rahmen, aber für die Absicherung finde ich das sinnvoll. Ich gebe ja auch kein Viagra ab, ohne das zu machen …. Oh, das habt ihr noch nicht mitbekommen? Sildenafil ist seit neustem auf der Liste der rezeptpflichtigen Medikamente, die die Apotheke ohne Rezept abgeben darf. Bevor jetzt mitlesende interessierte Männer die Apotheke stürmen: Eine vorhergehende Abklärung ist nötig (und sinnvoll – ich will den Patienten ja nicht ins Grab bringen, weil er nicht selber erwähnt, dass er auch Nitrate nimmt) und die Zeit und der Aufwand dafür ist nicht gratis. Günstiger vielleicht als beim Arzt, aber ich bin danach auch eingeschränkt in der Menge, die ich abgeben darf – 4 Tabletten einmalig.

Jedenfalls zurück zu den oralen Kontrazeptiva ohne Rezept direkt in der Apotheke: Wär das was? Unter welchen Voraussetzungen?

Versandapotheken-Bashing durch die Kunden

Wenn ich etwas Aufmunterung brauche (zum Beispiel, wenn ich sehe, wie die Versandapotheke Zur Rose die Medien in grossem Stil manipuliert um die Meinung der Bevölkerung zu beeinflussen), dann gehe ich auf irgendeine Bewertungsseite und rufe einfach die Beiträge der Kunden auf. DocMorris zum Beispiel, die ja der Zur Rose gehört … da kann man das wunderbar auf der Facebook-Seite (etwas versteckt allerdings rechts aussen unter „Beiträgen“) mitverfolgen – darüber habe ich 2017 berichtet: Die beste Antiwerbung für DocMorris: Kundenbeiträge

Auch trustpilot lässt das Offizin-Apotheker-Herz höher schlagen, wenn man sich die Bewertungen zu DocMorris anschaut. Da bin ich auf diese Bewertung vom 20.9.19 gestossen, die eine Ärztin gemacht hat. Ihr Schlusswort … Einfach: Danke!

Auszugsweise:

Kurzfassung: Treten DSGVO mit Füßen, sind in vielen Bereichen nicht billiger, teilweise teurer, als die Apotheken vor Ort, Medikamente, die lebenwichtig sein können, werden nicht geliefert, zugesagte Rückrufe erfolgen nicht, der Kundendienst ist über Tage nicht erreichbar.

Auszüge aus der Langfassung die Enthält: Probleme mit dem Konto, Kundendienst kaum erreichbar, rufen nicht zurück, Medikament nicht lieferbar deshalb wird die ganze Bestellung storniert.

* 14.10. Bestellung mit 3 Privatrezepten (wohl gemerkt nicht einen Cent günstiger, als in der Apotheke vor Ort, nur dass man nicht zu Öffnungszeiten in die Apotheke zu gehen braucht) abgeschickt am 14.10. morgens … sind erst am 16.10. bei DocMorris eingegangen, 
* Am 17.10. Rückrufversuch von DocMorris, bin nach 3x klingeln rangegangen, DocMorris legt einfach auf! 

* Ich rufe die Nummer zurück, dort die Bandansage es habe sich alles erledigt. 
* Trotzdem rufe ich den Kundendienst an – dort Mitteilung, ein Medikament sei nicht lieferbar, man könne daher das gesamte Rezept mit 3 Positionen nicht beliefern (?!) – ich erkläre die Situation, man verspricht einen eiligen Rückruf durch die medizinische Abteilung (Ich bin Ärztin, es handelte sich aber um eine Privatbestellung)
* Der Rückruf kommt nicht – ich versuche, den Kundendienst erneut zu erreichen bzw. lasse das auch teilweise meine Helferin machen. Ab 14:43 am 17.10. hören wir im 10-15 -Minuten-Rhythmus „diese Nummer ist derzeit nicht erreichbar“ … um 19:45 Uhr geben wir auf. * Ich gehe wieder in den Chat – dort bestätigt man mir, dass der Rückruf auf höchste Priorität gesetzt wurde … ist ansonsten weiterhin hilflos
* 18.10. – von 8 bis 14 Uhr ist der Kundendienst telefonisch nicht zu erreichen – ich storniere die Bestellung, widerrufe die Einzugserlaubnis und … ärgere mich.

Hier handelt es sich um Medikamente für eine Reise in ein medizinisch unterversorgtes Gebiet – allerdings sind die bestellten Medikamente Antibiotika! Es hätte ebenso sein können, dass jemand schwer krank ist und dringend auf diese Medikamente wartet! 

Vor diesem Hintergrund kann ich bei Erkrankung nur davon abraten, dort zu bestellen. Hausapotheke, Wellnesspräparate, Nahrungsergänzung – das mag alles ok sein (unsere Permethrinimprägnierung war auch schnell da) – Aber das, wofür eine Apotheke eigentlich da ist, das funktioniert hier nicht und stellt u.U im Einzelfall sogar eine Gefährdung für den Patienten dar! 

Bisher konnte ich die Idee eines Verbots von Onlineapotheken nicht nachvollziehen, hielt es für Lobbyismus … seit dem 18.10. verstehen ich dieses Verbot sehr gut und würde es jederzeit unterstützen wollen.