Da bin ich (zumindest eine Zeit lang) gleich doppelter Bestseller Nr. 1 bei Amazon :-)
… jedenfalls in der bestimmte Kategorie (Krankheit und Genesung Geschenkbücher). Schon lustig – und macht Spass so!
zu lesen einmal täglich
Da bin ich (zumindest eine Zeit lang) gleich doppelter Bestseller Nr. 1 bei Amazon :-)
… jedenfalls in der bestimmte Kategorie (Krankheit und Genesung Geschenkbücher). Schon lustig – und macht Spass so!
… Yup, so werden wir Apotheker im Film und Fernsehen präsentiert. :-(
Und das ist beileibe keine Ausnahme, wie ein Studienprojekt gefunden hat. Da gibt es noch einige mehr.
Die Daten zu der Untersuchung wurden inzwischen veröffentlicht. Ein paar Auszüge:
Apotheker kommen in Film und Fernsehen nicht gut weg. Das mal vorweg.
Das gilt aber teils auch für Ärzte: während sie früher gerne als Kleinstadt-Helden dargestellt wurden, sind doch schon die Hälfte aller Darstellungen in den 80er und 90er Jahren negativ. Bei den Krankenschwestern gibt es einen Wechsel weg von der selbstaufopfernden Helferin zu mehr sinistren Charakteren – und in einem Drittel der Filme ist sie auf der Suche nach einer romantischen Affäre (Stereotypenbildung par Excellence).
Aber zu den Apothekern. Wichtige Rollen spielten sie in diesen Filmen:
Danach wird es … unschön. Einerseits gibt es kaum grosse Rollen für sie – dafür ist die Anzahl der Darstellungen allgemein steigend (zusammen mit den Filmen selber). Die Studie wollte schauen, wie die Apotheker in Film und Fernsehen porträtiert wurden in der Zeit zwischen Januar 1970 bis Juli 2013: positiv, neutral oder negativ?
213 Filme wurden gefunden mit 230 Auftritten von Apothekern.
Apotheker werden demnach gerne so charakterisiert: Drogenhändler, Grossmaul, Faul, Arrogant, Opfer, übertritt persönliche Grenzen, Schwächling, Schnorrer, Psychotisch, übertritt Regeln, Bösewicht – aber auch: Hilfsbereit, Held (teils mit gemischten Motiven).
Der Apotheker wird als Medikations-Experte dargestellt, allerdings oft so, dass er das Wissen einsetzt für einen bösen Plan – oder aber sein Rat wird nicht ernst genommen.
9 Fernsehshows hatten einen Apotheker als Charakter mit einer Rolle, die wiederholt auftrat. Keine davon war weiblich.
8 von 60 Medizinischen Fernsehshows enthielten einen Apotheker. (Nur!) Nur in 2 davon, trat der Apotheker mehr als einmal auf.
Und dann eben die 62% negativen Darstellungen :-(
Das ist ziemlich enttäuschend – aber vielleicht auch eine Chance für die Zukunft: Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einem wirklichen Apotheker-Helden? So schlecht stehen wir im Ansehen der Öffentlichkeit ja nicht da – sagt auch die jährliche Abstimmung von Readers Digest zu den vertrauenswürdigsten Berufen.
Damit das auch weiterhin so bleibt ist also ein bisschen mehr positive Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Und (hoffentlich) ein paar realistischere und positive Charaktere im Film und Fernsehen. … vielleicht auch mal mit einer weiblichen Apothekerin? (Nur damit der aktuellen Situation etwas mehr Rechnung getragen ist).
Es ist soweit! Mein Buch ist draussen und per sofort erhältlich! Ich sollte sagen Bücher – denn am Schluss habe ich mich entschieden mehrere Versionen zu machen.
Also präsentiere ich:
Einmal täglich –
grösser: 23.5×19 cm, 216 Seiten, 190 Cartoons plus Begleittext –
Eignet sich bestens zum Verschenken auch an Laien, also solche, die zufälligerweise nicht in Apotheken oder sonstwo im Gesundheitssystem arbeiten.
Preis: EUR 10,63 – hier erhältlich bei Amazon
Kleiner: 22,9×15,2cm, handlicher, kompakter, 210 Seiten, 190 Cartoons Wirklich nur das Essentielle: die Cartoons!
Für Apothekerinnen, Pharmaassistentinnen, Drogistinnen, Pflegerinnen, Ärztinnen … und natürlich jeweils die männlichen Berufsinhaber.
günstiger: EUR 9,97 – hier erhältlich bei Amazon
Einmal täglich – Essentials, Kindle Version
auch nur die Bilder, ohne Begleit-Text. 190 Cartoons,
EUR 4,91 – hier bei Amazon herunterladbar
Erhältlich sind sie bei Amazon (.de, .com) – ohne Versandkosten.
Wer Interesse dafür hat, für den habe ich hier einen Code mittels dem man 50% bekommt – dort muss man allerdings die Versandkosten noch mit einberechnen, so dass die Reduktion für 10 Bücher etwa 30% beträgt
Code für 50% Rabatt: A7K39K7S
Link für Einmal täglich https://www.createspace.com/4901380
Link für Einmal täglich Essentials: https://www.createspace.com/4985453
…
Und jetzt lehne ich mich einfach gemütlich zurück und warte. Nach all der Arbeit, die ich damit hatte – ihr glaubt gar nicht, wie …. Moment! ich wollte mich ja jetzt entspannen, da gehört nicht dazu, dass ich mich hier ausjammere. :-)
Ein Bild sagt ja mehr als 1000 Worte – wenn man das so sieht, habe ich einen Roman geschrieben :-)
Mein neues Buch wird also Comics, oder besser Cartoons enthalten – lustige Einzelbilder. … und dazu passende Ergänzungen / Erläuterungen. Das sieht dann so aus:
Ich zeichne sehr gerne – und komme in meinem Beruf kaum mehr dazu, es zu tun. Für den Blog habe ich einige Comics aus meinem Apotheken- Alltag (und fiktiven Situationen) gemalt und sie gebracht.
Für das Buch musste ich allerdings die Originale neu ein-scannen und bearbeiten: Ansonsten wären die Bilder nicht in genügend guter Qualität zum drucken gewesen. Ausserdem habe ich die Texte im Cartoon selber zu Computerschrift geändert – der besseren Lesbarkeit wegen. Die Cartoons wurden anschliessend säuberlich in Grau-Stufen ausgemalt – jetzt kommen sie viel schöner zur Geltung. Ausser den Original-Cartoons, die sich auch jetzt noch hier auf dem Blog finden lassen, enthält das Buch viele neue mehr.
Tatsächlich sind das über 190 Cartoons – und ein paar Titelbilder. – Da hat man ziemlich was in der Hand.
Vergleichbares gibt es auf dem Markt kaum – und ich glaube fest, dass das nicht nur bei den Apothekern, PTAs und Pharmaassistentinnen (etc.) ankommt, sondern bei jedem, der irgendwie mit der Apotheke zu tun hat … spezifisch Patienten. Das ist auch ein Grund, warum ich das Buch als „Geschenkbuch“ konzipiert habe, etwas, das man mit gutem Gewissem seinem kranken Nachbarn oder Freund / Partner schenken kann – auch wenn der vorher keine Ahnung von Apotheken und Gesundheitssystem hatte.
Jedenfalls: Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie das Buch bei Euch ankommt!
Am Montag folgt noch die offizielle Vorstellung – offenbar ist Amazon schneller als gedacht und das ist schon erhältlich.
Besten Dank an viel-Einsenderin Maggy für diese Apotheken:
Von meinem Aufenthalt in München vor einigen Monaten habe ich dir ja bereits eine Apotheke geschickt. Ich habe allerdings noch weitere entdeckt. Warum ich die damals nicht geschickt habe, ist mir auch nicht ganz klar. :) Die Apotheken befinden sich nur ein paar Meter auseinander. Beide sind beim Sendlinger Tor.
Zu mir kommt die leicht irritierte Drogistin Sabine.
Sabine: „Da ist eine Kundin und die will Vitamin B17. Ich kenne das nicht. Sie meint, ich hätte keine Ahnung und ich soll die Apothekerin fragen und ich soll schauen, ob wir das bestellen können.“
Oh weh.
Pharmama: „Das ist kein Vitamin, das ist nur eine Fantasiebezeichnung, die man etwas gegeben hat, damit es nach etwas gesundem tönt.
Tatsächlich ist das nicht einmal etwas gesundes – das ist … warte (ich zermarter mir das Gehirn) etwas mit Blausäure. Kommt natürlich vor in Aprikosenkernen und so.“
Den Namen, den ich gesucht habe ist Amygdalin. Der „Wirkstoff“ Blausäure – ist toxisch. Zuviel und man macht eine Cyanidvergiftung – das heisst, es verbindet sich mit dem dreiwertigen Eisen in den Körperzellen … stärker als das Sauerstoffatom, das dort hingehört und das schädigt natürlich die Zellatmung – die Zellen sterben. Kleinere Mengen können wir in der Leber noch entgiften, aber schon 50mg Cyanid-freisetzende Blausäure ist tödlich.
Wegen genau dem Problem ist das auch nicht zugelassen. Es existiert kein Fertigarzneimittel und bei Zubereitungen gibt es strenge Vorschriften.
Die Leute, die das unbedingt nehmen wollen, weichen dann darauf aus Aprikosenkernen oder bitteren Mandeln zu kaufen.
Experten raten aber auch hier wegen dem Gift drin, maximal 1-2 Aprikosenkerne am Tag zu verzehren oder vorsorglich ganz auf solche Produkte zu verzichten.
Amygdalin wird deshalb als Vitamin B17 bezeichnet, da ein Mangel im Ausbruch einer Krebserkrankung resultieren würde. Das ist ein Konjunktiv – da ist gar nichts bewiesen. Amygdalin ist weder als Arzneimittel zugelassen, noch spielt es in der menschlichen Ernährung als Vitamin eine Rolle.
Da kann ich sie nur enttäuschen und ihr abraten.
Auch wenn sie dann denkt, auch ich hätte auch keine Ahnung.