Beschaffungsprobleme – Krankenhausvariante

Heute mal was anderes: ein Gastbeitrag einer deutschen Krankenhaus-Apothekerin! Besten Dank an Biene dafür:

Es ist Mittwoch und ich habe seit heute Bereitschaftsdienst. Da ich in einer Krankenhausapotheke arbeite, muss ich nicht vor Ort sein, sondern bin über ein Handy erreichbar. Das wandert zwischen uns Apothekern, so dass jeder mal für mehrere Tage am Stück dran ist. Die meisten „Notfälle“ passieren irgendwie immer am Wochenende, so dass ich eigentlich entspannt bin, bis es um halb sieben abends vor mir auf dem Tisch  piepst.

Eine Ärztin von der Inneren Station ist dran: „Hallo, sind sie die Kollegin, mit der ich heute schon mal wegen der Dialyse-Lösung telefoniert habe?“

Nein, daran könnt ich mich erinnern.

Sie erzählt mir, dass sie einen Patienten aus der Gegend mit einer Bauchfelldialyse (Peritoneal-Dialyse = PD) auf Station haben. Seine Familie hat ihm leider keinen einzigen Beutel seiner speziellen PD-Lösung mitgebracht.

(Einschub von mir: wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, muss man die Abfallstoffe anders aus dem Blut bekommen, heute geht das meist mittels Blutwäsche: eine Maschine filtert das mühsam 2-3 x pro Woche im Spital raus. Es geht aber auch mittels solcher Dialysebeutel zu Hause: die enthalten eine konzentrierte Lösung, die man täglich in den Bauchraum appliziert und nach ein paar Stunden wieder entfernt. Ich habe davon bisher nur theoretisch gehört)

Sie konnten sich schon zwei der Beutel in der Dialyse-Praxis im Haus borgen und dachten, das würde bis zum nächsten Tag reichen. Jetzt haben sie aber festgestellt, dass der Patient nicht nur einen dieser Beutel pro Tag braucht, sondern VIER! So dass sie für den nächsten Morgen nichts mehr haben. Parallel zu ihrer Erklärung, hatte ich schon mal online gesucht und die PD-Lösung beim Hersteller gefunden. Leider ohne Angabe der tollen Pharmazentralnummer (PZN) mit der ich schneller suchen und bestellen könnte.

„Ich geh mal auf die Suche, ich ruf Sie gleich zurück!“ vertröste ich sie.

Kurzer Check bei unseren Großhändlern, zum Glück geht das online: nix zu finden, egal wie ich suche.  Also rein in die Apotheke und ran an den Computer. Auch unser Taxx-Programm spuckt mir nichts aus. Also telefonier ich mit den Großhändlern. Herrlich, dass die netten Damen so lange da sind. Die finden irgendwann zwar die PD-Lösung, die ich brauche, haben sie aber nicht vorrätig. Bei der Firma ist natürlich abends um sieben keiner mehr erreichbar. Ich telefoniere noch mal kurz mit der Ärztin, um sie auf den neusten Stand zu. Um mir diese ominösen Beutel selber mal anzuschauen und nach Informationen zu suchen, flitze ich rüber auf die Station. Die Schwester dort, ist schon etwas verzweifelt, aber noch ruhig und humorvoll. Es gab wohl etwas Ärger mit der Familie, weil die keine Beutel abgeben wollen/können. (Wir würden die natürlich ersetzen, brauchen dafür nur etwas mehr Zeit, als zwölf Stunden über Nacht) Auch ein kurzes Gespräch mit dem Patienten bringt mich nicht  wirklich weiter.
Nur um sicher zu gehen, durchforste ich noch unser Lager mit den Infusions- und Dialyselösungen, finde aber, natürlich, nichts Passendes. Inzwischen ist es halb acht abends und mir gehen die Optionen aus. Die diensthabende Ärztin hat gewechselt, weiß aber zum Glück Bescheid. Ich erkläre die verfahrene Situation und verspreche, morgen früh weiter zu suchen, wenn ich auch wieder jemanden bei der Firma und der Dialyse-Praxis erreiche. Das  findet sie in Ordnung, zumal eh unklar ist, ob der Patient bleiben kann. Huch

Sie erklärt mir, dass seine Probleme möglicherweise zu schwer sind, als dass wir die behandeln können. Vielleicht wird er in ein größeres Krankenhaus verlegt. Das wird morgen entschieden. Außerdem sind seine Nierenwerte so schlecht, dass eh fraglich ist, ob diese Dialyseart geeignet ist. Oha

Ich fahr also wieder nach Hause und telefonier noch kurz mit der Station, um auch die Schwester auf morgen zu vertrösten. Nach einer unruhigen Nacht sitze ich früh wieder in der Apotheke und suche weiter. Ich erreiche die Dialyseklinik in einem benachbarten Krankenhaus. Die haben glücklicherweise diese Dialyselösung da und sind auch bereit uns welche zu borgen. juhu

Die Ärztin freut sich und verspricht sich zu melden, wenn sie in der Dienstübergabe beschlossen haben, ob der Patient bleibt. Eine Stunde später ruft ihr Kollege an und meint, sie bräuchten da diese Desinfektionskappen für diese Peritoneal-Dialyse.

„Ähm… bleibt denn der Patient? Ich muss die erst organisieren, wir haben die nicht vorrätig. Ihre Kollegin wollte mir Bescheid geben, ob es gebraucht wird oder nicht.“

Herr Doktor: „Deswegen ruf ich ja an. Er bleibt, wir brauchen das. Und auch die Lösung.“

„Wie lange bleibt er? Wie viel brauchen wir denn?“ frage ich ihn.

Herr Doktor: „Bis morgen auf jeden Fall, länger weiß ich nicht. 4 Beutel pro Tag“

Gut, ich rufe also bei der Dialyseklinik an und schicke ein Taxi, welches uns die Beutel und die Kappen abholt. Danach telefoniere ich mit der Firma und bestelle die PD-Lösung und diese Desinfektionskappen zum nächsten Morgen. Etwas später trage ich die geborgten Sachen rüber zur Station. Dort steht schon die Schwester vom Vorabend strahlt mich an und  freut sich über die Ware. Hier erfahre ich auch, dass gerade Visite ist und dort geklärt wird, ob der Patient übers Wochenende bleibt. Wir werden wohl wieder telefonieren.

Tatsächlich ruft sie gegen Mittag an. Der Patient bleibt bis Montag, dann wird wieder entschieden. Zwei Beutel mussten sie an unsere Dialyse-Praxis zurückgeben, es wird also wieder knapp. Aber die Tochter des Patienten wollte doch noch welche rumbringen. Ich telefoniere also wieder mit der Firma und ordere noch mal vier Kartons. Das sollte bis Dienstag reichen, sofern es pünktlich da ist.

Es klappt. Alles ist rechtzeitig da und geht fix auf die Station. Wochenende

Sonntag ruft dann die Intensivstation an. Sie brauchen da diese Dialyselösung.

Was? Welche? Hilfe!

Natürlich brauchen sie eine andere als die Innere Station und natürlich haben wir nichts mehr an Lager. Alles was wir da haben, bringt ihr nichts. Ich erklär ihr, dass ich nicht weiß, wo ich jetzt noch was herholen soll. Die Firma ist nicht erreichbar, der Großhandel hat so was nicht, die Dialyseklinik ist zu und ich kenn keine externe Station, die so was nutzt. Die Intensivschwester ist nicht glücklich, nimmt es aber so hin. Kurz danach ruft sie wieder an.

Wir könnten uns in der nächsten Uniklinik was borgen, sie hat das dort mit der Station geklärt.  Hm, nicht der übliche Weg, aber ok.

Ich organisier also wieder ein Taxi, warte auf selbiges und bringe alles zur Intensivstation.

Am Montag telefonier ich wieder mit der Inneren Station, auf der unser PD-Patient liegt. Ich bekomme zu hören, dass er noch bleibt, dass aber noch 4 volle Kartons da sind. Ich wundere mich kurz und hoffe einfach, dass die Familie was mitgebracht hat und deswegen noch so viel „über“ ist.

Mit der Uniklinik will ich noch die „Rückgabe“ der geborgten Dialyselösung für die Intensivstation klären. Die ist, natürlich, nicht mehr lieferbar. Also versuche ich dort gefühlten 20 Personen in verschiedenen Abteilungen zu erklären, dass sie uns eine Rechnung stellen. Am Ende lande ich dann in der dortigen Apotheke, (das wär auch schneller gegangen) die das Verfahren doch sehr seltsam findet. Ja ich auch, aber anders ging es nicht. Die Beutel die noch lieferbar sind, sind kleiner und nun muss ein Techniker die Dialysemaschinen auf unserer Intensivstation darauf neu einstellen. Was für ein Aufwand.

Donnerstag ruf ich wieder auf der Inneren Station an, denn wenn wir noch PD-Lösung fürs Wochenende brauchen, sollte ich heute bestellen. Leider ist der Patient verstorben und jetzt stehen noch 4 Kartons auf Station rum. Mist

Das ist die unerfreulichste Variante des Chaos bei uns. Meist organisieren wir mühselige irgendwelche Arzneimittel, die schwer zu bekommen sind und wenn es dann da ist, wurde der Patient entlassen oder verlegt. Nicht immer bekommen wir das dann mit. Oft erst, wenn das Arzneimittel als „Retoure“ wieder bei uns in der Apotheke landet. Natürlich zu spät, als dass wir es noch zurück an die Firma bzw. den Großhändler geben könnten.

In diesem Fall, hat uns die Dialyse-Klinik die Lösungen abgenommen. Die können sie ja zum Glück gebrauchen.

Ach ja: Solche „Sonderfälle“ passieren zu gefühlten 99% am Wochenende oder 2 Minuten  vor Dienstschluss.

die aufgeflogene Nicht-Kundin

„Das ist sie wieder!“ raunt mir Donna zu – sie ist gerade gekommen und noch in den Strassenkleidern … sie fängt erst in ein paar Minuten an zu arbeiten.

„Wer?“ Frage ich

„Na, diese Frau neben Sabine – die kommt hier immer rein, fragt etwas zu einem Kosmetikprodukt von der …Linie und dann nimmt sie an Mustern was sie kann und geht wieder. Die hat noch nie NIE hier etwas gekauft! Und die hat das schon mit allen gemacht hier.“

Ich linse zu Sabine und ihrer Kundin. Ja, die hatte ich tatsächlich auch schon. Sie ist eher der unauffällige Mäuschen-typ, fragt freundlich und geht, nachdem sie ihre Muster hat. Momentan fragt sie gerade Sabine, die (wie immer) mit Enthusiasmus dabei ist, sie zu beraten, obwohl ich sicher bin, dass Sabine die auch schon hatte. Mit dem gleichen.

„Jetzt aber!“ macht Donna und steuert direkt auf die beiden zu.

„Oh, hallo!“ macht Donna zur Frau freundlich lächelnd… „da sind sie ja wieder … wie hat das denn funktioniert mit dem Muster von der CC Creme?“

Das ist ganz offensichtlich auch die Creme, die Sabine gerade in der Hand hält und über die sie die Frau berät …

Die Frau ist … arg überrascht ob der Direktheit und stottert etwas von: „Oh, ja … doch, das ging gut damit ..“

Worauf Sabine, die jetzt genau erkannt hat, worum es geht einhakt: „Oh, dann konnten sie das schon probieren? Dann wäre es nicht schlecht, wenn sie jetzt eine grössere Packung nehmen würden, dann könnten sie sie nämlich länger anwenden, dann wirkt es auch richtig!“

„Ähm, ja die Creme ist gut … aber ich … habe gerade kein Geld dabei und … ich muss gleich weiter. Wiedersehen!“

Und sie geht. Diesmal ohne Muster.

Die beiden kommen fast prustend vor Lachen aus der Kosmetikabteilung.

Ob die wohl wieder kommt?

Ich habe danach ein bisschen herumgefragt. Das Spiel treibt die Frau seit Monaten. Sie sucht sich verschiedene Mitarbeiter aus, fragt nach einer bestimmten Creme, fragt, ob sie die ausprobieren kann und lässt sich Muster geben oder etwas abfüllen. Das reicht dann etwa 2 Wochen, dann kommt sie und macht es wieder. Damit hat sie inzwischen wohl eine Menge Creme abgestaubt, die gut einer Grosspackung entsprechen. Plus noch ein paar Muster von anderen. Da sie immer freundlich ist und nett fragt, hat sie das bisher auch bekommen … wobei es anfing aufzufallen. Jetzt … war es halt einmal zu viel.

Von Werbung und Spenden

Das ist nur ein update – wie ich im Oktober auf dem Blog schon mitgeteilt habe, mache ich gelegentlich (Ja, wirklich nur gelegentlich) etwas Werbung in Form von sponsored Posts und habe nun (auch wie angekündet) 15% dieser Einnahmen gespendet (plus noch für etwas, das ich für ausserhalb des Blogs geschrieben habe, aber das ich wegen dem Blog bekommen habe).

genau gesagt waren das 100 Franken an die Medecins sans frontiers (die Ärzte ohne Grenzen) und 25 Euro an die Apotheker ohne Grenzen. Beides meiner Meinung nach sehr unterstützenswerte Organisationen.

Es wären ja noch 22 Euro mehr gewesen … wenn sich da nicht dieser Herr von der webworks agentur.de (der für babywalz auftrat) als unzuverlässig herausgestellt hätte. Von einer Zusammenarbeit rate ich hier allen eventuell auch angeschriebenen Bloggern ab.

Momentan läuft hier auf dem Blog noch Werbung via WordPress selber: Word ads. Sobald ich da das Auszahlungslimit erreicht habe (hoffentlich diesen Monat, sonst nächsten) schalte ich das aber aus … die etwa 6 Euro, die man damit noch einnimmt sind es echt nicht wert, dass dafür die ganze Zeit Werbung eingeblendet wird. Das war am Anfang vielleicht anders, als damit noch etwa 30 Euro pro Monat gemacht werden konnte … das ist aber eingebrochen auf etwa 15 Euro im Monat seit Ende 2014 und dann auf etwa 6 Euro seit Mitte Jahr.

Auch in Zukunft halte ich das so, dass für die (paar) sponsored Posts 15% gespendet werden.

Denjenigen, die nun deswegen nicht mehr hier weiter mitlesen wollen, (gab’s nach der letzten Meldung ) sage ich nur: Wiedersehen, war nett, ist nicht nötig, dass ihr Euch deshalb abmeldet, vor allem, wenn ich vorher noch nie etwas gehört habe von euch. Dem Rest: Danke, dass ihr da seid und bleibt. Für Euch mache ich das hier auch.

 

(un-)regelmässige Abgabe

Methadon-Patienten sind häufig … speziell, das kann jede Apotheke bestätigen, die sie hat. Wie überall gibt es auch hier die unterschiedlichsten Typen: vom geschäftigen Businessman im Anzug, der seine Methadon-Flaschen direkt in den Aktenkoffer versorgt und dem man es nie anmerken würde, was er nimmt und der seine Dosen regelmässig und zuverlässig abholt, bis zum abgerissenen Handwerker, der häufiger einmal mit irgendwelchen Erklärungen und Entschuldigungen kommt, weshalb er eine Extradosis braucht und bei dem es irgendwie nie richtig zu klappen scheint. Es ist ja auch etwas komplizerter, da man dafür ein Betäubungsmittel-Rezept braucht, das maximal 3 Monate gültig ist und Ausnahmen (wie seine Extradosen) machen wir in dem Fall wirklich aussschliesslich via Arzt.

Man sollte denken, dass er das nach demnächst 2 Jahren die er bei uns einmal wöchentlich vorbeikommt auch weiss und entsprechend handelt, respektive vorsorgt, aber …. Nein.

Vor 2 Wochen haben wir ihm mitgeteilt, dass sein Rezept nur noch bis am (Datum vom letzten Freitag) gültig ist und wir nur bis dann sein Methadon abgeben dürfen – er soll sich doch bitte wieder mit dem Arzt in Verbindung setzen wegen einem neuen Rezept dafür.

Man wiederhole dasselbe 1 Woche vorher mit mehr Druck: das ist die letzte Abgabe, ausser …

Diesen Freitag mittag steht er da und will sein Methadon. Kein Rezept dabei. Kein Rezept wurde eingeschickt. Der Arzt ist erst am Montag wieder in der Praxis.

Es folgt das klassische Gespräch (Sie wussten das seit 2 Wochen und hatten Zeit, es ist Ihre Aufgabe etc etc … Aber ich brauch’ das. Jetzt! Sonst Jammer, Heul …) – und die Abgabe von 3 Notfalldosen (Sa/So/Mo) auf das Versprechen, dass er vom Arzt das Rezept gleich am Montag bestellt und die uns informieren.

Montag abend 6 Uhr steht er erwartungsgemäss wieder hier und … immer noch haben wir keinen Bescheid vom Arzt bekommen. Worauf er mir in der Apotheke fast ausflippt, weil „Ich habe das Rezept heute morgen beim Arzt bestellt und sie hat mir gesagt, sie schicken es gleich!“

Also nimmt er das Telefon in die Hand und ruft beim Arzt an – es ist nur noch die Praxisassistentin da, die von ihm zur Schnecke gemacht wird.

Ich nehme ihm dann das Telefon ab und frage, was das Problem ist.

„Ja, der Arzt hat ein Rezept ausgestellt – ich habe das heute mittag auf die Post gebracht, da man Betäubungsmittel-Rezepte ja nicht faxen darf.“

(Nein: man darf sie schon faxen, aber ich brauche das Original).

Pharmama: „Okay – ein Fax wäre hier trotzdem gut gewesen, denn dann hätte ich jetzt schon den Bescheid, dass es okay und das Rezept unterwegs ist. Für wie lange hat er das Rezept denn ausgestellt?“

Praxisassistentin „Das weiss ich nicht. Der Patient muss auch wieder in die Praxis kommen – er hat am Mittwoch einen Termin.“

Pharmama: „Könnten sie mir sagen, ob das schon ein neues Dauerrezept ist, oder nur für die Abgabe bis am Mittwoch?“

Praxisassistentin: „Das tut mir leid, das kann ich nicht. Und der Arzt ist schon wieder nicht mehr hier.“

Also … bekommt der Patient seine Methadon für heute und morgen und muss danach halt noch einmal kommen wenn ich das neue Rezept hier habe und schauen kann.

Aufwändig. Und unnötig aufwändig. Und wenn es nicht fast jedes Mal so ein Theater wäre auch kaum erwähnenswert.

(Und ich „freue“ mich schon auf das nächste Mal, spätestens in 3 Monaten, wenn das gleiche Spiel wieder von vorne losgeht …)

Man denkt, damit haben wir es – zumindest für dieses Mal. Aber: nein.

Telefon an dem Mittwoch abend. Von der Arztpraxis: Der Patient hat seinen Termin nicht wahrgenommen. Damit gilt das Rezept (das inzwischen hier ist und tatsächlich für weitere 3 Monate ausgestellt war) nur für 2 Wochen. Bis dann MUSS der Patient beim Arzt aufschlagen und der uns das „Okay“ für die weitere Abgabe geben. Wir dürfen das gerne auch dem Patienten ausrichten – der für sie nicht erreichbar war.

Ja – dafür habe ich ihn natürlich am selben Abend in der Apotheke und darf ihm das erklären.

Man kann sich vorstellen, dass er nicht sehr erfreut war – aber mal ehrlich: das hat er sich von Vorne bis hinten selber zuzuschreiben.

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