Ein-Tages-Ausflug auf die Similan Islands

 

Ich bin ein bisschen ruhelos. Auch in den Ferien. Ausruhen und Strandliegen ist gut und schön, aber zwischendurch brauche ich ein bisschen Abwechslung … und dann will ich auch etwas von der Umgebung sehen.

Vor Khao Lak liegen die Similan Inseln. Bekannt für ihre weissen Strände, türkisblaues Meer, seltsame Gesteinsformationen und die Unterwasserwelt.

Das wollten wir sehen, darum machten wir einen Ein-Tages-Ausflug dorthin. Das Speedboot bringt einen in etwas über einer Stunde dahin – eine unruhige Fahrt übrigens. Es wird empfohlen, Mittel gegen Übelkeit einzunehmen … die verteilen sie vorher auch, als seien es Bonbons.

Angekommen geht es gleich ans Schnorcheln. Es hat auch ein paar Fische – die wir dank Mini-wasserfester Kamera auch fotografieren können. Lustig fand ich noch die Nachricht auf dem Display: „fish not ready“ … las ich. Wahrscheinlich aber hiess das „flash not ready“ :-) … der Fisch war auf jeden Fall bereit …similanweb2

 

Korallenmässig fand ich den Schnorchelgang allerdings enttäuschend. Da unten ist eine Menge kaputt. Ob das an den Massen Touristen liegt oder an einer Korallenkrankheit weiss ich nicht. Schade ist es allemal.

Auf einer anderen Insel assen wir lunch. Obwohl auch da Touristen-Massenabfertigung (das ist eine wahnsinns-Organisation) : das Essen war fein.

Nach der Mittagspause weiter auf die Hauptinsel (no.8) mit dem bekannten Sail-Rock:similianweb1

wer gut hinschaut, sieht, dass da oben Leute stehen. Es gibt einen befestigten Weg hoch, den wir dann auch genommen haben. Das ist die Aussicht von oben:similanweb3

 

Nicht im Bild der wahnsinnig weisse Sandstrand links … da waren soviel Leute drauf, das habe ich nicht fotografieren wollen.

Noch ein bisschen ausruhen im Schatten am Strand, dann geht es weiter zum letzten Stop, wo wir nochmals schnorcheln konnten. Auch hier: nicht mehr viel zu sehen von Korallen, mässig Fische und (diesmal) leider keine Schildkröten.

Auf der Rückfahrt hat selbst Junior gedöst – ist aber auch anstrengend so ein Ferien-Tag :-) Morgen heisst es aber wieder Pool und Nix-tun.

Die Similan Inseln sind optisch sehr schön. Ausflüge dahin sind rasch möglich und günstig. Das zieht demnach auch Touristen an. Viele Touristen. Wer einsame Strände und Ruhe sucht, (oder auch interessante Schnorchel-Plätze) ist anderswo besser bedient. Aber für knapp 50 Franken pro Person so ein Ausflug – inklusive alle Transfers, alle Getränke und Früchte (auch an Bord), Mittagessen, Schnorchelausrüstung etc. … kann man nicht reklamieren. Wirklich nicht.

Also: war schön!

Mini-Bloggertreffen in Khao Lak

Gestern hatten wir das Vergnügen Reiseblogger Jeremy Kunz von Reisewerk.ch kennenlernen zu dürfen. Jeremy ist momentan unterwegs in Asien – grad für ein paar Monate … Es macht einen fast neidisch, was er alles erleben darf – zu verfolgen übrigens entweder auf seiner Reiseseite oder auf facebook: #asien2014.

Als ich gelesen habe, dass er momentan in Khao Lak ist, habe ich mal scheu angefragt, ob ein Treffen möglich ist. Es war! So waren wir also gestern im Café Kantary in Khao Lak, wo er auch vorher 10 Tage gearbeitet hat. … An der Stelle sollte ich mich nochmals für die Verspätung entschuldigen – so unpünktliche Schweizer hat Jeremy sicher noch nie erlebt :-( Gut war er noch da, als wir kamen …

cafekantary2

Es hat sich auch gelohnt das zu finden: Wer hätte gedacht, dass es in Thailand so feine Schwarzwälder Kirschtorte gibt?

Das hier ist übrigens Jeremy und das Café von aussen:

cafekantary

Nach dem kleinen Zuckerschub entschlossen wir uns spontan noch richtig Abendessen zu gehen und dislozierten zu unserem (neuen) Lieblingsrestaurant in Khao Lak: zum Sky. Das gehört Jin, die wir von unseren letzten Reisen nach Khao Lak kennen und die wirklich hervorragend Thailändisch kocht. Vorher war sie im Phulay Restaurant und Bar (das es nicht mehr gibt) und jetzt halt hier.

So isst man hier zum Beispiel: Tintenfisch Salat Thailändische Art und Tempura mit Gemüse und Shrimps:

thaifood

Das Bild stammt allerdings noch vom Vor-Tag. Gestern Abend konnte ich nicht fotografieren, da wir (romantisch) bei Teelicht essen mussten/durften, weil die halbe Strasse einen Stromausfall hatte. Kommt vor. Da das aber Ferien sind … stört das üüüberhaupt nicht.

Trotzdem haben wir gut gegessen und uns noch besser unterhalten.

Jeremy zieht als nächstes weiter nach Phuket und später hoch nach Myanmar, sicher noch mit ein paar Abstechern wir seinem „Visa Run“ letztens auf Singapur. Den Ausflug hat er grad noch ausgenutzt um rasch eine „10 Dinge, die man auf dem Flughafen in Singapur nicht verpassen sollte“-Liste zu erstellen. Ja, auch Reiseblogger sind beschäftigt. Vor allem die erfolgreichen.

In dem Sinn: Danke Jerry für den Abend gestern und ganz tolle weitere Reisen und viele schöne Erlebnisse!

von der Pharmama und Familie

Ab an die Sonne!

Das Entchen schon gesehen? Es ist bereit für die Ferien – und wir sind es auch.

Soo … für die nächsten etwa 2 Wochen verwandelt sich dieser Blog in einen Reiseblog, komplett mit (hoffentlich) wunderschönen Bildern von Sonne, Strand und feinem Essen :-)

… Meine Entschuldigung an die Leute, die das gar nicht interessiert.

Gleichzeitig fahre ich die Werbung, die hier angezeigt wird hoch – das nur versuchsweise. Das kommt wieder runter, wenn wir zurück sind. Irgendwie müssen die Reisespesen ja wieder rein kommen :-P

Dann mal auf – auf Thailand!

Ich bin sicher, es wird euch nicht langweilig – ansonsten könnt ihr ja auch die Zufallsfunktion hier ausprobieren (klick auf das Bild):

Ferientipps

Wenn Sie in die Ferien gehen, denken Sie bitte daran, genug von Ihrer Dauermedikation mitzunehmen. Am besten im Handgepäck … damit es nicht verloren geht und Sie im Ferienland versuchen müssen Ersatz aufzutreiben. Und am allerbesten noch etwas Reserve, für den Fall dass es ungewollte (oder gewollte) Verzögerungen gibt.

Das gilt für alle, die regelmässig Medikamente nehmen müssen.

Das gilt um so mehr für diejenigen, die Antiepileptika nehmen müssen, also Mittel gegen Epilepsie.

Dann passiert es Ihnen auch nicht, dass Sie, wenn Sie spontan entscheiden, den Urlaub ein paar Tage zu verlängern und Ihnen die Medikamente ausgehen – Sie zwar (Gut für Sie!) keinen epileptischen Anfall haben, aber doch offenbar Verhaltungsänderungen an Sich bemerken. Derart, dass Sie bei der Ausreise am Flugplatz den Zöllner, der Sie wegen des etwas aufgedrehten Verhaltens auf die Seite nimmt, aggressiv anmachen … und schliesslich (nicht wegen des etwas überschrittenen Visums, aber wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt) im Reiseland im Gefängnis landen.

Mehr zu Medikamente auf Reisen hier:

Wenn einer eine Reise tut (die gesundheitliche Seite)

Medikamente auf Reisen

Reisen mit Betäubungsmitteln im Schengen Raum (Europa)

und dazu auch bei gedankenknick: psychotroper Schengen-Raum

kurzer Ferienrückblick

…. die letzten Ferien, heisst das.

4 1/2 Minuten quer durch ein paar Nationalparks in Kenya – wobei wir ja eigentlich mehr Fotos gemacht haben. Mein Kuschelbär macht allerdings gelegentlich mit dem Fotoapparat auch kleine Filmchen – und ich darf dann schauen, was ich daraus mache. In dem Fall das hier: Enjoy!

You shall not Pass(port)?

Die Pässe sind zurück!

*Erleichtert aufseufz*

Selten war ich so froh, diese roten Heftchen wieder zu sehen.

Warum waren sie überhaupt weg? Weil wir für unsere Sommerferien ein Visum brauchten.

Das ist unglaublich aufwändig, braucht es doch für jeden von uns je ein ausgefülltes 2 Seitiges Formular, neueres Passfoto, Beleg für die Flüge, Beleg für die Bezahlung der Visas (Ja, im Voraus), Pass: noch länger als 6 Monate gültig und mit mindestens 3 freien Seiten – und dann muss das ganze geschickt werden. Eingeschrieben. Und ein Rückantwort-Couvert beigelegt. Auch frankiert für eingeschrieben.

Aber ich habe all das gemacht. Und dann gewartet.

Dann war nach einer Woche der gelbe Zettel im Briefkasten, dass wir offenbar die Auslieferung des eingeschriebenen Briefes verpasst haben und ihn auf der Post abholen dürfen.

Wer denkt, das sei jetzt alles, irrt.

Denn am Mittag bekomme ich ein Telefon. In englisch. Von der Botschaft.

„Hallo, Frau Pharmama?“

„Ja?“

„Sie haben uns ihre Pässe geschickt wegen den Visa.“

„Ja?“

„Es ist etwas passiert. „

„Oh?!“

„Ich habe ihre Pässe hier vor mir …“

„Aber ich habe ein Päckchen …“

„Ja, deswegen rufe ich an. Im Päckchen sind nicht ihre Pässe, sondern die von jemandem anderen.“

„Oh – nein.“

„Ja, und wir wären froh, wenn sie uns die wieder zurückschicken könnten.“

„Oh – natürlich.“

„Danke vielmals. Auf Wiedersehen!“

Darauf habe ich mir überlegt, was ich am besten mache, denn: wenn ich das Päckchen annehme, dann zahle ich für’s zurückschicken wieder die 7 Franken – und ehrlich, ich finde ich sollte für deren Fehler nicht auch noch zahlen müssen. Also habe ich das Problem in der Post erklärt und dass ich das Päckchen refüsiere. Dann müssen sie es zurückschicken (Absender Botschaft war drauf, davon habe ich mich überzeugt).

Und dann habe ich ein paar Tage gebibbert, ob sie es mir jetzt wirklich zurückschicken … oder darauf warten, dass ich ihnen noch ein frankiertes Couvert dafür schicke …