Krankenkassenberatung

Liebe ungenannt bleibende Krankenkasse,

Es ist absolut unnötig, dass ihr in den letzten Tagen 3 x telefonisch versucht habt meinen Mann zu erreichen, v.a. wenn es sich bei der wichtigen Nachricht, die sie ihm offenbar unbedingt direkt überbringen müssen darum handelt, dass er „in die nächste Runde eines Wettbewerbes gekommen ist … bei dessen erstem Preis es sich um eine gratis-Krankenkassen -Beratung handelt.“ (!).

Ich bin Apothekerin und kenne mich einigermassen mit Krankenkassen aus. Die Telefone halte ich für Geldverschwendung, auch wenn ihr damit natürlich versucht möglichst viele gesunde Personen für ihre Kasse zu gewinnen.

Und im übrigen kann heute jeder auf www.comparis.ch selbst für sich einen Krankenkassen-Vergleich machen.

Wer wechseln möchte sollte übrigens bis am 30. November seine Kasse künden – es empfiehlt sich aber, vorher bei der Zusatzversicherung abzuklären, ob die neue Kasse einen auch nimmt. Wenn nicht, könnte man sie bei der alten Kasse lassen … aber dann bitte immer beide Krankenkassenkarten in die Apotheke mitnehmen.

Schon gewusst? Bananen sind radioaktiv

… jedenfalls genug radioaktiv um als Vergleichseinheit zu dienen.

Siehe der sehr interessante Wikipedia Artikel: the banana equivalent dose

Darin steht (in Kurzfassung): viele Lebensmittel sind radioaktiv, Bananen im speziellen wegen dem Kalium-40, das sie enthalten. Man benützt nun die natürliche Radioaktivität der Banane um einen Vergleich zu haben – z.B. wieviel Radioaktivität bei einem Leck im Atomkraftwerk ausgetreten ist.

Bananen sind mit 520 picouries pro 150g (etwa 1 Banane) radioaktiv genug um regelmässig Fehlalarme von Sensoren auszulösen – z.B. in Amerikanischen Häfen, wo nach geschmuggeltem Nuklearem Material gesucht wird.

Telefon von der Visa Card

Gestern abend habe ich ein Telefon bekommen vom Kundenservice der Visa Card: „Es handelt sich um einen Kontrollanruf. Haben sie eine Überweisung nach oder einen Kauf in den USA getätigt?“
Pharmama: „Nein, habe ich nicht. Das letzte, was ich mit der Kreditkarte bezahlt habe sind 2 Bestellungen bei Amazon.“
Visa: „Ja, die vom 30. Juli. Sie haben da aber von heute 5 Uhr eine Überweisung.“
Pharmama: „Nein, das war ich nicht.“
Visa: „Kennt jemand anders als sie ihre Kartennummer und Code?“
Pharmama: „Nein.“
Visa: „Dann sperren wir jetzt die Karte und schicken ihnen eine neue.“
Pharmama: „Oh, ah, Danke?“

Und jetzt bin ich hier und überlege: erstens, wie kommt jemand an meine Kartennummer? Ich bezahle sehr wenig damit, brauche sie vor allem für die Ferien, zuhause nur für gelegentliche Amazon-Einkäufe, ausserdem im itunes store und dann hatte ich da letzthin eine Paypal-Überweisung. Welches von den 3en war es?

Und das zweite: ist es nicht erstaunlich, wie schnell die Visa reagiert, wenn da mal die Karte ausserhalb des „Profils“ verwendet wird?  Dass das auch schiefgehen kann habe ich auch schon gehört: Da wird die Karte nach so einer Transaktion einfach gesperrt, wenn man nicht erreicht wird. So geschehen Kollegen, die sonst fast nie weggehen und dann in den Ferien einen grösseren Kauf gemacht haben …

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?