Perfektes Kleine-Junge-Essen (2)

Überbackene Griess-schnitten mit Käse

Rezept:

Griessbrei nach Anweisung zubereiten mit Milch, etwas Salz und etwas Butter

etwas Käse unterrühren (in Stückchen oder gerieben)

Brei etwa 3 cm hoch in eine Auflaufform geben

mit geriebenem Käse und etwas Muskatnuss bestreuen

im Backofen ca. 20 Minuten überbacken.

Dazu serviert man Salat oder Gemüse

Gemüse in weicher Form mögen Kinder definitiv besser als Salat, Junior isst ihn jedenfalls (noch) nicht.

Aber Griessbrei ist fein! Gut ist auch, dass man das relativ fleckenfrei spachteln kann.

Und wenn man ihn abends macht, hilft die Muskatnuss beim Einschlafen!

Übrigens: Muskatnuss ist ein Halluzinogen – also wirklich nur sparsam verwenden.

Statt im Griessbrei kann sie natürlich bei Einschlafschwierigkeiten mit einem Glas warmer Milch und etwas Zucker darin gegeben werden.

Pädophil = Kinder-„liebend“? Der glatte Hohn!

Das ist ein Thema, das mich sehr auf die Palme bringt. Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen. Z.T. sehr kleine Kinder. Pädophil ist das falsche Wort. Kinderschänder trifft es eher. Meiner Meinung nach sollte man diese einsperren – und zwar lebenslänglich. Es hat sich gezeigt, dass die Rückfallquote sehr hoch ist. Für die sexuell missbrauchten Kinder bedeutet dass in jedem Fall ja auch Lebenslanges Leiden, weshalb sollte das für die Täter anders sein? Und für eine Chance dasselbe wieder anderen Kindern anzutun?

Oft sind es ja nicht Fremde, die das den Kindern antun, v.a. bei sehr kleinen Kindern, es sind Verwandte, Lehrer, Erzieher, Sportleiter– es ist wesentlich einfacher für die Täter, wenn die Kinder ein gewisses Verhältnis zu ihnen haben, dann können sie den Kindern Schuldgefühle einreden, sagen, dass es normal sei, dass das ihr kleines Geheimnis ist, etc. Es ist so wichtig, dass man den Kindern beibringt, dass sie zu jedem „Nein“ sagen dürfen, der ihnen körperlich zu nahe tritt und dass sie auch damit zu den Eltern kommen können und das sagen.

Dass jemand tatsächlich dem Kind auf der Strasse „auflauert“ und es verschleppt kommt seltener vor, als uns die Medien glauben lassen – man hört heutzutage einfach viel mehr davon. Wie das Mädchen, das in Leipzig jetzt tot aufgefunden wurde – und es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass das ein schon einschlägig vorbestrafter Pädophiler war.

Das Internet ist (leider) der ideale Tummelplatz für die Pädophilen: anonym, weitreichend, perfekt um rasch Bilder oder Videos auszutauschen – und auch um neue Opfer kennenzulernen.

Man hört ja immer wieder davon. Wen es interessiert, der kann auf dieser Seite (englisch) nachlesen, wie diese Monster vorgehen: Vorsicht, die dargestellten Chats sind z.T. sehr grafisch.

Die Leute auf dieser Seite jagen die Jäger. Sie geben sich in Chaträumen als Minderjährige aus. Wenn ein Pädophiler sie anspricht und wirklich Anstalten macht, sie zu treffen, sind sie mit der Polizei vor Ort, um ihn festzunehmen.

Wenn es das bei uns auch gäbe, ich würde mich sofort melden.

Denn wird denkt, das gäbe es nur in Amerika oder „woanders“, dem empfehle ich, sich einmal in einem Chatroom als 12, 13 jähriges Mädchen oder Junge auszugeben (oder jünger, nach unten geht immer).

Ich habe das einmal gemacht auf Odigo (den gibt es jetzt nicht mehr). Ich hatte keinen besonders „herzigen“ Namen gewählt und gab mich nicht aufreizend. Trotzdem hatte ich innert 30 Minuten über 10 Anfragen von Männern (nicht Jugendlichen, sondern älter als 20) zum Chatten. 4 nach Zufall ausgewählt und alle 4 kamen innert kürzester Zeit zur Sache: „Bist Du alleine zu Hause?“, „Was für Unterwäsche trägst Du?“ „Schickst Du mir Fotos von Dir?“, „Wo wohnst Du? Ich komme Dich besuchen“ …  Und hartnäckig, selbst als ich keinerlei Zugeständnisse machte und keine Adresse genannt habe, immer wieder die Frage danach…

Echt, mir wurde schlecht davon, körperlich schlecht. So dass ich das Experiment schnell abbrach.

Einem (der nach der Adresse gefragt hat) habe ich dann gesagt, dass ich nicht 13 bin sondern 30 – und dass ich ihm die Polizei auf den Hals hetzen würde, für das was er da versucht hat. Er hat nur gelacht – weil er weiss, wie schwierig das ist über das Internet.

Darum bin ich für eine Überwachung des Chatverhaltens von Kindern. Ich weiss noch nicht genau, wie durchführbar das ist, aber ich denke, dass ich das Junior, wenn er gross genug ist bald einmal erklären werde, wie er sich verhalten muss im Netz – und wie nicht. Und falls er chattet, sollte das unter meiner Aufsicht sein.

Gute Seite für Kinder: Security4kids

Gute Seite für Erwachsene: Stopp-Kinderpornographie

Danke Kuschelbär!

Heute ist ein spezieller Tag, denn heute haben Kuschelbär und ich unseren

3. Hochzeitstag!

Das heisst, heute und morgen, denn am 19. August war die Standesamtliche Trauung und am 20. August die kirchliche.

Die letzten 3 Jahre waren  auch wunderschön und ich würde sie nicht missen wollen.

Es war einfach nur toll! Wir hatten die Feuerwehr, die Spalier stand, wir hatten einen langen Reiterumzug das Dorf hoch und runter (dank dem Reitverein, wo Kuschelbär Mitglied war), wir hatten Rikschafahren, Ballone stiegen in die Luft, wir hatten eine 4 stöckige Hochzeitstorte, wir hatten Rosen und feines zu Essen, es war …. traumhaft.

Fast schade, dass man das nur einmal im Leben macht …

Kinderwagen und ÖV

Letzthin war ich mal wieder mit Junior im Zoo. Dazu habe ich nicht das Auto genommen, sondern bin mit Bus und Tram gefahren.

Dazu hätte ich jetzt ein paar Bemerkungen.

Bus: es gibt Busfahrer, die umsichtig sind und auf Frauen mit Kinderwagen achten. Diese fahren nahe ans Rändli heran und senken im Idealfall auch den Bus auf der Einstiegsseite ab (ja, das kann man!), so dass der Spalt beim Einsteigen möglichst klein ist. Die Kinderwagen sind nämlich nicht gebaut für grosse Löcher im Boden (es sind ja meist keine Offroader) und oft bleibt man mit den Rädern fast im Zwischenraum stecken (gell Mama?).

Und dann gibt es Busfahrer, denen ist es wurst, ob man Probleme hat beim Ein- oder Aussteigen. Dass sie die Türe nicht gleich noch zumachen, während man dabei ist, ist grad ein Wunder. Dass es mit etwas Umsicht ihrerseits auch schneller gehen würde sehen sie nicht ein. Dann fahren sie noch wie die Henker, dass man den Kinderwagen trotz angezogener Bremsen stabilisieren muss, damit er nicht umkippt. Wahrscheinlich muss er die bei unserem Einsteigen verlorene Zeit wieder gutmachen.

Und im Tram? Nach dem ersten Mal weiss man meist, wo man hinstehen muss mit dem Wagen, damit man den Eingang zur Sänfte erwischt. Gelegentlich gibt es aber Tramkombinationen, die gar keine Sänfte haben (weil sie älteren Datums sind) und man ausserdem 3 Stufen (!) hochmuss (weil sie älteren Datums sind). Mach das mal mit einem Kinderwagen. Das kommt einem vor wie der Mount Everest. Alleine ist das nicht zu schaffen.

Dann sind da die Mitfahrenden. Danke an den Herrn, der mir geholfen hat, den Wagen auf der Hinfahrt hochzuwuchten. Und an die Dame, die bei der Rückfahrt in die Sänfte eingestiegen ist und uns ständig böse Blicke zugeworfen hat … ihr möchte ich gerne folgendes sagen: Die Sänfte wurde entworfen für Leute mit Kinderwagen oder Personen in Rollstühlen. Ausserdem für solche, die sonst Mühe haben mit dem ein- und aussteigen. Soweit ich sehen konnte gehören Sie in keine dieser Kategorien. Also sollten sie es das nächste Mal in Betracht ziehen, in einen anderen Teil des Wagens zu steigen (ja, es hatte dort noch viel Platz) und nicht böse schauen, bloss weil ihre Beinfreiheit durch einen der drei anwesenden Kinderwagen eingeschränkt wurde.

Ja, das ist meiner. Nein, der bleibt genau dort, wo er ist. Ich bin froh, dass ich noch einen Platz dafür gefunden habe. Sie können froh sein, dass Junior gerade schläft (2 Stunden durch den Zoo wandern haben auch ihn erschöpft), ansonsten hätten sie ausser dem Platz- auch noch ein akustisches Problem.

In dem Sinne: Danke ÖV und bis zum nächsten Mal! (Zum Glück kann ich für den Arbeitsweg das Velo nehmen)

Schlafwandeln: woran liegt’s?

Am Mond wohl eher nicht – obwohl er im Moment voll ist (und gestern hatten wir eine 80% Mondfinsternis).

Aus der Apotheke:

Eine Mutter kommt und erzählt von den Schwierigkeiten ihrer Tochter. Die ist 9 Jahre alt und hatte in letzter Zeit nachts immer derart Alpträume, dass sie gar nicht mehr ins Bett gehen und schlafen wollte.

Meine Kollegin hat mit ihr geredet und ihr Rescue Tropfen von den Bachblüten empfohlen. Die sind gut, damit man Schockerlebnisse besser verkraften kann oder auch vor Prüfungen. Jedenfalls schläft die Tochter mit den Tropfen wieder durch.

Da die Mutter aber der Meinung ist, dass das auch ohne gehen soll, fragt sie nach, was sie sonst noch tun kann. Meine Kollegin empfiehlt ihr ein Abendritual durchzuführen, bei dem sie ihre schlechten Träume mit einem Becken Wasser wegschüttet.

Die Tochter geht wieder problemlos ins Bett und schlafen, aber nach etwa einer Stunde steht sie auf und Schlafwandelt. Das heisst, sie kommt z.B. ins Zimmer der Mutter, um ihr die neue Jacke zu zeigen … nur dass die Jacke nur in ihrem Wandeltraum existiert. Oder sie geht in die Küche um sich etwas zu essen zu machen und einmal ist sie gar im Pijama aus der Wohnung herausgelaufen. Wenn man mit ihr redet gibt sie Antwort, aber später weiss sie von gar nichts mehr.

Jetzt hat die Mutter Angst, dass der Tochter etwas passiert beim Schlafwandeln. Darum schliesst sie die Tür und nimmt den Schlüssel weg – und bei den Fenstern lässt sie die Rollläden herunter.

Was soll sie jetzt noch tun? Ich empfehle ihr, da sie ja anscheinend gut auf Bachblüten anspricht, vorläufig weiter Rescue Tropfen zu geben, aber später mit der Tochter vorbeizukommen, damit wir eine auf sie zugeschnittene Bachblüten Mischung machen können.

Denn ich habe den Verdacht, dass da mehr dahinter steckt. Alpträume und Schlafwandeln sind für mich beides Ausdrücke dafür, dass die Tochter irgendetwas innerlich bewegt, das sie am Tage nicht ausdrücken kann, aber im Unterbewussten halt Nachts.

Am liebsten würde ich das Gespräch ja auch ohne die Mutter halten, denn die hat wohl auch etwas damit zu tun, vor allem weil sie fest behauptet, sie habe keine Ahnung an was das alles liegen könnte. (Reine Intuition, bisher habe ich keine Ahnung, ob es stimmt).

Wandelst Du auch Nachts? Ich habe gelegentlich so Episoden, wo es vorkommt, dass ich in der Phase zwischen Schlafen und Wachen Träume habe, auf die ich dann auch körperlich reagiere. Kuschelbär kann ein Lied davon singen. Als Junior nur ein paar Wochen alt war, habe ich ihn öfter mal bei uns im Bett gesucht – obwohl er ein eigenes Bettlein hatte. Ich bin auch schon mal auf der Toilette aufgewacht. Und als ich noch alleine wohnte war am Morgen das Licht im Wohnzimmer an und die Balkontüre weit offen – das ist aus verschiedenen Gründen beunruhigend. Zum einen wohnte ich im 3. Stock. Zum anderen -ich habe nachts nicht gerade viel an.

Besser nicht dran denken. Jetzt hab’ ich ja meinen Kuschelbär, der auf mich aufpasst!

Die etwas *andere* Anwendung

Manchmal werden Medikamente anders angewendet, als auf der Packung steht, oder als man denkt.

Zum Beispiel:

Bepanthen Nasensalbe: in Deutschland gibt es das genau gleiche Produkt, nur dass darauf Bepanthen Augensalbe steht. Man kann aber auch das Schweizer Produkt für die Augen verwenden – und manche Augenärzte schreiben das auch so auf. Es ist gut für sehr trockene Augen, speziell Nachts. Achtung: die Haltbarkeit ist nach dem Öffnen auf wenige Tage begrenzt. Das gilt besonders für die Anwendung am Auge, wo das Produkt keimfrei sein muss.

Dagegen ist die Louis Widmer Augensalbe der Geheimtipp einer Narbensalbe. Es gibt kaum Besseres um Narben vorzubeugen. Wichtig ist wie bei allen Narbensalben die tägliche Anwendung – und gut einmassieren!

Du hast ständig einen Druck auf den Ohren, der gelegentlich schmerzhaft sein kann? Probier’s mal mit Nasenspray – aber nicht in die Ohren, sondern in die Nase. Der abschwellende Spray sorgt dafür, dass im ganzen Rachenraum die Schleimhaut abschwillt, dadurch öffnet sich auch die Verbindung zwischen Rachen und Ohr – und der Druck geht weg. Achtung: Nasensprays nie länger als 7 Tage am Stück anwenden!

Bei ständig geschlossenen Tränenkanälen (kommt bei Babies häufiger vor, dann haben sie oft Augenentzündungen) kann man probieren die Tränenkanäle mit Nasentropfen, die man in die Augen gibt zu öffnen, rsp. offenzuhalten. Wichtig: Erwachsenen-nasentropfen (z.B. Nasivin 0.1%) verwenden und die Tränenkanäle abschliessend leicht massieren. Überlaufende Tropfen abtupfen.

Schwarzteebeutel sind nicht nur was zum Tee machen. Bei leichten Augenentzündungen und „Urseli“ helfen sie auch: einfach Beutel mit kaltem Wasser anfeuchten, etwas ausdrücken und auf die Augen legen. 2-3 x täglich je 10 Minuten können Wunder bewirken. Schwarztee ist dabei besser als Kamille – die kann nämlich Allergien auslösen.

Das hilft übrigens auch bei Augenringen. Dagegen ist von der Anwendung von Hämorrhoidensalbe dort dringend abzuraten!

Das ist Junior als er etwa 7 Monate alt war. Da hatte er eine ziemliche Augenentzündung – die Teebeutel sehen zwar doof aus, haben aber geholfen. Er schläft in dem Moment natürlich, wach würe er sie innert sekundenfrist herunterreissen.