Ein besonderer Tag: Für PharmOma

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute hat meine Mama Geburtstag.

Wenn ich richtig nachgerechnet habe ist es sogar ein runder Geburtstag: 65 Jahre wird sie alt.

Man würde es zwar nicht meinen, wenn man so mitverfolgt, was sie (und Papa) alles machen. Manchmal hat man echt das Gefühl, sie sind mehr in der Weltgeschichte unterwegs als zuhause. Und trotzdem schafft sie es ihren grossen Freundeskreis aufrechtzuerhalten und häufig zu bewirten. PharmOma kocht nämlich ganz hervorragend und ist mir auch darin ein grosses Vorbild.

PharmOma stimmt übrigens nicht nur, weil sie meine Mama ist (PharMama’s Mama), sondern auch vom Beruf her: sie ist nämlich Drogistin – und hat damit auch meine Berufswahl beeinflusst. Sie hat noch bis vor ein paar Jahren in einer Apotheke in der Reformabteilung gearbeitet, wo sie wegen ihrer zutreffenden Bachblütenberatungen gerne „Frau Dr. Bach“ genannt wurde. Erst als eine Riesenkette die Apotheke übernommen hat und die Arbeit sehr unpersönlich wurde, hat sie aufgehört und sich (verdientermassen) ein paar Jahre frühzeitig pensionieren gelassen.

Im Moment wird sie natürlich auch etwas mehr belastet durch ihre 2 Enkel (Junior und Princessa) auf die sie gelegentlich aufpassen muss. Die sind für die Aufmerksamkeit natürlich dankbar – aber nicht so sehr wie ich: Ich weiss, dass es ohne Euch sehr viel schwieriger sein würde.

Ich mache jetzt kein Foto von Dir hier rein, PharmOma, aber Du sollst wissen, dass wir Dich alle fest lieb haben und an Dich denken.

Ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, PharmOma!

Perfektes Kleine-Jungen Essen (4)

Überbackener Toast

Den gibt es in 2 Varianten: mit Tomaten oder mit Birnen:

Rezept:
Backofen vorheizen (ca. 220 Grad)
Toastbrot auf Backpapier auslegen
mit Kochschinken belegen
Tomatenschnitten oder Birnenschnitze darauf verteilen
Mozzarella in Scheiben darübergeben
Würzen mit etwas Pfeffer, Salz, die Tomaten ev. mit etwas italienischem Gewürz

in den Backofen schieben und ca. 25 Minuten backen (bis der Mozzarella verlaufen ist und ev. etwas angebräunt).
Fertig!

Wandelnde Geräuschkulisse

Junior redet zwar immer noch nicht wirklich – jedenfalls nichts verständliches -bis auf vereinzelte „Auto“, „Banane“ oder „Tüü-taa“ Ausrufe.

Das meiste hört sich an wie der Stefan Raab Song „Wadde hadde du denn da“.

Aber dafür kommentiert er lautstark was er gerade macht. Dabei macht er auch Geräusche, die fast Comicartig sind.

Wenn er aus einem Glas trinkt und es absetzt, macht er „Aaaaah“ (wie in der besten Bier-Werbung).

Wenn wir die Zähne putzen, macht er „Aarrrrarrrarrr“ (wie unsere elektrische Zahnbürste), dabei putzen wir seine mit Handbetrieb.

Wenn er etwas isst, was er fein findet, macht er beim in den Mund stecken „HaMMmmmmm!“

Vor dem Einschlafen, wenn er am Nuggi mummelt, macht er noch gleichzeitig Ummummummumm“.

Ich weiss schon, woher er das hat. Kuschelbär kann auch nicht einfach durch die Wohnung laufen. Die ganze Zeit summt es, pfeift es oder er schlägt den Takt auf irgendwas.

Das kann ja heiter werden, sobald er redet – wenn er wie Kuschelbär ständig etwas von sich geben muss und wie Pharmama der Umgebung ein Ohr abfragt…

Aber wie könnte man so einem süssen Kerl widerstehen?

Massage

So. Das war jetzt so richtig schön entspannend.

Kuschelbär hat mir eine Massagestunde bei seinem Massagetherapeuten geschenkt und Junior war mit seinen Grosseltern in der Zwischenzeit im Park.

Ich bin mir nie sicher, ob das jetzt Masseurin oder Massagistin heisst. Eines von beiden ist glaube ich, eine Umschreibung für, äh, Dienste sexueller Natur. Nur welches?

Aber dort wo Kuschelbär üblicherweise geht, erübrigt sich das. Es handelt sich beim massierenden nämlich um einen älteren „Er“. Er ist sogar dergestalt zertifiziert, dass man die Massagen der Krankenkasse in Rechnung stellen kann.

Das ist noch gut, denn während ich nur ab und zu eine Massage haben gehe, geht Kuschelbär wegen seinem Rücken regelmässig. Seit er nicht mehr reitet, hat er nämlich immer wieder Probleme mit der Rückenmuskulatur gehabt. Mit einer Massage alle 2 Wochen ist er jetzt aber stabil und zufrieden.

Das Foto kommt von unseren letzten Ferien in Thailand. Es ist der Ausblick, den man von der Massagebank hat.

Unter anderem gehen wir auch darum so gerne dorthin, weil man in den Spas so wunderbare thailändische Massagen bekommt. Stundenlang. Und das wesentlich günstiger, als hier.

Zum Vergleich: für die 90 Franken, die eine 1 stündige Massage hier kostet, kann ich dort eine 3 stündige Behandlung mit Fussreflexzonenmassage, Thai Massage und Rückenbehandlung mit heissem Kräuterbeutel haben, die der hiesigen Qualität in nichts nachsteht. Die Massagen am Strand wären noch günstiger, sind aber von der Qualität her nicht dasselbe.

Und was das optische angeht, die Freude am Detail … darin sind die Thailänder kaum zu schlagen. … siehe Bild.

Perfektes Kleine-Junge-Essen (3)

Teigwaren mit Sauce

Vorteile: In der Sauce lässt sich das Gemüse gut verstecken, man kann immer wieder andere Saucen machen und Teigwaren sind viel handlicher als Reis oder Ebly (die man nachher einzeln vom Boden losklauben kann).

Zum Beispiel: Pasta mit Sauce Bolognese
Rezept:
In einer beschichteten tiefen Pfanne in etwas Olivenöl 1 kleine geschnittene Zwiebel und eine feingeschnittene Knoblauchzehe anbraten.
ca. 250g Hackfleisch dazu, durchbraten
fein gewürfelte Rüebli (Karotten für Nicht-Schweizer) daruntermischen
Eine Dose Pelati passiert (ich frag mich immer, was denen „passiert“ ist :-) )
etwa 15 Minuten köcheln lassen
abschmecken und mit Teigwaren der Wahl servieren

Notfallmittel, die man zuhause haben sollte

Vor allem, wenn man so einen „Rampass“ hat, wie wir.

Junior ist alles andere als vorsichtig und es reicht bei ihm nicht, dass er einmal irgendwo hineinläuft, sich die Finger einklemmt oder herunterfällt. Das passiert öfter. Vorgestern auch. Da hat er sich vom Sofa gestürzt (anders kann man das nicht nennen) und Papa, der ihn hätte auffangen sollen – denn das war wohl die Idee – war zu langsam. Ergebnis: einen Knall, den ich bis ins Nebenzimmer hörte, weil er sich den Kopf an der Schläfe am Tischchen vor dem Sofa angeschlagen hat. Natürlich tut das weh.

Und das gibt auch sofort eine wahnsinns-Beule samt zugehörigem blauem Fleck.

Die werden sich auch was denken im Babyschwimmen.

Ausser, ja, ausser man hat die richtigen Notfallmittel im Haus.

Nämlich Rescuetropfen (Notfalltropfen von den Bachblüten) und Arnika globuli (z.B. von Similasan oder Weleda)

Die Rescuetropfen sind so ziemlich für alles gut, was kleinere Unfälle angeht: zum Einnehmen zum Beruhigen. Zum Auftropfen und Einreiben bei kleineren Blessuren. Und Arnika ebenso: es ist das beste Mittel zum Vorbeugen und Behandeln von blauen Flecken und stumpfen Verletzungen.

Also gab ich Junior Rescuetropfen und alle 15 Minuten ein paar Arnika Globuli (die nimmt er gerne, vermutlich auch, weil sie leicht süsslich sind). Die Beule kühlen wir ein paar Minuten mit einem nassen Tuch – mehr als ein paar Minuten hält Junior auch nicht still, danach mache ich ein paar Mal Rescue darauf.

Ergebnis: nach 2 Tagen sieht man nur noch etwas, wenn man weiss wo man schauen muss. Das ist wirklich erstaunlich!

Es lohnt sich nicht einmal für ein Foto (ich hab’s probiert).

Das nächste Mal sollte ich vielleicht daran denken ein Vorher/Nachher Foto zu machen – aber in dem Moment wo Junior schreit ist mir logischerweise einiges anderes wichtiger.

Darum halt ein Foto von der Arnika, aufgenommen beim letzten Besuch im botanischen Garten – ach die Erinnerungen an die alten Zeiten, als wir in dem Garten herumgestolpert sind um von etwa 100 Pflanzen das Aussehen (und die Anwendung) zu merken.