Ostereierfärben mit Junior

Das braucht man dazu:

Eier – weiss oder braun

Ostereierfarben – ich habe Kaltfarben gewählt, dann gibt es sicher keine Probleme wenn Junior mitfärbt. Man kann das aber mit allen Eierfarben machen – auch mit natürlichen Farben. Dann nimmt man einfach ungekochte Eier

Essig (um die Eier zu entfetten und für die Farbe),

eine Menge Blümchen und Blättchen aus dem Garten – immerhin ist Frühling, da lässt sich doch einiges finden.

alte Strümpfe und Schnur, Schere und Löffel

Die Eier werden hartgekocht und etwas abkühlen gelassen. Die Blumen und Blätter fixiert man mit den Strümpfen auf den Eiern – je mehr, desto besser.

Dann kommen die bestrumpften Eier ins Färbebad, wo sie 6-10 Minuten bleiben. Herausnehmen (dafür sind die Löffel da, wenn man nicht gerade sehr bunte Finger will) und trocknen lassen, bevor man die Strümpfe entfernt.

Wer es glänzend will, kann die Eier noch mit etwas Öl einreiben.

Und fertig sind unsere Eier für Ostern! Mit weissen Eiern wird das schöner – man kann aber auch braune nehmen – das blaue in der Mitte recht ist ein braunes.Junior hat super mitgeholfen – wir sind stolz auf das Ergebnis.

Toilettenspülung

Junior geht ja inzwischen schön auf die Toilette, putzt selbst nach (manchmal muss man noch etwas nachhelfen), wäscht die Hände (ok, *das* gibt noch gelegentlich Diskussionen, aber es wird gemacht) und spült.

Und spült.

Und spült – und lacht …

WAS macht der da? Ich muss nachschauen.

Da steht er vor der Toilette, reisst ein Stück Toilettenpapier ab – legt es sorgfältigst so hin, dass ein Teil auf dem Rand der Toilette liegt und der andere Teil gerade noch das Wasser berührt … und spült. Das Toilettenpapier verschwindet *flupp* im Strudel – lacht!

„Junior! – lass das, das ist Verschwendung!!“

sage ich, mit bemüht strengem Ton – und muss mir doch das Lachen verkneifen, denn ich muss an das hier denken:

Grummel.

Ja, Grummel.

Gerade entdeckt, dass auf meinem Februar Kontoauszug die Prämie der Krankenkasse via Lastschriftverfahren abgebucht wurde. Ja, von der Krankenkasse, von der ich weggewechselt habe!

Entsetzt auf den Januarauszug geschaut, den ich (wegen Ferien) nicht so genau angeschaut habe – und ja, auch dort wurde der Betrag automatisch abgebucht.

Ich würde mich ja nicht so ärgern, wenn ich nicht Anfang Januar bei der Bank angefragt hätte, ob ich das LSV für die Kasse sperren lassen muss – „Nein, das passiert automatisch, das macht die Krankenkasse.“

Ja, Pustekuchen!

Also rasch auf die Bank, reklamieren – worauf die Bank den Betrag im Februar selbst zurückholt, dann an die Krankenkasse angerufen … die murmelte etwas von „Sie müssten das Einspruchsverfahren der Bank abwarten“ … die Januarprämie darf ich also in 1-2 Monaten zurückerwarten.

Na hoffentlich.

Und jetzt alle, die die Kasse gewechselt haben und das noch nicht gemacht haben: Schaut eure Kontoauszüge gut an, wenn ihr die Prämien via Lastschrift bezahlt habt.

Kopf -> Tisch

Ich verrate Euch heute mal ein Geheimnis.

Ich werde hier noch gelegentlich gefragt wie ich so ruhig bleiben kann in manchen Situationen. Z.B. wenn der Kunde absolut kein Verständnis zeigt, zum 15. Mal dieselbe Frage stellt, usw.

Also, wenn ich jemanden habe, wo es wichtig ist, ruhig zu bleiben, während er / sie auf mich einredet … dann schaue ich ihm / ihr auf die Nase. Warum? Habt ihr schon einmal gemerkt, dass die Nasenspitze sich beim sprechen bewegt? Es ist eigentlich etwas sehr amüsantes – und lenkt mich meist genug von meiner Ungeduld / meinem Ärger ab, dass ich ruhig reagieren kann.

So, jetzt wisst ihr, wie die Tischkante bei uns in der Apotheke heil bleibt.

Und Ihr? Angenommen ein Kunde / Patient / Kollege macht Euch wirklich ärgerlich – ich meine so richtig genervt. Was macht ihr? Zählt ihr auf 10? Erschiesst ihr den andern in Gedanken?

Der Sonne davon…

Die Schweiz hat uns wieder – und der Winter offenbar auch. Nichts mehr mit Sonne und warm :-(

Der Rückflug war lange (12 1/2 Stunden)- aber wir hatten Glück, er hätte noch länger werden können. Kurz nach Start und Aufstieg informierte uns der Pilot, dass er noch keine Bewilligung bekommen habe auf die geplante Flughöhe von etwa 11000 m zu steigen, offenbar wegen einer anderen Maschine. Unser Flug war voll – und offenbar auf mit maximaler Beladung. Das Problem sei nun, dass wenn er nicht steigen darf, wir zuviel Treibstoff verbrauchen, dann wird er langsamer fliegen müssen, sonst reicht der Treibstoff nicht bis zum Zielflughafen. Uh – echt?

Ah, und dann war da noch die Durchsage, ob „ein Arzt an Bord ist“ – ich habe allerdings nicht gesehen oder gehört, um was es ging – offenbar war es dann doch nicht so schlimm – das hätte aber eine ungeplante Zwischenlandung geben können.

Jedenfalls hatte ich Musse ein bisschen der Umgebung zuzuhören und habe mich köstlich amüsiert über eine krebsrote jüngere Frau, die ihrer Freundin detailliert erzählt hat, wie sie denn zu dem Sonnenbrand gekommen ist: Sie ist auf dem Weg zum Strand im offenen Fahrzeug gefahren – und dachte, sie könne gar keinen Sonnenbrand bekommen, weil sie sich ja vom Fleck bewegt hat.

Klar – Sonnenbrand bekommt man ja nur, wenn man herumliegt ….