Ausgeschüttet

Das ist eine Geschichte aus den Ferien, die ich Euch noch nicht erzählt habe. Wir fuhren ja selber, was meist gar kein Problem ist (Johannesburg und Durban mal beiseite-gelassen). Wir haben vor etwa 1 Stunde Swaziland hinter uns gelassen und waren auf dem Weg weiter südwärts durch Südafrika auf der N2.

Die N2 ist eine der Hauptstrassen und meist auch gut befahren – trotzdem ist es eine einspurige Strasse, bei der man aber weit voraus sehen kann. Sehr weit, wie man auf dem Foto erkennen kann:

Nur, was sehe ich da vorne? Stauen sich da die Autos? Hat da jemand etwas gesehen? – ach nein, wir sind ja nicht mehr im Krüger, wo es Staus hauptsächlich gibt, wenn jemand einen Löwen oder ein Nashorn entdeckt hat und alle das sehen wollen. Also ein Unfall?

Das sehen wir, als wir fast da sind:

Ja, da liegt ein Lastwagen im Strassengraben. Mist. Wahrscheinlich Sekundenschlaf.

Und da stehen Autos neben der Strasse. Viele. Und Leute, die aussteigen und rennen – oh, je. Wenn da jemand verletzt ist, sollte ich vielleicht meine Reiseapotheke hervorholen und schauen, ob ich helfen kann …

 

Oh.

Ah, darum!

Das war ein Biertransporter (SAB steht auf den Kisten). Und was die ganzen Leute da gerettet haben -waren Bierkisten mit den paar Flaschen, die das überlebt haben.

Willkommen im Jahr 2012 !

Ich kann mir nicht helfen – für mich hat diese Jahreszahl noch immer etwas futuristisches an sich. Jedenfalls, es IST 2012 und traditionsgemäss ist das neue Jahr für viele auch ein Neu-Anfang und die Gelegenheit, sich etwas vorzunehmen.

Darum wüsste ich gerne von Dir, lieber Leser, Was ist Dein Vorsatz für das Jahr 2012?

Ich will keine Liste, nur der wichtigste eine Vorsatz, das, was Du gerne erreichen möchtest.

Für diejenigen, die keine Vorsätze haben:  Was ist Dein grösster Wunsch für dieses Jahr? Eine Reise? Heirat? Kind? Mehr Freizeit? Karriere?

Nur als kleine Warnung … es könnte sein, dass ich bei Antworten irgendwann einmal dieses Jahr nachfrage, wie es denn mit der Erfüllung der Vorsätze / Wünsche steht …

Mein Vorsatz (wenn man das so nennen will): Ich will offener werden im Umgang mit anderen. Ich bin nämlich eine furchtbar introvertierte Person und da habe ich noch eine Menge Defizite. Also: mehr Zeit mit anderen verbringen, mehr Einladungen (und auch annehmen), mehr reden. Mehr … Kontakt.

Und … aufgeräumt!

Letzhin. Mein Kuschelbär nachdem er wiederholt über Spielzeug gestolpert ist, sagt zu Junior: „Du musst dein Zimmer aufräumen. Ruf mich, wenn Du fertig bist!“

Als er etwas später in das Zimmer kommt, ist er bass erstaunt: Der Boden Spielzeugfrei, alles ist weg.

Das ging ja schnell. Wahrscheinlich hat er einfach alles in den Schrank geworfen – denkt mein Kuschelbär.

Ein Blick in den Schrank, zum schauen, wie er es verräumt hat, stellt ihn allerdings vor die nächste Frage: Wo sind die ganzen Sachen, Junior? Hier sind sie nicht.“

Die Eltern unter meinen Lesern ahnen es wahrscheinlich schon …

Junior geht auf alle Viere und beginnt die Spielsachen wieder unter dem Bett hervorzuziehen ….

Aus den Augen, aus dem Sinn ist das Motto im Moment.

Wenn Junior aus seinem Zimmer (oder Küche, Bad …) ruft: „Du siehst das nicht, Mama!“

Dann … könnt ihr sicher sein, dass ich nachschauen gehe, weil er dann garantiert etwas macht, wovon ich ihm gesagt habe, er soll das nicht.

Basteln mit Junior: Badebomben mini

Man nehme:

1/2 Tasse Zitronensäure (etwa 100g)

1 Tasse Natron (ca. 200g)

3/4 Tasse Maisstärke

verrühre alles in einem Topf zusammen …

mische 1/4 Tasse Roh-Rohrzucker darunter

(oder lasse mischen)

In eine Sprühflasche füllt man etwas Wasser und gibt Lebensmittelfarbe dazu, bis man eine satte Farbe hat (ich habe zuwenig genommen, darum sind unsere eher blass herausgekommen)

Jetzt kommt der kritische Teil: Man muss die Mischung damit besprühen und dazwischen mischen. Sie soll feucht werden, aber nie so nass, dass sie zu schäumen anfängt. Man mischt solange, bis das Ganze die Beschaffenheit von feuchtem Sand hat, der sich mit den Händen formen lässt.

Dann gibt man tropfenweise Ätherisches Öl bei (wir haben nochmal Blutorange gemommen), bis der Geruch so ist, wie man will (etwa 1 Teelöffel).

Alles gut mischen mit den Händen oder Metallöffel. Wenn die Mischung zu trocken wird, nachsprühen.

Jetzt füllt man die Masse in Eiswürfelfomen (aus Silikon wäre am besten, Plastik geht auch, auch wenn man es nicht so gut rausbekommt). Leicht andrücken.

Weil ich noch Masse übrig hatte (unsere Eiswürfelformen sind offenbar zu klein) habe ich noch mit Guetzliformen experimentiert. Das geht auch – es ist einfach schwerer, die Bömbchen da wieder rauszubekommen.

 

Bei Raumtemperatur über Nacht (oder länger) trocknen lassen. In Gläser abfüllen oder in Zellophan packen.

Ins Bad geworfen sprudeln / schäumen diese „Badebomben“ weil die Zitronensäure mit dem Natron reagiert – dabei entstehen Bläschen aus Kohlensäure – wie bei einer Brausetablette zum trinken …

Weitere Bastelarbeiten mit Junior:

Salzteig

klassische Seife

Basteln mit Junior: klassische Seife

Man nehme:

250g Seifenflocken in einer grossen Schüssel

+

In einem Glas mischt man 3 Teelöffel Mandelöl mit 1 Teelöffel ätherischem Öl (z.B. Blutorange)

+

diese Mischung gibt man zu den Seifenflocken und mischt ….

(oder lässt mischen)

In einem Glas mischt man jetzt 6 Esslöffel heisses Wasser und Lebensmittelfarbstoff (z.B. rot) nach Belieben.

+

Diese Mischung gibt man auch zu den Seifenflocken – am besten portionenweise – und knetet solange, bis es einen Teig gibt, der glatt ist.

(oder lässt kneten)

 

Diesen Seifenteig kann man jetzt nach eigener Fantasie weiter bearbeiten:

+
Man kann ihn von Hand formen,

+

Man kann ihn auswahlen und mit Guetzli-Förmchen Formen ausstechen

+

Man kann ihn in Sandförmchen vom Strandurlaub pressen (in dem Fall lohnt es sich, etwas Mandel-Öl aufzupinseln, damit er nicht klebt)

 

Und am Schluss hat man eine Menge kleiner Seifen … ideal zum verschenken!

 

 

Übrigens: Seifenflocken, Mandelöl, Lebensmittelfarbe und ätherisches Öl gibt es in Drogerie und Apotheke.

 

 

 

Ist das nicht gelungen ? :-) Und es hat Spass gemacht!