Was ist das denn?

Ha  / He

Liebe Berta, bitte komm nicht ohne frische Nelken nach Madagaskar. Alle sieben Pfadfinder sind clevere Arbeiter. Karl Carlson schiesst tiefe Vögel krumm. Man feiert Cobolde nie kurze Zeit.

Was ist das?

Die Auflösung folgt später heute an dieser Stelle. Wer eine Theorie hat, soll sie posten :-)

Kleiner Tipp:

Wie ihr richtig erkannt habt (wow, habe ich intelligente Leser hier!) handelt es sich um die Eselsleiter, die wir im Studium erstellt haben, um das Periodensystem auswendig zu lernen. Es handelt sich um die ersten 30 Atome:

H (Wasserstoff), He (Helium)

Li (Lithium), Be (Beryllium), B (Bor), C (Kohlenstoff), N (Stickstoff), O (Sauerstoff), F (Fluor), Ne (Neon), Na (Natrium), Mg (Magnesium), Al (Aluminium), Si (Silikon), P (Phosphor), S (Schwefel), Cl (Chlor), Ar (Argon), K (Kalium), Ca (Calcium), Sc (Scandium), Ti (Titan), V (Vanadium), Cr (Chrom), Mn (Mangan), Fe (Eisen), Co (Cobalt), Ni (Nickel), Cu (Kupfer), Zn (Zink).

Die Reihenfolge entspricht der Ordnungszahl, die ja die Anzahl Protonen im Zellkern ist und der Elektronen in der Hülle … Wenn man das im Kopf hat, kann man ganz viel ableiten und das hilft bei den Prüfungsfragen. Ansonsten gehört das zu den (vielen) Dingen, die ich gelernt habe und heute kaum mehr brauche.

Über den Status der Erde

In Chile gab es ein grosses Erdbeben und anschliessend eine Tsunamiwarnung. Aber auch in Europa ist es nicht ruhig: neben dem Sturm in Portugal haben wir aktuell die Umweltverschmutzung von einer Ölraffinerie in Italien, Überflutungen in Spanien, Serbien und England; die Vulkane Stromboli und der Aetna sind aktiv, ausserdem sehe ich neu ein paar Erdbeben in Griechenland.

Wer interessiert daran ist, was auf der Welt vorgeht in Bezug auf Umwelteinflüsse aber auch durch Menschen verursachte Katastrophen und Epidemien findet das auf dieser Seite:

http://hisz.rsoe.hu/alertmap/index.php?smp=&lang=eng

Samt Kartenmaterial. Oft sind sie da sogar noch schneller als die Nachrichten.

Wir leben in einer sehr aktiven Umwelt – ich finde es spannend zu sehen, dass irgendetwas immer irgendwo ist. Und als Mensch kommt man sich da gleich ziemlich klein vor …

Warmhalten bitte!

Dieses Jahr ist Fasnacht relativ früh, plus wir haben ausgesprochen kaltes Wetter. Wie hält man sich also warm?
Man zieht sich unter dem Kostüm ausreichend an: Strumpfhosen oder lange Unterhosen sehen zwar nicht toll aus, helfen aber. Handschuhe nicht vergessen!

Aus der Apotheke / Drogerie gibt es aber auch ein paar Hilfsmittel, falls es einem kalt werden sollte:

Wärmeflaschen/ Bettflaschen: nicht so praktisch zum mitnehmen, ausserdem halten sie nur ein paar Stunden.

Immerhin kann man sie wieder auffüllen, auch wenn das unterwegs nicht so gut möglich ist.

Wärmekissen / Taschenwärmer: Man klickt auf das Metallplättchen und die Flüssigkeit kristallisiert aus. Dabei wird Wärme frei. Leider hält so ein Pack auch nur wenige Stunden und dann muss es wieder regeneriert werden indem man es in Wasser kurz aufkocht und wieder flüssig macht. Immerhin sind die Dinger so klein, dass man verschiedene mitnehmen kann und nacheinander brauchen.

Thermacare: Die Bandagen gegen Rücken- und Nackenschmerzen finde ich ziemlich erstaunlich. Einmal geöffnet und an der Luft wird durch eine chemische Reaktion Wärme frei (und zwar ziemlich!) und das bis zu 24 Stunden lang. Die Bandagen sind zwar etwas gross, aber man kann sie –ausser sie unter den Kleidern zu tragen- ja auch zerschneiden und z-B. in die Handschuhe packen. Wichtig: die „Knollen“ müssen geschlossen bleiben. Nachteil: sie sind nicht wieder aufladbar.  Es gibt auch auf dem gleichen Prinzip basierende Einmal-Handwärmer, nur habe ich noch nicht gefunden, wo man die bestellen kann.

Für Taschenöfen, die mit Feuerzeugbenzin betrieben werden bekommt man das Benzin auch in der Apotheke/Drogerie. Nur: wo bekommt man eigentlich diese Öfen her?

Das Menschenmögliche

Einer der Gründe für die hohen Kosten des heutigen Gesundheitssystems sind – paradoxerweise – die medizinischen Fortschritte. Wir können heute sehr viel tun, um einen Menschen am Leben zu erhalten.

Die Frage ist nur: sollten wir es auch?

Das ist ein sehr heisses Thema, um das sich nicht nur Mediziner und Ökonomen streiten. Man hat Ethikkommissionen eingesetzt um wenigstens ein paar Richtlinien zu finden, aber im Endeffekt (kein absichtlicher Witz) sind wir es, die das entscheiden.

Im Spital wird man beim Eintritt evaluiert und bekommt einen Status. Der bestimmt, ob man im Falle des Falles wieder belebt wird.  Der Status ist abhängig vom Alter, Lebensqualität und Allgemeinzustand. Man hat auch selbst die Möglichkeit mitzubestimmen, indem man zum Beispiel ein Patiententestament macht, in dem man ausdrücklich auf lebensverlängernde Massnahmen verzichtet.

Am Schluss entscheiden aber der Arzt und die nahen Verwandten.

Und hier mein Appell:

Ich habe es in meiner eigenen Familie schon mitbekommen, wie man seinen lieben Verwandten nicht „gehen lassen“ konnte und dann nur um seinetwillen (nicht um den Willen des Todkranken) diese noch gequält hat mit medizinischen Behandlungen weit über den Punkt hinaus, der sinnvoll und menschlich gewesen wäre.

Beispiel: Wenn jemand aus einem Altersheim, mit Alzheimer im fortgeschrittenen Stadium, der schon lange Bettlägerig ist, wegen einem Hirnschlag inkontinent, nur noch via Magensonde ernährt werden kann … wenn dieser jetzt noch ins Spital kommt wegen einer akuten Lungenentzündung …

Dann gibt es mehrere Dinge die man tun kann. Man gibt logischerweise Sauerstoff und hängt ihn an den Tropf um wieder Flüssigkeit zuzuführen. Antibiotika gegen die Lungenentzündung, eventuell Morphium, falls er Schmerzen hat.

Und dann sollte es genug sein. Ich finde, man soll einen Menschen in Ruhe und Würde sterben lassen, wenn es denn Zeit ist.

Und nicht noch, wenn das Herz dann versagt ihn mit Medikamenten voll pumpen und schocken. Und ihn an das Beatmungsgerät hängen und möglicherweise noch einen Herzschrittmacher. Natürlich lebt er dann noch länger. Aber ist ihm dann geholfen?

Kaum. Trotzdem gibt es so viele Fälle, wo die Familie nicht zulässt, dass er seinen Weg geht. Natürlich ist der Tod eines Menschen traurig für alle, aber jemanden leiden zu lassen (denn leben ist das wohl nicht mehr) nur damit man sich selbst besser fühlt …. und der Moment der kommen wird herausgezögert wird …. das finde ich nicht fair.

In manchen Fällen ist es jedoch nicht so einfach eine Grenze zu ziehen.

Was ist mit dem Baby mit schwerstem Herzfehler das nur mit mehreren komplizierten und langandauernden Operationen überleben wird und die ersten paar Jahre mehr im Krankenhaus, als zu Hause sein wird?

Es kann vielleicht einmal ein fast normales Leben führen. Wieviel Schmerz wollen die Eltern ihm Zumuten? Oder sagt man: das gehört halt zum Leben dazu?

Wann sagt man bei einem Motorradunfallopfer mit schwersten Hirnverletzungen und schliesslich Hirntod: jetzt ist genug? Den Körper können wir noch Jahrzehnte am Leben erhalten, deshalb kommt die Person aber nicht mehr zurück.

Solche Entscheidungen sind sehr schwierig – und oft sind es die Verwandten, die eigenen Kinder, der Ehepartner, die sie treffen müssen.

Darum: wenn Du eine Meinung dazu hast, sag es deinen Liebsten. Vorher. Irgendwann könnte es zu spät sein.

Es wird licht !

Genetisch bedingter Haarausfall ist für Männer (und seltener Frauen) ein ziemliches Problem. Ich will das hier auch nicht kleinreden, aber meine Erfahrung zeigt, dass das meist nur ein Problem für die Männer selbst ist, will heissen: vielen Frauen ist es nicht so wichtig wie viel Haar da noch auf dem Kopf des Mannes ist, wenn der Rest stimmt.

Ob das jetzt beginnende Geheimratsecken oder schon fortgeschrittener mit Tonsur ist, ist uns eigentlich wirklich häufig egal.

Was nicht so toll ist, sind dagegen manche Versuche das zu verstecken: also „drüberkämmen“ ist gar nicht und einsprühen mit Farbe … gibt es wirklich Leute, die das machen? Offenbar. Haarteile sehen heute vielleicht nicht schlecht aus … aber irgendwann  muss man auch die abziehen. Und Implantate sind auch eine ziemlich teure Angelegenheit.

Ok, es gibt noch Medikamente, die man anwenden kann … und die wirken auch tatsächlich, ABER – sie haben auch Nachteile. Das sollte man sich vorher gut überlegen.

Propecia – Finasterid, Regaine – Minoxidil(und Generika) wirken …

… solange noch Haarwurzeln da sind, die sie stimulieren können. Wo gar keine Haarwurzeln mehr sind, wächst auch damit nichts mehr. Sie generieren kaum neue Haare, sie machen nur, dass die welche es gibt, weniger ausfallen und wieder stärker / dicker werden.Rückgängig machen kann man da gar nichts, nur aufhalten.

… solange man sie nimmt. Sobald man damit aufhört, fallen die Haare wieder aus und man fällt auf den Stand zurück, den man hätte, wenn man gar nichts genommen / angewendet hat, das heisst: der Haarausfall wäre ja fortgeschritten, man hat also optisch nach dem aufhören oft weniger Haare als vor Beginn der Behandlung.

… wenn man sie täglich anwendet. Regaine (und Generika Neocapil etc.) muss man 2 x täglich auftragen / sprayen / tupfen, Propecia muss man täglich einmal einnehmen.

… aber haben auch Nebenwirkungen. V.a. Propecia ist bekannt dafür, dass es Potenzstörungen verursachen kann, v.a. am Anfang. Was ist euch lieber? Haare oder Sex?

Dann kommt noch dazu, dass keine Krankenkasse die Mittel bezahlt und dass sie nicht gerade günstig sind. Propecia kostet für 3 Monate an die 200 Franken. Regaine an die 100 Franken, Generika sind etwas günstiger.

Für Propecia muss man ausserdem ein Rezept haben und zum Arzt der das ausstellt, mindestens 1 x pro Jahr.

Das ist ziemlich viel für ein gutes Aussehen … und wie gesagt, viele Frauen

stört das gar nicht, wenn da nicht so viele Haare auf dem Kopf sind.

Darum Männer: steht zu euren Köpfen, wenn die Haare weniger werden: auch (sehr) Kurzhaarfrisuren sind elegant … und das Geld kann man dann für anderes brauchen: z.B. für einen edlen Restaurantbesuch, da hat auch eure Freundin viel mehr daran als von so ein paar Haaren….

Und ausserdem: es gibt tonnenweise gut aussehende Berühmtheiten mit Glatze. Patrick Steward zum Beispiel, oder Bruce Willis, oder Sean Connery oder  oder oder … da ist man doch in bester Gesellschaft.