Amerika hat am letzten Donnerstag Thanksgiving gefeiert. Und wenn auch dieses Fest zu einem kommerziellen Teil verkommen ist – den Hintergedanken finde ich eigentlich wirklich schön: dass man auf das vergangene Jahr zurück schaut und was es einem gebracht hat (nicht nur erntemässig).
Ich will hier also auch einen Moment innehalten und Dank(e) sagen. Ich bin dankbar.
Ich bin Dankbar dafür, dass ich einen gesunden, fröhlichen und vifen Jungen habe.
Einen lieben Mann, der sich mit meinen Launen auseinandersetzt.
Meine Eltern, die mich heute noch unterstützen und halten.
Eine Arbeit, die nicht nur hilft, das zu unterstützen, sondern die gleichzeitig auch interessant und fordernd ist.
Über Ärzte, die so kompetent wie nett sind :-) :
Über Freunde (nicht so viele, aber gute).
Dass ich gesund bin.
Dass ich ein Hobby habe, das mir auch etwas wiedergibt: Eure netten Kommentare und Zusammenarbeit und mails und und und…
Und Wofür seid ihr Dankbar?


„Dankbar“ kann man nur für etwas sein, das einem von jemandem (Person) geschenkt wurde. Als Atheist kann ich daher nur einem Teil Deiner „Danksagungen“ zustimmen: Die Familie und Freunde (auch nicht die große Zahl, Qualität vor Quantität halt) oder Kollegen dafür wie sie zu mir sind, was sie bereit sind für mich zu sein und zu tun, gehört auf alle Fälle dazu, diesen Menschen dankbar zu sein. Dass es sie gibt, darüber bin ich froh, aber nicht dankbar.
Alles andere, das nicht von Menschen kommt, nehme ich, wie es kommt. Ist es erfreulich, freut es mich, ist es unerquicklich, hadere ich aber auch nicht. Das „Warum mir?“ kenne ich nicht (mehr). Es ist möglich? Dann kann es jeden treffen, also auch mich. Pech gehabt, wenn es passiert. Keine „Gnade“, keine „Strafe“, einfach nur die Fährnisse des Lebens.
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Ich bin dankbar dafür,dass ich in einer Demokratie lebe
Ich bin dankbar für meine Familie, für meinen Mann, der es seit 30 Jahren mit mir aushält und auch dankbar, dass meine Kinder jetzt flügge sind
Ich bin dankbar, dass ich nach meinem „Blümchenstudium“ mit 40 nochmals ein Studium abschliessen konnte und jetzt mit beiden Beinen fest im Berufsalltag stehe
Ich bin dankbar, dass ich den schweren Unfall vor 5 Jahren überlebte
Ich bin dankbar, dass auch mein Rücken seit 3 Jahren wieder stabil ist
Ich bin dankbar dafür, dass ich zur Welt kam und mein Leben leben darf
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Ich bin dankbar, dass die Nachkommen der 1. und 2. Generation gesund und munter sind und dass ich immer die Rechnung der Apothekerin meines Vertrauens immer bezahlen kann.
Alles andere tritt für mich in den Hintergrund.
Dir, lieber Pharmama sei gesagt, dass ich für Deine Berichte dankbar bin: sie bringen etwas Freude in den ach so grauen Alltag … (jammer-jammer-jammer ;-) )
Wenn Du in den USA und eine Truthenne wärest, würdest Du mit Sicherheit begnadigt: dafür würde ich mich in einer Petition einsetzen :-D
ja, so bin ich halt.
Liebe Grüsse aus Frankfurt am Main
Hajo
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Dieser Spruch ist nicht von mir, sondern „geklaut“ aber ich unterschreibe jedes Wort:
Ich bin dankbar
– für die Steuern, die ich zahle,
weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen.
– für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt,
weil das bedeutet, ich habe genug zu essen.
– für das Durcheinander nach der Feier, das ich aufräumen muss,
weil das bedeutet, ich war von lieben Menschen umgeben.
– für den Rasen, der gemäht, die Fenster, die geputzt werden müssen,
weil das bedeutet, ich habe ein zuhause.
– für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung
weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land und haben das Recht der freien
Meinungsäußerung.
(- für die Parklücke, ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes,
weil das bedeutet, ich kann mir ein Auto leisten.)*
– für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt,
weil das bedeutet, das ich gut hören kann.
– für die Wäsche und den Bügelberg,
weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe.
– für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages,
weil das bedeutet, ich bin fähig, hart zu arbeiten.
– für den Wecker, der morgens klingelt,
weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.
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ich bin dankbar
(- und besonders dankbar, dass ich heute einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten durfte….noch dankbarer werde ich sein, wenn daraus dann Ende Juli wieder schlaflose Nächte werden)
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