Mini-Überschwemmung

An einem Tag in der Woche gehe ich im Normalfall mit meiner Mutter und Junior einkaufen. So auch heute. Nachdem ich Junior angezogen habe, das Geld zusammengesucht, die Einkaufstaschen herausgenommen und Junior – weil er in der Zwischenzeit die Hosen gefüllt hat – nochmals gewechselt habe, hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, bevor es losgeht.
Ich gehe noch rasch auf die Toilette und als ich zurückkomme, steht Junior mit der grossen Giesskanne im Wohnzimmer und macht Anstalten den Ficus zu giessen.
Uh oh.

Die Giesskanne steht normalerweise in der Badewanne, damit er nicht an sie rankommt. Offensichtlich habe ich nach seinem Bad gestern abend vergessen sie zurückzustellen.

Auf den ersten Blick sieht es gar nicht so schlimm aus. Direkt neben dem Bäumchen ist eine kleine Pfütze. die Giesskanne scheint leer zu sein. Vielleicht war ja nicht mehr allzuviel drin?

Ich gehe in die Küche, hole ein Küchentuch und komme zurück ins Wohnzimmer um das Pfützchen aufzunehmen. Dabei knie ich mich auf das Lammfell … und spüre sofort wie meine Hose nass wird.
Aha, da ist also der Rest des Wassers gelandet!

Ich nehme Küchentuch und Lammfell mit ins Badezimmer um sie aufzuhängen.
Ein Schritt auf den Badezimmerteppich …. und meine Socken sind platschnass. Offenbar war die Giesskanne doch ziemlich voll.
Zumindest am Anfang.

Ich kann Junior nicht mal sauer sein. Er versucht ja nur uns nachzumachen – und schliesslich habe ich ja selbst die Giesskanne vergessen wegzustellen.

Missverständnis

Die Ärztin verschreibt der Patientin Agiolax Pulver- offenbar weil sie etwas gegen Verstopfung verlangt hat.

Nach 3 Tagen kommt die Patientin wieder in die Apotheke und sagt:

„Jetzt habe ich das ganze Pulver reingekippt und die Toilette ist immer noch Verstopft!“


Kein Wunder, denn Agiolax ist gegen Verstopfung beim Menschen.

Solche Sachen kann man nicht erfinden, das passiert wirklich!

Antischnarchmittel

ist, sondern der Rachen, hilft das genauso wenig wie irgendwelche Nasenklammern. Nasenklammern können sogar die Nase so reizen, dass sie noch mehr zuschwillt.

Rachensprays oder Gurgelmittel mit ätherischen Ölen können kurzfristig Erleichterung bringen, wenn sie es schaffen am richtigen Ort abschwellend zu wirken. Eine echte Gewebestraffung (und das wäre eigentlich nötig) ist damit aber nicht möglich. Auch besteht die Gefahr, dass die öligen Tröpfchen in die Lunge gelangen und Entzündungen auslösen.

Operationen zur Gewebestraffung (zB mittels Hitze) oder Gaumenimplantate sind eine Möglichkeit, sollten aber seriös gemacht sein. Die Gefahr besteht in bleibenden Sprachfehlern.

Man kann auch versuchen, die Mandeln zu verkleinern oder eine verkrümmte Nasenscheidewand oder Polypen zu entfernen. Häufig ist die Besserung jedoch nicht bleibend.

Beim Zahnarzt gibt es Spangen, die einen Unterbiss korrigieren – auch das hilft manchmal, das Problem ist, dass der Druck manche nicht schlafen lässt.

Dasselbe gilt für Kinnbinden, die verhindern sollen, dass der Mund offen bleibt – bei denen ist aber ausser der Schlafstörung auch keine Wirkung zu erwarten.

Geräte, die einen wecken, wenn man schnarcht sind sogar eher kontraproduktiv. Wegen dem hört man nicht auf zu schnarchen, plus man kann noch weniger schlafen, weil man ständig unterbrochen wird.

Ein Spiro Trainer trainiert die Atmungsmuskulatur. Das hilft anscheinend vielen auch, braucht aber Ausdauer in der Anwendung.

Was hilft gegen Schnarchen und Schlafapnoe ist nachts eine Nasenmaske zu tragen, die für einen ständigen Überdruck sorgt. Die Nasenmaske hängt per Schlauch an einer Maschine, die die Nacht über läuft. Sicher gewohnungsbedürftig, aber besser als tagsüber einen Unfall zu bauen aus Erschöpfung wegen der nächtlichen Atemaussetzern.

Auch wichtig sind Verhaltensänderungen: Übergewicht abbauen, aufhören zu rauchen, abends keinen Alkohol und keine Schlafmittel

Schlafen, Schnarchen, Atemaussetzer

Schnarchen wird häufig als lästig angesehen, aber harmlos. Das stimmt nur bedingt.

Im Folgenden ein kleines Quiz, mit dem man herausfinden kann, ob es ein echtes Problem geben könnte, das Abklärung bedarf:

Beantworte die Fragen, indem Du die Nummer auswählst, die am ehesten auf Deine Situation zutrifft:

1 – Nie

2 – Sehr unregelmässig

3 – Gelegentlich

4 – Häufig

5 – Immer oder fast Immer

Quiz:

1. Wie oft wurde Dir gesagt, Du schnarchest?

2. Stört Dein Schnarchen Deinen Bettpartner?

3. Stört Dein Schnarchen andere im nächsten Raum?

4. Wurde Dein Schnarchen fortschreitend schlimmer?

5. Schnarchst Du, wenn Du auf dem Rücken schläfst?

6. Schnarchst Du, egal in was für einer Stellung Du schläfst?

7. Hat man Dir jemals gesagt, dass Du zwischen den Schnarchern für längere Zeiten aufhörst zu atmen?

8. Hat Dein Schnarchen schon dazu geführt, dass Du plötzlich aufgewacht bist?

9. Verlässt Dein Bettpartner den Raum um anderswo zu schlafen, wegen Deinem Schnarchen?

10. Hat Dein Schnarchen Dir schon einmal gesellschaftliche Probleme gemacht in den Ferien, auf Konferenzen oder während dem Aufenthalt in Hotels?

Auswertung

3 oder mehr Punkte bei den Fragen 1 bis 4 deuten darauf hin, dass Dein Schnarchen ziemlich sicher mit Deinem persönlichen Leben interferiert.

3 oder mehr Punkte bei den Fragen 4, 7 und 8 deuten darauf hin, dass es wahrscheinlich ist, dass Du Schlafapnoe hast, das bedeutet nächtliche Atemaussetzer. Du solltest in dem Fall mit dem Arzt Kontakt aufnehmen.

Deine Antwort auf Frage 5 kann darauf hindeuten, dass Dein Schnarchen wahrscheinlich als Effekt der Schwerkraft auf das Gewebe der oberen Atemwege auftritt und nicht wegen einer anatomischen Verengung. Du bist das, was man einen „Stellungsschnarcher“ nennt. Um das Schnarchen abzustellen, reichen wahrscheinlich Mittel aus, die Dich dazu bringen auf der Seite oder dem Bauch zu schlafen.

4 oder mehr Punkte bei der Frage 6: Dein Schnarchen hat die Ursache wahrscheinlich in einer physischen Verengung.

3 oder mehr Punkte bei allen Fragen deuten darauf hin, dass Apnoe wahrscheinlich ist. Vor allem wenn man auch tagsüber ständig Müde ist, obwohl man Nachts eigentlich geschlafen hat, sollte man zur Abklärung den Arzt aufsuchen und eventuell ins Schlaflabor.

Viele Leute schnarchen gelegentlich, so auch mein Kuschelbär und ich. Vor allem wenn ich erkältet bin, oder Alkohol hatte. Mein lieber Papa schnarcht immer, hat aber keine Schlafapnoe – er schnarcht auch regelmässig genug, dass man (trotzdem) daneben schlafen kann. Ansonsten wären die Wohnmobil Ferien früher kaum auszuhalten gewesen … Allerdings ist es laut genug um Arbeitskollegen statt im Hotelzimmer lieber auf dem Gang nächtigen zu lassen oder Antilopen in die Flucht zu schlagen … aber wir haben ihn alle trotzdem lieb!

Danke an Tom vom Hinterzimmer.ch für das passende Bild!