Wie geht ein Trotzanfall?

Hier ein süsses Video, das ich auf Youtube gefunden habe: ein kleines Mädchen erklärt, wie das mit dem Trotzanfall richtig geht: „How to throw a tantrum“

(Interessant wird’s ab 24 Sekunden)

also:

1. hinwerfen und viel Schreien

2. kicken

3. mit Armen und Beinen um sich schlagen

4. mit Dingen werfen

5. die Hände gegen die Wand hauen

6. vorwurfsvoll ausrufen

7. Dinge hauen

Ich kanns kaum erwarten, dass Junior in die ‚schwierige 2‘ kommt. – nicht.

Ein paar Ansätze zeigt er jetzt schon. Das mit dem sich hinwerfen klappt schon ganz gut.

Wieder da!

Wir sind wieder da!

Ich gehe ja sehr gerne in die Ferien (und geniesse es sehr), aber ich komme auch gerne wieder zurück.

Es war ein bisschen ein Kontrastprogramm, das Zurückkommen: In Port Elizabeth hatten wir noch warmes Wetter und Regen (das Wetter vorher war dagegen sehr gut), in Johannesburg hatten wir Gewitter und in Zürich Temperaturen um die Nullgradgrenze und Schnee!

Momentan bin ich super müde, v.a. weil ich im Flugzeug nicht schlafen kann, selbst auf einem Nachtflug nicht – was einerseits an der unbequemen Sitzposition und andererseits mit meiner latenten Flugangst zu tun hat. Sagte ich latent? Ich habe schon erwähnt, dass wir in Johannesburg Gewitter hatten – beim Abflug sind dann auch gleich 2 Blitze ins Flugzeug eingeschlagen. Ein Erlebnis, auf das ich gerne verzichten kann. genau wie auf das Geholper. Dabei hört man übrigens nur ein lautes „Tack!“ und es wird seeeehr hell. Gemacht hat es dem Flugzeug allerdings nichts und der Pilot hat anschliessend sehr nett erklärt, was da gerade passiert ist.

Junior war dagegen ein Musterkind was das Fliegen angeht. Kein kicken an den Vordersitz, kein Geschrei, das Essen blieb (mehrheitlich) auf dem Tablett und er hat alle jüngeren Frauen in der Umgebung angeflirtet. Er hat wenigstens auch ein bisschen was schlafen können … ich dagegen geh jetzt erst nochmal hinliegen.

Airbags und die Feuerwehr

Airbags sind eine tolle Erfindung. Sie haben schon einige Menschenleben gerettet und mehr Sicherheit gebracht – für die Autofahrer jedenfalls. Die Feuerwehr mag Airbags nicht ganz so sehr.

Der Grund: nach einem Unfall mit grossem Schaden müssen sie die Insassen der Fahrzeuge oft noch herausholen. Das bedeutet – v.a. wenn die Türen sich nicht mehr öffnen lassen: aufschneiden und dann die Personen vorsichtig herausheben. Ein Airbag der losgegangen ist, ist meist kein Problem… Ausser vielleicht für den, der direkt davorgesessen ist: das knallt extrem laut (gibt Tinnitus) und der Fahrer hat gelegentlich leichte Verbrennungen an den Handgelenken, dort, wo beim Lenkrad die Abgase der Explosion, die das Auslösen eines Airbags ja ist herauskommen. Aber besser als mit dem Kopf oder Oberkörper aufs Lenkrad oder die Windschutzscheibe zu knallen ist es allenfalls.

Also: unausgelöste Airbags sind ein Problem für die Rettungskräfte, weil sie nämlich später noch losgehen können. Dabei muss man bedenken, dass es sich bei den nicht losgegangenen nicht um Nieten handelt, es sollen ja nur die Airbags losgehen, die etwas bringen, also die zwischen Person und Aufprallort. Jetzt haben aber moderne Autos ausser den Airbags im Steuerrad und vor dem Beifahrer noch Seitenairbags in den Säulen auf der Seite. So ein Auto kann 6 – 8 Airbags haben! (Schau mal in Dein Auto und such sie). Nicht alle lösen bei einem Unfall aus.

Man versucht bei einer Rettung ein weiteres Auslösen der Airbags zu verhindern, indem man z.B. die Batterie abhängt. Leider klappt das nicht immer, wie man in dem folgenden Film sehen kann:

Der Fehler von dem Feuerwehrmann war auch, dass er mit dem Kopf hineinging – das sollte man nach Möglichkeit nicht. Er hat mindestens eine Gehirnerschütterung und ein paar gebrochene Knochen.

Es gibt übrigens so Vorrichtungen, die man zumindest über das Steuerrad schnallen kann, damit der Airbag, falls er doch losgeht, abgefangen wird. Aber das funktioniert nur bei dem am Steuer, nicht bei den anderen.

Ich persönlich war zwar in 3 Unfällen, aber das ist schon eine Zeitlang her – bei keinem war ein Airbag der losgehen konnte.  Dafür haben wir in einer Demonstration in der Feuerwehr haben mal ein paar Airbags gezündet – jetzt weiss ich warum sich die Erfahreneren die Ohren zugehalten haben.

Die Explosion ist wirklich extrem laut.

Und: Presto!

Am Mittwoch waren wir im Kino und haben Wall-E geschaut. Wirklich sehenswert!

Den Vogel abgeschossen hat aber der Vorfilm: Presto.

Jetzt habe ich ihn auf dem Netz gefunden. Für diejenigen, die keine Zeit fürs Kino haben, man kann ihn auch hier anschauen.

Vorsicht: beim Film schauen ja nichts trinken!: ich übernehme keine Verantwortung für Flüssigkeitsschäden auf Keyboard oder Bildschirm!

Apropos Wall-E. Ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, was der Roboter für einen Ton macht, wenn er via Solarpanel voll geladen ist. Wer hat’s erkannt? (Nur für Äpfel Fans).