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JuicePLUS+: Gemüse, Früchte, Beeren in Kapselform

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Vor ein paar Jahren einmal habe ich mich über einen Kunden amüsiert, der in der Apotheke unbedingt die „5 am Tag“ Kapseln haben wollte – Es stellte sich dann heraus, dass er die Ernährungskampagne missinterpretiert hatte – das 5 am Tag bezog sich natürlich auf die 5 Portionen Gemüse und Früchte, die man am Tag für eine gesunde Ernährung zu sich nehmen soll.

Ich musste ihn dann wegschicken mit dem Hinweis, dass das mit Kapseln schlucken nicht getan ist und er das Gemüse und die Früchte im Lebensmittelladen nebenan bekommt. Damit war er nicht ganz glücklich …

Aber was ich mir damals nicht vorstellen konnte … das gibt es inzwischen wirklich. Vielleicht war die Nachfrage gross genug? 🙂

juicepluscaps

Das Produkt heisst JuicePLUS+

Es macht auch einen gewissen Sinn. Das ist nicht noch ein weiteres Vitaminpräparat – hier nimmt die Firma das ganze Gemüse (oder die ganzen Früchte oder Beeren) und verarbeitet sie möglichst sanft, damit die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Das sind mehr als die bekannten Vitamine und Mineralstoffe – da kennt man heute die Effekte und weiss, was ein Mangel bewirkt.

Die Wirkung vieler pflanzlicher Medikamente beruht auf diesen Inhaltsstoffen – oft genug ist immer noch nicht genau bekannt auf welchen, oder ob sie vielleicht zusammenspielen müssen oder in einem gewissen Verhältnis enthalten sein müssen. Also nimmt (isst) man am besten die ganzen Gemüse und Früchte.

Zur Herstellung von Juice plus+ wird Gemüse und Früchte vollreif geerntet und dann möglichst schnell weiterverarbeitet: sanft entsaftet und getrocknet und so konzentriert. 30 Sorten Obst, Gemüse und Beeren stecken in den drei Juice+ Kapsel-Sorten.

In der Juice Plus Obstauslese zum Beispiel: Äpfel, Moosbeeren, Orangen, Zitrusfrüchte, Acerolakirsche, Ananas, Pfirsich, Papaya, Datteln, Zwetschgen.

Ausserdem enthalten sie kein Gluten, Laktose oder künstliche Aromen und Farbstoffe und die Qualität wird von SGS Institut Fresenius kontrolliert.

Das finde ich noch besonders sympathisch, da gerade bei Nahrungsergänzungsmittel in Folge mangelnder Kontrolle schon häufiger Unregelmässigkeiten vorgekommen sind. Ich erinnere da auch gerne an die Tests in amerikanischen Kaufhäusern, wo zum Beispiel in pflanzlichen Mitteln wie Ginkgo … kein Ginkgo nachgewiesen werden konnte.

Aber zurück zu Juiceplus+, wo wirklich etwas drin ist. Erwachsene nehmen 2 Kapseln pro Tag mit reichlich Wasser, Kinder unter 13 Jahren nehmen 1 Kapsel pro Tag.

Natürlich ersetzen diese Kapseln nicht, dass man sich sonst gesund und ausgewogen ernährt und frische Früchte und frisches Gemüse isst. Aber sie ergänzen die Ernährung und helfen zu den Zeiten (und an den Tagen) an denen man es nicht schafft die empfohlenen 5 Portionen zu sich zu nehmen. .. . Und damit habe auch ich Mühe.

Von Werbung und Spenden (2)

Das ist wieder ein update – wie das mit der Werbung läuft (hat es Euch sehr gestört, die paar Mal?). Das mit den gelegentlich sponsored Posts passte ganz gut rein. Einmal konnte ich noch einen Artikel auf eine andere Plattform verkaufen (Besten Dank an Pharmapro.ch!) und so konnte ich wieder spenden:

Genau gesagt waren das diesmal  €100.00 EUR an das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor e.V. und 50.00 CHF an die Fondation Théodora die Kindern im Spital etwas Freude und Lachen schenken. Auch das beides meiner Meinung nach sehr unterstützenswerte Organisationen.

Ich habe vor, das auch in Zukunft weiter zu führen. Wer Vorschläge hat für zuverlässige, unterstützenswerte Organisationen, darf sie mir gerne in den Kommentaren nennen.

Wer nur kommentieren will, dass „bezahlte Posts unglaubwürdig machen“ kann das gerne lassen🙂

 

Chrüterchraft oder: Wie 13 Kräuter aus der Schweiz die Welt eroberten

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Chrüterchraft ist der neue Slogan der Firma, die uns auch schon „Wer hat’s erfunden?“ und „Riicolaaa“ (gesungen, bitte!) gebracht hat. Ricola – die Schweizer Firma feiert das 75-jährige Jubiläum ihres Kräuterzuckers und möchte darauf aufmerksam machen. Und ich darf mich freuen, dass sie mich dafür ausgesucht haben!

Wir haben Ricola Bonbons bei uns in der Apotheke (welche hat das nicht?), aber ich habe bei den Recherchen für diesen Artikel ein paar interessante Dinge gelernt, die ich Euch jetzt nicht vorenthalten will.

Zum Beispiel, dass der Name Ricola von Richterich & Co., Laufen kommt, Laufen in der Nordwestschweiz, wo sie noch heute ihren Firmensitz haben. Die Firma wurde gegründet vom Bäckermeister-Confiseur Emil Richterich, der an Kräutern und ihrer Anwendung sehr interessiert war und 1940 die Grundmischung mit 13 Kräutern gefunden hat, die im Original Ricola Kräuterzucker nun seit 75 Jahren unverändert verwendet werden!

Ricola-Original-Bag

Ricola schreibt zwar, die Mischung sei streng geheim, laut dem Internet findet sich darin aber (unter anderem): Eibisch, Frauenmantel, Holunder, Malve, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Schlüsselblume und Thymian … den phytotherapeutisch Interessierten fällt da schon auf, dass das wirklich Heilpflanzen sind. Teils mit intensiverem Geschmack – daraus eine gefällige Mischung zu machen ist eine Kunst, die Ricola beherrscht. Die geschmacklich einzigartigen Bonbons haben eine wohltuende Wirkung auf Rachen und Hals … und haben sich von Anfang an verkauft, obwohl die erste Packung wie ein Samenpäckchen ausgesehen haben muss… Weitere interessante Facts aus der Geschichte von Ricola (Bonbons und Firma) finden sich auf Ricolaoriginal.com

Von den Bonbons gibt es längst nicht mehr nur die klassischen (eckigen, aber feinen) Kräuterzucker-Würfel, sondern eine Menge Varianten, alle basierend auf derselben Kräutermischung, die teils durch ätherische Öle, andere Kräuter und Vitamin C ergänzt werden, auch zuckerfreie Varianten gibt es. Übrigens je nach Land unterschiedliche. In Deutschland gibt es zum Beispiel gefüllte Bonbons – die gibt es in der Schweiz nicht.

Aber ich greife etwas vor: Nach dem Erfolg in der Schweiz hat das Unternehmen weltweit expandiert … inzwischen gibt es Ricola in mehr als 50 Ländern!

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Dass das mit den Kräutern ein Beschaffungsproblem werden könnte, wurde zum Glück schon früh erkannt. Dafür hat man lokal (in der Schweiz) Bauern gesucht und gefunden, die die Kräuter anbauen würden, nach Möglichkeit in biologischem Landbau. So stammen auch heute noch die Rohmaterialien für die Bonbons und Tees aus der Schweiz – von 7140 Aren, einer Fläche, die rund 100 Fussballfeldern entspricht. Genauso, werden die Kräuter immer noch in der Schweiz verarbeitet … inzwischen in einem neuen Gebäude in Laufen, das 2014 eingeweiht wurde. Das Gebäude der übrigens sehr umweltengagierten und energieeffizienten Firma ist speziellerweise aus Stampf-Lehm. Leider kann es nur von aussen angeschaut werden, denn da Ricola an den gleichen Orten Heilmittel herstellt, unterliegen sie strengsten Hygiene-Bedingungen. Schade, aber immerhin bieten sie einem im Netz einen schönen Einblick in ihre Entwicklung und Engagement – und wer will, kann dort sogar einen der Kräuterzuckerwürfel aus Gold gewinnen!

laufen

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Vom Essen in der Stillzeit

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Gottseidank, die Schwangerschaft ist vorbei und man kann wieder ein bisschen mehr Essen, wie man will … ich bin sicher nicht die einzige Mama, die so gedacht hat.

Man verzichtet während der Schwanger-zeit auf so einiges … und hat immer irgendwo im Kopf, ob das jetzt auch gut ist für das Baby in einem drin. Zumindest kenne ich das so von mir … und auch von einigen anderen. Das geht so weit, dass man gelegentlich direkt bei manchen sagen kann, dass die oder jene wohl schwanger ist, einfach weil sie auf einmal keinen Alkohol mehr trinkt (nicht mal das Gläschen Champagner am Fest) und um Rohschinken einen Bogen macht …. Toxoplasmose-Gefahr!

Das ändert sich nach der Geburt etwas …. aber „alles“ kann man trotzdem nicht essen. Ich selber war ja hocherfreut über das Aufschnitt-Plättli, das ich an einem Abend im Spital nach der Geburt bekommen habe und auch über die Einladung kurz nach dem Spitalaufenthalt durch meine Mama, die mir ein saftiges Pouletschnitzel mit Zwiebelsauce gekocht hat ….

Erfahrene Mütter werden jetzt schon aufstöhnen, die wissen was kommt, ich musste es erst noch lernen.

Das Baby isst immer mit – Du stillst und was Du isst, landet auch in der Muttermilch.

Zwiebelsauce macht mir selber zwar nichts, aber beim Baby kann das ziemlich Blähungen auslösen.

Wir haben dann zusammen eine ziemlich unruhige Nacht verbracht und ich habe daraus gelernt: Ja, auch in der Stillzeit muss man darauf achten, was man isst. Sehr. (Das im Bild ist Junior nach der eher unruhigen Nacht …)

Juniornew

Beim Aptaclub findet man Tipps zur Ernährung in der Stillzeit

Aber es sind nicht nur diese Sachen, in der Stillzeit muss man sich so ernähren, dass man genug isst – kalorienmässig und nährstoffmässig (Vitamine und Mineralstoffe) um sich und das Kind optimal zu versorgen. Wer als Mutter Vegetarisch oder gar Vegan is(s)t, um so mehr: ansonsten fehlen dem Kind wichtige Stoffe, die es für die Entwicklung braucht: Eisen und Vitamin B12 und vielleicht Folsäure …. auch jetzt noch wichtig, nicht nur in der Schwangerschaft zum Vorbeugen des „offenen Rückens“. Milupa hat eine Seite, auf der sie diese wichtigen Nährstoffe vorstellt: Riboflavin, Vitamine C, D, B6, B12, Folsäure, Fettsäure Omega-3, Protein, Kalzium, Eisen, Jod, Zink.

Milupa hat mit der Profutura Maman Linie neue Produkte wie dem Müsli und Müsliriegel speziell für stillende Frauen, die man anstelle von den Tabletten, die man in der Schwangerschaft schon genommen hat nehmen kann. Die Tagesportion (50g vom Müesli oder 1 Müesliriegel) decken den Bedarf an zusätzlich benötigten Nährstoffen in der Schwangerschaft – das heisst, die enthalten die Vitamine, Eisen, Zink und Folsäure und Omega 3 Fettsäure und Jod.

Zur neuen Profutura Mama Linie von Aptamil gehören auch Stilleinlagen und Benelacta: Beutel zum Einnehmen für die Mutter mit Milchsäurebakterien, die im Darm wirken und Probleme wie Blähungen und Durchfall verbessern, indem sie andere, dies verursachende Keime verdrängen und die Darmflora wieder aufbauen. Man diskutiert hier auch positive Wirkung auf das Immunsystem im allgemeinen und auf die Mundflora (weniger Karies).

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Von Werbung und Spenden

Das ist nur ein update – wie ich im Oktober auf dem Blog schon mitgeteilt habe, mache ich gelegentlich (Ja, wirklich nur gelegentlich) etwas Werbung in Form von sponsored Posts und habe nun (auch wie angekündet) 15% dieser Einnahmen gespendet (plus noch für etwas, das ich für ausserhalb des Blogs geschrieben habe, aber das ich wegen dem Blog bekommen habe).

genau gesagt waren das 100 Franken an die Medecins sans frontiers (die Ärzte ohne Grenzen) und 25 Euro an die Apotheker ohne Grenzen. Beides meiner Meinung nach sehr unterstützenswerte Organisationen.

Es wären ja noch 22 Euro mehr gewesen … wenn sich da nicht dieser Herr von der webworks agentur.de (der für babywalz auftrat) als unzuverlässig herausgestellt hätte. Von einer Zusammenarbeit rate ich hier allen eventuell auch angeschriebenen Bloggern ab.

Momentan läuft hier auf dem Blog noch Werbung via WordPress selber: Word ads. Sobald ich da das Auszahlungslimit erreicht habe (hoffentlich diesen Monat, sonst nächsten) schalte ich das aber aus … die etwa 6 Euro, die man damit noch einnimmt sind es echt nicht wert, dass dafür die ganze Zeit Werbung eingeblendet wird. Das war am Anfang vielleicht anders, als damit noch etwa 30 Euro pro Monat gemacht werden konnte … das ist aber eingebrochen auf etwa 15 Euro im Monat seit Ende 2014 und dann auf etwa 6 Euro seit Mitte Jahr.

Auch in Zukunft halte ich das so, dass für die (paar) sponsored Posts 15% gespendet werden.

Denjenigen, die nun deswegen nicht mehr hier weiter mitlesen wollen, (gab’s nach der letzten Meldung ) sage ich nur: Wiedersehen, war nett, ist nicht nötig, dass ihr Euch deshalb abmeldet, vor allem, wenn ich vorher noch nie etwas gehört habe von euch. Dem Rest: Danke, dass ihr da seid und bleibt. Für Euch mache ich das hier auch.

 

Nichts geht mehr – wenn das Baby nicht mehr macht

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Es kommt häufig vor beim Umstellen der Nahrung zum Beispiel auf Beikost oder wenn man anfängt Breie zu geben, aber es kann auch das vollgestillte Baby treffen: Verstopfung.

Grundsätzlich gilt, dass alles zwischen 3 Mal täglich und 3 Mal wöchentlich normal ist. Es ist sogar nicht schlimm, wenn mal über eine Woche nichts läuft … vorausgesetzt, das Kind verhält sich normal, isst, trinkt und kann pinkeln und zeigt keine Anzeichen von Schmerzen oder Krämpfen.

Man kann also warten. Für die ganz nervösen Eltern gibt es aber trotzdem ein paar Sachen, die man machen kann. Das fängt an bei Bäuchleinmassage im Uhrzeigersinn, krampflösende Tees wie Fenchel, geht weiter über Zäpfchen mit Glycerin oder Mini-Einläufe und dann zur Vorbeugung Sirupe die verdauungsfördernd wirken. Man sollte sich einfach bewusst sein, dass das vielleicht auch für die Kleinen nicht ganz so angenehm ist. Aber – zugegebenermassen habe ich selber bei Junior einmal auch zu dieser Massnahme gegriffen, nachdem er eine Woche nichts gemacht hat. Eigentlich erstaunlich, wie man sich als Mutter der Stuhlgewohnheiten oder überhaupt der Stuhlgänge des Kindes bewusst ist. Natürlich – man darf ständig die Windeln wechseln, die nassen und die anders vollen … und das wird fast zur Routine. Aber wer achtet da schon bewusst drauf, was drin ist? Mehr als man denkt, würde ich sagen. Mir ist es aufgefallen. Und dann habe ich darauf gewartet. Und es kam nichts. Tag 5 nicht, Tag 6 nicht … Okay, es ging ihm daneben immer noch bestens, er hat gespielt, gelacht, gegessen und getrunken, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, da sollte doch langsam … Also habe ich mir gesagt, wenn am 7 Tag immer noch nichts ist, dann … wird nachgeholfen. Das habe ich dann auch mit einem Glycerin-Zäpfchen. Das hat den „Stau“ dann behoben, da musste ich danach nichts anderes mehr machen. Einen Plan dafür hatte ich natürlich auch schon: wenn wiederkehrend Probleme auftreten, kann man den Stuhl mit Zusätzen zur Milch weicher machen. Bei Verstopfung wäre das Hirse. Oder man gibt von diesen Zuckerlösungen, die im Darm Wasser an sich ziehen wie Duphalac oder Importal. Aber eigentlich bin ich nicht dafür, dass man da zuviel macht.

Als Apothekerin sehe ich das noch gelegentlich, vor allem bei älteren Leuten. Sie scheinen manchmal wirklich zu fixiert darauf zu sein, dass sie regelmässig auf die Toilette können. Und jede Abweichung von der Norm muss diskutiert und behandelt werden. Das wirklich unangenehme ist dabei, dass sie da schnell in eine Abhängigkeit vom Abführmittel rutschen und dann gar nicht mehr können ohne. Bei Babies und Kindern hat man das Problem der Abhängigkeit nicht – man wendet da auch nicht die Mittel an wie bei den Erwachsenen, aber wie ich gemerkt habe … es ist ein feiner Grad zwischen aufmerksam sein, was das angeht und darauf fixiert sein. Gerade beim ersten Kind, wo man noch unsicher ist hilft es wenn man fragen kann.

Wir in der Apotheke sind für Fragen auch dieser Art da. Daneben kann die moderne Frau von heute aber auch Hilfe im Internet bei Experten und anderen Müttern holen. Wie im Aptaclub.

juniorfoodsponsored post – I partnered with the brand to write this article, but all words are mine

Betreffend Blogwerbung

Es könnte in der nächsten Zeit vorkommen, dass ich gelegentlich gesponserte Artikel bringe oder solche mit einem Werbelink darin. Ich werde sie kennzeichnen, nur Artikel bringen, die auch einen gewissen Bezug zu meinen sonstigen Themen haben, also einen gewissen Mehrwert auch für Euch Leser bringen, die Artikel sind von mir geschrieben und nicht von jemand anderem UND … ich will einen Teil der Einnahmen, die mein Blog so generiert für einen guten Zweck spenden. Ich denke so an 15% die ich weitergeben will.

Habt ihr mir gute Ideen für Organisationen, denen ich das spenden soll? Ein paar Voraussetzungen hätte ich: die Organisation sollte transparent sein in dem Sinn, dass sie einen Grossteil ihrer Einnahmen auch wirklich weitergeben und nicht in Werbemassnahmen verpulvern, nach Möglichkeit sollte man via paypal spenden können – oder sonst via Kreditkarte. Das können lokale oder Internationale Organisationen sein.

Ich bin mir bewusst, dass das Diskussionen gibt – nicht nur von wegen Werbung untergrabe meine Glaubwürdigkeit – sondern auch welche Organisation man jetzt unterstützen soll.

Ich bin offen für Vorschläge diesbezüglich, Kommentare die nur dem Grund dienen, dass ihr keine Werbung lesen wollt bringen aber nichts, Sorry. (Wenn ihr keine Werbung lesen wollt, könnt ihr die Posts auch einfach auslassen, es werden nicht sehr viele sein).

Keine Online-Apotheken-Werbung hier. Punkt.

Bei all der Arbeit, die ich mir mit dem Blog hier mache, erlaube ich mir (sehr gelegentlich) Werbung hier zu machen und damit ein bisschen Geld einzunehmen. Hauptsächlich via gesponserte Posts, wobei ich die selber schreiben will und nicht einfach irgendeinen Text übernehmen, etwas über die eingeblendete Werbung unter dem neusten Post (wahnsinnige 7 Euro im letzten Monat!), und bei den Buchrezensionen hat es sogenannte affiliate Links zum entsprechenden gelesenen Buch bei Amazon (wobei ich bei weitem nicht alle Bücher bringe, die ich gelesen habe, nur die interessanteren). Falls durch so einen Link ein Verkauf zustande kommt, bekomme ich ein paar Cent gutgeschrieben – die werden (sobald 25 Euro erreicht sind) als Gutschein bei Amazon selber wieder eingesetzt für weiteres Lesematerial.

Häufiger finde ich in meinem Postfach Anfragen: Für Linktausch (mach ich nicht), für sponsored Posts (siehe oben) und für Affiliate Links auf andere Shops (E-Zigaretten, Wellnessartikel) oder Casino-Seiten.  … Und wegen meinem Haupt-Blog-Thema halt häufiger für Online-Apotheken. („Ihre Seite Pharmama.ch passt ausgezeichnet zu den Themen von …“)  Und das mache ich garantiert nicht – wie wohl jeder erkennen würde, der den Blog auch tatsächlich liest.

Obwohl die letzte Anfrage ja wirklich … finanziell interessant tönt: Setze einen Affiliate Link zu der Online-Apotheke und bekomme für jeden, der via diesen Link einkauft:

10%des Bestellwerts Provision

7,00 €für jede Bestellung mit einer Online-Konsultation des Arztes

Durchschnittlicher Warenkorb 90€

Das wären dann durchschnittlich 9 Euro pro zustande gekommenem Einkauf plus noch dazu 7 Euro, wenn dafür vorher ein Arzt dort „konsultiert“ wurde. Denn die Online-Apotheke bezeichnet sich selber als Online-Ärztedienst, bei dem man dann auch rezeptpflichtiges nach Ausfüllen eines kurzen Fragebogens und email-Kontakt mit dem Arzt erhält. Umm was? Ja – da würde ich also nicht nur meinen eigenen Prinzipien untreu und nicht die Vor-Ort-Apotheke unterstützen, sondern aktiv davon weg-leiten … und dann auch noch halb-legal (und unverantwortlich) die Patienten von einem richtigen Arztbesuch und Untersuchung abhalten. Dementsprechend wirbt auch diese Online-Apotheke mit dem „beliebte Kategorien: Schmerzmittel, Potenzmittel, Mittel zum Abnehmen, Mittel gegen STD“ … und auch der Pille danach?!

Da es in Deutschland nicht erlaubt ist Ferndiagnosen auszustellen (per mail oder Telefon)… und in der Schweiz ausländische Rezepte nicht anerkannt werden müssen, sitzt diese Online-Apotheke (und die dazugehörigen Ärzte) natürlich im Ausland. Und die Medikamente kommen aus ganz Europa (und wer weiss woher noch?).

Für die Schweiz wären Ferndiagnosen per Telefon übrigens möglich: wenn man den Arzt per Telefon will / braucht, gibt es  die Möglichkeit. Das sind lokale Ärzte (meist -innen) die das Teilzeit und sehr sorgfältig machen. Am Telefon kann man (im Gegensatz zum Internet) auch nachfragen um etwas genauer abzuklären. Das Rezept wird in die gewünschte Apotheke gefaxt und … die meisten Krankenkassen übernehmen diese telefonische Konsultation. Ein richtiger Arzt, in der richtigen Sprache, ein richtiges Rezept, das richtige Medikament von der (richtigen) Apotheke. Das finde ich okay.

Das oben nicht.

Danke für’s Schuhe-Wichteln!

Merci an Ina von suecos, die mich angefragt haben, ob sie mir ein Paar ihrer Schuhe für die Apotheke wichteln können? Das sind sie:
suecos3

Etwas blöd nur, dass wir Kleidervorschriften haben … und so nett ich die bunten Clogs finde. Clogs (und so bunt) sind nicht bei uns. Aber: sie haben auch andere Arbeitsschuhe – und die darf ich jetzt ausprobieren:

suecos1

Fazit bis jetzt: Sehr leicht, angenehm zu tragen. Das müssen sie auch sein – in der Apotheke bin ich den ganzen Tag auf den Beinen. Wer die nimmt, sollte allerdings wirklich eine Nummer grösser nehmen als normal, sie sind etwas kleiner geschnitten. Anfänglich quietschen sie etwas auf unserem Boden, aber das scheint sich mit der Zeit zu geben – und ich bekomme wesentlich weniger elektrische Schläge als bei den skechers, die ich vorher getragen habe.

suecos2

Die behalte ich jetzt mal. Und für das Paar von Junior gibt’s aus den Ferien dann ein Foto.

Nichtverstahn

Nachdem wir in der Apotheke wiederholt Telefonanrufe auf Englisch bekamen – immer Werbeanrufe von Firmen für irgendwelche Aktien, hatte ich gestern einfach genug. Ich habe das Telefon in einer hektischen Zeit über Mittag abgenommen, wo wir sowieso weniger Leute sind. Ich hatte wirklich keine Lust und keine Zeit dem Menschen zu erklären, dass der Inhaber praktisch nie anwesend ist, er woanders anrufen müsste, aber das nichts bringt, da die sicher keine Aktien am Telefon kaufen würden. Und das noch auf Englisch. Also … habe ich mal eine andere Taktik versucht:

Mann mit üblem Akzent: „This is (murmelnuschelirgendwas) from (nuschelmurmelwasanderes), could I please speak with the owner of your firm?“

Pharmama: „I am sorry, nobody here speaks english.“

Mann: „Nobody understands englisch?“

Pharmama: „That’s right. I am sorry.“

Mann: „Oh, okay.“ (Hängt auf.)

🙂

Übersetzung:

„Hier ist (murmelnuschelirgendwas) von (nuschelmurmelirgendwasanderes), könnte ich bitte mit dem Inhaber ihrer Firma sprechen?“

Pharmama: „Tut mir leid, niemand hier spricht Englisch.“

Mann: „Niemand versteht Englisch?“

Pharmama: „Das ist richtig. Niemand.“

Mann: „Oh, okay.“ (Hängt auf)

Und: Nein, ich habe mich nicht bemüht so zu sprechen, als könnte ich kein Englisch.

Was koche ich heute (gesundes)?

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Ich koche gerne – speziell, wenn es gerne gegessen wird … dann macht auch das Aufräumen danach nicht mehr so viel. Man findet hier im Blog ein paar Beispiele für Essen, das bei Junior gut angekommen ist: Perfektes Kleine-Jungen Essen

Aber wir haben ja Glück. Unser Junior ist kein sehr komplizierter Esser. Ob das in seiner Natur liegt oder daran, dass er sowohl von uns als auch vom Tagi beigebracht bekommen hat, dass er alles zumindest versuchen muss weiss ich nicht. Nur gelegentlich muss man ihn antreiben doch bitte ein bisschen mehr vom Gemüse oder dem Salat zu essen, da das auch dazu gehört.

Besser geht es heute, wenn er selber dabei helfen durfte … weshalb ich eine neue Reihe erwäge: Kochen mit Junior

Womit wir eigentlich schon beim Thema wären: der Auswahl der Gerichte.

Als gutes Mami (oder: als jemand, die versucht ein gutes Mami zu sein), versuche ich auch gesund zu kochen. Das heisst: nicht zuviel Fleisch, das richtige Fett, es sollte Gemüse und Früchte geben zu jedem Essen, noch besser, wenn sie möglichst bunt und frisch sind und nicht nur in Form von Tomatensauce auf der Pizza.

Das geht am besten, wenn man sich etwas organisiert, zum Beispiel indem man einen Wochenplan erstellt mit Dingen, die man kochen (oder vorkochen (VK)) will. Und wann man das machen will – denn bei uns ist das gezwungenermassen so, dass Kuschelbär und ich arbeiten und Junior dann gelegentlich im Tagi zu Mittag isst. Vor allem, wenn er danach mittags wieder Schule hat … wir haben langsam einen grossen Jungen. Dann schreibe ich Selbstversorgung (SV) … da ich dann meistens nicht da bin, Junior im Tagi am Essen und nur für Kuschelbär koche ich nicht vor.

Das sieht dann vielleicht so aus: Wochenplan der Familie Pharmama

  1. Montag mittag (VK) – Gemüsewähe
  2. Montag abend – Lasagne
  3. Dienstag mittag – (SV)
  4. Dienstag abend – Poulet Süss-sauer mit Jasminreis
  5. Mittwoch mittag – Gefüllte Tomaten
  6. Mittwoch abend – Hackplätzli mit Polenta, Erbsli und Rüebli
  7. Donnerstag mittag – (VK) Teigwarengratin mit Speck
  8. Donnerstag abend – Panierte Plätzli, Mischgemüse
  9. Freitag mittag – (SV)
  10. Freitag abend – Kuschelbär bestellt Pizza*, Salat
  11. Samstag mittag – Sandwiches
  12. Samstag abend – Pouletspiessli, Salat
  13. Sonntag mittag: Brunch
  14. Sonntag abend – Käseschnitten Hawai und Salat
  • Ja, auch das kann’s geben. Vor allem, wenn nach langem Arbeitstag weder Kuschelbär noch ich noch Lust haben zu kochen oder auch nur aufzuwärmen. Da lassen wir uns dann gelegentlich eine Pizza kommen. Pizza passt immer … auch wenn sie nicht selber gemacht ist.

Weil es mir aber auch wichtig ist, dass Abwechslung drin liegt, brauche ich regelmässig Inspiration und Ideen für den Menüplan. Früher konsultierte ich dazu Kochbücher – heutzutage geht das praktischer auch via Internet. Zum Beispiel findet man auf gutekueche.ch  eine Menge Tipps für gesundes Essen und Rezepte.

Geordnet sind sie nach Rezept-Kategorien, Zutaten, Länder und Regionen, (auch nach Schweizer Regionen), Saison und Anlass, Art der Zubereitung, Spezielle Speisen, Backwarenund Süsses und Sonderthemen.

Da wird jeder fündig oder lässt sich inspirieren.

Aber ich muss zugeben, ich halte mich nur beim ersten Mal wirklich an ein Rezept, beim nächsten Mal fange ich an zu improvisieren … sehr un-Apotheker-mässig, aber es entspricht meiner kreativen Seite mehr.

Beispiel? Das Bild oben: das waren gewöhnliche Spiessli mit Huhn und Gemüse … dass Ananas eine gute Kombi wäre und dem eine exotische Note gibt …

Danke Mama !

Nicht Muttertag sondern Weihnachten, aber vielleicht trotzdem eine gute Zeit jemandem speziellen „Danke“ zu sagen: den Müttern. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche im Leben, auf die Menschen, die einem nahe stehen und für einen da sind. Familien verbringen wertvolle Momente miteinander und Mütter verwöhnen ihre Lieben ganz besonders an diesen Festtagen.

Procter & Gamble (P&G) sagt in diesem Jahr mit einer weltweiten Kampagne „Danke Mama“ und hat auch mir hier für meinen Blog 10 Geschenkboxen zum verlosen gesponsert.

Die kleine „Danke Mama“ Geschenkbox enthält je ein Shampoo und Conditioner von Pantene ProV, eine Wimperntusche und Make-Up Foundation von MaxFactor sowie eine parfümierte Bodylotion.  

Nicht Muttertag sondern Weihnachten, aber vielleicht trotzdem eine gute Zeit jemandem speziellen „Danke“ zu sagen: den Müttern.

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche im Leben, auf die Menschen, die einem nahe stehen und für einen da sind. Familien verbringen wertvolle Momente miteinander und Mütter verwöhnen ihre Lieben ganz besonders an diesen Festtagen. Deshalb ist es Zeit „Danke Mama“ zu sagen für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle ihrer Kinder und der ganzen Familie.

Auch Procter & Gamble (P&G) sagt in diesem Jahr mit einer weltweiten Kampagne „Danke Mama“. Weil das Unternehmen hinter Marken wie Ariel, Oral-B und Pampers durch die Auseinandersetzung mit dem Familienleben und der Hausarbeit weiss, was Mütter jeden Tag leisten, ist das Unternehmen der Meinung, dass jede Mutter eine Goldmedaille verdient hat.

P&G hat deshalb eine kleine Box kreiert, um den Müttern eine Freude zu bereiten und ihre Herzen höher schlagen zu lassen.. Pünktlich zu Weihnachten verlost Procter & Gamble drei „Danke Mama“ Geschenkboxen mit Verwöhnprodukten auf XXX.ch (Ihr Blog). für alle Mütter und alle die wieder einmal „Danke Mama“ sagen möchten.

P&G

Wer also gerne eine solche Box hätte, der hinterlässt mir hier einen Kommentar mit dem Grund, weshalb die Mutter (oder ersatzweise auch man selber – so man denn „Mama“ ist) die Box bekommen sollte.

Die 10 besten Erklärungen / Kommentare werden am Freitagabend benachrichtigt: also bitte richtige email-Adresse hinterlassen, ansonsten geht das nicht und ich muss jemanden andern nehmen. Die Box wird einem dann zugeschickt, das dürfte noch vor Weihnachten reichen ….

… sonst wirst Du zur Diva!

Werbung im Fernsehen nervt mich normalerweise einfach nur, aber … da ist eine, die bringt mich immer zum schmunzeln, wenn ich sie sehe:

… und falls das noch einen medizinischen Bezug zum Blog braucht: der ist sicher unterzuckert, dass der sich so benimmt🙂

geht mir gelegentlich auch so …

Ich werd‘ auch bald Mini-manisch!

Schweizer werden das hier kennen:

minimania

*das* ist die neuste Aktion eines hiesigen Grosshändlers und nennt sich Mini-Mania. Die Mini-Produkte (alles Hauslinien) gibt es bei einem Einkauf ab X Franken dazu.

Wir kaufen kaum bei dem Grosshändler ein – aber auch wir kommen nicht um den ganzen Rummel drum rum: Junior bekommt im Tagi die Dinger geschenkt. Jetzt haben wir schon eine Mini Packung Pommes, eine Mini-Packung Schokolade mit Nüssen, Eistee und Zahnpasta … und Junior will natürlich mehr! Dabei spielt er gar nicht so gerne „Lädele“.

Es gibt einige Diskussionen darüber: Man redet von früher Indoktrination und Prägung auf die verschiedenen (deutlich identifizierbaren) Produkte. Früh übt sich und so. Andere finden das gar nicht so schlimm.

Ich frage mich, was die dazu sagen würden:

minimaniaapo

Ja: ich habe mir erlaubt etwas mit meinem Bildbearbeitungsprogramm herumzuspielen – und Nein: das soll hier keine Werbung sein, die Produkte wurden auch nicht nach Wirksamkeit oder zur Empfehlung herausgesucht, sondern rein auf „Wiedererkennbarkeit“. Ausserdem sind Medikamente keine Konsumgüter (und ganz sicher kein Spielzeug).

Trotzdem die Frage: das sind auch Markenartikel. Wenn das nun frühe Beeinflussung wäre – ist das andere mit den Lebensmittelmarken das nicht auch?

Und: Wie verwerflich ist das?

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