Zahnpasta: bitte nicht schlucken

Eine Frau ruft an, Verzweiflung in der Stimme und hat ein paar Fragen betreffend … Zahnpasta.

Sie sagt: Mein Sohn hat etwas Zahnpasta geschluckt und ich habe auf der Tube gelesen, dass man es nicht schlucken soll!“

Apotheker: „Wie alt ist ihr Sohn denn?“

Frau: „43.“ (!)

Apotheker: „Und wie viel  Zahnpasta ist es gewesen?“

Frau: „Etwa die Menge die man so zum Zähneputzen braucht.“

Der Apotheker: „Ah, das ist wirklich kein Problem.“

Sie liess sich kaum beruhigen.

Nein, man sollte Zahnpasta nicht jedesmal runterschlucken, oder grosse Mengen davon essen – das ist keine gute Idee weil das Fluorid zwar auf den Zähnen gut ist, aber nicht für den Körper sonst… Aber einmal – und als Erwachsener? Nee.

Nicht ganz trocken?

Kundin am Telefon: „Kennen sie diese kleine Packung, mit Granulat die man in Medikamentenbüchsen findet – die worauf steht ‚Nicht essen‘. Was mache ich damit?“

Apothekerin: „Eben: Nicht essen! Und am Schluss mit der Packung entsorgen.“

Kundin: Und wenn ich doch etwas davon zu mir genommen habe?“

Typischer Fall. Wenn jemand fragt: „Was kann passieren, wenn ich das und das mache…?“ – Dann haben sie eben das höchstwahrscheinlich schon gemacht.

Das Beutelchen oder die Tab ist übrigens das Trocknungsmittel, damit die Brausetabletten oder Tabletten kein Wasser ziehen. Es besteht aus Silikagel.

Falls es doch mal verschluckt wird: es ist nicht überaus giftig, es kann auch vom Körper nicht aufgenommen werden. Ich würde einfach schauen, dass man genug trinkt und warten, bis es wieder rauskommt.

Gibt das an?

(Achtung: erst ab 18 Jährig lesen / NSFW / Nix für sensible Gemüter!) Aus Amerika:

Eine Frau ruft in der Apotheke an und verlangt den Apotheker.
Frau: „Morgen muss ich bei der Arbeit einen Drogentest machen lassen.“
Apotheker: „Ja, und?“
Frau: „Nun, gestern war ich wandern und da hatte ich Oral-Sex mit einem Mann … und offenbar hat der vorher Kokain genommen.“
Apotheker: „Äh, ja?“
Frau: „Wird das in meinem Test angeben?“
Apotheker: „Oh, das … das kann ich nicht beantworten.“


Grundsätzlich kommt das darauf an, wie viel Kokain der Typ hatte, wie viel davon sich im Samen wieder findet und wie viel die Frau davon … zu sich genommen hat.

Übrigens ist es richtig, dass man vor so einem Drogentest besser kein Mohnbrötchen isst. Ein Teil von den Mohnsamen wird vom Stoffwechsel nämlich in Opioide umgewandelt und die geben dann auch an.

Sie muss denken ich lüge

Gelegentlich bekommen wir auch Rezepte gefaxt, oder wir müssen etwas bestellen und bereiten dann die Medikamente auf Wunsch alle für den nächsten Tag vor. Jedenfalls war das so ein Fall und die Patientin rief an, um zu fragen, ob ihr Rezept fertig ist.

Pharmama: „XY Apotheke, Pharmama am Apparat.“

Kundin: „Ja, ich möchte wissen, ob meine Medikamente bereit sind. Der Name ist Jane Doe.“

Pharmama: Ja, ich habe die Medikamente alle hier. Es liegt alles bereit, Sie können sie abholen.“

Kundin: „Wirklich? Sie sind bereit?“

Pharmama: „Ja, sie sind bereit.“

Kundin:Dann kann ich sie jederzeit abholen kommen?“

Pharmama: „Sicher, kommen sie einfach vorbei.“

Kundin: „Wann schliessen sie?“

Pharmama: „Um 7 Uhr.“

Kundin: „Dann kann ich sie heute Abend um 6.30 Uhr holen?“

Pharmama: „Ja, sie sind jetzt schon bereit, aber sie werden um halb 7 auch noch hier sein.“

Kundin: „Kann ich gleich jetzt vorbeikommen?“

Pharmama: „Ja, das können sie.“

Kundin: „Kann ich auch meinen Mann schicken?“

Pharmama: „Ja, sie können schicken wen sie wollen.“

Kundin: „Und sie werden sie ihm geben?“

Pharmama: (denkt: Oh, Mann, wie lange geht das Telefon noch?) „Ja, wir geben ihm die Medikamente.“

Kundin: „Ok, dann schicke ich ihn vorbei … solange sie nur bereit sind.“

Pharmama: „Ja, das sind sie.“

Klick.

(Jetzt brauche ich was zu trinken)

Gedankenleser gesucht

Patient ruft an: „Hallo. Ich bin Stammkunde bei ihnen. Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist, dass sie meine Medikamente vorbereiten, bevor ich zu ihnen komme.“

Apotheker: „Sicher, wie ist der Name?“

Der Apotheker schaut ins Computerdossier, sieht dass der Patient seit über einem Jahr nicht mehr hier gewesen ist und auch keine Dauerrezepte zum repetieren hat.

Apotheker: „Tut mir leid, sie haben keine offenen Rezepte und das letzte Mal waren sie vor über einem Jahr hier.“

Patient: „Ich habe das neue Rezept bei mir. Ich fragte mich, ob sie es vorbereiten könnten.

Apotheker:: „Ok, was ist es?“

Patient:  „… Ich kann allerdings nicht lesen, was der Arzt verschrieben hat.“

Deutliche Worte

Ein Patient bekommt auf Rezept Paspertin Zäpfchen verschrieben.

Man schreibt es an: 1 Zäpfchen alle 6 Stunden einführen.“

Er bekommt die Zäpfchen und geht.

Wenig später ruft der Patient zurück und fragt: „Wie nehme ich das?“

Apotheker: „Man führt es rektal ein.“

Er sagt „Ok.“ und hängt auf.

Ein paar Minuten später ruft er wieder an und fragt: „Was heisst rektal?“

Der Apotheker erklärt es ihm: „Das bedeutet in ihren Anus / After.“

Er sagt „Ok.“ und hängt wieder auf.

Und ruft zurück.

Patient: „Also: Was muss ich tun?“

Der Apotheker erklärt ihm: „Legen Sie sich hin, ziehen sie die Beine an und stecken sie sich das Zäpfchen in den Arsch.“

Das war dann wohl deutlich genug!

Mehr über die Anwendung von Zäpfchen hier.