One leech each

Unsere Zeit hier geht langsam aber sicher zu Ende. Weil es nicht meine Art ist, nur am Strand zu liegen (langweilig und man kann nur soviele Bücher lesen) , „zwinge“ ich meine Familie zu gelegentlichen Ausflügen in die Umgebung.

Vorgestern waren wir auf den Similian Islands (mein Berufsgeschädigtes Hirn besteht darauf, sie Similasan Islands zu nennen) und haben geschnorchelt. Dabei hatten wir das Glück eine große Meeresschildkröte zu sehen – das war cool! Etwas weniger cool mein Sonnenbrand an den Beinen hinten. Dass Junior keinen bekommt, darauf achte ich, bei mir bin ich offenbar nachlässiger :(

Heute nun haben wir einen kleinen Ausflug zu einem Wasserfall gemacht. Dahin muss man ein bisschen laufen. Durch etwas, das ich nur als Regenwald beschreiben kann. Der Wasserfall selbst ist nicht riesig, hat aber 7 Stufen. Wir haben es nur bis zur untersten geschafft. Kuschelbär hat Junior auf die Schultern genommen, um durch das Wasser zu laufen und dabei bemerkt, dass an Juniors Fuss ein Blutegel hängt. Darauf haben dann beide angefangen zu schreien: Junior: „AaaaahhhhIiiiiiii!!!!!!“ und Kuschelbär: „Nimm es weg! Nimm das weg!“
Ich hasse Blutegel! Eklige Viecher, die außerdem erstaunlich flink sind. Und man merkt kaum, wenn man gebissen wird, dafür läuft man nachher fast aus, weil es blutet.
In Ermangelung von Essig oder gar eines Feuerueugs, blieb nichts, als den Egel (Ekel!) hinter dem Kopf zu fassen – jedenfalls der Seite, wo er zugebissen hat, halten können sie sich an beiden Seiten- und ihn zu ziehen. Dabei wurde er länger und länger, dann hat er wohl gemerkt, dass ich das ernst meine und hat losgelassen. Wegspicken und schauen, ob da noch weitere sind, aber da ist nichts sichtbar.

Angesichts dessen, dass es in dem Moment angefangen hat zu regnen, sind wir dann lieber zurückgegangen. Unterwegs habe ich dann in meiner Sandale 2 Bisse gefunden – der Egel hat sich schon verabschiedet und meine Sandale sieht jetzt aus, als hätte eine Amputation stattgefunden (blutverschmiert). Und Zuhause beim Hotel hat der Egel, der es sich unbemerkt zwischen Kuschelbärs Zehen bequem gemacht hat losgelassen und wollte flüchten. Er hinterließ einen hässlichen Blutfleck mit dem Blut meines Liebsten, als ich ihn erwischte.

Ich hoffe, das waren jetzt alle. Wir gehen erst mal Duschen und uns absuchen.

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Da.

Da sind wir also, heute Morgen angekommen. Fast wäre es aber zumindest später geworden. Unterwegs zum Flugplatz, sahen wir auf der Autobahn einen Fahrzeugbrand – sollte mich wundern, wenn es da später nicht noch einen Stau gegeben hat – da müssen immer alle langsam fahren und schauen.
Als wir um 12 Uhr am Flugplatz eincheckten, sah alles noch gut aus. Juniors provisorischer Pass ( der bis auf einen weißen Streifen exakt aussieht, wie ein normaler) , wurde problemlos akzeptiert. Obwohl relativ früh dran, machten wir uns auf den Weg durch die diversen Sicherheitskontrollen. Nach dem Ticketcheck (automatisch durch Einlesen eines Strichcodes) standen wir für die Körperkontrolle an … Und wurden prompt mit allen andern (Passagieren und Crew) wieder rückwärts herausgeschickt. Wegen einem „Sicherheitsproblem“ … Mehr war nicht zu erfahren. Da standen wir also.

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Und standen.
Die nächste Info war nicht hilfreicher. Es sei ein „Technischer Defekt“. Kein Hinweis darauf, wie lange das dauern wird. Endlich ließen sie uns wieder weiter. Dadurch, dass unsere Tickets schon eingelesen wurden, spuckte natürlich das System, wir mussten separat reingelassen werden. Wenigstens haben sie innen dann so ziemlich jede Sicherheitsstation bemannt, so dass es ziemlich zügig weiterging. Bei Junior hat das System dann aus irgendeinem Grund Alarm gegeben, so dass er ( unter meiner Aufsicht) in den „Genuss“ einer Ganzkörperabtastung kam. Was sie bei einem 5 Jährigen zu finden fürchten, ist mir zwar nicht ganz klar….
Gerade noch rechtzeitig zum Boarden kamen wir beim Gate an.
Der Flug war dankbar ruhig, aber natürlich lang. Unschön auch, wenn das Bordsystem spukt, aber ( auch durch Eich) sind wir ja mit einem iPad ausgerüstet.

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Und auch wenn wir im Moment noch müde sind, gelohnt hat sich das allemal:

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Das Problem, das sie am Flugplatz hatten (und das sicher zu einigen verspäteten Flügen geführt hat) war übrigens ein 52jähriger Schweizer, der nach der Sicherheitskontrolle sein Handgepäck, das man zum Öffnen auf die Seite genommen hat, einfach geschnappt hat und weitergelaufen ist. Weil man so nicht sicher sein konnte, dass da doch etwas … Übleres drin ist, hat man alles gesperrt und ihn gesucht. Er saß dann in einer Bar. Inzwischen hat man ihn auch wieder aus der Haft entlassen…

Die schönsten Apotheken der Welt

Eine rein subjektive Auswahl, der bisher eingesendeten Apotheken: Danke für die An- und Ein-blicke!

In Europa: Schweiz: Bern, Chur, Luzern; Deutschland: Bayreuth, Ebstorf, Greifswald, Hoexter, Oehringen,Oer Erkenschwik, Konstanz, Spiekeroog, Trier; Österreich: Salzburg, Wien;  Bruenn (Tschechien), Frederikshavn (Daenemark); Frankreich: Metz, Paris, Treguier, Cluny; Irland: Dublin, Irland; Kroatien: Hvar, Split; Korsika, Leuwardeen (NL); Schweden: Malmoe, Vadstena; Tallin (Estland), Petersburg (Russland), Prag (Tschechien); Italien: Limone, Rom, Venedig; Spanien: Sevilla, Barcelona, Mykonos (Griechenland)

In Asien: Kota Kinabolu (Borneo, Malaysia); China: Hangtze, Peking, Japan (Hiroshima), Kambodscha, Thailand (Khao Lak), Laos, Nepal, Hanoi (Vietnam),

        

In Afrika: Türkei, Bethlehem, Israel, Ramallah, Äthiopien, Meknes (Marocco), Tansania, Südafrika,

       

In Südamerika: Peru, La Paz (Bolivien), Mexico (2x), Ailvia (Kolumbien)

    

In Nord-Amerika:

In Ozeanien: Greymouth (NZ)

…. Wie man sieht, gibt es in Nordamerika und Australien/Neuseeland noch viel Platz …. dafür haben wir einige aus Europa. Wie man da auch sieht, muss man nicht weit weg gehen um wahre Juwelen an Apotheken zu finden.

… Also nochmals: wenn Ihr noch Apothekenfotos habt (woher auch immer) – schickt sie mir aufs mail: pharmama08(at)gmail.com

Unterwegs …

Wir sind mal wieder unterwegs und in den Ferien. Diesmal sind wir aber ausnahmsweise gut ans Internet angeschlossen, das heisst … es wird nicht ganz ruhig bleiben hier.

Liebe Grüsse aus Khao Lak! (Noch nicht ganz, aber morgen früh sind wir hoffentlich da).

Pharmama