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Sponsored Post? So … eher nicht.

Ich bekomme ein längeres mail mit netten Komplimenten zum Blog und Informationen zu einem Produkt zugeschickt. Das Thema ist … naja, zumindest Apothekennahe, also überfliege ich es.

Wir sind gerade auf deinen Blog gestoßen und finden das Konzept super bzw. sehr passend auch zu unserer Mission  XYZ.  Hast du das Thema X schon einmal aufgegriffen? Wir können dir gerne Informationen zukommen lassen bzw. können wir dir auch gerne Produkte für ein Gewinnspiel zur Verfügung stellen.

Ja, hmm. Schon klar, was sie wollen: Werbung auf dem Blog als Gegenleistung dafür, dass sie mir ein paar Produkte (günstige übrigens) zur Verfügung stellen. Das finde ich jetzt nicht so interessant. Aber ich schreibe zurück. Als Thema für einen sponsored Posts auf meinem Blog kommt es zumindest in Frage.

Das Thema … kam in den Kommentaren schon ein paarmal auf, ist also im Blog präsent. Einen ganzen Artikel darüber plane ich aber nicht demnächst. Höchstens könnte ich Euch einen sponsored Post anbieten, wenn ihr … etwas bekannter machen möchtet. Mein Preis liegt bei 200 Euro für einen Post zu ca. 300 Worten. Gekennzeichnet und der Link nofollow. Dafür bekommt ihr ziemlich Reichweite (Zahlen sind unter https://pharmama.ch/pr/ einsehbar). Meldet Euch einfach, wenn es das ist, was ihr wollt.

kommt die Antwort postumwendend:

Danke für die Mail und das Angebot. Da wir ein kleines Start-up sind, haben wir nicht wirklich Budget für solche Kooperationen. Wir können dir aber wie gesagt ein Gewinnspiel mit Y anbieten. Das erhöht die Interaktionsrate bzw. Präsenz auf Facebook/Instagram enorm. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht! Wir können dir persönlich natürlich auch ein Goodie Package zur Verfügung stellen. Wenn wir sehen, dass das Gewinnspiel funktioniert, überlegen wir uns auch gerne noch einmal einen sponsored Post.

Ja, ich bin sicher, dass ein Artikel (auch mit Gewinnspiel) auf meinem Blog (und Anhängen) ihre Interaktionsrate und Präsenz erhöht. Aber nochmals: gratis Werbung. Ich sage ab.

Es vergehen ein paar Wochen. In den Ferien bekomme ich dann dieses mail von der Firma:

Liebe Pharmama, Wir haben noch einmal über dein Angebot bzgl. gesponsertem Post nachgedacht und beschlossen, dass wir gerne 200€ investieren möchten. Wenn das gut klappt sind wir auch gerne für weitere Kooprationen offen 🙂 Uns ist wichtig, dass der Post auf deinem Blog und allen anderen Social Media Kanälen veröffentlicht wird! Gerne machen wir dann auch auf deinen Blog aufmerksam! K.

Ah, also doch? Lass uns das klar festhalten.

Hallo K., Nur zum klarstellen: Das wäre also ein sponsored Post über das Thema …. mit Link zu …. Das wäre ein Post zu ca. 300 (+) Worten. Gekennzeichnet und der Link nofollow. Der Post erscheint auch auf den sozialen Kanälen (Twitter / facebook). Das alles zu 200 Euro. Gut? Und falls ja: Bis wann?

Postwendend zurück:

Liebe Pharmama, Wir freuen uns sehr, dass du einen sponsored Post mit ca. 300 Wörtern zum Thema XYZ machen möchtest! Zusätzlich würde ein Gewinnspiel natürlich super passen! Wir haben wirklich sehr gute Erfahrung bzgl. der Interaktion auf sozialen Kanälen gemacht! Wäre das in Ordnung für die 200€? Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns auf die beiden Sachen einigen können! Wir würden dir den Post dann kommende Woche zuschicken! Und wir haben auch gesehen, dass du Instagram hast. Das finden wir super! Wir freuen uns natürlich, wenn du den Post und/oder das Gewinnspiel auch dort teilst! K.

Jetzt haben wir ein kleines Problem (und ich rede nicht vom übermässigen Gebrauch der Ausrufezeichen). Wie ich auf meinem Blog auch ziemlich klarmache schreibe ich die Artikel grundsätzlich selber. Gästebeiträge mit Werbung akzeptiere ich von gewerblichen Seiten nicht. Und mein Instagram-Account ist auch nicht zum Werbung machen da. Und wieder Gewinnspiel. Hmmmhmm. Ich schreibe also zurück:

Informationen zum Thema nehme ich gerne – allerdings schreibe ich ihn (natürlich) selber für den Blog. Instagram benutze ich wirklich nur für (Zusatz)fotos, die sonst nicht auf den Blog passen, das ist also hier nicht inklusive. Gewinnspiel kann ich innerhalb des Postrahmens machen.

Und dann höre ich wieder nichts mehr. Und wenn ich nichts höre, dann mache ich mich auch nicht an die Arbeit (Ja, das ist auch Arbeit) einen durchdachten Blogpost zu dem Thema zu erstellen.

2 Wochen später.

Hallo! Wir haben uns das Angebot jetzt noch einmal angesehen und da jetzt wieder ein bisschen Zeit vergangen ist, fasst unser Schweiz-Budget für tatsächlich nur einen Post wirklich nur € 100,- zumal wir nicht wissen, wie er performt. Wir haben die Zahlen/Preise jetzt auch nochmal mit anderen Plattformen verglichen. Wenn wir sehen, dass die Reichweite und die Zugriffszahlen entsprechend sind, dann können wir noch einmal einen zweiten Post nachbuchen. Gerne senden wir auch … als Goody für Sie persönlich dazu.
Es wäre zudem auch mehr als hilfreich zu wissen, mit wem wir es hier zu tun haben. Herr/Frau XY?   A.

Ja, da schreibt jemand anders von der gleichen Firma zurück, wirft mir indirekt vor, dass die Verzögerungen an mir liegen und „bietet“ die Hälfte des Preises an, den ich geboten habe und der angenommen wurde.

Wenn wir mal von Geld reden und was man für sponsored Posts so verlangen kann, bin ich mit meiner Reichweite, dem doch eher sehr selektiven Themenspezifischen Bereich, der den Blog lesenden „Zielgruppe“ und der Arbeit, die dahintersteckt (geleistet übrigens von einer inzwischen 2fachen Fachperson: fachliches Hintergrundwissen und Erfahrung als Autorin) mit 200 Euro tatsächlich sehr grosszügig gewesen. Geht mal googeln, was ich verlangen könnte, respektive was andere Blogger verlangen, vor allem mit entsprechender Reichweite.

Die ultimative Sponsored Post Formel Das von Janneke absolute empfohlene Minimum ist 100 Euro. Das gilt (selbst) für Anfänger-Blogs. Mit Stundenansatz käme ich auf etwa 150 Euro – was sehr niedrig angesetzt ist, aber ich schreibe auch ziemlich schnell und biete keine professionellen Fotos an. Berrechnet anhand der Reichweite … könnte ich zwischen 1000 bis 2000 Euro verlangen, ditto mit der Domain Authority. Schluck. Okay – den Magen habe ich noch nicht.

Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen? Auch da wird von Coach Hoffmanndringend empfohlen seine Arbeit nicht für unter 100 Euro zu verramschen. Den Stundenansatz kann man ja selber bestimmen – sagen wir hier auch 150 Euro. Anhand der Seitenaufrufe pro Monat empfehlen sie aber hier auch bei mir 1000 Euro. Schön sind im Artikel noch die Verhandlungsargumente. Man sollte nicht vergessen, dass das Geld, das so mit einem Blog verdient wird ja auch versteuert werden muss – und die nehmen keine Goodie Bags oder ähnliches.

Soviel also zu Preise vergleichen … Ich bin sicher, ich bin nicht die einzige, bei der Firmen das versuchen. Und vielleicht haben sie damit bei manchen ja auch Erfolg? Es steht ja jeden Tag ein Dummer auf (sagt jedenfalls meine Mama) und manche verkaufen sich halt unter ihrem Wert.

Schön finde ich auch die Karotte, die mir in dem mail da vor die Nase gehängt wird: ’noch einen zweiten Post nachbuchen‘. Wahrscheinlich zum gleichen niedrigen Preis? Das wären dann ja 2 für 1? Macht mich jedenfalls froh, dass ich da wirklich noch nichts geschrieben habe – normalerweise bin ich da ziemlich schnell dran. Und das Tüpfelchen auf dem i ist deren letzte Satz: Herr?!?!

Darauf gab’s dann nur eine Antwort.

Dann halt nicht.

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Happy Birthday … to me

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Happy birthday to me … oder doch nur dem Blog? Pharmama gibt es (das ist kein Aprilscherz) seit dem 1. April 2008 – 9 Jahre sind es damit heute.

Der Blog hat mir bisher viel Freude gebracht – und hat mit meinem Buch „Haben Sie diese Pille auch in grün?“ und den Cartoons in „Einmal täglich“ auch zwei Ableger in der Nicht-Digitalen-Welt. Bloggen macht mir immer noch Spass – also wird es hier weiter gehen. Und so lange ich interessierte Leser finde … die Themen gehen mir jedenfalls nicht so bald aus!

Danke jedenfalls an Euch Leser!

Eure Pharmama

Pharmama in der astrea apotheke

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Seit Januar darf ich für den Fachteil der astrea-apotheke schreiben. Das ist eine sehr sympathische Apothekenzeitschrift … Neu also auch mit meinem Entchen! Im Bild die aktuelle Ausgabe – mehr folgt. #apotheke #astreaapotheke #entchen #fragpharmama

astreaapotheke

Das war wohl nix – wenn Kooperationen platzen

Eigentlich mache ich noch gerne mit anderen etwas zusammen. Auch im Zusammenhang mit dem Blog, nur gestaltet sich das … wegen dem doch eher speziellen Thema, nicht ganz so einfach.

Ich rede hier nicht von den üblichen Anfragen für Werbung für andere Seiten, Shops, Produkte oder Apps – wer einen Blog hat, weiss wie unverschämt die sein können (nicht müssen). Es gibt Firmen, die wollen Aufmerksamkeit durch diese Werbung und Links und das möglichst ohne Hinweis darauf, dass man dafür bezahlt hat … einige wollen das natürlich auch ohne zu bezahlen und bieten dafür „wertvolle“ Backlinks von eigenen Seiten. Wenn es passt, mache ich hier gelegentlich Werbung, aber … ich suche mir die Seiten dafür genau aus. Es sollte Themenbezug haben … und möglichst einen Mehrwert für die Leser bieten. Deshalb schreibe ich die Artikel auch selber.

Derartiges geht zum Beispiel gar nicht:

Unsere Firma sucht nach dem Blogger, der uns einen Artikel mit dem Rückverweis schreiben kann. Das Produkt ist Medikament für Erektionsstörungen. Weitere Informationen auf: (Online-Medikamentenversand-aus-Tschechien-mit-prominenter-Werbung-für-Viagra-ohne-Rezept) Wir möchten uns nach einigen weiteren Informationen erkundigen. Zuerst: Wie lange würde das Artikelschreiben dauern? Dann wie viel würde es kosten? Können Sie uns auch etwas über Ihren Blog sagen zum Beispiel über die Besucherzahl?

Das habe ich kurz gemacht auch in der Antwort:

Sie fragen eine Apothekerin, ob sie auf ihrem Blog Werbung macht dafür sonst rezeptpflichtige Medikamente bei zweifelhaften Stellen im Internet zu bestellen?? Ganz falsche Adresse.

Auch nicht wirklich erfreut bin ich über die Kosmetikfirma, die ungefragt einfach Produkte schickt.

Es handelt sich hierbei um ein Produkt in Originalgrösse von (Kosmetikfirma) und es geht eigentlich viel mehr um eine neue Kampagne von (Kosmetikfirma), auf die wir aufmerksam machen möchten.  Aus diesem Grund verschicken wir eine kleine Überraschung an ausgewählte Medien …

Das ganze natürlich in der Hoffnung, dass die erfreuten Empfänger des Produktes über Kampagne und Produkt in ihrem Blog positiv berichten. Ich bin gespannt, wieviele derartige Posts ich in der nächsten Zeit sehen werde.

Aber ich schweife ab. Wir waren bei den Kooperationen.

Fragt eine bekannte Zeitschrift an:

Gerne würden wir einen Test bei rund 10 verschiedenen Apotheken in der Schweiz machen. Dafür wäre es wunderbar, im Vorfeld mit einer Apothekerin zu sprechen, die genaue Angaben geben kann, wie das Gespräch ablaufen sollte und welche Richtlinien dabei beachtet werden müssen. (Und vielleicht auch noch, wie bei Ihnen im Blog, noch einige Anekdoten erzählen kann.)

Angaben kann ich machen, Anekdoten gibt’s hier auch … Ich habe geantwortet:

Wenn Sie wollen, beantworte ich gerne ihre Fragen. Meine Voraussetzung ist einfach, dass der Test fair abläuft – also nicht in Apothekenbashing ausartet, so wie es in Deutschland bei den Medien leider öfter der Fall ist. Mit Tests an sich habe ich kein Problem … werden wir doch schon diverse Male pro Jahr getestet: 3 x per Telefon, 2 x Mystery Shopping (OTC) und 1 x Mystery Patient (Rezept) – so wie auch im Vertrag zur Qualitätssicherung LOA festgehalten. Wenn das entsprechend abläuft, ist das bestens 🙂

Das war vor einem Monat, seitdem ist Funkstille. Offensichtlich waren die Voraussetzungen nicht gegeben … Nun, die Pille-danach-Tests werden sie auch ohne mich hinbekommen. Wie fair dann darüber berichtet wird, werden wir sehen.

Gemischte Gefühle hatte ich bei dem hier

Ich arbeite für das Online-Nachrichtenportal () aus Deutschland. Ich habe eben Ihren Blog bestaunt, besonders die Reihe „Apotheken in aller Welt“. Wir berichten derzeit  () auf ähnliche Art und Weise. Bisher haben wir außergewöhnliche Apotheken in Barcelona, London, Südtirol und auf Mallorca vorgestellt. Meine Frage: Könnten Sie sich eine Kooperation vorstellen? Über ein vertiefendes Gespräch würde ich mich sehr freuen!

Ich habe geantwortet:

Ja, ich sehe, dass sie () seit diesem Sommer auch Apotheken bringen – ich bringe seit Juni 2010 meine Reihe „Apotheken aus aller Welt“ mit Fotos, die ich von meinen Lesern eingesendet bekomme. Ein paar wirklich hübsche Prachtstücke hat es darunter. Allerdings muss ich sagen sehe ich hier nicht unbedingt eine Zusammenarbeit, auch wenn sie (für einmal) meinen Blog als Quelle nennen würden. Bitte entschuldigen Sie, aber ich bin (immer noch) etwas säuerlich, nachdem () schon mehrmals Ideen von meinem Blog genommen und danach nur minim abgeändert gebracht hat. Das letzte (grosse) Mal bei dem hier: https://pharmama.ch/2015/07/21/wer-hats-erfunden-ein-apotheker/  … und auf adhoc: http://www.apotheke-adhoc.de/mediathek/erfindungen-apotheker-cola-chloroform-cumulus/
Ich bin sicher, Sie sehen die Ähnlichkeit.

Ansonsten: falls Sie hier bei den Apotheken aus aller Welt eine Zusammenarbeit sehen, bin ich gespannt auf Vorschläge.

Ja. Auch keine Antwort darauf. Ich bin wohl zu direkt.

Andererseits gibt es wirklich Kooperationen, die zu Stande kommen. Ehrlich: man kann mit mir reden.

Kennt Ihr so Anfragen von Euren Blogs auch? Was war die „beste“ bisher?

Pharmama in den Medien (9) – Astrea

In der Oktober-Ausgabe der schweizer Apothekenzeitung Astrea findet man einen ganzseitigen Artikel von und über mich:

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Wer ihn lesen möchte, schaue in der Apotheke vorbei für das Originalheft oder lese es online in der Oktober-Ausgabe der Astrea … ziemlich weit hinten zu finden (Seite 21/25)

Pharmama in den Medien (8)

Manchmal ist es so in der Blogger-Welt: Da schreibt man einen Artikel über etwas, das einen bewegt hat … und der findet Anklang. So sehr, dass er schliesslich ausserhalb des Blogs landet – in den Printmedien.

So geschehen gerade eben mit dem Blogpost Isotretinoin-Rezepte und Frauen im gebärfähigen Alter.

Erst hat sich Medinside dafür interessiert, den Blogpost (so) auf ihrer Seite zu bringen, dann bekam ich eine Anfrage eines Journalisten, der das gelesen und vertiefte Informationen darüber wollte.

Und jetzt bin ich deswegen in der NZZ am Sonntag erwähnt:

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Quelle: © NZZ am Sonntag; 28.08.2016; Ausgabe-Nr. 35; Seite 12

Interessant fand ich dabei, die Einschätzung des schweizerischen Apothekerverbandes, die die Häufigkeit dieser Rezepte (Isotretinoin als Grosspackung oder Dauerrezept bei Frauen) bei jeder dritten Verordnung schätzen – ich habe 4 von 10 geschätzt, also sind wir nicht so weit entfernt … und da spielen sicher gewisse regionale Unterschiede noch mit.

Und spannend: wie der Ärzteverband FMH reagiert:

Eine gründliche Aufklärung vor Therapiebeginn sowie die entsprechenden Untersuchungen werden durchgeführt und schriftlich festgehalten, ebenso monatliche Kontrollen im Therapieverlauf.

… wie sie die Kontrollen allerdings machen, wenn sie die Patientin nicht monatlich sehen (man erinnere sich: Grosspackungen und Dauerrezepte, da geht die nicht mehr unbedingt zum Arzt, bei uns zahlt man ja für jeden Besuch und gerade Termine beim Hautarzt brauchen manchmal 2-3 Monate, bis man einen hat), weiss ich nicht.

Auch schön: zudem sei die Abgabe von 100er Packungen nicht illegal. „Sonst wären sie verboten und somit nicht auf dem Markt erhältlich.“.

… ja – aber es gibt ja nicht nur Frauen, die 100er Packungen sind für Männer und vielleicht noch für Dosierungen gedacht, die nicht mit einer Kapsel alleine erreicht werden können, zum Beispiel wenn der Arzt 30mg verordnen will. (Es gibt 5mg, 10mg, 20mg und teils 40mg Dosierungen).

Ich finde es gut, wenn das Thema etwas bekannter wird. Ich hätte da noch ein paar ähnliche, die ich noch bringen muss. Clozapin-Verschreibungen zum Beispiel.

 

Merken

Zwei-Fach Bestseller … aber wo?

Ich bin wieder im Land – und gerade amüsiert über die Amazon Seite von meinem ersten Buch: bin ich doch tatsächlich wieder Bestseller! Aber … Huh? In was für seltsamen Kategorien?

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Hmmm …

Ich finde schon, dass sich mein Buch als Geschenkbuch eignet … allerdings würde ich es jetzt mehr in der Kategorie „Gesundheit und Krankheit“ sehen … und nicht in Politik? Oder Fahrzeuge und Technik??

Buchsichtung – auf dem Loch Ness

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Hallo Pharmama Liebe Grüsse vom Loch Ness. Ich habe hier in Schottland eeeendlich etwas Zeit, dein Buch zu lesen und ich finde es toll! Die anderen Reisenden schauen manchmal etwas komisch, wenn ich laut auflache. Weiter so!

Danke Nadja! Ist zwar selber mitgebracht das Buch – aber mich freut es immer, mein Buch in „freier Wildbahn“ zu sehen … und zu hören, dass es gut ankommt!

Übrigens: wer nicht das Buch als „Hardware“ kaufen will – das gibt’s auch in elektronischer Form. Zum Beispiel für den kindle (aber auch für die anderen e-book-Reader).

Von Pharmama für Pharma-Mamas (und andere)

Nur, falls ihr noch eine Idee braucht für Muttertag …

hier erhältlich:

und der Klassiker für Leseratten:

Herz – Wichteln mit Pharmama

Versuchen wir doch einmal etwas neues!

pillheart1Du liest gerne bei Pharmama mit und hättest gerne ein kleines persönliches Stück vom Blog für Dich zu Hause? Du möchstest mir gleichzeitig zeigen, dass Du mich magst?

Jetzt kannst Du beides auf einen Schlag haben!

Wie geht das? Praktisch wie Wichteln: Du schenkst mir etwas und ich schenke Dir eines meiner „Einmal täglich“ Bücher – samt persönlicher Widmung nach Deinen Vorgaben!

Was Du mir schenken kannst, findest Du auf meiner Wichtel-Wunschliste auf Amazon *.

Wenn Du etwas ausgesucht hast, schicke die Versand-Bestätigung von Amazon an mein mail: pharmama08(at)gmail.com – Zusammen mit der Info an welche Adresse Du das Buch geschickt haben möchtest und was als Widmung gerne drinstehen darf – oder auch was Du gerne drin gezeichnet haben möchtest.

Ich bemühe mich dann, das Buch Zeitnah zu personalisieren und auf die Post zu bringen. Dauert maximal 2 Wochen.**

*Vorsicht, bei manchem bei Amazon bestelltem kommt noch Porto dazu, allerdings nur für den Versand innerhalb von Deutschland, da das an die Adresse eines Bekannten geht

**Angebot gilt die Schweiz, Deutschland und Österreich und Solange Vorrat (und dieser Post nicht gelöscht).

Pharmama in den Medien (5)

Ich blogge jetzt seit über 6 Jahren und man findet mich, meinen Blog oder Links dazu an vielen Stellen im Internet (was mich freut!). Aber nicht nur im Internet: ich bin auch gelegentlich in den Medien vertreten:

In Heften:

Astrea-Apotheke – die offizielle Kundenzeitschrift der Schweizer Apotheken, 2012: mehrere Ausgaben mit meinen Cartoons.

Pharmarundschau vom März 2011,  ein Heft für Apothekenangestellte in Deutschland, Artikel “Blogs in der Apotheke – Infotainment für Kunden” als Blog-Beispiel.

“Apotheke + Marketing” vom Springer Verlag, Herbst 2010: „Apotheken im Netz – bloggen für Image und Kundengewinn“ 

Apothekenmanager, September-Ausgabe 2010 ein kurzer Absatz.

In Büchern:

„Online Marketing für die erfolgreiche Apotheke“ – vom Springer Verlag, 2013, als Beispiel für einen (Apotheken-) Blog.

„Haben Sie diese Pille auch in grün?“ -Mein erstes Buch: September 2013, Geschichten um die Apotheke, vom Rowohlt Verlag

„Einmal täglich“ – Mein neues Buch: Oktober 2014, im Eigenverlag bei Createspace

 

… und jetzt eine Erwähnung im Radio:

Nachdem ich vom Radio SRF 1 angefragt wurde betreffend meines Blogposts über den Rückzug von Migräne Kranit und ich ihnen bei der Recherche (etwas) behilflich sein konnte, erwähnen sie mich morgen, 26.11.2014  (08:13 Uhr) in der Sendung Espresso auf SRF 1:

srf1espresso

 

Wer will und kann hört da rein – ansonsten ist die Sendung später im Netz abrufbar. (Link zum Artikel  – Klick auf das Dreieck zum anhören – in Schwyzerdütsch)

Auf dem Blog einer erfahrenen Apothekerin im Internet beschweren sich ebenfalls Kundinnen und Kunden über das plötzliche Verschwinden des Medikaments.

Pharmama, deren echter Name «Espresso» bekannt ist, rät den Kundinnen und Kunden Alternativen zu prüfen, etwa eine Kombination aus Paracetamol und Coffein. Und die Pharmafirma Lubapharm hat angekündigt, demnächst eine Alternative auf den Markt zu bringen mit genau diesen beiden Wirkstoffen.

Ihr fragt, ich antworte

Von Birgit:

Wie bist du zur Pharmazie gekommen? Traumberuf schon als Kind oder Familientradition?

Meine Mutter ist Drogistin und als ich mich zu Gymnasium-Zeiten umgeschaut habe, was es denn so alles gibt, war ich da natürlich in Richtung Gesundheitswesen vorbelastet. Sie arbeitete in einer Apotheke und dort konnte ich einen Tag lang Schnuppern und die Apothekerin hat mir gezeigt, was sie so alles machen. Sie hat sich enorm Mühe gegeben mit mir – Ich durfte eine Salbe selbst herstellen und verschiedene Anwendungsformen anschauen (Ampullen, Zäpfchen …). Ich habe gesehen, wie sie die Leute mit Gesundheitsproblemen beraten und da – war es passiert. Ich wusste, das wäre etwas für mich: abwechslungsreich und ich kann den Leuten helfen, dazu ein paar Sachen selber machen (Handwerk! – da sieht man gleich ein Ergebnis) und dann hab ich ein grosses Interesse am Mensch. Dazu kommt, dass man als Apothekerin (auch als angestellte) sehr selbständig arbeitet. Ich habe mich sonst noch umgeschaut, aber nichts „passenderes“ für mich gefunden.

Von Kathrin: / und Liz

Welche Hobbies hast du neben dem Bloggen, und was wäre dein 2. Berufswunsch gewesen, wenn’s mit der Pharmazie nicht geklappt hätte?

Berufswunsch … Wenn ich nicht Apothekerin geworden wäre, dann wohl Grafikerin – das habe ich mir damals auch intensiv angeschaut, aber für das hätte ich nicht zwingend die Matur machen müssen. Ausserdem … dachte ich, dass Apothekerin mehr Geld bringt. Das ist … vielleicht nicht mal unbedingt so, wer weiss.

Hobbies: Malen (siehe oben), Fotografieren, Computer (plus die Kombination: ich mache gerne Fotobücher etc…), lange Zeit war ich auch in der Feuerwehr aktiv. Ausserdem: Reisen! Ich sehe gerne andere Länder, Landschaften, Leute, exotische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung – und ich liebe tropische Temperaturen.

Vom zwerg:

Wir sehen hier so viele Apotheken, wie sieht eigentlich deine Apotheke aus? Ich stell mir das immer sehr groß vor, weil da ja noch ne ganze Drogerie reinpassen soll, zumindest gibt es bei dir anscheinend Produkte, die ich niemals in einer Apotheke suchen würde, z. B. Haarfärbemittel oder Parfüm.
Vielleicht kannst du auch statt einem Foto eine Zeichnung oder so einstellen, wenn das sonst zu sehr wiedererkennbar ist.

Ich kann ja mal mit Worten ein Bild malen 🙂

Von aussen ist meine Apotheke leider absolut nicht bemerkenswert – darum werdet ihr sie auch kaum auf einem Bild hier zufällig wieder finden. Innen: wir sind ja eine Apotheke und Drogerie. Beim Eingang auf der einen Seite die Kosmetika- und Parfümabteilung, auf der anderen Seite Reform, Tees und Alternativmedizin, in der Mitte ein paar niedrige Regale mit Körperpflege, Haarpflege ganz hinten die Apotheke mit Schubladen – gleich daneben ein Gang nach Hinten, wo Büro, Labor, Lager und Personalraum ist.

Und Isa will wissen:

Wie schaffst du es, täglich (mehrmals) zu bloggen, wo du doch eine intakte Beziehung, ein junges Kind, und einen (Vollzeit?)-job hast? Wann schläfst du, kochst und putzt du selbst? Oder nimmt die Familie viel ab? Manchmal ist mir das ein Rätsel, wie du das alles schaffst.

Kleines Geheimnis: ich schreibe vor. Dank WordPress kann ich die Veröffentlichungen timen. Das heisst … ich schreibe tatsächlich nicht täglich (ich hoffe, ihr seid jetzt nicht enttäuscht).

Ich arbeite auch nicht 100% sondern etwas weniger. Gute Mitarbeiter sind da sehr viel wert, die halten die Stellung, wenn ich nicht in der Apotheke bin – so gut, wie wenn ich da wäre. Mein Mann nimmt mir im Haushalt viel Arbeit ab (ja, der kann auch kochen, abwaschen, Wäsche machen und besser bügeln als ich). Und gelegentlich hilft auch die Oma und Opa mit Junior. Es ist alles eine Sache der Organisation. Dafür … sieht es bei mir zuhause alles andere als perfekt aus (leider).

Mia fragt:

Eine gänzlich unpharmazeutische Frage, aber nachdem du mal zu der Geburt deines Juniors geschrieben hast: Willst du noch weitere Kinder?
Und:
Was bedeutet das Bloggen genau für dich?

Wollen: eigentlich ja … können: nein. Das können wir uns Zeitmässig nicht leisten – und ich will nicht dass mein Kind zu kurz kommt, weil ich ihm nicht die nötige Zeit geben kann.

 

Ich weiss, ich habe noch nicht alle Fragen beantwortet – die restlichen bekommen aber auch noch eine Antwort.

Pharmama in den Medien (3)

Besten Dank an die Pharmarundschau – einem Heft für Apothekenangestellte in Deutschland, die meinen Blog als Beispiel ausgewählt haben – gut, bloggende Apotheker gibt es wirklich noch nicht sehr viele, da hatte es nicht so eine grosse Auswahl   🙂
In dem Artikel „Blogs in der Apotheke – Infotainment für Kunden“ schreibt die Autorin Susann Steidl auch über die Anwendung von Blogs als Marketinginstrument und mehr.

Nachzulesen hier (pdf)

Und dann darf ich auch noch verkünden, dass Pharmama.ch anscheinend für den Grimme-online Award nominiert wurde (Danke an Hermione für den Hinweis). Ich habe zwar so in etwa die Chance eines Schneeballs in der Wüste (bei 2100 Nominierten – darunter wirklich professionelle Seiten) aber es ist doch schön, dass zumindest eine Person glaubt, ich wäre nominierungswürdig.
Danke vielmals!

Pharmama in den Medien (2)

In der „Apotheke + Marketing“ vom Springer Verlag:

Apotheken im Netz – bloggen für Image und Kundengewinn

Bloggende Apotheker muss man derzeit noch fast mit der Lupe suchen. „Pharmama“ steht im Grunde allein auf weiter Flur. Die Schweizer Apothekerin, die diesen viel gelesenen Blog betreibt, durfte sich im vergangenen Mai immerhin über den DocCheck-Blog-Award freuen. Ihre thematische Mischung aus unterhaltsamen Episoden aus dem Apothekenalltag und nützlichem Wissen, über das nur Pharmazeuten verfügen, überzeugt viele Stammleser – darunter auch andere Apotheker.

Kenner der Materie gehen davon aus, dass ein Blog mindestens einmal wöchentlich mit einem neuen Artikel bestückt werden muss, um nennenswerte Resonanz zu erzielen. Tatsächlich sind erfolgreiche Blogger wie die Schweizer Apothekerin „Pharmama“ fleissiger: Kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht ein oder zwei Artikel schreibt. So entsteht ein Blog, der häufig besucht, gelsesen und kommentiert wird. Fachfrau „Pharmama“ rät denn auch: „Man sollte den Blog auf keinen Fall nur als kleinen Nebenjob auffassen.“ Und ergänzt: „Eigentlich ist das wie mit einem Pflänzchen: Das muss man regelmässig giessen und pflegen, sonst geht es ein.“

der Autor des Artikels ist übrigens Mirko Gründer, Journalist beim Medienbüro Medizin.

Im Artikel finden sich noch gute Tipps allgemein zum Aufbau eines eigenen Blogs – auch spezifischer für Apotheken. Mich würden ja mehr bloggende Apotheker und Apotheken freuen!

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