Ja, wie jetzt?

Telefon Kunde: „Ich habe die Tabletten angesehen, die sie mir gegeben haben. Sie haben in der Mitte eine Rille zum brechen – jetzt, wenn sie sagen ‚2 Tabletten täglich‘, heisst das dann 2 halbe Tabletten oder 2 ganze Tabletten?“

Silikongel

„Ich hätte gerne Silikongel“ sagt die blonde, junge Frau zu mir.
Pharmama: „Für was brauchen sie es denn? … Als Narbenpflege?“
… denn dass sie das Roh-Material kaufen will zum selber spritzen ist eher …. unwahrscheinlich.
Frau: „Zum Entfeuchten!“
Pharmama: „Ah, sie meinen Silica-gel!“

...

Das ist das Zeug, das auch in den kleinen Entfeuchter-Packungen bei manchen empfindlichen Medikamenten driin ist. Interessant noch: Sie wollte es, damit im Auto die Scheiben nicht so anlaufen.

(Zu) spät dran

5 Minuten vor Ladenschluss. Telefon.
Mann: „Ich bin gerade auf dem Weg zu ihnen mit einem Rezept, aber ich brauche noch ein paar Minuten. Warten sie auf mich!“
Pharmama: „Entschuldigung, aber wir schliessen um 7 Uhr. Aber die Apotheke am Bahnhof hat bis 10 Uhr offen, dann haben sie genug Zeit das Rezept einzulösen.“

Ehrlich: Ich mache pünktlich auf und ich versuche auch pünktlich zu schliessen.
Irgendwann nach 11 Stunden Arbeit will ich auch Feierabend!

In dem Sinn: ein schönes Wochenende Euch allen!

Geladen

Kundin in der Apotheke: “ Ich habe mich beim Arzt angemeldet, um meine Elektrolyte abchecken zu lassen. …
Denken sie nicht auch, dass es ein Ungleichgewicht der
Elektro-lyte sein könnte, dass ich immer einen elektrischen Schlag bekomme, wenn ich etwas anfasse? Das passiert mir nämlich ständig.“

Dazu fällt mir eigentlich nur ein: ‚Watt Volt ihr denn?‘

Kundenberatung … nicht ganz einfach

Kunde in der Apotheke: „Ich brauche ein paar Medikamente gegen Erkältung und Grippe.“
Apothekerin: „Sicher. Was für Beschwerden haben sie denn?“
Mann: „Nasenlaufen und Fieber und … nein, ich glaube das ist es.“
Apothekerin: „Nehmen sie andere Medikamente ein?“
Kunde: „Umm, nein, ich denke nich… warten, sie, ja. Das heisst, eigentlich … nein.“
Apothekerin: „Ok, dann, haben sie irgendwelche Allergien?“
Kunde: „Mann, das ist zu kompliziert!“ (stürmt raus)

ein multiplechoice wäre da was.

Münz

Das Total des Kunden kam auf 20 Franken und 15 Rappen.
Der Kunde nimmt das Portemonnaie, nimmt eine 20er Note raus und legt sie auf die Theke … und steckt das Portemonnaie wieder ein.
Ich schaue ihn erwartend an … es fehlen noch ein paar Rappen.
Keine Reaktion.
Pharmama: „Haben sie noch 15 Rappen?“
Er greift in die Jackentasche, zieht einen Haufen Münz raus, wirft einen Blick darauf. „Nö.“ Steckt es wieder ein.
Pharmama: „Vielleicht: 20 Rappen?“
Er zieht wieder die Hand in die Tasche mit dem Münz, nimmt sie raus, schaut drauf: „Nö.“
Pharmama (seufzt innerlich): „Vielleicht 50 Rappen oder einen Franken?“
Kunde (stöhnt) steckt die Hand in die Tasche, wirft 1 Franken auf die Theke.

Na also. Geht doch.