Selbstmord-Verhütungs-Tag

Weltweit sterben mehr Menschen durch Selbstmord als durch Kriege oder Morde.

Schweizweit nehmen sich mehr Menschen das Leben als es Verkehrstote gibt.

Das sind alarmierende Zahlen.

Selbstmorddrohungen oder Aussagen wie: „Ich kann nicht mehr“, „Mir ist alles zuviel“ etc. sind ernst zu nehmen.

Man kann versuchen den Personen durch Gespräche etc. zu helfen. Bei ernsthaften Depressionen kann jedoch nur der Arzt oder Psychiater helfen.

Selbstmord ist NIE die Lösung.

Hilfe suchen ist die Lösung!

Folgende Liste von Hilfestellen wurde der Website IPSILON entnommen.

Wenn Sie sich in einer Krisensituation befinden, wenden Sie sich an die lokalen Hilfsangebote (Liste pro Kanton) oder an eine der nachfolgenden nationalen Stellen:

für Jugendliche

Jugendberatungsstellen, schulpsychologische Dienste, regionale und kantonale kinder- und jugendpsychiatrische Dienste etc. (Adressen im Telefonbuch bzw. via Tel. 1818)

für Personen jeden Alters

Telefonbeantworter jedes Hausarztes oder via Tel. 1818 (Beispiel: wer ist heute Notfallpsychiater im Bezirk Baden?)

Tel. 147

Beratungstelefon für Kinder und Jugendliche

www.147.ch

Tel. 143

Die Dargebotene Hand

www.143.ch/web

Internetseelsorge

Die Internetseelsorge bietet persönliche Hilfe von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen (Theologie, Psychologie usw.) per mail an

seelsorge@seelsorge.net

oder SMS

076 333 00 35 (Deutsch)

076 544 50 93 (Italienisch)

Online-Beratung für Jugendliche

tschau.ch ist ein Internet-Angebot für Jugendliche. Du findest hier Informationen zu vielen wichtigen Themen und ein grosses Fragen/Antworten-Archiv

www.tschau.ch

Online-Informationen für Jugendliche – feelok

Vermittelt sachliche Informationen, zeigt konkrete Hilfs- und Handlungsmöglichkeiten auf bei Suizidalität und trägt zur Enttabuisierung der Thematik bei

http://www.feelok.ch/v1/start/inhalte/suizid.htm

Milde Spende

Ein Nordafrikaner läuft im Quartier von Tür zu Tür und kommt auch in die Apotheke:

„Ich sammle Medikamente für auf Afrika. Am interessantesten wäre Valium oder Rohypnol …“

Ja klar.

Aber auf der ernsthaften Seite: Bis vor ein paar Jahren habe ich aus den Medikamenten, welche die Leute zurückbringen, weil sie sie nicht mehr brauchen die noch verwendbaren Mittel heraussortiert, um sie einem Hilfswerk zu schicken, das sie dann z.B. in Afrika oder wo sind sonst gebraucht werden verwendet.

Obwohl diese Medikamente an Institutionen geliefert wurden, die damit umgehen können, dürfen wir das nicht mehr.

Es ist jetzt gesetzlich verboten.

Der Grund: Medikamente gelten als Sonderabfall (von wegen den Inhaltsstoffen müssen sie speziell entsorgt werden) und Sonderanfälle dürfen nicht exportiert werden.

Also muss ich jetzt auch eigentlich noch brauchbare Medikamente zum Verbrennen geben statt dass sie jemandem zu Hilfe kommen könnten.

Na danke.

Ich kann begreifen, dass es nicht viel Sinn macht Medikamente irgendwelchen Menschen in die Hand zu drücken, die nicht damit umgehen können (inklusive dem Nordafrikaner oben, wobei der nicht auf Medikamente im allgemeinen aus war), aber Lieferungen an Spitäler und Ärzte?

Da wiehert der Amtsschimmel. Und die Apothekerin nervt sich.