3 Nächte Khao Sok

Khao Sok ist der Nationalpark nördlich von Khao Lak. Er besteht aus grossen Gebieten praktisch unberührtem (Regen-)Wald und dem Cheow Lan See – einem Stausee. Obwohl wir schon ein paar Mal im Park waren – den See habe ich bisher nicht gesehen.

Wir starten im Elefant Camp, wo wir am ersten Nachmittag uns schon um einen Elefanten kümmern durften: das heisst: waschen und füttern.

Vor dem waschen muss der Elefant aber erst mal schmutzig werden. Das macht er (mit Vergnügen) im schlammigen Tümpel. Der Mahout hat ihn kaum mehr aus dem Wasser gebracht …

khaosok7

Danach ging es zum Boot fahren den Fluss hinunter. Es hat im Moment wenig Wasser – auch seit wir hier sind hat es nicht ein Mal geregnet. Das letzte Mal vor 2 Jahren hatten wir um die Zeit jeden Tag Schauer.

khaosok6

Die Landschaft mit den Kalksteinfelsen ist fantastisch .. und das Bootfahrten macht auch müde genug, dass man danach auch bei der üblichen Dschungel-Kakophonie schläft. Es ist wirklich erstaunlich, was da alles Geräusche macht: Vögel, Frösche, Insekten … Affen…

khaosok5

Das ist übrigens der Blick am Morgen aus unserer Unterkunft im Elefantencamp: ein Zelt – innen luxuriös eingerichtet mit festem Bett samt Matratze und einer gemauerten Toilette und Dusche dahinter.

Weiter ging es zum See – ein Longtail-Boot bringt uns zur Unterkunft für die nächsten 2 Nächte: wieder ein Zelt … diesmal direkt auf dem See:

khaosok4

Viel Zeit zum Ausruhen bliebt aber nicht, denn am Mittag gehen wir etwas im Park wandern. 3 Stunden – die Hälfte davon aufwärts (ja, hier hat es viiiele Hügel), die andere abwärts. Junior hält mehr als tapfer mit. Auf der Höhe werden wir mit dem Besuch einer Höhle belohnt.

khaosok3

Im Innern der Höhle ein (für manche Leute) kleiner Horror-kabinett :-) das Tierreich hier besteht aus bis zu handtellergrossen Spinnen (ungiftig), einer Höhlenschlange (ungiftig) und Fledermäusen.

Zurück im Camp erst mal den Schlamm und den Schweiss abwaschen – einfach mit einem Sprung in den See!

khaosok2Das Camp am Ende der Welt hat alles, was es braucht: Bett und Dusche und Toilette alles im eigenen schwimmenden Luxus-Zelt. Zu Essen gibt es thailändisches Buffet. Fein.

Was man hier nicht hat: Internet oder auch nur Natel-Empfang. Aber wer braucht das hier schon?

 

Ein-Tages-Ausflug auf die Similan Islands

 

Ich bin ein bisschen ruhelos. Auch in den Ferien. Ausruhen und Strandliegen ist gut und schön, aber zwischendurch brauche ich ein bisschen Abwechslung … und dann will ich auch etwas von der Umgebung sehen.

Vor Khao Lak liegen die Similan Inseln. Bekannt für ihre weissen Strände, türkisblaues Meer, seltsame Gesteinsformationen und die Unterwasserwelt.

Das wollten wir sehen, darum machten wir einen Ein-Tages-Ausflug dorthin. Das Speedboot bringt einen in etwas über einer Stunde dahin – eine unruhige Fahrt übrigens. Es wird empfohlen, Mittel gegen Übelkeit einzunehmen … die verteilen sie vorher auch, als seien es Bonbons.

Angekommen geht es gleich ans Schnorcheln. Es hat auch ein paar Fische – die wir dank Mini-wasserfester Kamera auch fotografieren können. Lustig fand ich noch die Nachricht auf dem Display: „fish not ready“ … las ich. Wahrscheinlich aber hiess das „flash not ready“ :-) … der Fisch war auf jeden Fall bereit …similanweb2

 

Korallenmässig fand ich den Schnorchelgang allerdings enttäuschend. Da unten ist eine Menge kaputt. Ob das an den Massen Touristen liegt oder an einer Korallenkrankheit weiss ich nicht. Schade ist es allemal.

Auf einer anderen Insel assen wir lunch. Obwohl auch da Touristen-Massenabfertigung (das ist eine wahnsinns-Organisation) : das Essen war fein.

Nach der Mittagspause weiter auf die Hauptinsel (no.8) mit dem bekannten Sail-Rock:similianweb1

wer gut hinschaut, sieht, dass da oben Leute stehen. Es gibt einen befestigten Weg hoch, den wir dann auch genommen haben. Das ist die Aussicht von oben:similanweb3

 

Nicht im Bild der wahnsinnig weisse Sandstrand links … da waren soviel Leute drauf, das habe ich nicht fotografieren wollen.

Noch ein bisschen ausruhen im Schatten am Strand, dann geht es weiter zum letzten Stop, wo wir nochmals schnorcheln konnten. Auch hier: nicht mehr viel zu sehen von Korallen, mässig Fische und (diesmal) leider keine Schildkröten.

Auf der Rückfahrt hat selbst Junior gedöst – ist aber auch anstrengend so ein Ferien-Tag :-) Morgen heisst es aber wieder Pool und Nix-tun.

Die Similan Inseln sind optisch sehr schön. Ausflüge dahin sind rasch möglich und günstig. Das zieht demnach auch Touristen an. Viele Touristen. Wer einsame Strände und Ruhe sucht, (oder auch interessante Schnorchel-Plätze) ist anderswo besser bedient. Aber für knapp 50 Franken pro Person so ein Ausflug – inklusive alle Transfers, alle Getränke und Früchte (auch an Bord), Mittagessen, Schnorchelausrüstung etc. … kann man nicht reklamieren. Wirklich nicht.

Also: war schön!

Zum knuspern zwischendurch

Mittwochs ist Markt in Khao Lak (und Montags und Samstags, aber ich glaube der am Mittwoch ist am grössten). Der Markt liegt direkt gegenüber dem Tsunami Monument – das ist das im Dezember 2004 ans Ufer gewaschene Polizeiboot- und ist keine reine Touristen-Angelegenheit. Die Thailänder decken sich hier auch mit frischen Lebensmitteln ein und es gibt eine Menge Stände, die Essen anbieten. Wer will, kann sich hier durch die wirklich thailändischen Spezialisten essen und trinken. knusprig1

Wer will und wer sich getraut. Ich habe hier nicht Angst vor Magenverstimmung wegen verdorbenen Lebensmitteln – das habe ich in Thailand bisher noch nie geschafft, obwohl wir immer auswärts essen und uns auch an den Märkten durch-probieren. Aber vor einem bin ich bisher immer abgeschreckt …

Diesmal allerdings wollte ich es probieren. Und an dem Stand gab es die Dinger in Snack-Einheiten. Die Gelegenheit!knusprig2 

Insekten sind eine gute Proteinquelle … und auch praktisch überall zu finden. Warum das also nicht nutzen und sie essen?

Kurz nochmals frittiert bekamen wir ein gemischtes Schälchen.knusprig3

Fazit: es ist essbar, schmeckt nach wenig (am besten waren die Raupen, am wenigsten gut die Grillen), ist hauptsächlich knusprig (da frittiert) … und könnte das nächste Mal mehr Salz oder Gewürze vertragen :-)

Aber Chips habe ich lieber. Die normalen aus Kartoffeln.

Mini-Bloggertreffen in Khao Lak

Gestern hatten wir das Vergnügen Reiseblogger Jeremy Kunz von Reisewerk.ch kennenlernen zu dürfen. Jeremy ist momentan unterwegs in Asien – grad für ein paar Monate … Es macht einen fast neidisch, was er alles erleben darf – zu verfolgen übrigens entweder auf seiner Reiseseite oder auf facebook: #asien2014.

Als ich gelesen habe, dass er momentan in Khao Lak ist, habe ich mal scheu angefragt, ob ein Treffen möglich ist. Es war! So waren wir also gestern im Café Kantary in Khao Lak, wo er auch vorher 10 Tage gearbeitet hat. … An der Stelle sollte ich mich nochmals für die Verspätung entschuldigen – so unpünktliche Schweizer hat Jeremy sicher noch nie erlebt :-( Gut war er noch da, als wir kamen …

cafekantary2

Es hat sich auch gelohnt das zu finden: Wer hätte gedacht, dass es in Thailand so feine Schwarzwälder Kirschtorte gibt?

Das hier ist übrigens Jeremy und das Café von aussen:

cafekantary

Nach dem kleinen Zuckerschub entschlossen wir uns spontan noch richtig Abendessen zu gehen und dislozierten zu unserem (neuen) Lieblingsrestaurant in Khao Lak: zum Sky. Das gehört Jin, die wir von unseren letzten Reisen nach Khao Lak kennen und die wirklich hervorragend Thailändisch kocht. Vorher war sie im Phulay Restaurant und Bar (das es nicht mehr gibt) und jetzt halt hier.

So isst man hier zum Beispiel: Tintenfisch Salat Thailändische Art und Tempura mit Gemüse und Shrimps:

thaifood

Das Bild stammt allerdings noch vom Vor-Tag. Gestern Abend konnte ich nicht fotografieren, da wir (romantisch) bei Teelicht essen mussten/durften, weil die halbe Strasse einen Stromausfall hatte. Kommt vor. Da das aber Ferien sind … stört das üüüberhaupt nicht.

Trotzdem haben wir gut gegessen und uns noch besser unterhalten.

Jeremy zieht als nächstes weiter nach Phuket und später hoch nach Myanmar, sicher noch mit ein paar Abstechern wir seinem „Visa Run“ letztens auf Singapur. Den Ausflug hat er grad noch ausgenutzt um rasch eine „10 Dinge, die man auf dem Flughafen in Singapur nicht verpassen sollte“-Liste zu erstellen. Ja, auch Reiseblogger sind beschäftigt. Vor allem die erfolgreichen.

In dem Sinn: Danke Jerry für den Abend gestern und ganz tolle weitere Reisen und viele schöne Erlebnisse!

von der Pharmama und Familie

Ab an die Sonne!

Das Entchen schon gesehen? Es ist bereit für die Ferien – und wir sind es auch.

Soo … für die nächsten etwa 2 Wochen verwandelt sich dieser Blog in einen Reiseblog, komplett mit (hoffentlich) wunderschönen Bildern von Sonne, Strand und feinem Essen :-)

… Meine Entschuldigung an die Leute, die das gar nicht interessiert.

Gleichzeitig fahre ich die Werbung, die hier angezeigt wird hoch – das nur versuchsweise. Das kommt wieder runter, wenn wir zurück sind. Irgendwie müssen die Reisespesen ja wieder rein kommen :-P

Dann mal auf – auf Thailand!

Ich bin sicher, es wird euch nicht langweilig – ansonsten könnt ihr ja auch die Zufallsfunktion hier ausprobieren (klick auf das Bild):

Von Banken und Bussen

Der Termin mit dem Bankangestellten ist vorüber. Danke an alle für’s Daumendrücken.

Wie ist es gelaufen? Okay, würde ich sagen. Einfach war es nicht. Fast abgestellt hat es mir, als er mir vorgerechnet hat, dass ich, um mir das leisten zu können im Jahr etwa 135’000 Franken verdienen müsste. (!!)

Das mache ich nicht. Das mache ich nicht mal, wenn wir das Einkommen meines (selbständigen) Mannes dazuzählen. (Das mal an diejenigen, die denken, als Apotheker verdient man ja sooo gut). Also ging es zum nächsten Schritt: Sicherheiten und Ersparnisse. Mit dem war es dann genug, so dass wir gute Chancen haben, dass auch der Chef der Bank – der das noch absegnen muss – zusagt.

Interessant fand ich dann noch die zwei Blätter, die ich unterschreiben musste betreffend FATCA. Nein, ich bin weder amerikanischer Bürger, besitze keinen amerikanischen Pass, auch keine Greencard, habe in den letzten 2 Jahren nicht mehr als 100 Tage in den USA verbracht …  der Banker war direkt erleichtert, dass das alles nicht der Fall war – denn ansonsten wäre das mit der Hypothek auch flach gefallen.

Worum geht das? Mit dem FATCA („Foreign Account Tax Compliance Act“) verpflichten die USA ausländische Banken dazu, Konten von US-Kunden ihren Steuerbehörden zu melden. Denn die sollen in den USA Steuern zahlen.

Das ist noch gemein, denn manche hier wissen offenbar gar nicht, dass sie „US-Kunden“ sind. Zum Beispiel manch Angestellter einer amerikanischen Firma – so wie Johnson &Johnson. Die haben einen amerikanischen Arbeitsvertrag und bekommen Aktien der Firma … und damit werden sie auch in Amerika steuerpflichtig(!) Und wenn sie das nicht zahlen bekommt die Bank bei der sie sind auch Probleme – und das versuchen die (vor allem nach den hohen Strafen in den letzten Jahren) zu vermeiden. Darum dürften diese Kunden auch jetzt ziemlich Probleme haben eine Hypothek zu bekommen …

Wow.