Sie brauchen die für WAS?

Kunde kommt in die Drogerie: „Ich brauche eine Binde.“ (zum verbinden natürlich)

Drogistin:  „Wie breit muss sie sein?“

Kunde: „Ich bin mir nicht ganz sicher, ich brauche sie für meinen Wecker“

Drogistin: „Entschuldigung, für was???? (Gesicht ein grosses Fragezeichen)

Kunde: Wissen sie, der Wecker klingelt nämlich nicht, sondern vibriert und wenn ich ihn unter dem Kopfkissen habe, merke ich es nicht immer.“

Darum will er ihn jetzt zum schlafen ans Bein binden…

Nach einer Anpass-probe mit besagtem Wecker, kauft er sich eine Sportverband: elastisch, hautfarben, 6 cm breit.

Die falsche Anwendung (5)

Thema heute: Zäpfchen (mal wieder)

selbst erlebte Geschichte von einem Professor im Studium:

Patientin: „Ich benutze diese Zäpfchen jetzt seit einer Woche und mein Hintern ist wirklich rot und offen.  Ich frage mich: ist das eine Nebenwirkung der Zäpfchen?“

Apotheker: „Kann ich mal sehen, was für welche sie haben?“

Patientin zeigt sie ihm

Apotheker: „Nein, dieses Medikament sollte den Enddarm nicht reizen oder Schmerzen verursachen.“

Der Apotheker erklärt der Patientin noch mal die korrekte Anwendung der Zäpfchen.

Patientin: „Oh. Man nimmt den silbernen Überzug ab?“

Apotheker: „Ja! Ja, das ist Alufolie!“

Patientin: „Das könnte der Grund sein, warum das schmerzt“

Eine Woche später kam die Patientin noch mal vorbei und informierte den Apotheker, dass sie die ganze Folie jetzt ausgeschieden hat …

Zukunftsaussichten – iPill

Hier kommt die „intelligente“ Pille.

Eigentlich ist es mehr eine Einweg-Sonde. Denn mit normalen Tabletten hat diese Pille ausser vielleicht der Form nicht mehr viel zu tun. Das Ding ist 1 x 2.5 cm gross, hat einen Tank mit dem sie Medikamente transportiert, eine Batterie auf Silberoxidbasis, einen Prozessor, der eine Pumpe steuert, die das Medikament dann genau am richtigen Ort im Verdauungstrakt freisetzt und Sensoren welche pH Wert und Temperatur messen können, sowie einen Sender, der die Daten dann nach aussen funkt.

Im Prinzip ist es für den Patienten kein Unterschied: er muss die Pille schlucken, den Rest passiert von alleine. Die Freisetzung des Wirkstoffs wird ausgelöst, wenn der richtige Darmabschnitt erreicht ist – das wird durch pH Messung  festgestellt. Die Freisetzung kann dabei kontinuierlich, nur an einer ganz bestimmten Stelle oder an verschiedenen vorher bestimmten Stellen erfolgen. Am Ende kommt die Tablette unten wieder heraus. Die Batterie ist dann allerdings flach und man soll sie auch nicht wieder aufladen können. (Ich bin aber sicher, es gibt trotzdem ein paar Patienten, die das Ding ausgraben müssen und danach fragen – wie die Adalat CR, deren Kapseln auch optisch unverändert unten wieder rauskommen …Ääääh!)

Mehr Info zur iPill hier.

Aber es wird noch etwas dauern, bis sie kommt. Und ob das auch wirtschaftlich ist?

Die falsche Anwendung (4)

Ziemlich gestresster Mann kommt in die Apotheke:

„Ähh. Meine Schwiegermutter hat ziemlich schweren Durchfall und ich hab gerade realisiert, dass ich ihr das Falsche gegeben habe. Also, wenn ich ihr eine doppelte Dosis Dulcolax gegeben habe, hilft dann eine 4fache Dosis Imodium dagegen?“

Uh, oh. Nein!

Erklärung für Patienten und andere Laien:

Dulcolax = Mittel gegen Verstopfung

Imodium = Mittel gegen Durchfall

Dr. House und der Inhalator

Grobe Übersetzung:

Patientin: „Ich habe Asthma. Die haben mir gesagt, wir kriegen das in den Griff, aber es ist überhaupt nicht besser geworden.“

Dr. House: „Also, manchmal machen Ärzte Fehler. … Sie benutzen einen Inhaler?“

Patientin: „Sicher, die ganze Zeit. Ich brauche etwa einen Inhaler pro Woche!“

Dr. House: „Sind Sie sicher, dass sie ihn richtig benutzen?“

„… warum zeigen Sie mir nicht mal wie das geht?“

Der Filmausschnitt stammt aus der Ärzteserie House, Season 5, Episode 11 – frisch aus Amerika. Wir dürfen noch etwas darauf warten. Mist.
Falls youtube mal wieder den Film entfernt hat: einfach auf youtube nach house und inhalator suchen, dann kommt er.