Benenn die Droge!

Ein interessantes Fragespiel, das ich gefunden habe.
Man muss anhand der Hinweise und Effekte die Droge benennen (kann auch ein Medikament sein). 4 Hinweise pro Substanz, sie werden immer einfacher.

NameThatDrug.com
NameThatDrug.com – Identify The Drug

Das ist vielleicht eher was für Leute vom Fach (- oder aber von der Gasse), aber es hat ein paar tolle Hinweise samt Filmen und Beispielen, wie es sich verhält wenn man auf der Droge ist.

Weil die Seite aus Amerika ist, sind die genannten Medis natürlich amerikanische Markennamen. Es gibt sie allerdings alle auch in der Schweiz oder in Deutschland.
Ambien = Stilnox CR(ein Schlafmittel), Prozac = Fluctine (Antidepressivum), Vicodin = CoDafalgan (Schmerzmittel mit Codein), Ketamin = Ketalar (Narkosemittel), Ibuprofen = Brufen (Schmerzmittel), Oxycontin (langwirksames Schmerzmittel), Rohypnol (Schlafmittel, in Amerika illegal), Ritalin (Mittel gegen Hyperaktivität), Viagra (gegen Impotenz), Nitrous Oxide = Lachgas, Caffeine = Coffein, Nicotine = Nikotin, Botox = Botulinostoxin (gegen Falten)
Marijuana, PCP (Phencyclidine), Heroin, Cocain, Extasy, Crystall Meth, LSD (Lysergsäurederivat).

Anhängliche Kunden

Ich finde es toll, wenn Kunden zurückkommen und sagen, sie kommen gerne in die Apotheke weil xy da ist und weil xy drauskommt und immer so freundlich ist. Selbst so ein Kompliment zu bekommen ist immer ein gutes Gefühl.

Aber da gibt es auch die Schattenseite. Die Kunden, die wirklich NUR noch zu einem wollen, kann man noch tolerieren, wenn sie warten können (denn meistens sind sie ja nicht alleine in der Apotheke). Aber manchmal geht es wirklich zu weit. Da ist der (ältere) Verehrer, der der Drogistenlehrtochter Blumen bringt und von uns ihre Adresse haben will (sorry: nein!). Da ist die Kundin, die so lange mit einem über ihre Hunde reden will, dass die Mittagspause, die man eigentlich hätte, vorbei ist, wenn sie endlich geht.

Da ist es schwierig den professionellen Abstand zu wahren und den Leuten möglichst schonend beizubringen, dass man halt am arbeiten ist und noch andere Dinge zu tun hat.

Manchmal muss man etwas deutlicher werden.

Ich erinnere mich da an eine Pharmaassistentin, die mir erzählte, wie ein Drogenabhängiger in ihrer Lehre so eine Beziehung zu ihr entwickelt hat. Immer musste sie ihn bedienen, und als er herausgefunden hat, dass sie (wie in den meisten Apotheken) kleinere Verletzungen behandeln, kam er öfter mal mit kleinen Wunden um sich verarzten zu lassen von ihr. Das war besonders „creepy“, weil er sich die Wunden offensichtlich selbst zufügte.

Als er also wieder einmal kam, mit einer Reihe winziger Schnittwunden schnappte sich besagte Pharmaassistentin statt dem normalerweise verwendeten Wasserstoffperoxid die Flasche mit Alkohol 70%!

Ich sollte das vielleicht erläutern. Wasserstoffperoxid ist ein sanftes Desinfektionsmittel, Alkohol 70% dagegen brennt ziemlich, vor allem auf offenen Wunden wie die Kratzer mit denen der Drögeler so gerne kam.

Angeblich hat man ihn bis vorne im Laden schreien gehört.

Muss ich noch erwähnen, dass er danach nicht mehr so häufig auftauchte?

Der Ball ist rund …

… und ein Spiel dauert 90 Minuten. Soviel ist klar.

Ich verfolge die EM ja hauptsächlich von zuhause vom Fernseher mit – gezwungenermassen könnte man sagen, da Kuschelbär die Fernbedienung gepachtet zu haben scheint. Das ist aber nicht so schlimm, denn eigentlich finde ich es doch ganz interessant.

Trotzdem habe ich da noch ein paar offene Fragen:

Woran liegt es ….

… dass beim Fernsehen jeder Ballwechsel lautstark kommentiert und kritisiert werden muss? (Und zwar so lautstark, dass Junior es 2 Zimmer weiter sicher auch mitbekommt)

… dass es bei der einen Mannschaft (die man unterstützt) immer als Foul gesehen wird …

… dass dasselbe bei der gegnerischen Mannschaft auf jeden Fall eine Schwalbe gewesen ist?

… dass immer wenn ein Spieler in Grossaufnahme gezeigt wird, dieser garantiert gleich auf den Rasen spuckt? (Igitt)

… dass der Schiri blind zu sein scheint und taub, dass er die lautstarken Kommentare und Zurufe von all den Zuschauern nicht hört?

… dass es nur bei der gegnerischen Mannschaft ein „Offside“ gibt, aber nicht bei der eigenen?

… dass der Goalie immer Schuld ist, wenn es ein Tor gibt – ok, immerhin hat er ihn durchgelassen?

… dass die Mannschaft, die „besser gespielt hat“ nicht unbedingt auch die Mannschaft ist, die gewonnen hat?

Bewerbungen: wie und wie nicht

Mit etwas Glück haben wir unsere neue Mitarbeiterin gefunden. Es war wieder ziemlich ein Weg dorthin, v.a. sich durch die Bewerbungen zu lesen.

Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:

Wenn Du eine Bewerbung schreibst, wäre es von Vorteil, das Schreiben an die Person zu richten, die für die Bewerbung zuständig ist. Den Namen des Chefs oder des Geschäftes falsch zu schreiben (hatten wir 3x) ist nicht optimal. Ganz schlecht ist es, einen vollkommen anderen Namen dort bei der Anrede stehen zu haben (z.B. weil das von der letzten Bewerbung mit Copy/Paste übernommen wurde).

Arbeitszeugnisse sind wichtig. Wenn ein Arbeitszeugnis fehlt, kann das auch schon etwas aussagen (meistens nichts gutes). Übrigens kann man Arbeits- und Zwischenzeugnisse auch noch Jahre später vom (Ex-) Arbeitsgeber verlangen.

Zeugnisnoten sind relativ. Es muss nicht immer überall eine 5 oder eine 6 sein. Genügend ist ok, ungenügend nicht. Es ist oft auch so, dass Schulnoten und die Anwendung in der Praxis recht auseinanderklaffen. Das wissen wir. Das ist einer der Gründe weshalb wir Probetage machen, wo wir den Bewerber bei der Interaktion mit Kunden und Team anschauen.

Schulzeugnisse sind auch noch interessant wegen dem Punkt „Absenzen“.  Gibt es welche? Viele? Wieso? Schlecht sind viele unentschuldigte Absenzen. Da fragen wir zumindest nach, was sie bedeuten. Krank? Unlust? Böser Lehrer?

Referenzen: Wenn man eine Referenz angibt, sollte man sich sicher sein, dass diese Leute auch zufrieden mit einem waren. Ernsthaft, wenn einem gekündigt wurde, ist es eventuell keine gute Idee den ehemaligen Chef als Referenz anzugeben (selbst wenn er nicht sagen darf, warum einem gekündet wurde).

Ausländische Bewerber: Ich bin gerne bereit, auch jemanden aus Deutschland oder Frankreich oder einem anderen Land einzustellen, solange er eine anerkannte Ausbildung, Zulassung und Arbeitserlaubnis hat – und am Besten schon Erfahrung in einer schweizerischen Apotheke. In meiner kleinen Apotheke habe ich einfach nicht die Zeit jemanden von der Pike auf anzulernen. Ich brauche jetzt vollwertigen Ersatz für meine Mitarbeiterin. Das ist auch der Grund, warum ich bei Bewerbungen Leute mit Erfahrung in der Schweiz bevorzuge. Sorry.

Aktuelles Foto: Ich finde das gehört einfach bei einer Bewerbung dazu, damit man sich ein bisschen ein besseres Bild von der Bewerberin/dem Bewerber machen kann. Nur aufgrund eines Bildes habe ich noch niemanden abgelehnt. Ehrlich