A fonds perdu

Ich habe glaub schon einmal erwähnt, dass die Zahlungsmoral ziemlich schlecht ist – und gegen Ende Jahr wird das oft schlimmer.

Immer wieder bekommen wir von der Abrechnungsstelle Belastungen, weil der Patient seine bezogenen Medikamente trotz Mahnungen nicht bezahlt hat.

Es gibt dann die Möglichkeit das mittels Inkassobüro weiterzuverfolgen (Betreibung etc.) … und als kleine Warnung: Apothekenrechnungen stehen bei so Sachen ziemlich weit oben in der Priorität – also, wenn jemand Schulden hat bei uns und beim Mechaniker, werden unsere Schulden – so denn Geld vorhanden – vorher eingetrieben und bezahlt.

Aber wer will schon eine Betreibung?

Jedenfalls, diesen Fall kann ich jetzt schon ad acta legen: Unsere Abrechnungsstelle schickt uns mit der Belastungsanzeige gleich die Konkursmeldung des Patienten mit.

Autsch. – Nicht dass unsere Rechnung diesmal sehr hoch gewesen wäre – weniger als 20 Franken.

Na denn: noch ein à fonds perdu.

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Letzte Woche bei Hermione, heute bei mir. Seltsame Spamkommentare, die fast schon kultig sind.

Babelfisch sei Dank?

Hallo! Du weißt, ich habe eine Katze. Und ich liebe es. Es ist mein Freund und mein Kumpel spielen. Aber ich war mit Allergie-Probleme für meine Katze. Und keine Medizin ist die Wiederherstellung mich auf meine frühere Gesundheit. Dann versuchte ich dieses Buch. Und meine Krankheit erholt in weniger als einem Monat. Vielen Dank.

Ist doch immer schön, wenn sich Krankheiten erholen :-)

 

Und der Titel? 1’234 … Soviele Blog-Posts hat mein Blog schon.

Und 9939 Kommentare – Wer wird der 10’000ste ?

Apotheken in aller Welt, 62: Irland

Eine Mini-Reihe von Daniela:

Ich war auch in Irland, habe ziemlich viele Apotheken fotografiert aber schicke dir nur die interessantesten.
Foto 1 ist die Trinity Pharmacy in der Westland Row in Dublin. Was mir an vielen Apotheken in Irland aufgefallen ist: man kann dort Passfotos machen lassen. Sehr interessant auf diesem Bild auch „Walk in surgery“, surgery heißt in dem Fall anscheinend Sprechstunde.

Foto 2 zeigt eine Apotheke in dem kleinen Dorf Cong (nördlich von Galway), in dem der Film „The Quiet Man“ von 1952 gedreht wurde. Das 3. Foto zeigt das Innenleben derselbigen, ein Beratungsgespräch.

Das letzte Foto zeigt ein (für alle Kunden frei zugängliches) Regal in einem Supermarkt in Belfast. Ich nehme an, in der Schweiz gibt es apothekenpflichtige Produkte ebensowenig in der Selbstbedienung wie in DE? Im Vereinigten Königreich scheint das anders zu sein.

Bei uns gibt es genau genommen nicht einmal die Drogerie-„pflichtigen“ Produkte (also Liste D) in der Selbstbedienung. Das muss alles so sein, dass der Kunde nicht selbst einfach etwas nehmen kann. Einzig nicht gelistete Produkte sind frei zu greifen, alles andere ist hinter den Tresen, hinter Glas, in Schubladen, Leerpackungen etc. – Zantic in der Griffwahl? Unmöglich hier.

Was auch auffällt: was für ein Durcheinander am Produkten!

Auspacken, Anwenden

Aus Amerika:

Telefon.
Kundin: „Das Zäpfchen, das sie mir gestern gegeben haben, funktioniert nicht wie es soll. Ich glaube sie haben mir etwas falsches gegeben.“
Apothekerin: „Lassen sie mich das kontrollieren: Nun, es sieht aus, als ob wir ihnen ein Prontolax Zäpfchen gegeben haben … wie der Arzt aufgeschrieben hat. Haben sie es richtig angewendet?“
Kundin: „Natürlich! Denken sie ich bin blöd? Ich habe genau das gemacht, was aufgeschrieben steht: es eingeführt.“
Apothekerin: „Was für eine Farbe hatte das Zäpfchen?“
Kundin: „Silber. Warum? Haben sie mir doch etwas falsches gegeben?“
Apothekerin: „Nein, aber man muss es auspacken, bevor man es einführt.“
Kundin: *Klick*

…

Das muss nicht Amerika sein. Das kommt auch bei uns vor.