Gute Nacht! Gute Nacht?

Noch ein Fundstück im Internet:

Ein 38jähriger Mann hat ein paar Charts zu seinen Schlafproblemen gemalt.

Darunter fallen Moskitos, Geräusche, Harndrang … und offensichtlich ist er auch ein Papa:

„Besuch aus dem Kinderzimmer: es fängt so kuschelig an und dann …“

Das kommt mir (und Euch sicher auch, wenn ihr Eltern seid) SOOO bekannt vor!

Mehr hier. (in Englisch)

Ein „heisses“ Wochenende

Herbstzeit ist immer auch die Zeit für die lokalen Feuerwehren ihre Hauptübung durchzuführen und bei der Bevölkerung zu zeigen, was sie können.

Nachdem ich über 10 Jahre bei der hiesigen (freiwilligen) Feuerwehr war und mein Mann es immer noch ist, gehört das natürlich dazu, dass wir die Hauptübung jeweils besuchen.

Es ist etwas, was ich allen Eltern empfehlen kann. Gratis Unterhaltung, zum Teil sogar lehrreich und Kinder lieben es.

Oben die Übung im vollen Gang.

Situation: ein Auto ist in einen Tankzug mit brennbarer Flüssigkeit gefahren und hat ihn von den Schienen geschoben. Der Zuganhänger hat angefangen zu brennen, im Auto befindet sich eine verletzte Person, die gerettet werden muss.

Während die Feuerwehrleute einen Schaumteppich legen und andere dabei sind das Fahrzeug aufzuschneiden, kommt der Feuerwehr-Zug der SBB an. Super! Junior weiss jetzt was er mal werden will: Feuerwehr-Zug-Lokkifahrer!

Das ist Junior tatkräftig bei der Mithilfe mit einem 30er Schlauch (wir fangen klein an). Es dauert nur noch 9 Jahre, dann kann er bei der Jugendfeuerwehr anfangen -wenn er dann noch will.

Vorläufig ist die Begeisterung ununterbrochen.

Wieder da … fast.

So. Ja, wir sind wieder da. Heute morgen mit dem Flugzeug angekommen – nach einem schröcklichen Flug von Windhoek. Momentan liege ich noch etwas flach, darum hier nur die kurze Beschreibung warum.

Nachdem wir 3 Wochen Afrika problemlos überstanden haben, haben wir es geschafft uns am letzten Tag, am Abflughafen noch eine Lebensmittel-vergiftung zuzuziehen. (tiefe bedrohliche Stimme) „Es war das Sandwich!…“

Nicht weiterlesen, wer einen schwachen Magen hat.

Junior fing genau vor dem Flugzeug an zu kotzen – und wie! Anfangs hatte ich keine Ahnung was los war, es kam wie angeschossen und quer über Handgepäck und mich und …. Im Flugzeug bemühten wir uns mit vielen Papiertaschentüchern und Plastiksack um Schadensbekämpfung – und alles was die %&/*£! Flugbegleiterin meinte war: „Ist er ernsthaft krank? Dann müssen sie aussteigen.“ Na toll, werft uns noch aus dem Flugzeug, bloss weil es meinem Kind nicht hundert pro ist. Hilfe bekamen wir von ihnen gar nicht, auch nicht als es kurz danach dann mich auch noch erwischte – mit voller Kotztüte, leerem Magen und Übelkeit musste ich selbst quer durchs Flugzeug schwanken um die Tüte zu entsorgen: „Hier rein!“.  Wenigstens wusste ich jetzt was es war, denn wir haben dasselbe Sandwich geteilt.

Irgendwie überstanden wir die Nacht – Junior konnte nur schluckweise etwas trinken und selbst das kam gelegentlich wieder hoch. Schon noch gut haben wir 2 Garnituren Ersatzwäsche im Handgepäck gehabt für ihn, aber knapp wurde es trotzdem. Ich sag nur: nehmt ein Handtuch mit! Das ist wirklich das praktischste Teil und dient als Decke und Auffänger zugleich …

Jedenfalls sind Junior und ich immer noch nicht auf dem Damm, darum gibt’s erst später mehr. Mehr Ferienerinnerungen – ja, es war wunderschön- und mehr aus der Apotheke. Morgen muss ich arbeiten, da sollte ich mich jetzt noch etwas auskurieren. Seit gestern hab ich nämlich nichts mehr gegessen ….

Angeflirtet

Ein Typ lehnt halb über der Theke und versucht mich anzuflirten während ich die Einkäufe eingebe. Endlich bemerkt er den Ring an meinem Finger.

Typ: „Oh, sie sind verheiratet?“

Pharmama: „Ja“

Typ: „Finden sie nicht, dass das die Männer abhält?“

(Offensichtlich nicht genug)

Danke übrigens an meinen Kuschelbär für ein weiteres schönes Jahr! – vorgestern hatten wir Hochzeitstag.

Kinderkrankheit 2: Windpocken

Je nun. So wie’s aussieht hat unser Junior die Windpocken. Jedenfalls nehme ich schwer an, dass es das ist – auch wenn ich keine Ahnung habe woher.

Wobei: die Dinger sind ja so leicht übertragbar, da könnte das gut beim Tram-, Bus- oder Zugfahren passiert sein, geschweige denn im Tagi oder auf dem Spielplatz oder …

Jedenfalls hat er im Gesicht ein grösseres Bläschen und auf beiden Armen diverse und am Bein eine. Erst mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die dann aufplatzen und verkrusten. Und sie beissen offenbar. Ansonsten leidet er aber nicht sehr – und mit Fenistil und Tannosynt lotio ist auch der Juckreiz im Rahmen zu halten. Mehr scheinen es im Moment auch nicht zu werden und die die er hat, heilen auch langsam ab.

Das ist das frischeste Bläschen – auf der Hand.

Eigentlich bin ich ja noch halb froh. Besser er hat es jetzt als in den Ferien – und wenn es wirklich so einfach vorbeigeht, wie es im Moment aussieht: um so besser!

Nicht ganz so toll ist, dass mein Kuschelbär höchstwahrscheinlich die Windpocken nicht gehabt hat als Kind. – und da die Inkubationszeit etwa 2 Wochen beträgt würde er es in den Ferien bekommen. Darum habe ich ihn geschickt, damit er sich impfen lässt. Das kann man im Notfall bis 5 Tage nach Kontakt mit dem Virus tun. Hoffen wir, dass es reicht (Ja, nennt mich übervorsichtig, aber dass er in Botswana die Windpocken bekommt wäre sehr ungeschickt).

Nur ein paar Fotos …

Was Junior im Moment liebt ist mein iPhone. Das ist besser als ein Nuggi (den wir ihm vor einer Woche abgewöhnt haben), wenn es darum geht, dass er ein paar Minuten ruhig ist. Ein technisch begabtes Kind haben wir da – jedenfalls finde ich, wenn ich das Telefon zurückerobert habe immer wieder ein paar Überraschungen drauf. Offensichtlich weiss er jetzt auch, wie man damit fotografieren kann. Das unten bin übrigens ich beim Einkaufen mit ihm – er sitzt im Einkaufswagen.

Und das ist er in unserer Wohnung: