Aaahhhh …. der Film zum Laut

Ungefähr so tönt Junior, wenn er etwas getrunken hat …. allerdings nicht Bier.

Interessanterweise ist das das Bier, das ich in Australien am liebsten mochte. Sonst mag ich Bier nicht besonders, aber am Strand, abends bei Sonnenuntergang, wenn es noch warm ist und das Bier so richtig kalt, dann ist das schon schön. Hier trinke ich wohl keines, weil mir der Strand und die Hitze dazu fehlt …

Wandelnde Geräuschkulisse

Junior redet zwar immer noch nicht wirklich – jedenfalls nichts verständliches -bis auf vereinzelte „Auto“, „Banane“ oder „Tüü-taa“ Ausrufe.

Das meiste hört sich an wie der Stefan Raab Song „Wadde hadde du denn da“.

Aber dafür kommentiert er lautstark was er gerade macht. Dabei macht er auch Geräusche, die fast Comicartig sind.

Wenn er aus einem Glas trinkt und es absetzt, macht er „Aaaaah“ (wie in der besten Bier-Werbung).

Wenn wir die Zähne putzen, macht er „Aarrrrarrrarrr“ (wie unsere elektrische Zahnbürste), dabei putzen wir seine mit Handbetrieb.

Wenn er etwas isst, was er fein findet, macht er beim in den Mund stecken „HaMMmmmmm!“

Vor dem Einschlafen, wenn er am Nuggi mummelt, macht er noch gleichzeitig Ummummummumm“.

Ich weiss schon, woher er das hat. Kuschelbär kann auch nicht einfach durch die Wohnung laufen. Die ganze Zeit summt es, pfeift es oder er schlägt den Takt auf irgendwas.

Das kann ja heiter werden, sobald er redet – wenn er wie Kuschelbär ständig etwas von sich geben muss und wie Pharmama der Umgebung ein Ohr abfragt…

Aber wie könnte man so einem süssen Kerl widerstehen?

Unfreiwillig komisch (2)

Das hier ist der neue Saison-Puder von Lancôme. Mal ehrlich: was haben die sich gedacht, als sie ihn SO genannt haben?

POUDRE ELEPHANT TEINT – Elefanten-Haut-Puder????

Mir fällt dazu ja einiges ein. Zuallererst denke ich natürlich an einen Elefanten:

… und dann überlege ich mir, ob die Haut nachher so aussieht, wenn man den Puder benützt?
Oder vorher?
Oder stammt irgendein Grundstoff von dem Puder von der Haut eines Elefanten? – Wenn ich mich recht erinnere baden Elefanten im Schlamm um das Ungeziefer loszuwerden. Gepulverter Schlamm demnach?
Tatsächlich ist es ein dreifarbiger Puder mit dem Bild eines Elefanten drin. Pfffft.

Zum Passivrauch-Stop

Das ist ein Thema, bei dem ich sicher bei vielen anecke.

Um ganz ehrlich zu sein: Ich mag rauchen nicht (und das ist noch eine Untertreibung). Es ist eine Sucht, eine Gewohnheit und es bringt viele Leute um. Ich mag Sachen nicht, die Leute umbringen – nicht nur aus beruflichen Gründen.

Wenn jemand bei sich zu Hause raucht, dann reduziert er – wie gesundheitsschädlich das auch sein mag – den Schaden auf sich selbst.  Sobald aber jemand anderen gesundheitlich schadet, dann wird das – jedenfalls ist das meine Ansicht – eine Sache der öffentlichen Gesundheit.

Es ist inzwischen erwiesen, dass Passives Rauchen in abgeschlossenen Räumen schadet – auch den Personen, die dort arbeiten müssen (in Büros und Restaurants etc.).  Es gibt genug Studien die das untermauern und belegen – auch wenn sie schwierig durchzuführen sind (wie misst man das Ausmass der Exposition? und, da man ja schon weiss, das es schädlich ist, ist es sehr unethisch Personen wissentlich möglichem Schaden auszusetzen). Aber die Beweise sind da, wenn man Augen hat zu schauen.

Die Beweise, dass es schädlich ist, sind auch sehr offensichtlich bei der Gesundheit von Kindern und schwangeren Frauen.

Jetzt haben wir also ein Dilemma: ist das „Recht zu rauchen“ in einem Restaurant höher einzuschätzen als das Recht der Angestellten und Mitgästen in einer Umgebung zu sein, die ihr Risiko auf Lungenkrebs, Asthma und sogar Herzkrankheiten nicht erhöht?

Also: geben die Freiheitsrechte (die ich auch hoch einschätze) jemandem auch das Recht anderen zu Schaden – während man seinem persönlichen Genuss folgt?

Ein paar Beispiele (und ich hätte gerne Eure Gedanken dazu):

1. Die Mutter eines jungen Kindes mit heftigem Asthma raucht in ihrem Auto und Zuhause. Das Kind wurde schon häufiger wegen der heftigen Asthmaschübe ausgelöst durch das Rauchen der Mutter ins Spital eingeliefert.

Ist das eine Form von Kindesmissbrauch?

2. Die Angestellte einer Bar entwickelt Lungenkrebs von einem Typ, der klar mit Rauchen in Zusammenhang gebracht wird. Sie arbeitete 25 Jahre in der verrauchten Bar, hat aber nie selbst geraucht.

Ist ihr Arbeitgeber zur Rechenschaft zu ziehen, dass er sie wissentlich dem Passivrauchen ausgesetzt hat? Hat sie eventuell ein Recht auf Schadenersatz?

3. Es gibt starke Hinweise darauf, dass auch Passivrauch bei Menschen, die vorbelastet sind eine akute Cardiovaskuläre Erkrankung auslösen kann, so wie Herzanfälle und Infarkte. Ein Raucher bläst einem älteren Mann Rauch ins Gesicht, nachdem dieser verlangt hat, dass er in seiner Umgebung nicht raucht. Der ältere Mann erleidet sofort einen Herzinfarkt und stirbt.

Ist das Totschlag?

Das ist eine heisse Angelegenheit, das ist mir schon bewusst. Ich gebe auch nicht vor alle Antworten zu haben.

Wenn Du Raucher bist und aufhören möchtest, würde ich dir vorschlagen hierher zu gehen:  Sprechzimmer.ch über Rauchstopp

oder, wenn man englisch kann, finde ich die Seite noch gut: The Psychology of Smoking

In der Apotheke bekommt man übrigens auch Hilfe zum Aufhören Rauchen.

Zum Bild: Melissa Williamson, 35, ein Bewohner der Bullitt Avenue macht sich Sorgen über den Einfluss des Lärms der Presslufthammer auf ihr ungeborenes Kind.

(Ich wäre ja über etwas anderes mehr besorgt).

einfache Dosierungsanweisung

Man sollte meinen, dass man mit der Dosierung „Nehmen sie 3 x täglich 1 Kapsel ein“ nicht viel falsch machen kann.

Doch man kann.

Kundin: „Soll ich jetzt 1 Kapsel in 3 Teile teilen und dann nehmen?“

Ok. „Nehmen sie 3 x täglich je 1 Kapsel ein.“

Noch besser wäre es zu schreiben: Morgens, mittags und abends je 1 Kapsel einnehmen. Oder: Alle 8 Stunden eine Kapsel einnehmen.

„Idiotensicher gibt es nicht. Dazu sind die Idioten viel zu erfinderisch.“

Pharmama

Kapsel-Probleme

Es gibt Kapseln (z.Bsp. Adalat CR) die sind absichtlich so gemacht worden, dass die Kapselhülle nicht vom Körper aufgenommen wird. Der Wirkstoff wird via ein kleines Loch in der Kapselhülle abgegeben. Man macht das, damit er langsam und über eine lange Zeit verteilt abgegeben und in den Körper aufgenommen wird (im Fachjargon heisst das retardiert).
Bitte Leute, wenn ihr eine solche Kapsel auf der Toilette im Stuhl findet, grabt sie nicht aus und bringt sie in die Apotheke.
Es würde reichen, wenn ihr sagt, ihr hättet eine gesehen.

Kunde: „Die Kapseln, die sie mir verkauft haben sind nicht ganz voll. Und es ist ziemlich mühsam, sie einzeln zu öffnen und dann mit dem Inhalt der einen Kapsel die andere zu füllen ….“
Apothekerin: „Umm, sie sollten das nicht tun. In den Kapseln ist genauso viel Wirkstoff drin, wie es sein soll. Egal, wie voll eine einzelne Kapsel aussieht.“

Kundin kommt mit einer Blisterpackung Kapseln: „Mit diesen Kapseln stimmt etwas nicht! Schauen sie, da hat es unterschiedliche drin. Manche sind blau oben und weiss unten und die anderen sind weiss oben und blau unten! Warum sind die unterschiedlich?“
Apothekerin: „Drehen sie sie einfach um, dann sind sie gleich.“