So haben wir auch schon Rezepte erhalten:

Idee von Pharmawiki:

Neustes passendes Beispiel von uns:

Erklärung der peinlich berührt dreinschauenden Patientin: „Es wurde in der Waschmaschine mitgewaschen“.

Und was habt ihr schon an Rezepten bekommen?

24 Antworten auf „So haben wir auch schon Rezepte erhalten:

  1. Mal ne Frage zu den Rezepten. Wenn ich das so sehe, handgeschrieben und in dieser ärztlichen Sauklaue. Hier in DE werden die Medis am Computer rausgesucht, ein Rezeptzettelchen in den Drucker gelegt und am Ende unterschrieben. Gibt es das bei euch nicht?

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    1. Bei uns in Deutschland gibt es aber auch noch einige handgeschriebene Rezepte. Gerade, wenn der Arzt zum Hausbesuch beim Patienten war, hat er ja keinen Drucker dabei…

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      1. Mache ich hier in der Schweiz auch nicht anders: Rezepte in der Praxis kommen aus dem Drucker (und werden selbstverständlich persönlich unterschrieben), beim Hausbesuch gibt es was Handgeschriebenes.

        Letztere brauche ich aber kaum – als ich vor fast 10 Jahren meine Praxis übernahm, habe ich mir 500 Rezepte drucken lassen, die gehen jetzt erst allmählich zur Neige.

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  2. Es gibt bei uns auch Rezepte aus dem Computer ausgedruckt. Es gibt aber (ausser für Betäubungsmittel) tatsächlich keine (!) einheitliche Rezeptformulare.
    Computergeschriebene Rezepte sind besser lesbar, haben aber andere Probleme. Zum Beispiel die Fälschungssicherheit. Vor allem wenn die Ärzte neu sogar die Unterschrift mit aufdrucken lassen, der Stempel fehlt oder das ganze dem Patient per E-Mail übermittelt wurde. Ohne Originalunterschrift ist so ein Rezept nämlich nicht gültig (!)

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  3. Die besten Rezepte, die ich immer wieder mal rein bekomme, sind komplett jungfräulich bis auf die Arztunterschrift. Da hat der Patient dann freie Auswahl, sogar bei seinem Namen und bei seiner Adresse.. ;-)

    Das läuft dann so, dass der Doc dem Patienten das unterschriebene leere Muster16 gibt, welches an der Rezeption noch bedruckt werden soll – und der Patient denkt sich Rezept hab ich jetzt, bloß weg hier, hab lange genug hier rumoxidiert!

    Kommt nicht oft vor, ist aber immer wieder amüsant.

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        1. Wäre das nicht DIE Gelegenheit, guten Gewissens Zuckerkügelchen loszuwerden? Natürlich ohne Berechnung, denn von Nichts kommt Nichts. :P

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    1. Wie soll ich etwas bedienen, wo ich keine Ahnung habe, was überhaupt gewünscht ist…

      Stell Dir vor, Du gehst zum Fahrkartenschalter der Bahn und verlangst eine Karte zu lösen. Auf die wiederholte Frage, wohin Du reisen möchtest, stehst Du nur einfach da und lächelst. Was wird Dir wohl verkauft werden…? ;-)

      Dass man da dann nicht von selbst drauf kommt, vielleicht ein neues Rezept zu organisieren …
      Der Witz ist, das gefühlt ca. 98% der Patienten ein Rezept entgegen nehmen (egal ob vom Doc himself oder von der MFA vom Tresen), und es einstecken ohne 1x draufzuschauen. Man schaut nicht, ob das richtige verordnet wurde. Man schaut nicht, ob das Rezept überhaupt auf den eigenen Namen ausgestellt ist. Man verläßt sich 110%ig darauf, dass alles in Ordnung ist. Dann wartet man, bis die Arztpraxis definitiv geschlossen hat – und am besten, bis die letzte Tablette gestern aufgebraucht wurde – und geht dann, Freitags nach 16 Uhr oder Samstags vormittags in die Apotheke. Und siehe, wenn DANN ein Problem auftritt, wird IRGENDWER dieses schon lösen. Ist doch auch nicht – NIEMALS! – die Schuld des Patienten, dass da ein Problem ist. Kann doch auch niemand erwarten, dass der Patient an der Lösung des Problems mitarbeitet. Wir leben schließlich in einer Servicegesellschaft – einer SERVICEGESELLSCHAFT – da muss sich doch wohl wer anderes den Arsch aufreißen, denn der wird dafür ja bezahlt – BEZAHLT wird der dafür, sag ich! Denn merke: Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jeden gedacht. Und wenn jeder bis zu seinem eigenen Horizont denkt, und die Horizonte aneinander grenzen, denkt jeder auch bis in die Unendlichkeit. Und das kollidiert nicht einmal mit Einsteins Ausspruch: Der geistige Horizont einiger Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null, und diesen nennen sie ihren Standpunkt. Aber wenn ich mir das englische „to serve“ anschaue, und dazu dann das passende Lied von „Depeche Mode“ im Kopf dudelt, mag jeder halt gerne „Master“ sein, und nicht „Servant“. Zumal viele Mitmenschen halt auch „Servant“ mit „Slave“verwechseln – und dies nicht einmal merken.

      Achtung! Dieser Beitrag kann Ironie und Sarkasmuss enthalten. Außerdem sind Spuren von Haselnüssen nicht ausgeschlossen.

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      1. Du hast Probleme…

        Gestern kam die Tochter einer älteren Patientin in unsere Praxis und wollte ein Medikament zurückgeben. Das Medikament nehme die Mutter bereits seit 2018 nicht mehr ein, daher sollten wir den Packungspreis erstatten, weil es unser Fehler sei, dass wir die Tabletten abgegeben haben. Und zwar vor über einem Jahr!

        (Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass Stand unserer KG das Medikament immer noch verordnet und auch kein Grund erkennbar war, warum es seinerzeit abgesetzt worden sei.)

        Leute gibt’s…

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        1. Ach – das versuchen sie bei Euch auch? Hatten grad die Woche wieder den Fall. Patientin will eine Packung vom Medikament zurückgeben (gegen Geld), das sie Anfangs Corona-Zeit bezogen hat. Sie wollte damals unbedingt genau soviel, wie benötigt, dass sie nicht mehr kommen muss (kein Risikopatient allerdings). Man hat die benötigte Menge berechnet, ihr abgegeben … und jetzt will sie (weil sie sie nicht so lange genommen hat, weshalb auch immer) eine der Packungen zurückbringen. Ich habe ihr erklärt, dass wir das nur zum entsorgen zurücknehmen. Abgerechnet ist es schon seit 5 Monaten und weiterverwenden durch uns geht auch nicht.

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          1. Luschtig sind auch Patienten, die telefonisch Medikamente bestellen, diese abholen und ungeprüft in die Tasche stecken, nur um dann eine halbe Stunde später anzurufen, dass sie ja eigentlich etwas anderes haben wollten, wir das falsche Medikament oder die falsche Dosierung abgegeben hätten etc.

            Auch toll: als in einem solchen Fall eine meiner Assistentinnen auf die glorreiche Idee kam, der von ihr angebrachte Aufkleber mit der Dosierung liesse sich am besten ohne Beschädigung der Packung entfernen, wenn man diese mal ordentlich heiss fönt…

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        2. Ich könnte Dir da einiges zzu erzählen, und auch, dass dann normalerweise IMMER (angeblich) in der Arztpraxis gesagt wird: Gehen Sie mal zur Apotheke, die tauscht Ihnen das um! Aber ich lass es mal, diese Stories auszuwalzen, denn im Augenblick bin ich nicht sauer genug drauf, um all meinen Frust da rauszulassen und beim enstehenden Rundumschlag einen Haufen Unbeteiligter (mit) zu treffen, die es gar nicht verdient haben… ;)

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          1. In der Apotheke zu arbeiten war eigentlich nie mein größter Wunsch. Bin da ein bisschen hängengeblieben.
            Was man dadurch aber immer hat, ist ein unglaubliches Repertoire an wildesten Anekdoten. In unserer kleinen Apothekerinnengruppe sind die anderen Ehemänner schon nach 30 Minuten gelangweilt, weil es SCHON WIEDER nur um Apotheke geht x-D

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            1. Und der Witz ist – die Anekdoten glaubt man auch nur, wenn man sie selbst (ähnlich) erlebt hat.

              Ich habe mal 1 Stunde bei einer Lieferung nach einem Haus gesucht, was irgendwann um 1960 herum abgerissen worden war. Ich hatte bei Absprache der Lieferung extra noch gefragt, ob die Hausnummer korrekt ist. Der Patient wohnte sein halbes Leben halt in der selben Straße, nur dummer Weise 10 Hausnummern weiter… Diese Storry wird mir im Schnitt NIE geglaubt – außer von Briefträgern. ;-)

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            2. Och, mit Anekdoten können wir Ärzte auch in grossen Mengen aufwarten…

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  4. Diese Liste ist ja echt eklig… in der Apotheke „meines“ Dorfes muss aktuell aber auch darauf hingewiesen werden, dass man das Rezept nicht in den Mund stecken soll, damit man die Hände frei hat.

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