Archiv für den Monat Mai 2015

Taking the Plunge

Ich habe nie ganz verstanden, weshalb es bei den Amerikanern so wichtig zu sein scheint, dass der Verlobungsring einen möglichst grossen (und teuren) Stein drauf hat – ausser vielleicht als Beweis für die zukünftige Braut, dass der Mann sich die Ehe leisten kann 🙂 … Aber wenn man darüber hinwegsieht ist das ein entzückender Film mit ganz viel „Jöh-„Faktor.

Oh, Ihr habt wieder Euceta?

Reaktion eines Kunden, als er die hier gesehen hat:

leucen-euceta

Naja – irgendwie: Zur Erinnerung: das (unten) war, wie die letzte Euceta Packung ausgesehen hat.

Euceta

Die Firma Tentan, die die Formel von der Novartis übernommen hat, (nachdem die Euceta überraschend ausser Handel nahm) hat die Packungen so gestaltet, dass sie wirklich sehr daran erinnert – der Wiedererkennungseffekt ist jedenfalls da, wie man sieht. Zusätzlich ist da offenbar noch Dexpanthenol drin, das war bei der Original-Formel nicht so.

Tentan sind nicht die einzigen, es haben sich noch andere Firmen der Marktlücke angenommen …

Sphere – Rezension

Michael Crichton wird den meisten ein Begriff sein – er ist derjenige, der auch Jurassic Park geschrieben hat. Das ist auch so ein Fall, wo ich das Buch besser finde als den Film, der danach gemacht wurde – oder besser Filme (Mehrzahl) – diesen Sommer kommt ja schon Numero 4). Mit seinen Büchern bringt er der breiten Masse Auszüge aus der Wissenschaft bei – nicht immer hundert Prozent korrekt, aber doch zumindest verständlich und populär. In Jurassic Park ging es um Dinosaurier und das Klonen von DNA und in Sphere um den Aufenthalt in der Tiefsee um den Kontakt mit Ausserirdischen, etwas Psychologie – vor allem das Verhalten bei Angst und Zeitreisen.

Das Buch beginnt damit, wie Norman, ein Psychologe und Spezialist für Trauma nach grossen Unglücken zu einer entlegenen Stelle mitten im Meer gebracht wird, die er erst für eine Absturzstelle eines Flugzeuges hält … womit er nicht ganz falsch liegt. Nur handelt es sich dabei um ein Fluggerät mit Technologie, die bis dato unbekannt ist und die unter einer meterdicken Korallenschicht in 1000 Fuss Tiefe liegt, was suggeriert, dass der Absturz wohl schon vor über 300 Jahren passiert ist.

Norman sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als er für den amerikanischen Staat einen Bericht und Empfehlungen verfasst hat, wie man beim Kontakt mit Ausserirdischen am besten vorgeht – vor allem im Wissen darin, dass das eventuell Angst-gefühle in der Bevölkerung auslösen könnte. Dafür hat er ein Team zusammengestellt, das er nun, Jahre später, genau so vorfindet. Es sind dies er selber, der brilliante schwarze Mathematiker Harry, Astrophysiker Ted und die Meeresbiologin Beth. Geleitet wird die Expedition von U.S. Navy Capt. Barnes.

Nach einem kurzen Briefing geht es auch schon in die Tiefe, wo Taucher schon 2 Unterkünfte errichtet haben – eine für die Arbeitscrew, die den Weg zum Schiff freigemacht hat und eine für sie. Wegen der grossen Tiefe wird die Station mit einem speziellen Gasgemisch betrieben (hauptsächlich Helium, nur 2% Sauerstoff). Schon kurz nach ihrer Ankunft, werden die anderen bis auf eine Mini-Crew an die Oberfläche zurück gezogen, da ein Sturm naht. Allzu lange wollen auch sie eigentlich nicht unten bleiben, aber dann … überschlagen sich die Ereignisse. Als erstes entdecken sie, dass das Raumschiff amerikanischen Ursprungs ist und aus der Zukunft stammt. Und dass es etwas mitgebracht hat, das wohl ausserirdisch ist. Eine Kugel, fremdartig und geschlossen,

Der Sturm schneidet ihnen schliesslich den Kontakt zur Oberfläche ab. Harry gelingt es irgendwie in die Kugel herein und wieder heraus zu kommen … nur weiss er danach nichts mehr davon. Dann fangen die wirklich seltsamen Geschehnisse an: Über das Computer-Bordsystem der Station meldet sich „Jerry“ – hat das Raumschiff doch einen Ausserirdischen mitgenommen? Ist Jerry freundlich oder feindlich – oder kann man ihn einfach nicht mit menschlichen Massstäben messen? Was ist mit der Umgebung der Station los – woher kommen auf einmal diese Tintenfische, Shrimps, Quallen … und der Riesenkalamar, der die Station bedroht?

Das Buch zeigt die Interaktionen zwischen den Protagonisten sehr schön – viel besser als der Film, wo der Riesenkalamar die „psychologische Schau“ klaut. Natürlich wird da auch mit Vorurteilen gespielt: das arrogante schwarze Genie, an das sich dann in der Not alle wenden, der etwas hilflose Psychologe, der versucht alles zusammen zu halten, die Frau, die sich diskriminiert vorkommt, die Konkurrenz zwischen den Männern …

Ich fand das Buch sehr gut – es wurde zwar in Vor-Handy-Zeit geschrieben, (1987 veröffentlicht) aber es funktioniert heute noch genau wie damals. Das mag auch viel an der Location liegen: unter Wasser und abgetrennt von der Unterstützung oben, haben sie auch nur sehr wenig Computerpower, keine Möglichkeiten nachzuforschen über die dort vorhandenen Ressourcen.. Sie werden zurückgeworfen auf sich selber … und genau darum geht es in dem Buch.

Ohne es zu verraten: das Ende ist ein bisschen … abrupt. Nicht schlecht, auch wenn es Leute gibt, die darüber enttäuscht sind. Für mich war es okay, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass das bei allen geklappt hätte 🙂

Werde ich demnächst durch einen Roboter ersetzt?

Der Frage ging eine Gruppe Forscher nach. Maschinen können ja heute schon erstaunliches – und da wird weiter-entwickelt. Alles werden sie dennoch nicht können. Ein Job ist umso sicherer vor Automatisierung je mehr man dabei mit (eigenen) Lösungen auf Probleme aufwarten muss, es nicht ohne persönlichen Kontakt mit anderen Menschen geht, man Verhandeln muss und je weniger man sich dabei in enge Stellen quetschen muss …

Daraus haben die Forscher dann eine Formel entwickelt und die sagt, dass ich als Apothekerin …

pharmarobo

Yay – … nur eine 1.2 % Chancen habe in dem nächsten 20 Jahren durch einen Roboter ersetzt zu werden. Naja – Roboter gibt es in der Apotheke ja schon … aber die sind dann wirklich nur für den Teil „in enge Stellen quetschen“ und die Ware rausholen zuständig.

Nicht so schön steht es um meinen Mann, der Mechaniker ist:

mechrobo

Hoppala – naja, in dem Fall gut, ist er selbstständig (und hat noch eine Frau, die arbeiten kann).

Wer selber nachschauen will, wie es um seinen Job steht, kann das hier: Will Your Job Be Done By A Machine?

(Ah ja – das sind natürlich grobe Schätzungen … und es können sich noch einige Sachen verändern, ausserdem gingen sie von den Verhältnissen in den USA aus), aber es ist doch Interessant zu sehen, wie sich manche die Zukunft vorstellen. … Jetzt bist Du vorgewarnt 😉

Ja … wie jetzt?

Beim Aufnehmen einer Bestellung für die Patientin.

Pharmama: „Wir können ihnen anrufen, wenn etwas mit der Bestellung ist …“

Patientin: „Ich bekomme nie Telefonanrufe von der Apotheke.“

Pharmama: „Könnte ich ihre Telefonnummer haben?“

Patientin: „Nein, die gebe ich nicht gerne heraus.“

Pharmama: „Okay … das bestellte wird in etwa 3 Tagen hier sein.“

Patientin: „Könnten sie mir nicht anrufen, wenn es da ist?“

Apotheken aus aller Welt, 612, Orange und Toulon, Frankreich

und die letzten beiden Apotheken aus der Provence – mit bestem Dank an Stephan:

Orange Toulon

Mystery-Shopping Ehren

Es ist ja so, dass wir Apotheken in der Schweiz getestet werden. Regelmässig. Das steht unter anderem auch im Vertrag mit den Krankenkassen drin, dass das eine Voraussetzung ist. So haben wir alljährlich Tests:

1 x Mystery Patient – Der Patient kommt mit einem Rezept. Dabei wird getestet, ob wir da Dossier führen, nachfragen wegen Gesundheitsproblemen / Allergien, ob ein Generikum empfohlen wird etceterapepe.

2 x Mystery Shopping – Dabei kommen Kunden mit Gesundheitsproblemen und hätten gerne „etwas gegen XYZ“ Und dann wird geschaut, wie man dazu berät und was man empfiehlt.

3 x Mystery Call – Telefonanrufe mit Fragen über … irgendwas. Dabei wird vor allem auf das Verhalten am Telefon geschaut.

Letzteres ist der aktuellste Test und den haben wir nun also als Thema an der Teamsitzung. Erfreulicherweise haben wir wieder sehr gut abgeschnitten, das tun wir auf die eigene Schulter klopf eigentlich immer: von 200 möglichen Punkten über 190 im Schnitt. Das einzige wo wir nicht so toll sind ist beim Punkt „Nachhaltigkeit“, wo wir eigentlich den Namen und die Telefonnummer aufnehmen sollten und zur Frage noch zum Beispiel anbieten sollten ein Produkt gleich zu bestellen oder auf die Seite zu legen.

… Jedenfalls bei aufarbeiten der sehr ausführlichen Unterlagen dazu sehe ich, dass die vom Mystery Shopping meinen Blog erwähnt haben! Ein halbseitiger Textauszug, aus einem Blogartikel den ich geschrieben habe, als das Vita Merfen ausser Handel ging. Ui – Danke!

(Und warum hat mir das noch niemand gesteckt? Immerhin waren die Tests im Februar und die Auswertungen und Unterlagen haben alle Apotheken, die da mitmachen jetzt wohl auch bekommen – und das sind eine Menge Apotheken. )

Mehr lesen über die Tests:

Apotheken aus aller Welt, 611: Roussillon, Frankreich

noch eine Apotheke aus der Provence von Stephan:

Roussillon-1 Roussillon-2

Er ist sehr beschäftigt

Die Patientin (um die 50) kommt mit Rezept für Beruhigungsmittel,

Patientin: „Ich hätte gerne 3 Packungen“.

Pharmama: „Tut mir leid, aber der Arzt hat nur eine Packung aufgeschrieben. Zu 10 Stück. Das ist auch kein Dauerrezept.“

Patientin: „Ich brauche aber mehr davon.“

Pharmama: „Ich könnte den Arzt anrufen und fragen, ob ich mehr abgeben darf, oder ob er ein Dauerrezept daraus macht.“

Die Patientin nimmt mir das Rezept wieder aus der Hand:

„Nicht nötig – ich frage ihn selber. Er ist sehr beschäftigt.“

Hmmhmmm.

Nachmittag – nur etwa 4 Stunden später.

Die Pharmaassistentin bringt mir dasselbe Rezept.

Nur hat jetzt jemand mit einem anderen Kugelschreiber von Hand „Dauerrezept für 1 Jahr“ darüber geschrieben.

Sie schaut mich an. Ich schaue sie an und sage: „Das Rezept habe ich heute schon einmal gesehen. Sag ihr, es dauert einen Moment.“

Jetzt rufe ich den Arzt an. Der ist nicht so beschäftigt als dass ich nicht nachfragen und mich versichern kann, dass das wirklich nicht als Dauerrezept gedacht ist – und dass ich jetzt gar nichts abgeben, das Rezept einbehalten und sie gleich wieder zu ihm schicken soll.

Machen wir.

Bitte – einfach nicht so was. Ein Rezept selbst zu verändern fällt unter Urkundenfälschung und ist einerseits strafbar (wenn jemand den Aufwand der Anzeige auf sich nimmt) … und andererseits hat das direkte Konsequenzen in der Apotheke oder beim Arzt selber, der einen dann vielleicht auf einmal nicht mehr als Patient haben will. Ist ja schliesslich auch ein Vertrauensbruch.

Es war nicht nur die Tatsache, dass das Rezept so schnell zurückkam, die mich stutzig werden liess. Wir achten auf die Schrift, Kugelschreiberfarbe, bei Ausdrucken ob das mit bisherigen Rezepten übereinstimmt, die Unterschrift und … der Arzt hätte sicher gewusst, dass für das verschriebene Beruhigungsmittel Dauerrezepte nicht für 1 Jahr erlaubt sind.

Darauf einen Pan Galactic Gargle Blaster!

Foto

Keine Panik – aber heute ist der 25. Mai und damit Towel Day. Wer ihn verpasst hat (oder wer frustriert ist, weil er wie ich sein Handtuch nicht im Geschäft tragen konnte), dem empfehle ich seinen Frust in einem Pan Galactic Gargle Blaster (oder auch Donnergurgler) zu ertränken – ein Drink, dessen Effekt beschrieben wurde im Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“: „Als werde einem mit einem riesigen Goldbarren, der in Zitronenscheiben gehüllt ist, das Gehirn aus dem Kopf gedroschen““.

Das Originalrezept ist etwas schwierig zu reproduzieren, liest es sich doch wie folgt:

  1. Saft von einer Flasche von diesem Ol’ Janx Spirit.
  2. Schütte dazu eine Einheit vom Wasser der Meeres von Santraginus (oh, dieses Santranginische Meerwasser! Oh, diese Santragianischen Fische!!)
  3. Lass 3 Würfel Acturanischen Mega-gin in die Mischung schmelzen (die müssen richtig geeist sein, sonst geht das Benzen verloren).
  4. Lass 4 Liter Fallianisches Moor-Gas durch alles blubbern, als Andenken an all die glücklichen Wanderer die in den Mooren von Fallia an Vergnügen gestorben sind.
  5. Über den Rücken eines Silberlöffels lass eine Einheit von Galactischem Hyperminze-Extrakt fliessen, erinnernd an all diese starken Gerüche der dunklen Qalactinischen Zonen, subtil, süss und mystisch.
  6. Lass einen Zahn einen Algolischen Sonnentigers hineinfallen. Sieh zu wie er sich auflöst und und dabei die Feuer der Angolanischen Sonne tief ins Herz des Drinks bringt.
  7. Streu etwas Zamphour darüber
  8. Gib eine Olive dazu
  9. Trink … aber … sehr vorsichtig

Vielleicht versucht man es mit einer irdischen Variante, (zu finden hier) es gibt einige.

Der hier gefällt mir am besten (vor allem, weil das sicher optisch der am nächsten kommende ist):

In ein grosses Glas gibt man

  • 1 oz Traubensaft
  • 2 oz Anananssaft
  • 1 oz ZitronenVodka
  • 1 oz Hot Cinnamon Schnapps

dazu einen glühenden Eiswürfel (die findet man online – oder, wenn man Disneyland besucht gibt’s die in diversen Bars zum Drink dazu: die leuchten dank Batterie und LED, manche wechseln auch noch die Farben.)

  • dazu 2 oz Sprite
  • 4 oz Mineralwasser mit viel Kohlensäure (Gas)

oben sollte noch etwa 1 cm frei sein bis zum Glasrand.

Dann gibt man dazu ein Stück Trockeneis (das dürfte etwas schwierig aufzutreiben sein, aber falls: Cool!)

Voilà: glühender, sprudelnder, Moorgas-dampfender Drink. Leicht süss dazu (mag ich). Sobald es ausgeblubbert hat kann man ihn geniessen.

Nur noch zu den LED Eiswürfeln, das wollte ich mal demonstrieren 🙂

Schöne Pfingsten!

 

Bei uns im Garten blühen (genau rechtzeitig) die Pfingstrosen. Und es ist erstaunlicherweise immer noch schön. Habe ich schon mal gesagt, dass ich den Garten genieße? 

Heute übrigens mit … Handtuch! 

Apotheken aus aller Welt, 610, Avignon und La Tour D’Aiges, Frankreich

Von Stefan:

ich war die letzten zwei Wochen im Urlaub in der Provence. Auf unseren Touren durch die Städte in der Umgebung habe ich ab und zu Bilder von Apotheken gemacht.

  • Danke Dir! Das passt zum heutigen Tag, zumindest für mich – wir haben früher öfter im Frühling Ferien in der Provence gemacht. Das war allerdings noch vor der Blog-Zeit, weshalb ich keine Apotheken-Fotos von dort habe.

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Glücksspiel mit der Gesundheit

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Immer mehr versuchen via Internet an (rezeptpflichtige) Medikamente zu kommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: manchen ist es zu peinlich dafür vorher zum Arzt zu gehen, oder sie wollen sparen: Geld oder Zeit. Dass das arg auf Kosten der Gesundheit gehen kann, scheinen immer noch viele nicht zu wissen.

Eigentlich sollte einem ja die eigene Vernunft sagen, dass da etwas nicht stimmen kann, wenn man einfach so (und soviel man will) rezeptpflichtige Medikamente ohne Arztrezept zu „Schnäppchenpreisen“ per Knopfdruck bestellen kann. Aber … die Menge der am Zoll dann beschlagnahmten und untersuchten Produkte zeigt, dass das nicht so ist.

Geschätzte 95% der abgefangenen Medikamente sind Fälschungen. Und die können echt alles enthalten. Als Beispiel dieses Bild (von Pfizer, via Dr. Schweim) von Ponstan Tabletten:

ponstanfalsch

Hier mal: keinerlei Wirkstoff, stattdessen Borsäure, gefärbt mit gelber Strassenfarbe (bleihaltig) und Überzug mit Fussbodenwachs. Fein. Wie gesagt, da kann alles drin sein – auch Wirkstoffe, die man wegen übler Nebenwirkungen ausser Handel genommen hat, manchmal auch gar nichts, manchmal tatsächlich der richtige Wirkstoff – nur in der falschen Dosierung … deshalb nenne ich es ein Glücksspiel mit der Gesundheit.

Der österreicherische Apothekerverband hat aktuell dazu auf facebook eine Aktion laufen, die man verfolgen kann: Fakes don’t care (But we do).

Restenverwertung?

Erster Patient des Tages:

Patient:  „Ich habe da zuhause noch diese Tabletten gefunden …“

(Blick auf die Packung: eine ziemlich mitgenommen aussehende Schachtel Cipralex. Laut Dosierungsetikette vor 3 Jahren verschrieben).

„… Ich denke es ist ein Mittel gegen Depressionen. Ich habe vorgestern angefangend das zu nehmen und jetzt fühle ich mich irgendwie nicht so wohl …“

Bitte nicht. So etwas geht über die normale Selbstmedikation heraus und gehört in erster Linie zum Arzt. Das sind Medikamente, die auf unseren „Hirnhaushalt“ wirken … die nimmt man nicht mal „einfach so“. Wenigstens nimmt er es erst seit vorgestern, da dürfte zumindest hier das wieder absetzen noch kein Problem sein. Und das habe ich ihm geraten:

„Dann nehmen Sie das jetzt bitte nicht mehr und gehen erst Mal zum Arzt.“

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