Ersatzartikel

mittel-alte neue Kundin mit Rezept in der Apotheke: „Können Sie mir statt dem Norvasc Celebrex geben? Vom Norvasc bekomme ich Magenschmerzen.“

Pharmama: „Umm, nein, das Rezept ist für Norvasc und …“

Frau: „Aber die sind beide gegen Schmerzen und da steht auf dem Rezept: die Medikamente dürfen durch ihre Generika ersetzt werden. Der Arzt hat das so aufgeschrieben!“

Pharmama: „Das bedeutet ich kann das Medikament Norvasc durch eines seiner Generika ersetzen. Zum Beispiel durch Amlodipin. Celebrex ist ein ganz anderer Wirkstoff und …“

Frau: „Dann gehe ich halt in eine andere Apotheke, wo sie das machen!“

… und ich wollte noch sagen: Norvasc/Amlodipin ist ein Mittel gegen Blutdruck, Celebrex ist ein Schmerzmittel …

Umm, auf Wiedersehen.

Nicht dass das anderswo anders laufen wird. Höchstens noch, dass man ihr – falls sie lange genug zuhört, anbieten könnte dem Arzt anzurufen und das auszusortieren.

17 Kommentare zu „Ersatzartikel

  1. hurra – eine Kundin die weiss was sie will….. *undironiewiederoff* vielleicht steht sie ja dann in ein paar Tagen wieder da und lässt dich ausreden….? ;)

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  2. Zuhören ist eine fast völlig ausgestorbene Begabung…(nicht nur in der Apo) täglich zu beobachten.
    Eigentlich sollte man Aktien von Hörgeräteherstellern kaufen, die müßten (in der BRD gibts den Buchstaben noch!) doch boomen, oder?

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  3. Hast du eigentlich Kontakt zu den anderen Apotheken in deiner Umgebung? Manchmal stell ich mir das lustig vor wenn man sich dann mal triftt und austauscht „ja, die war auch bei mir. Hab ihr dasselbe gesagt. Nein, wir machen das natürlich auch nicht. Sie hat dann gedroht sie geht zu euch.“ Die Kunden in deinen Geschichten sind immer so überzeugt dass alle anderen Apotheken korrupt sind und all ihre Wünsche erfüllen ;)

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    1. Nein, so nicht … speziell nicht so spezifisch über spezielle Kunden. Aber an Weiterbildungen und so hört man immer wieder: „Ah, bei Euch probieren die das auch?“.

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  4. Und je älter umso ungeduldiger. Mir fahren am Samstag beim Grosseinkauf ständig gestresste Rentner mit ihren Einkaufswagen in die Beine, die haben es immer extrem eilig. Tolle Zeiten stehen uns mit den alternden Babyboomern bevor!
    Übrigens war auch unsere alte Katze fast taub, ist das wohl bei allen alten Säugetieren so?
    Und gibt es schon Hörgeräte für Katzen oder Hunde ;-) Das wäre doch auch eine Investitionsmöglichkeit?

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  5. nee, also echt.. sei mal nicht so kleinlich! :D Schmerzmittel und Blutdruckmittel ist doch fast dasselbe. Kann man doch austauschen, jetzt hab dich net so ;)
    *ironieoff*
    So ein bissel nicht-zuhören-können mag ja ganz nett sein, aber bei der eigenen Gesundheit sollte man schon über seinen Schatten springen.. ;)

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  6. Na, die hat ja so richtig Ahnung davon was sie da nimmt *gg* Ist vermutlich auch für die Arzt eine helle Freude, wenn sie da genau so gut zuhört…

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  7. Dass die Kundin nicht weiss, wofür welches Medikament ist, finde ich nicht so schlimm. In meinem Bekanntenkreis interessiert das selbst bei Dauermedikamentation kaum jemanden. „Nimmt man halt, hat der Arzt verordnet.“ Mit dieser Einstellung leuchtet mir auch viel stärker die Skepsis gegenüber Generika ein. Wenn man nicht über die Medikamente nachdenken möchte, ist das nur zusätzlicher Stress.

    In diesem Fall wusste die Kundin, dass sie das Präparat nicht verträgt. Allerdings steht ihr wohl ihre Ungeduld (und Besserwisserei) im Weg.

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