20 Antworten auf „Parkjob

  1. Da saßen 2 Leute im Auto drin. Also stehen denen auch 2 Parkplätze zu. Wären die einzeln mit Auto gekommen, hätten sie ja auch zwei Parkplätze gebraucht. Ist doch logisch! ;-D

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    1. OMG, und was macht man bei so einem kleinen Wagen, wenn er voll war? wie kriegt man den über 5 Plätze? ;)

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      1. Wenn noch ein Fahrgast im Kofferraum gesessen hat, darf man sich mit dem Auto quer vor die Parkplatz-Einfahrt stellen! *hehe*

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  2. Könnte auch ein Rollifahrer sein, dem die Behindertenparkplätze weggenommen wurden. Was soll man sonst tun, wenn man eine ganze Türbreite zum Aus- und Einsteigen braucht?

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    1. Seit mir nicht böse, wenn ich das so sage, aber meine Meinung dazu ist: Wenn ich eine solche Einschränkung habe, dann kann ich mir so ein blaues Schild mit einem stilisierten weißen Rollstuhl drauf hinten ans Auto pappen, und schon haben die allermeisten Menschen Verständnis und nehmen Rücksicht. Wenn ich aber keinen solchen Hinweis am Auto hinterlasse, muss ich mich auch nicht darüber aufregen, wenn niemand Rücksicht nimmt und Verständnis hat. Ich schreibe diese Zeilen sehr bewußt, denn mir ist es schon einmal passiert, dass ein körperlich eingeschränkter Patient es einerseits kategorisch ablehnte, sein Fahrzeug ebenso zu kennzeichen, andererseits aber wie Rumpelstilzen durch die Apotheke tobte, als andere Autofahrer ihre Fahrzeuge in einem GANZ NORMALEN Abstand zu seinem parkten und er eben nicht mehr in sein Fahrzeug hineinkam. Er bestand darauf, dass schließlich alle Menschen wissen müssten, dass er mehr Platz braucht – auch ohne Hinweisschild. Ich erbot mich, sein Auto auszuparken (also 4m geradeaus rückwärts zu fahren) – er verbot es mir. Ich erbot mich, sein Auto aus der Parklücke zu SCHIEBEN. Das scheiterte daran, dass er mir verbot, die Handbremse zu lösen. Dann gingen auch mir die Ideen aus, worauf er nur noch mehr fluchte und schrie, da ja niemand bereit sei, Rücksicht auf ihn zu nehmen oder ihn gar zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt sahen meine Spiegelneuronen meinen Gesichtsausdruck und verkrochen sich in eine kaum genutzte Ecke meines Stammhirns…

      Ja, ich weiß, so ein Schild stigmatisiert. Aber auch Krankenwagen und Lieferfahrzeuge haben eine Spruch hinten dran „Bitte 3m Rangierabstand halten!“. Und solange ich körperlich so fit wie derzeit bin, schaffe ich es mich durch einen 25cm-Autotür-Spalt zu quetschen. Sollte ich einmal z.B. eine blockierte Hüfte oder ein eingegipstes Knie haben, wird das sicher nicht mehr so gehen. Aber dann habe ich klein Problem damit, an mein Auto einen Zettel zu pappen: „Ich bin nicht so gelenkig wie Sie. Ich MUSS meine Tür KOMPLETT aufmachen, um einsteigen zu können. Wenn Sie 1,5m seitlichen Abstand halten, ist das EINE Behinderung weniger für mich. Danke.“ Die Geschichte mit ´in den Wald reinrufen´ und so…

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      1. Die haben normalerweise so einen Ausweis, der dann VORNE liegt. Sowas reicht unseren fleißigen Kontrolletis (wenn es der richtige ist).

        So ein Schild oder Zettel wird trotzdem in 90% der Fälle ignoriert. Wenn sich Leute schon aus Bequemlichkeit auf die Behindertenparkplätze stellen, warum sollten sie dann auf so ein Schildchen Rücksicht nehmen?

        Da schreibt übrigens die Stinkesocke immer wieder drüber, wen es interessiert: http://jule-stinkesocke.blogsp

        Ich bestreite gar nicht, dass es Idioten gibt auf diesem Planeten. (mit und ohne Behinderung.) Nur sehe ich oft genug, dass diese dann zur Selbstjustiz greifen. Ein Zettel mit einem dummen Spruch ist noch harmlos, einem rollifahrenden Kameraden haben sie das Auto zerkratzt. Und sowas geht gar nicht.

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        1. Ich kenne es so, dass vorne meist irgendwelche Parkausweise/Legitimationen vom Amt hinter der Scheibe liegen, und hinten ein Autoaufkleber oder ein einfaches Schild (wie oben beschrieben) oder sowas „angebaut“ ist. Das ganze macht m.E. auch Sinn – die „Ordnungskräfte“ schauen vorne (wo ja z.B. auch ne Parkscheibe zu finden wäre). Ach ja, der fragliche Zeitgenosse hatte auch vorne kein Schild drinne. Aber auf einem Parkplatz laufe ich um ein Auto nicht drumrum, bevor ich daneben parke – und die meisten parken ja nicht rückwärts ein. So habe ich auch als „Fremder“ die Chance via des kleinen blauen Hinweiszeichens, Rücksicht zu üben. Und das mache ich gerne – schließlich weiß ich nicht, was mich irgendwann einmal ereilt, und dann möchte ich, dass man mich so behandelt, wie ich die anderen. Dass viele Menschen sich nicht um solch eine Bitte um Rücksicht scheren ist bezeichnend und schlimm genug. Und nein – Gewalt, auch gegen Sachwerte, ist wirklich keine Option und einfach nur traurig.

          Als krassestes Beispiel aus meinem eigenen Erinnerungen: ein Doge Ram (dieser riesige PickUp) ohne mir auffallende „Zusatzbeschilderung“ parkte mit viel Schwung auf einem Behinderten-Platz ein. Heraus stieg eine – augenscheinlich – mopsfidele und kerngesunde junge Frau, die dann erst einmal Einkaufen ging. Meine Assoziation in dem Augenblick war: „Wenn man so ein Auto fährt, ist man offensichtlich behindert. Und wenn auch nur durch dieses Auto…“

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    1. Jups, das steht irgendwo in den Kommentaren: Der Golf-Fahrer wurde von zwei (!) Mitstudenten beim Einparken eingewiesen (obwohl er wohl mehrfach mitteilte dass er das auch so geschafft hätte), und hat das Fahrzeug dann durch die Heck-Klappe verlassen. Ein Schiebeach wäre auch noch eine Möglichkeit…

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  3. Erster Gedanke: solche Fotos kenn ich mit Aufschrift „Frauenparkplatz“.

    Zweiter Gedanke: stünde das Auto auf dem rechten Platz, käme links womöglich auch keiner mehr rein. Das ist ein Kleinwagen, aber wenn der korrekt zwischen Wand und Linie stünde, gingen kaum noch die Türen auf.

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    1. Das sieht zwar so aus – aber ich kann dir versichern, das geht noch. Wir haben auf dem Parkplatz genau gegenüber parkiert. An der Wand. Geht.

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      1. Das kann je nach Alter und Figur der Person, aber auch nach der Konfiguration des Autos ziemlich verschieden sein. Wenn der Sitz weit vorn ist, für einen „laufenden Meter“, der aber – nein, nicht zu dick für seine Größe, sondern zu kurz für sein Gewicht ist, dann muß die Tür weiter aufgehen.

        ;)

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  4. Das war eine Mama mit Baby. Wenn man – wie ich damals – den Kinderwagenaufsatz anstelle eines Maxicosi verwendet, dann ist derartiges Parken die einzige Methode um sicherzustellen, daß man der Rückkehr die Tür weit genug aufkriegt, um das Teil einzubauen.
    Behindertenparkplatz wäre was – ist aber verboten.

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    1. Das wäre eine Möglichkeit – nur fehlte dem Auto sonst alles, was so eine Familienkutsche (und dazu gehört unseres auch) so auszeichnet. Nicht mal ein voriges Tuch oder Stofftier oder Flasche … auf dem Rücksitz

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    2. Das reine Eltern-sein berechtigt aber auch nicht, so arschig zu parken, dass zwei Parkplätze belegt werden. Andere brauchen sicher auch einen Parkplatz und sich das Recht rauszunehmen, zwei zu blockieren, damit es für die persönlichen Animositäten passt, ist das schlicht und einfach asozial allen anderen gegenüber.
      Wenn man sein Auto in einer 08/15-Lücke nicht „beladen“ kann, muss man halt wo anders parken. Warum sollen andere dafür bestraft werden, dass man mit einer normalen Lücke nicht klar kommt? Im Gegensatz zu einer körperlichen Behinderung ist das Kind gewollt und sicherlich nicht als Behinderung anzusehen.
      Oft genug schon erlebt, dass sich Eltern auf einen Behindertenparkplatz stellen, um genügend Platz zu haben oder weil der „Mutter-Kind-Parkplatz“ belegt ist. Davon abgesehen, dass ein solcher Parkplatz im Gegensatz zum Behindertenparkplatz eine reine Service-Leistung ist, deren Schild keinerlei rechtliche Bindung hat (also darf dort de facto wirklich jeder parken), ist die Frechheit, für sich ein Extra-Anspruch zu fordern, nur weil man sich erfolgreich vermehrt hat, mehr als dreist.

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      1. Ich hab mal den Rentnern auf dem Eltern-Kind-Parkplatz („Mutter-Kind“ ist diskriminierend!) zu ihrem Neugeborenen gratuliert und gefragt, wo sie das Kind denn hätten. Schade, daß keiner das dumme Gesicht von dem Alten fotografiert hat.

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    3. Ach, ein Behindertenparkplatz ist keine Serviceleistung? Man kann doch auch mit seinem Körper pfleglich umgehen, dann bleibt man fit bis ins hohe Alter und braucht keinen Behindertenparkplatz.

      (Ich versteh mich.)

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