Archiv für den Monat Mai 2013

You shall not Pass(port)?

Die Pässe sind zurück!

*Erleichtert aufseufz*

Selten war ich so froh, diese roten Heftchen wieder zu sehen.

Warum waren sie überhaupt weg? Weil wir für unsere Sommerferien ein Visum brauchten.

Das ist unglaublich aufwändig, braucht es doch für jeden von uns je ein ausgefülltes 2 Seitiges Formular, neueres Passfoto, Beleg für die Flüge, Beleg für die Bezahlung der Visas (Ja, im Voraus), Pass: noch länger als 6 Monate gültig und mit mindestens 3 freien Seiten – und dann muss das ganze geschickt werden. Eingeschrieben. Und ein Rückantwort-Couvert beigelegt. Auch frankiert für eingeschrieben.

Aber ich habe all das gemacht. Und dann gewartet.

Dann war nach einer Woche der gelbe Zettel im Briefkasten, dass wir offenbar die Auslieferung des eingeschriebenen Briefes verpasst haben und ihn auf der Post abholen dürfen.

Wer denkt, das sei jetzt alles, irrt.

Denn am Mittag bekomme ich ein Telefon. In englisch. Von der Botschaft.

„Hallo, Frau Pharmama?“

„Ja?“

„Sie haben uns ihre Pässe geschickt wegen den Visa.“

„Ja?“

„Es ist etwas passiert. „

„Oh?!“

„Ich habe ihre Pässe hier vor mir …“

„Aber ich habe ein Päckchen …“

„Ja, deswegen rufe ich an. Im Päckchen sind nicht ihre Pässe, sondern die von jemandem anderen.“

„Oh – nein.“

„Ja, und wir wären froh, wenn sie uns die wieder zurückschicken könnten.“

„Oh – natürlich.“

„Danke vielmals. Auf Wiedersehen!“

Darauf habe ich mir überlegt, was ich am besten mache, denn: wenn ich das Päckchen annehme, dann zahle ich für’s zurückschicken wieder die 7 Franken – und ehrlich, ich finde ich sollte für deren Fehler nicht auch noch zahlen müssen. Also habe ich das Problem in der Post erklärt und dass ich das Päckchen refüsiere. Dann müssen sie es zurückschicken (Absender Botschaft war drauf, davon habe ich mich überzeugt).

Und dann habe ich ein paar Tage gebibbert, ob sie es mir jetzt wirklich zurückschicken … oder darauf warten, dass ich ihnen noch ein frankiertes Couvert dafür schicke …

 

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Apotheken aus aller Welt, 371: Tübingen, Deutschland

Die Mayer’sche Apotheke am Markt wurde 1569 gegründet [1] und ist damit der älteste noch existierende Betrieb in Tübingen.
Sie liegt am östlichen Ende des Marktplatzes an der Ecke zur Hirschgasse. Die restaurierte, alte Inneneinrichtung ist in dieser Form in Apotheken kaum noch anzutreffen.
Das Gebäude ist auch Stammhaus der weitverzweigten GelehrtenfamilieGmelin. An diese und an deren Begründer, den Apotheker Johann Georg Gmelin (1674-1728), erinnert eine steinerne Gedenktafel.

Micha

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Klein aber fein. Danke, Micha!

Nur damit das auch mal wieder gesagt ist:

Wenn Sie Sich über fehlende Privatsphäre beklagen, würde ich als erstes vorschlagen, dass Sie NICHT so nahe an die Person ranstehen, die vor ihnen dran ist.

Danke.

Was würdest Du tun ?

Es gibt manchmal so Situationen in der Apotheke, da weiss man nicht recht, was man machen soll. Die Situation ist moralisch und/oder rechtlich … zwiespältig.

Beispiel gefällig?

Hatte ich vor ein paar Wochen.

Eine Frau um die 40 kommt in die Apotheke. Sie will einen dieser Drogenscreening-Tests für Zuhause bestellen.

Sie erklärt, dass sie damit ihren Sohn testen will. Der benimmt sich seit längerem seltsam und widerspenstig und sie vermutet stark, dass er irgendwelche Drogen nimmt – was er abstreitet.

Gut, Drogentests haben wir sowieso nicht an Lager, auch nicht den 6-fach Test, den sie will, das muss ich besorgen … das gibt uns etwas Zeit, darüber nachzudenken.

Also mal abgesehen von der persönlichen Situation – das Vertrauensverhältnis in der Familie scheint ja schon ziemlich angeknackst zu sein – darf die Mutter ihren Sohn überhaupt testen?

Ich nehme jetzt mal an, er ist noch minderjährig, kann aber nicht sicher sein.

Ohne sein Wissen wird sie ihn nicht testen können – das ist ein Urintest.

Und falls sie nicht darf … wie sieht das denn bei mir hier aus – darf ich den überhaupt verkaufen, wenn ich weiss, was sie damit vorhat? Ich meine … ein Drogentest … auch wenn sie das jetzt nicht so ausdrücklich erwähnt hätte…

Und: machen ist das eine, Auswerten ist das andere.

Hmmm …

Gedanken?

Was würdet ihr machen?

Was der Frau empfehlen?

Erinnert mich auch an diesen Post von vor 2 Jahren.

Ein bisschen Unterstützung für die Arbeit der Apotheken?

Der Kassensturz lässt abstimmen. Die Frage ist: Wollen wir mehr Verkauf von Medikamenten in Grossverteilern (Migros, Coop etc.) ?

Die Argumentation dafür ist wie immer: die Preise würden sinken.

An der Stelle möchte ich aber an ein paar Dinge erinnern: die Preise in der Schweiz sind nicht wegen den Apotheken so hoch – habe ich glaub' auch schon erwähnt. Wenn wir die Sachen günstiger bekommen würden, würden wir sie auch günstiger verkaufen. 

Dazu auch Dominique Jordan, Präsident von unserem Apothekerverband, der Pharmasuisse:  «Medikamente sind keine Konsumgüter und brauchen entweder eine Beratung oder eine Begleitung des Patienten.» Schuld an hohen Medikamentenpreisen sind oft die Hersteller …

Ich will hier wirklich keine Zustände wie in Amerika. Dort gibt es grundsätzlich nur 2 Einteilungen: entweder etwas ist rezeptpflichtig – dann bekommt man es auch nur mit Rezept vom Arzt – oder es ist es nicht. Dann bekommt man es überall. Amerika ist auch das Land wo die meisten Leute wegen Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Überdosierung von Medikamenten im Spital landen.

Schon klar: die Leute werden immer informierter und entsprechend selbständiger – aber wie zuverlässig ist die Info? Und ist es nicht gut, wenn man sich mit jemandem, der das wirklich gelernt hat abspricht? In der Apotheke (und Drogerie hier) bekommt man die Info – gratis zum Produkt.

Ausserdem möchte ich zum Nachdenken geben, dass eine Apotheke heute nicht mehr nur von Rezepten überleben kann. Das reicht nicht. Und dass die anderen Artikel, die man auch in Drogerien findet an sich schon von den Grosshändlern verkauft werden. Viele Medizinprodukte unterscheiden sich kaum von den "richtigen" zugelassenen Medikamenten – und die bekommt man jetzt schon im Migros. Mittel gegen Erkältung, zum Abführen, zum Einreiben. Einfach ohne Kontrolle der Produkte selber und ohne Beratung durch die Fachperson. (Da muss ich unbedingt auch mal drüber schreiben!). Schmerzmittel und so gehören da noch nicht dazu. Noch nicht.

Zur Umfrage geht's hier:

http://www.srf.ch/konsum/services/interaktiv/umfrage-lockerer-arznei-verkauf

Würdet ihr (Bitte) für unsere Arbeit abstimmen? 

Es ist schon weg

Der Mann eilt mit sicheren Schritten zur Theke und drückt mir eine Krankenkassenkarte in die Hand: "Ist das Rezept für meine Frau schon gekommen? Ich habe vor einer Stunde beim Arzt angerufen und eines verlangt."

Ich schaue auf den Namen auf der Karte und suche dann – erfolglos.

Pharmama: "Nein, bis jetzt ist noch nichts gekommen. Aber es ist Mittagszeit, vielleicht machen die das grad um 2 Uhr."

Mann: "Ich komme dann später nochmals vorbei."

Okay. Also schon eher etwas dringendes. Das Rezept soll übrigens für seine Frau sein.

Als er um 3 Uhr wieder kommt, ist immer noch nichts gefaxt worden, also biete ich ihm an anzurufen und nachzufragen.

Pharmama zur Praxisgehilfin(PG): „Wir sollten ein Rezept gefaxt bekommen für Frau Istnichthier aber bis jetzt ist nichts gekommen. Könnten Sie mal nachschauen?"

PG: (kurz angebunden) "Es wurde geschickt."

Pharmama: "Oh, ich habe nichts bekommen. Haben Sie es vielleicht an eine andere Apotheke geschickt?"

PG: "Sie sind doch Pharmama's Apotheke?"

Pharmama: "Ja."

PG: "Dahin haben wir es geschickt."

Pharmama: "Nun, ich habe nichts bekommen. Könnten Sie es bitte noch einmal faxen?"

PG: "Es ist weg."

Pharmama: "Aber Sie können es doch sicher noch einmal durch den Fax lassen?"

PG: "Es ist auf der Post."

Pharmama: "Äh – das heisst, wenn Sie sagen 'geschickt' haben Sie es nicht gefaxt, sondern auf die Post ….?"

PG: "Ja."

Pharmama: "Oh. …

Kein Wunder ist es noch nicht hier."

PG: "Ist es denn dringend?"

Pharmama: "Nun, der Mann der Kundin ist hier und hätte es gerne jetzt. Für was das Rezept ist, weiss ich aber auch nicht, ich habe es nicht bekommen."

PG: "Dann machen Sie ihm doch einen Vorbezug." (Ja, wir dürfen das in der CH)

Pharmama: "Okay – wenn Sie mir noch bitte sagen für was?"

Rascheln –

PG: "Für Antitux Hustensirup."

Pharmama: "Mit der Dosierung?"

PG: "3 x täglich 1 Messlöffel."

Pharmama: "Okay – dann mache ich jetzt einen Vorbezug dafür und das Rezept kommt per Post?"

PG: "Ja, gut."

Pharmama: "Bestens! Wiederhören."

 

… und eine Stunde später wird das Rezept gefaxt.

Hat sie es doch noch gefunden? Ein neues ausstellen lassen? Wir wissen es nicht.

Aber: Auch gut.

Apotheken aus aller Welt, 368: Markdorf, Deutschland

da ich kürzlich einen Kurzbesuch zu meinen Eltern an den Bodensee gemacht habe und wusste das in Markdorf 2 Apotheklen sind hab ich nachts auf dem Weg vom Bahnhof bis zum Haus meiner Eltern noch von den beiden Apotheken in Markdorf ein paar Bilder gemacht. Wie gesagt es war nachts und daher leider nur diese „dunklen“ Aufnahmen.

muetze

markdorf1

Bei Raumtemperatur aufzubewahren

Junger Mann in der Apotheke: "Ich habe da eine Frage. Ich gehe nach Island in die Ferien und im Beipackzettel von meinem Medikament steht, man soll es nicht unter 15 Grad aufbewahren. Jetzt – die Temperatur in Island wird unter 15 Grad sein – was soll ich machen?"

Pharmama: "Hmmm, wohnen Sie dort um Hotel oder im Zelt?"

Mann: "Im Hotel natürlich!"

Pharmama: "… Und haben Sie vielleicht geplant Ihre Medikamente daneben im Busch aufzubewahren oder nehmen Sie die mit ins Hotelzimmer?"

Es dämmert dem Kunden – da war doch noch etwas mit Raumtemperatur?

Mann: "Oh. Kein Problem dann."

Genau.

Es stimmt übrigens, dass bei den meisten Medikamenten entweder steht "bei Raumtemperatur" oder ausgeschrieben "zwischen 15-25 Grad" aufbewahren. Aber … wenn man sie nicht einfriert oder langfristig darunter lagert, sollte das wirklich kein Problem sein. Vielleicht ist die Haltbarkeit dann nicht mehr ganz dem, was auf der Packung steht, aber sonst: Kein Problem.

Ich geh dann mal in den Knast …

Oder der Wahnsinn des deutschen Gesundheitssystems.

Nachzulesen bei Kollege Gedankenkick:

Ich geh' dann mal in den Knast.

Ich hoffe nicht. Aber – mal ehrlich: wer hat den Krankenkassen derart Macht zukommen lassen? Nullretaxationen, nur die Apotheker haften bei einem falsch ausgestellten Rezept? Hallo? Politiker? Macht da mal was!

Apotheken aus aller Welt, 370: Jena, Deutschland

Ich sehe immer, was für tolle Photos von Apotheken rund um den Globus du postest und da wir hier in Jena eine haben, die mir sehr gut gefällt, möchte ich dir auch ein paar Bilder davon schicken.

Die Burgapotheke steht auf dem Markt in der Altstadt von Lobeda, dem größten Stadtteil Jenas. Wie auch die Häuser drumherum wurde dieses Haus Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, wann genau weiß ich leider nicht. Napoleons Truppen zerstörten 1806 viele Häuser, doch die meisten, darunter offensichtlich auch das Apothekengebäude, wurden wieder aufgebaut.

nickel

jena jena2 Jena-FloraApotheke-01

Feucht

Pharmama zur Patientin: "Wieso ist ihr Rezept so dunkel und … feucht?"

Patientin: "Ich habe vorher meinen Kaffe darüber geschüttet und dann versucht es trocken zu bügeln …"

Naja, ganz nass war es nicht mehr …

Aspirin Fälschungen abgefangen

In Le Havre sind dem Zoll 1.2 Millionen Beutel Aspirin in die Hände gefallen

Laut Analyse enthalten die Beutel keinen Wirkstoff, der Inhalt besteht hauptsächlich aus Glukose – gemein auch "Zucker" genannt.

Die aus China stammenden gefälschten Medikamente waren für den Markt in Spanien, Südfrankreich und Nordafrika bestimmt.

Quelle: NZZ

… die setzen wohl auf den gerade bei Schmerzmitteln ausgeprägten Placebo Effekt 🙂

besten Dank an kb, der darüber schreibt:

Wenn es nicht eher traurig als lustig wäre, könnte man denken "Hauptbestandteil Glucose? Endlich gibt es Aspirin-Globuli !"

kb

Übrigens: Danke auch für den Hinweis darauf: "Schade, daß man auf deinem Blog seit der Umstellung auf das lesen der Kommentare verzichten muss, wenn man die Sicherheits- und Privacy-Einstellungen seines Browsers nicht sperrangelweit aufmachen möchte. (Stichwort: Java-Script und Tracking).

 

 … Aber ist dir auch aufgefallen, dass auch die NZZ dasselbe Kommentarsystem verwendet?

gelesen: Enders Game

Es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber … der Anlass ist aktuell: es wurde verfilmt und kommt ins Kino! (November erst … au nein!)

Ich habe dieses Buch geliebt. Ich mag starke Geschichten, die einen nicht mehr loslassen, die man auch Nachts um 11 Uhr noch in der Hand hat und nicht weglegen kann, auch wenn einen die vernünftige Seite des Gehirns sagt: Du musst jetzt schlafen gehen. Du musst morgen fit sein für die Arbeit – und du antwortest: Nur noch eine Seite. Nur noch ein bisschen mehr!

Ender's game (Deutscher Titel: Enders Spiel) spielt in einer Zukunft, in der die Erde Ziel zweier Invasionen von intelligenten ameisenartigen Ausserirdischen, war, die sie nur sehr knapp abwenden konnten. Man hat gewonnen … scheint aber nicht genau zu wissen, weshalb und ist (auch darum) sehr ängstlich, was eine weitere Invasion angeht.

Um das vorzubereiten werden alle Kräfte mobilisiert. Speziell sucht man nach geeigneten Offizieren mit hyper-schneller Reaktion und dem Wunderkind, das in der Lage sein soll gegen einen Gegner vorzugehen, der technisch überlegen war (wobei die Menschheit rasch aufgeholt hat) und der auf eine Art und Weise kommuniziert und reagiert, die bisher nicht vorhersehbar war.

Andrew „Ender“ Wiggin kommt aus einer Familie, wo sowohl sein Bruder Peter, als auch seine Schwester Val als für das Militärprojekt getestet wurden. Beide haben es jedoch trotz ihrer überragenden Intelligenz nicht geschafft. Trotzdem wurde der Familie erlaubt / befohlen, ein weiteres Kind zu haben – was ungewöhnlich ist, dürfen die meisten Familien aus ökologischen Gründen nur 2 Kinder haben … daher auch sein Spitzname „Ender“ – der letzte sozusagen.

Ender kommt mit 6 Jahren in das Programm und verlässt seine Familie für das Training in der Station im Weltraum.

Schon gleich zu Beginn wird Ender absichtlich isoliert – allein dadurch, dass ihn der Kommander (Graff) der Schule als besser als die anderen herausstellt. Das macht ihm keine Freunde – was absolut im Sinne der Oberen ist.

Die Kinder werden in Gruppen (Armeen) unterteilt, die zusammen trainieren und gegen andere antreten müssen – Kampf-Spiele sozusagen, die im schwerelosen Raum mit nicht-tödlichen Waffen stattfinden. Wer getroffen wird, friert ein, bis das Spiel zu Ende ist, Ziel ist die Durchquerung des Raums und das Öffnen der gegnerischen Türe. Daneben wird am Computer Taktik geübt. Jedes Spiel hat einen Grund – selbst das sich selbst erfindende Fantasie-Spiel, das sie in der Freizeit am Computer spielen.

Ender zeichnet sich durch ungewöhnliche Ideen und Taktiken aus – doch jedes Mal, wenn es scheint er findet ein bisschen Seelenfrieden und Freunde, wird er versetzt. Sein früher Erfolg bringt ihm auch Feinde, gegen die er sich unerbittlich wehren muss. Das Mantra scheint zu sein: „Niemand wird dir helfen. Nie.“

Unten auf der Erde spannen Enders sehr unterschiedliche Geschwister die sanfte Val und der bösartige Peter inzwischen zusammen, weil sie politische Probleme voraussehen. Der „Krieg“ gegen die Buggers hält die Nationen zusammen, aber … wie lange noch? Mit Hilfe des Internets und Schein-Identitäten (Locke und Demosthenes) gewinnen die Minderjährigen immer mehr an Einfluss.

Jahre gehen vorbei, Ender wird 12 und immer wieder an Grenzen seiner Belastbarkeit getrieben – der körperlichen und der geistigen. Selbst im Fantasie-Computer Spiel geland er zum „Ende der Welt“ – das es eigentlich nach dem Programm gar nicht geben dürfte. Seine Schwester Val zu der er ein sehr gutes Verhältnis hatte, aber auch keinerlei Kontakt seit er in der Schule ist, wird hinzugezogen, ihn wieder zu motivieren – Graff, der Kommander der Kampf-Schule macht alles um die wahrscheinlich letzte Chance, die die Erde hat nicht zu verlieren.

Ender überwindet die Krise und wird zur Kommando-Schule auf dem Mond Eos versetzt – einer ehemaligen Brücken-Station der Bugger. Dem Ort, wo sie viel über deren Technologie gelernt haben und auch neue Waffensysteme entwickelt haben, wie dem „kleinen Doktor“.

Dort trifft er auch den Grund für den letzten Sieg über die Bugger – und er wird weiter und weiter getrieben, manipuliert und geschult, bis ….

Nein, das verrate ich hier nicht. Lest es selber nach!

 

Enders Game wurde also verfilmt, obwohl Orso Scott Card selber einmal geschrieben hat, das ist eigentlich nicht möglich zu verfilmen, da sich das meiste in Enders Kopf selber abspielt.

Ich bin nicht der Meinung – mal sehen, wie und ob der Film das getroffen hat.

Harrison Ford als Kommander Graff zu besetzen finde ich schon mal ziemlich passend.

 

***** 5 Sterne – ich würde auch 6 geben, wenn die Skala höher ginge.

1985 geschrieben hat das Buch nichts verloren. Die Umwelt dient nur als Hintergrund für einen sehr persönlichen Kampf. Von daher ist es auch für Nicht Science Fiction Fanss geeignet. Auch wenn die Hauptfiguren sehr jung sind: das ist kein Kinderbuch. Nicht wegen der Gewalt, sondern den Einblicken, die das Buch gibt.

Towel day 2013

Soo … heute habe ich mein Handtuch dabei.

Es ist Towel day (wer nicht weiss, was das ist, schaue hier *klick*)

Diesmal muss ich nicht einmal arbeiten, so wie letztes Jahr.

Mal sehen, ob ich noch andere Douglas Adams Fans finde – und wie gesagt, wenn ihr Fotos habt: her damit!

Übrigens: Da gibt es tatsächlich ein Zitat von Douglas über … Apotheken:

Space is big. You just won’t believe how vastly, hugely, mind- bogglingly big it is. I mean, you may think it’s a long way down the road to the chemist’s, but that’s just peanuts to space.

Douglas Adams

„Der Weltraum ist gross. Du wirst kaum glauben wie weit, riesig, verblüffend gross es ist. Ich meine, Du denkst vielleicht es ist ein weiter Weg die Strasse runter bis zur Apotheke, aber das ist nur Erdnüsse im Vergleich zum Weltraum.“

Jaaa – im Original hört es sich 100x besser an – ein Grund, warum ich Douglas gerne in Englisch lese, er hat einfach eine unglaublich clevere Handhabung der Sprache. Aber … offenbar war der (weite) Weg bis zur Apotheke auch schon bei ihm ein Thema :

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