Archiv für den Monat November 2012

Little People

Kleine Leute – ist ein Kunstprojekt von Slinkachu.

Er schreibt darüber: Das Projekt „Little People“ begann 2006. Es beinhaltet das remodellieren und bemalen von Miniatur Figuren von Modell-Zügen, die ich dann platziere und auf der Strasse lasse. Es ist ein Strassenkunst und Fotographie Projekt. Die Strassen-Seite meiner Arbeit spielt mit dem Element der Überraschung und ich ziele darauf ab, dass die Stadtbewohner sich ihrer Umgebung bewusster werden. Die Szenen, die ich aufbaue – noch mehr durch die Fotographie und die Titel, die ich den Szenen gebe – zielen darauf die Einsamkeit und Melancholie des Lebens in einer grossen Stadt zu reflektieren – fast verloren zu sein und überwältigt. Aber darunter liegt immer etwas Humor. Ich möchte, dass die Leute mit den winzigen Leuten in meiner Arbeit sympathisieren.

Dieses Bild nennt sich: „Balancing Act“: Bildquelle: http://little-people.blogspot.ch

BalancingAct

 

This installation was left in Khayelitsha, a township in Cape Town, last year. The settlement is home to around 500,000 people and experiences many problems such as poverty, crime and a high rate of HIV infection – an estimated 16% of the population. Life can be tough, especially for children.

Mann kann die Bilder auch kaufen – Ein Teil des Erlöses von diesem Bild geht an eine Stiftung für HIV Waisen.

Ich finde die Bilder und die Idee toll – man muss sich mal anschauen, was diese kleinen Leute alles „machen“ 🙂 Und sie sind wirklich winzig – ich würde so gerne die Reaktion der Leute sehen, wenn sie zufällig auf diese winzigen Installationen stossen. Denn der Künstler lässt sie dort zurück.

Telefon Etikette

Warum beantwortet jemand das Praxistelefon wenn man anruft mit „Hallo?“

Pharmama (leicht verwirrt): „Ist das Dr. Habichgesucht?“

Person am Telefon: „Wer?“

Pharmama (jetzt mehr irritiert): „Dr. Habichgesucht?“

Dr. Habichgesucht: „Ah – ja. Was brauchen sie?“

Grrr.

Okay, es war etwas ausserhalb der üblichen Öffnungszeit. Wenn man viertel ab 5 Uhr als das bezeichnen kann. Ich find’s trotzdem unmöglich.

 

Malen mit Mikroben (2)

 Das sieht vielleicht nicht nach sehr viel aus – aber: das sind Bilder „gemalt“ mit verschiedenen Mikroben. Das hatten wir hier zwar schon einmal – aber die hier sind in dem Sinn speziell: sie wurden nämlich von Alexander Flemming gemalt.

Sagt Dir nichts? Das war der Fleming, der das Penicillin gefunden hat, praktisch der „Vater“ unserer Antibiotika. Der Geschichte nach war das mehr oder weniger durch Zufall: eine seiner Bakterienkulturen wurde durch einen Pilz infiltriert, der die Bakterien am Rand zurückdrängte.

Fleming hatte also Erfahrung mit verschiedenen Bakterienkulturen und benutzte sie offenbar auch zum malen. Nicht eine ganz so einfache Sache – zuerst musste er Kulturen finden, die verschiedene Farben hervorbrachten und dann diese so auf der Agarplatte anbringen, dass sie gleichzeitig reifen würden und dann das Bild zeigen.

Kreativität und Wissenschaft gehen sehr gut zusammen, wie man sieht! 🙂

Quelle: Originalartikel im Smithsonian

Apotheken aus aller Welt, 315: Paimpol, Frankreich

Vielen Dank an Cora für diese Apotheke, die mir wirklich sehr gefällt!

ich schicke dir Fotos einer schönen, alten Apotheke in Paimpol (Bretagne) aus dem letzten Sommer. Aufgefallen waren mir die farbenfrohe türkise Fassade und die alte Fensterbeschriftung. Was da wohl alles beworben wurde ? Das Haus ist ein typisches bretonisches Granithaus. Leider war die Apotheke geschlossen (Mittagspause), aber ein Blick ins Innere zeigte die üblichen, mittlerweile wahrscheinlich europaweit gleichen Arzneimittel und Kosmetika.

Zu Anschauungszwecken

Manchmal würde ich gerne ein Foto machen – zum Beispiel, wenn ein Patient mit einer wirklich typischen Ausprägung von etwas kommt. Oder etwas speziellem …

So wie der jüngere Mann mit der Gürtelrose heute. Hübsche Bläschen mit Entzündung, einseitig dem Nervenstrang entlang am Rumpf – wie ein halber Gürtel …

—Und: Nein, es ist keine gute Idee, die Bläschen aufzustechen, davon wird es nicht besser.

Oder die Frau mit den wahnsinnig geschwollenen Mandeln …

—Ich glaube nicht, dass ich vorher geschwollene Mandeln überhaupt entdeckt hätte … aber die Frau hat ein Antibiotika-Sirup bezogen und als ich fragte, ob sie Probleme hat mit dem Schlucken, dass sie nicht Tabletten bekommt, hat sie mich gefragt, ob ich mir das anschauen will. Wow. Ein Wunder konnte sie überhaupt noch was Essen oder Trinken.

Oder das Kind mit der Ohrenentzündung …

—Ja, wenn der Eiter schon rausläuft, dann kann ich das auch ohne dieses Gerät vom Arzt, der damit in die Ohren schaut „diagnostizieren“.

Oder die Frau mit der grünen Zunge …

—Ja. grün. Da gibt’s nicht viel mehr dazu zu sagen. Das muss eine interessante Mischung an Bakterien und ev. Pilzen sein, die ihre Zunge da besiedelt hat.

Habt ihr mal etwas spezielles gesehen, von dem ihr gerne ein Foto gemacht hättet?

Apotheken aus aller Welt, 314: Memmingen, Deutschland

Besten Dank an Michael für die Bilder von Apotheke und historischem Haus!

als  ich  vor  kurzem  in Memmingen (Deutschland, Bayern) war, kam ich an  diesem  schönen  alten  Haus vorbei. Das sogenannte „Siebendächerhaus“ ist eins der 7 Wahrzeichen der Stadt, wie man einer Tafel an der Seite entnehmen kann (https://de.wikipedia.org/wiki/Siebend%C3%A4cherhaus) Die  eigentliche   Apotheke   ist   auf   der  gegenüberliegenden Straßenseite in einem nicht besonders spektakulären Haus  (Foto  1).  Das  Siebendächerhaus beherbergt  aber  scheinbar  noch  weitere Räume des Apothekers (Tafel Foto2).

Was? Was? WAS?

Pharmama: „Kann ich ihnen helfen?“

Älterer Mann: „Ich war gestern hier und habe ihnen eine alte Spritze gebracht – meine Frau braucht das Medikament.“

Pharmama: „Wie heisst sie?“

Mann: „Was?“

Pharmama (lauter): „Ihr Name?“

Mann: „Mathilda Meier“

Ich schaue hinten bei den Bestellungen, aber auf den Namen ist nichts auf der Seite. Ich schaue in ihrem Dossier. Von gestern ist nur ein Vorbezug offen, allerdings mit „0“ als Abgabemenge und dem Vermerk: ‚vom Arzt Rezept angefordert’ “

Pharmama: „Hmm, ich sehe nicht, dass etwas bereit ist für sie. Aber es sieht so aus, als ob wir versucht haben, ihren Arzt zu erreichen … war das Medikament Metoject?“

Mann: „Was?“

Pharmama (lauter): „War es eine Spritze Metoject?“

Mann: „Was?“

Pharmama (kurz vor Schrei-Lautstärke). „WAR ES METOJECT?“

Mann: ?… Fragezeichen im Gesicht.

Ich nehme einen Zettel und schreibe drauf: „Metoject?“

Mann: „Ich weiss nicht.“

Also gehe ich und versuche jemanden zu finden, der gestern gearbeitet hat. Ich habe Glück und die Pharmaassistentin weiss davon. Es war für das Metoject. Die Kundin hatte das aber noch nie bei uns, deshalb wurde erst versucht ein Rezept vom Arzt zu bekommen, bei dem sie schon Medikamente hatte.

Nur hat der sich noch nicht zurückgemeldet. Das Mittel ist auch etwas, was man nur einmal pro Woche braucht.

Die Pharmaassistentin geht zu ihm und erklärt es ihm. Sie hört er offenbar besser als mich, denn :

Mann: „Oh, ok.“

Und geht

Fünf Minuten später.

Mann kommt zurück.

Pharmama: „Ja?“

Mann: „Könnte ich die Spritze von gestern zurück bekommen?“

Pharmama: „Oh, ich denke sie war leer – wir haben sie entsorgt.“

Mann: „Was?“

Pharmama (lauter): „Wir haben sie weggeworfen!“

Mann: „Was?“

Pharmama: „WIR HABEN SIE NICHT MEHR; WEIL WIR SIE WEGGEWORFEN HABEN!“

Raaah!

Heim-deko (Pharma-like)

Als ich die Glasflasche gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen. Das gibt doch eine hübsche Pharma-Home-Deko, oder?

Der Stopfen ist nur darum so hoch, weil das Kabel noch da rein führt – ansonsten schliesst er perfekt.

Apotheken aus aller Welt, 313: Lyon, Frankreich

Muetze aus Frankreich schickt uns dies:
jetzt habe ich dir mal wieder ein paar Bilder von einer Apotheke gemacht. Zwar ist es keine wirklich besondere, aber ich dachte vielleicht willst du die auch haben. Es ist die Apotheke im Flughafen Lyon Saint Exupery, wie gesagt nichts besonderes aber vielleicht auch zeigens-, erwähnenswert. Da wären zwei Bilder bzw Perspektiven der Apotheke (da war leider ne Säule sonst hätte ich sie gerne frontal gehabt), einmal das Kreuz welches links von der Apo als „Wanddeko“ war und dann hab ich dir noch das obligatorische franz. Blinke Kreuz fotografiert.

Nicht lieferbar (die zweite)

Nach der ersten Geschichte „Lieferunfähig“ von kelef, folgt nun das zweite Beispiel. Wiederum ohne Erwähnung des betroffenen Medikamentes oder der Herstellerfirma (aber ich kenne beide und kann das zumindest bestätigen, dass das leider gelegentlich wirklich so läuft).

Viel Spass beim Lesen!

Es gab ein altes, gut eingeführtes Mittel gegen Zwangsstörungen. Dieses Mittel war eines der ersten auf dem Markt, gut erprobt und vielfach verschrieben. Nun muss man dazusagen, dass Zwangsstörungen ja an sich das Leben eines Menschen ganz schön schwer machen können – ob sich das nun in zwanghaftem Händewaschen, Zählen aller vorbeifahrenden Autos, farblichem Sortieren von was auch immer, oder auch „nur“ dem Benützen ausschließlich eines einzigen Weges z.B. zur Bank äußert. Nicht nur der Patient selbst, sondern vielfach auch seine Umgebung werden davon stark beeinflusst. Dabei sind sich diese Patienten aber durchaus sehr oft im Klaren darüber dass ihr Verhalten nicht „serienmäßig“ ist und einer Behandlung bedarf, und sind ansonsten in keiner Weise auffällig. Auch intellektuell stehen viele eher im oberen Bereich, und haben entsprechende Ausbildungen und Berufe.

Ein Mittel, das diese Zwangsstörungen mindert oder überhaupt verschwinden lässt ist also ein durchaus wichtiges und, wie alle Psychopharmaka, sehr regelmäßig einzunehmendes Medikament.

Damit nun alle Tabletten, die ein Patient einnehmen muss, voneinander unterschieden werden können wurden schon immer verschiedene Formen, Überzüge und Farben gewählt. Das erleichtert einerseits dem Patienten den Überblick (früher gab es Tabletten ja in Röhrchen oder Fläschchen, versehentlich ausgeleert war das Auseinandersortieren sehr wichtig), andererseits können anhand von Form und Farbe in Notfällen Ärzte und Apotheker sofort und ohne chemischen Test feststellen um welches Medikament es sich handelt.

Die Verwendung eines anderen Farbstoffes wäre eine Änderung in der Zusammensetzung gewesen, und war auf Grund der internationalen Gesetzeslage ein schwieriges und langdauerndes Verfahren, kostenintensiv und mit einer Unzahl von Auflagen verbunden. Einfacher war es, die Farbe wegzulassen und das Medikament in Hinkunft statt in blau in weiß zu produzieren.

Nun, was vor vielen Jahrzehnten möglich, erhältlich oder sinnvoll war, das war später einfach anders. Unser vielerprobtes und bewährtes Mittelchen gegen Zwangsstörungen war  hellblau. Die Farbe kam von einem natürlichen Farbstoff aus einem fernen Kontinent, ungefährlich, biologisch, toll. Leider war dieser Farbstoff aus verschiedenen Gründen (ich sag‘ nur: „Rettet den Regenwald“ hat viele Gründe) nicht mehr in der erforderlichen Qualität und Menge verfügbar. Das war vorhersehbar, der Hersteller des Farbstoffes schloss sein Werk, und der Hersteller des Medikamentes begann zu überlegen. Es handelte sich um ein sehr altes Präparat, in der Zwischenzeit gab es eine Menge neuerer, selektiverer Präparate, die Ärzte hatten schon lange begonnen diese neuen Präparate vermehrt zu verschreiben und das gute alte Mittel nur mehr den Patienten zu rezeptieren die schon sehr lange damit lebten. Patienten mit Zwangsstörungen und Änderungen – von was auch immer – sind logischerweise keine gute Kombination.

 

Die Herstellfirma also dachte nach was alles zu beachten sei, und schrieb zwei Jahre im Voraus alle Ärzte an. Und alle Apotheker. Und alle Grossisten. Und alle, die noch damit zu tun haben könnten: Kliniken, Gesundheitsministerien, etc. – eine Unmenge von Papier wurde auf den Weg geschickt. Die Ärzte wurden gleichzeitig auch darauf aufmerksam gemacht dass durch die Änderungen in der Gesetzgebung (gleiche Indikationen für Substanzen in allen EU-Ländern) die Indikation Zwangsstörung für dieses Medikament wohl nicht aufrechterhalten werden könne, weil dazu eine Anzahl von neuen Studien durchgeführt werden müsste, und es ja in der Zwischenzeit eine Menge anderer, neuerer und selektiverer Präparate gebe. Falls möglich, sollten also neue Patienten gleich auf ein anderes Präparat eingestellt werden, bei den anderen Patienten solle eine Umstellung in Betracht gezogen werden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt werde das betreffende Medikament jedenfalls nicht mehr blau sondern weiß sein. Die Pharmareferenten wurden entsprechend geschult, das Werbematerial entsprechend überarbeitet, eine Menge Leute hatten eine Menge zu tun. Damit ja nichts passiert wurden Erinnerungsschreiben an die o.a. Empfänger in schöner Regelmäßigkeit verschickt, ebenso wie dann das Schreiben das kund und zu wissen tat dass nunmehr der Tag gekommen sei: Tablette weiß statt blau.

Es kam wie es kommen musste: die Patienten beschwerten sich über die „Tabletten ohne Wirkstoff“. Aber auch eine Unzahl von Ärzten, Apothekern, Grossisten beschwerte sich über die „falschen“ Tabletten. Das ging telefonisch, per Fax und per Einschreiben, via Rechtsanwalt und Behörde. Herstellerschlamperei, Gesundheitsgefährdung, Pharmamörder, das Angebot an Beschimpfungen war groß, die Grossisten hielten die Ware bis zur Klärung des Sachverhaltes zurück, das Medikament wurde von Apotheken nicht mehr abgegeben auch wenn es auf Lager war, die Behörden überlegten schon Sonder-Sachbearbeiter einzusetzen. Ein derart wichtiges Medikament – und das war es ja tatsächlich – war vom bösen, bösen Pharmahersteller einfach falsch hergestellt worden, oder es war ein falsches Medikament in der Schachtel, und überhaupt: Angehörige gingen mit den Patienten in die Notaufnahme, Notärzte wurden gerufen, alles was man sich vorstellen kann. Die Meldungen an alle die zuständig waren (oder auch nicht) überschlugen sich.

 

Der Hersteller erhielt seitenlange Briefe von Patienten mit wüsten Beschimpfungen und Drohungen, die Arzneimittelsicherheits-Abteilung machte Überstunden, den Rechtsschutzversicherungen seien die Drohungen wegen Gesundheitsgefährdung, absichtlicher schwerer Körperverletzung etc. gedankt.

 

Das Präparat wurde immer wieder als „nicht lieferbar“ bezeichnet, obwohl der Hersteller eine Menge auf Lager hatte, und obwohl alle Zuständigen immer wieder informiert wurden. Dauerte einige Monate, bis sich die Wellen gelegt hatten.

 Natürlich musste das so kommen, meinte der Medical Director des Herstellers, was bitte erwartet man denn von Patienten mit Zwangsstörungen? Die KÖNNEN ja so eine Farbänderung nicht akzeptieren, nicht weil sie nicht wollen, sondern weil Zwangsstörungen das eben so mit sich bringen, könnten die Patienten mit solchen Änderungen umgehen dann wären sie ja gesund. Deshalb wurden ja alle verständigt …

 

Dass die Ärzte, Apotheker, Grossisten nichts von der Änderung wussten war auch schnell geklärt: alle, die die vielen Schreiben bekommen hatten – lt. Adressliste ist das ja nicht so schwierig nachzuvollziehen – meinten, sie würden die Zuschriften von Pharmafirmen gar nicht lesen. Die würden entweder auf einen Haufen gelegt zur gelegentlichen späteren Lektüre, oder gleich weggeworfen. Wozu die Pharmareferenten den Fachärzten mehrfach die Farbänderung angekündigt hatten erschloss sich nie.

Was blieb von der Geschichte? Der böse Nachgeschmack: ein großer Pharmakonzern, und dann ist so ein wichtiges Präparat nicht lieferbar weil bei der Herstellung geschlampt wurde und kein Wirkstoff in der Tablette war. Oder war nur das Falsche abgepackt worden? Sabotage? Missachtung psychisch kranker Menschen? Hm. Jedenfalls: böse Firma.

Steigende Zahlen

Nicht mehr lange!

Wenn ich so einen Blick werfe auf den Besucherzähler links, dann fällt mir auf, dass bald … die 3 Millionen erreicht sind !

Wow.

Danke Euch allen, die hier vorbeischauen, täglich oder sonst!

Das wäre direkt ein Grund zu feiern! …. Ihr seht, ich brauche nicht viel als Anlass … 🙂

Aber damit ihr auch etwas davon habt 2 Angebote:

Diejenige Person, die mir als erster nach Erreichen der 3 Millionen-Marke ein Mail schickt, bekommt von mir ein Original Pharmama Cartoon zugeschickt – auf Papier! So einen wie die hier: https://pharmama.ch/2012/03/07/musterpackung-zum-anschauen/.

Für andere, die Interesse haben, würde ich anbieten, ihnen einen (einfachen) Gravatar zu malen und per mail zukommen zu lassen – die melden sich auch per mail sobald die Marke geknackt ist.

mail an: pharmama08(at)gmail.com

Hustensirup zum trinken

Vorausschickend: ich brauche am Morgen ein bisschen Zeit, bis ich warmgelaufen bin. Ich schiebe es auf das, dass ich den Mann nicht verstanden habe. Obwohl … eigentlich habe ich es auch jetzt noch nicht ganz verstanden.

Als: Samstag. Morgens früh, der erste Kunde des Tages. Ein jüngerer Mann – er sieht selbst so aus, als sei er noch nicht allzu lange aus dem Bett gefallen.

Mann: „Ich hätte gerne einen Hustensirup zum trinken.“

Pharmama: „Ist es für sie selber?“

Er: „Ja“

Pharmama: „Was für eine Art Husten haben sie denn?“

Er: „Mehr so trocken, aber … ich will einen, den ich so trinken kann.“

Pharmama: „Nun … (ich versteh’s nicht ganz) wenn es Hustensirup ist, dann ist er flüssig …“

Er: „Ja, ja, aber ich will etwas, wo ich so viel nehmen kann, wie ich will!“

Pharmama: „Nun … dann würde ich höchstens einen homöopathischen empfehlen. Oder vielleicht den von Weleda? Da kann man alle 2 Stunden …“

Er: „Haben sie nichts anderes?“

Pharmama: „Oh, ich habe noch eine Menge andere, aber … das ist alles medizinischer Hustensirup. Den kann man nicht einfach so trinken – den nimmt man Löffelweise, maximal 3 x pro Tag.“

Er: „Dann hole ich mir halt einen Hustensirup aus der Migros!“

Sagt’s und geht wieder raus. Ist das nur mein Eindruck, dass ich das Gefühl habe, er schwankt dabei leicht?

Was zum Geier?
Entweder meint er normalen Sirup – das gibt’s auch beim Lebensmittelhändler. Oder er meint Hustensirup und hat auf etwas „stärkeres“ spekuliert. Nicht, dass ich die Leute unterstütze, die tatsächlich Hustensirup auf Ex kippen, nur um sich einen „Kick“ zu holen.
Ich versteh’s nicht.

Ich bin eigentlich immer noch am Kopf kratzen.

Vielleicht sollte ich es auch einfach hinnehmen, dass es Leute gibt, die denken, wenn es Sirup ist, kann ich davon nehmen so viel ich will. Oder für was. Immerhin gibt es auch Leute, die aus Hustensirup Glace machen. Was? Ja. Guckst Du hier:

 

Von der Seite Unwholesome foods: „Today we topped our cough syrup ice cream with chicken-flavored whipped cream, Nyquil and a cough drop!“

Ah. Bäh! Ich sagte schon, dass ich noch keinen Hustensirup gefunden habe, der gut schmeckt? Aber vielleicht überdeckt die Kälte den Geschmack etwas.

Apotheken aus aller Welt, 312: Padua, Italien

Richtig – wie bemerkt wurde, waren 2 von den Venedig Apotheken von Julia aus … Padua.
Ich habe mir erlaubt sie hierher zu schieben.

 

Apotheken aus aller Welt, 312: Venedig, Italien

Julia schickt uns eine Reihe sehr schöner Apotheken aus Venedig. Wow.

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